Lesbarkeit anpassen
Aa

Come and kiss me saltwater

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Die 18-jährige Kunststudentin Amber Collins betritt voller Enthusiasmus und Neugier das Campusgelände der University of California, Los Angeles (UCLA), um ihr erstes Semester zu beginnen. Zwischen anspruchsvollen Vorlesungen und dem Versuch, sich in dieser hektischen Umgebung zurechtzufinden, entdeckt Amber eine ungeahnte Leidenschaft: die Kunst der Begegnung. Inmitten der überfüllten Bibliothek trifft Amber auf Jayden Bennett, einen charmanten, gutaussehenden 24-jährigen Mann mit einer Aura von Intelligenz und Gelassenheit. Ein Austausch über Kunst und Literatur entwickelt sich rasch zu stundenlangen Gesprächen, in denen sie die Grenzen des Wissens und der Gedankenwelt ergründen. Doch Amber ahnt nicht, dass Jayden mehr ist, als er vorgibt. Hinter seiner Brille und den tiefen Augen verbirgt sich ein aufstrebender Literaturdozent, der seine wahre Identität aus Sorge vor den Hindernissen, die Alter und Autorität mit sich bringen könnten, verbirgt... Ein Liebesroman voller Gefühl, Spannung und Emotionen aus der Feder von Elias J. Connor und seiner Co-Autorin Sweetie Willow.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
20
Rating
n/a
Altersfreigabe
16+

Kapitel 1 - Fremde Welt

Die Sonne taucht den Himmel in ein sanftes Rosa, während sich die ersten Strahlen des Morgens auf der Wasseroberfläche spiegeln. Ich lasse meinen Blick über den Campus gleiten, der sich vor mir ausbreitet – ein Ort voller neuer Möglichkeiten, aber auch voller Unsicherheit.

Meine Hände zittern leicht, als ich das Blatt Papier in meinen Händen umklammere. Es ist mein Stundenplan für das erste Semester, und die Gedanken daran, morgen meine ersten Vorlesungen in Kunstwissenschaften zu besuchen, lassen meine Nerven zum Zerreißen gespannt sein. Die Angst vor dem Unbekannten nagt an mir, während ich mich frage, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin. Kann ich wirklich mithalten? Werde ich den Erwartungen gerecht werden können?

Ein kühler Wind streicht über meine Wangen und lässt eine Gänsehaut auf meiner Haut entstehen. Ich ziehe meine Jacke enger um mich, als ob sie mir in diesem Moment ein wenig Schutz vor meinen eigenen Zweifeln bieten könnte. Die sanften Wellen des Sees wirken beruhigend auf mich, und ich sehe den Seerosen zu, die sanft in den leichten Wellen hin und her schaukeln, aber mein Inneres ist alles andere als ruhig. Die Gedanken an die kommenden Herausforderungen und die Erwartungen, die ich an mich selbst stelle, lassen mein Herz schneller schlagen.

Ich atme tief ein, versuche, die aufsteigende Panik zu kontrollieren. Dies ist ein neues Kapitel in meinem Leben, das ich bewusst angehe, aber es fühlt sich an, als würde ich auf den Rand eines Abgrunds zulaufen. Die Freiheit, die das College verspricht, ist genauso überwältigend wie beängstigend. Ich weiß, dass ich wachsen werde, dass ich mich neuen Ideen und Perspektiven öffnen werde, aber der Prozess ist nicht ohne Ängste und Unsicherheiten.

Während ich den Blick über den See schweifen lasse, versuche ich, mir vorzustellen, wie ich mich in ein paar Jahren zurückerinnern werde – an diesen Moment, an den Beginn meiner Universitätsreise. Vielleicht werde ich lächeln und mich darüber wundern, warum ich mir so viele Sorgen gemacht habe. Vielleicht werde ich stolz auf die Hürden sein, die ich überwunden habe, und die Freundschaften, die ich geschlossen habe.

Der Klang von Stimmen und Lachen zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, als sich andere Studierende am Ufer des Sees versammeln. Es sind Menschen, die sich wie ich in einem Meer aus Veränderungen wiederfinden. Und vielleicht, nur vielleicht, können wir uns gegenseitig unterstützen und ermutigen, während wir uns in diese neue Welt stürzen.

Ich atme erneut tief durch, lasse meine Angst im Wind verwehen, und stehe langsam auf. Mein erster Tag des Studiums mag beängstigend sein, aber ich bin bereit, mich der Herausforderung zu stellen. Mit jedem Schritt, den ich in Richtung der Universitätsgebäude mache, wächst mein Entschluss, diese Erfahrung mit offenen Armen zu empfangen und das Beste daraus zu machen.


Die morgendliche Luft ist frisch und belebend, als ich mich langsam von meinem Platz am Seeufer erhebe. Ein warmer Schimmer beginnt sich am Horizont auszubreiten, während die Sonne allmählich höher steigt. Die Vögel zwitschern fröhlich im Hintergrund und tragen zu der beruhigenden Atmosphäre bei, die mich umgibt. Ich lasse den Moment noch einen Augenblick länger auf mich wirken, bevor ich meinen Blick von der malerischen Szenerie löse.

Mit einem festen Entschluss in mir, meine Unsicherheiten zu überwinden, faltet sich mein Stundenplan in meiner Hand zusammen, während ich langsam die Schritte in Richtung der Universitätsgebäude lenke. Ich erinnere mich an die Worte meiner Familie und meiner Freunde, die mich ermutigt haben, diesen neuen Lebensabschnitt mit Zuversicht anzugehen. Die Freiheit, mich in meiner Leidenschaft für Kunstwissenschaften zu vertiefen, ist ein Privileg, das ich nicht leichtfertig aufgeben möchte.

Als ich die mit Efeu bewachsenen Gebäude erreiche, spüre ich eine Mischung aus Aufregung und Anspannung. Die Gänge sind noch ruhig, aber ich weiß, dass sie bald mit neugierigen und eifrigen Studierenden gefüllt sein werden. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht, als ich an all die Menschen denke, die ich treffen werde, die genauso bestrebt sind, ihre Leidenschaften zu entdecken und zu teilen.

Der erste Hörsaal erscheint vor mir, und ich betrete ihn mit einem Kloß im Hals und einem Klopfen in meiner Brust. Als ich einen Platz finde und mich setze, lasse ich meinen Blick über die Gesichter meiner Kommilitonen gleiten. Jeder von uns hat eine Geschichte, Ängste und Träume, die uns hierher geführt haben.

„Es ist alles okay“, höre ich die Stimme einer jungen Frau, die etwa in meinem Alter sein mag. „Wir sind alle neu hier. Wo kommst du ursprünglich her?“

Zaghaft blicke ich sie an.

„Aus Maine“, antworte ich.

Die junge Frau lächelt.

„Da hast du ja einen ganz schön weiten Weg angetreten, um hierher an die UCLA in Los Angeles zu kommen“, fällt es ihr auf. „Ich heiße übrigens Madeleine. Ich komme aus Burbank.“

„Du hast einen französischen Namen“, stelle ich fest.

„Ja“, antwortet Madeleine. „Meine Eltern kommen ursprünglich aus Kanada. Wir leben aber seit mehr als 10 Jahren in Kalifornien.“ Madeleine sieht mich mit einem fragenden Blick an. „Wie ist denn dein Name?“, will sie schließlich wissen.

„Amber Collins“, sage ich, kein bisschen weniger schüchtern als ich es die ganze Zeit bin.

In diesem Moment betritt die Professorin den Raum. Die Klasse verstummt auf der Stelle.

Sie wirkt selbstbewusst und strahlt eine Aura der Erfahrung aus. Ihre Präsenz füllt den Raum, und alle Augen richten sich auf sie. Sie begrüßt die Klasse mit einem herzlichen Lächeln und beginnt sich vorzustellen. Ihre Worte sind ermutigend und gleichzeitig inspirierend, und ich spüre, wie sich meine Anspannung allmählich löst.

Während die Professorin über den Lehrplan und die Erwartungen spricht, wird deutlich, dass sie eine tiefe Leidenschaft für Kunstgeschichte hat. Sie betont die Bedeutung des kritischen Denkens und der Diskussion in der akademischen Umgebung. Die Begeisterung in ihrer Stimme ist ansteckend, und ich beginne, mich auf die kommenden Lehrveranstaltungen zu freuen.

Die Vorstellungsrunde unter den Studierenden beginnt, und nach und nach erzählen wir von unseren Hintergründen, Interessen und Erwartungen. Die Vielfalt der Geschichten und Persönlichkeiten beeindruckt mich, und ich fühle mich allmählich in dieser neuen Gemeinschaft willkommen.

Die Stunden vergehen schnell, als die Professorin in die Details des ersten Themas eintaucht. Ihre Fähigkeit, komplexe Konzepte verständlich zu erklären, beeindruckt mich. Ich nehme fleißig Notizen und spüre, wie mein Interesse an der Kunstgeschichte weiter wächst.

Während einer kurzen Pause wendet sich Madeleine wieder an mich.

„Die Professorin scheint wirklich fantastisch zu sein, oder?“

Ich nicke zustimmend und erwidere: „Ja, definitiv. Ihre Leidenschaft ist ansteckend.“


Die ersten Tage vergehen, und ich finde mich immer mehr in den Rhythmus des Universitätslebens ein. Die anfängliche Unsicherheit weicht einem Gefühl der Zugehörigkeit. Madeleine und ich werden gute Freunde, und wir entdecken gemeinsame Interessen und Hobbys.

Unsere Studiengruppe wächst enger zusammen, und die Diskussionen werden lebhafter. Wir teilen unsere Gedanken über Kunstwerke, Künstler und verschiedene kulturelle Einflüsse. Die Herausforderungen der akademischen Anforderungen sind real, aber die Unterstützung der Kommilitonen und die tiefe Freude an dem, was wir lernen, halten uns motiviert.

Los Angeles. Seit sieben Tagen bin ich nun hier. Ich habe den Campus nicht einmal verlassen, seit ich hier bin. Ich kenne den genauen Grund nicht. Vielleicht war es die Angst vor dem alleine sein. Vielleicht habe ich mich in den letzten Tagen so sehr an das gemeinschaftliche Leben mit meinen Kommilitonen gewöhnt.

Heute Abend – es ist schon 22 Uhr durch – sitze ich wieder am See und blicke auf den vollen Stundenplan für das erste Semester. Ich denke so bei mir, nun ist es mal an der Zeit, sich etwas zu trauen. Nun ist es langsam an der Zeit, das Nest zu verlassen – und Gott weiß, dort war ich viel zu lange.

Ich habe es noch niemandem meiner Studien-Kollegen gesagt, aber für mich war der Weg, von zu Hause raus zu gehen und an das andere Ende der Vereinigten Staaten zu ziehen, sehr schwer. Ja, meine Eltern wollten, dass ich studiere. Aber eigentlich haben sie mir nie zugetraut, dass ich an die UCLA komme, eine der Top-Universitäten der USA.

Nun bin ich hier. Bin ich zufrieden? Bin ich glücklich?

Ich merke, dass ich meine anfängliche Schüchternheit noch immer nicht abgelegt habe. Aber ich möchte es so gerne. Ich möchte selbstständig sein, mich Dinge trauen.

Heute Abend tu ich es. Ich fahre in die Stadt. Ich fahre nach Los Angeles rein, werde dann am Pier irgendwo in Santa Monica oder Venice einen Kaffee trinken und die Atmosphäre in mich aufsaugen. Ja, heute traue ich mich.

Die Gedanken in meinem Kopf wirbeln, während ich mich darauf vorbereite, meine Komfortzone zu verlassen. Ich stehe auf, falte den Stundenplan zusammen und stecke ihn in meine Tasche. Ein letzter Blick auf den See, der in der Dunkelheit ruhig glänzt, und dann mache ich mich auf den Weg. Die Lichter der Stadt funkeln in der Ferne wie Sterne am Horizont.

Der Weg in die Stadt ist aufregend und gleichzeitig beängstigend. Die Straßen sind belebt, das Summen der Stadt füllt die Luft. Als ich mich durch die Menschenmengen bewege, spüre ich, wie mein Herz schneller schlägt. Die Verlockung der Geschäfte, Cafés und Restaurants ist überwältigend. Ich halte inne, atme tief ein und erinnere mich daran, warum ich hier bin.

Ich finde einen gemütlichen Ort am Pier von Santa Monica, mit Blick auf das Meer. Ich bestelle mir einen Kaffee und lasse den warmen Becher meine Hände wärmen. Während ich das Treiben um mich herum beobachte, fühle ich mich lebendig. Die Geräusche der Wellen, das Lachen der Menschen und das Rauschen der Straße verschmelzen zu einem beruhigenden Hintergrund.

Langsam aber sicher merke ich, wie sich meine Nervosität legt. Die Erkenntnis, dass ich diesen Schritt gewagt habe, erfüllt mich mit Stolz. Ich denke an die ersten Tage auf dem Campus, an die Ängste, die ich überwunden habe, und daran, wie ich langsam aus meiner Schale gekrochen bin. Dieser Abend ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Als die Zeit vergeht, wird die Stadt ruhiger. Die Menschen ziehen sich zurück, und die Lichter werfen sanfte Schimmer auf das Wasser. Ich lächle vor mich hin und spüre, wie die Dunkelheit um mich herum eine gewisse Gelassenheit bringt. Die Unsicherheit von vorhin weicht einem Gefühl der Zufriedenheit.

Ich setze mich am Strand in den Sand, nachdem ich eine Weile durch Santa Monica spaziert bin. Ich nehme ein bisschen Sand in die Hand und lasse ihn durch meine Finger gleiten.

„Nein, es weiß niemand“, flüstere ich leise zu mir selbst. „Es weiß niemand, warum du wirklich hier bist, Amber Collins.“

Als ich schließlich den Rückweg zum Campus antrete, fühle ich mich gestärkt. Die Schritte sind leichter, und ich weiß, dass ich auf diesem neuen Weg, den ich eingeschlagen habe, weiter voranschreiten werde. Die Stadt hat mir gezeigt, dass ich mehr Mut in mir habe, als ich dachte. Und während ich die vertrauten Wege zurückgehe, bin ich bereit, die kommenden Tage und Wochen mit noch mehr Entschlossenheit und Offenheit zu meistern.

Lass Elias J. Connor wissen, was du von diesem Kapitel hältst!
Ich liebe es

2

Ich liebe es

Lustig

0

Lustig

Pikant

0

Pikant

Spannend

1

Spannend

Emotional

0

Emotional

Tiefgründig

0

Tiefgründig

Herzerwärmend

0

Herzerwärmend

Schockierend

1

Schockierend

Gutes Schreiben

0

Gutes Schreiben

Überzeugende Handlung

0

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

0

Toller Charakter

Starker Dialog

0

Starker Dialog

Weitere Empfehlungen

Die Wölfe von Welby

maryketteler: Ich bin von diesem Roman sehr angetan. Es handelt sich um eine wunderschöne Geschichte, die durch ein tolles Happy End abgeschlossen wird.

Jetzt lesen
Mystic Wolf

Akthea: Fantastica

Jetzt lesen
Alien Claim: Book 1

Noor jahan: THE NOVEL WAS TRULY AMAZING, SO AMAZING THAT I WISHED FOR ME BEING KIDNAPPED BY SUCH ALIEN 🤣🤣🤣

Jetzt lesen
Stripped Shadows

Pfefferwinz: Richtig gut geschrieben und spannend bis zum Schluss.Ich kann es nur absolut empfehlen und bin auch schon bei der Fortsetzung, ... soweit wie sie eben schon fertig gestellt ist. Ich bin sehr gespannt was noch kommt ♥️Danke für die Bereicherung meiner Freizeit. Für mich der perfekte Ausgleich zumArbe...

Jetzt lesen
The Grumpy Next Door

Rikke: It’s a nice feel good story. It’s funny, romantic and absolutely perfect for a Saturday morning with your morning coffee.

Jetzt lesen
Stadt der Alphas

Uschi: Sehr gut geschrieben aber durch die kleinen Happen baut sich keine Spannung, Erotik, Romantik oder ähnliches auf

Jetzt lesen
What We Never Healed

elsa: Though there are flaws in the plot, the story is still beautiful

Jetzt lesen
Graves Lost Daughter

Aysha: I loved the book, truly speaking the plotline was true something, captivating and full of life.

Jetzt lesen
Half-Claimed

Bargara4670: Half-Claimed was easy to read with a well-thought-out plot that kept me interested throughout. Many of these revenge stories seem to have the abused heroine turning into a vicious harpy who I end up disliking as much as her abusers. I like to feel empathy with the main characters, and I found that I...

Jetzt lesen