Light and Darkness

Zusammenfassung

☀️🌙⭐ Abgeschlossene Geschichte Die Liebe deines Lebens triffst du nur einmal. Magnus Bane traf seine im Alter von 15 Jahren. Doch seine große Liebe, Alexander Lightwood verschwand plötzlich und niemand wusste wo er war. Jahre später sehen sich die beiden wieder. Und Alexander stellt mal wieder Magnus Leben komplett auf den Kopf. Wird er Antworten auf seine Fragen bekommen? Wo war Alec? Warum ist er einfach gegangen? Und das wichtigste: werden sie wieder zusammen finden? Die Charaktere gehören Cassandra Clare. Die Geschichte gehört mir. Kopieren verboten. Smut und boyxboy. Don't like it, don't read it.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
31
Rating
5.0 3 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

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Mein Name ist Magnus Bane, ich bin siebenundzwanzig Jahre alt, lebe in New York, bin Halbasiate und bisexuell. Ich lebe allein, in einem Haus was zu groß und zu leer ist, mit einem Kater der ständig sein Glück bei anderen Katzen sucht. Und im Gegensatz zu mir hat mein Kater Sex und jede Menge Miezen am Start. Ich hasse ihn. Aber er kann ja nichts dafür das die Liebe meines Lebens so einfach von heute auf morgen verschwand. Ohne sich zu verabschieden, ohne einen Brief oder sonstige Nachricht zu hinterlassen. Er war einfach weg und ließ mich allein. Mit fünfzehn Jahren wechselte ich die Schule. Ich war jung, gutaussehend, Asiate und stand auf beide Geschlechter. Ich hatte schon immer einen Hang zu Mode und mochte es mich zu schminken. Dabei lege ich den Fokus mehr auf meine Augen und meine Haare sollten immer perfekt sitzen. An meinem ersten Tag erkannte ich schnell, dass ich der einzige Junge war, der so war wie ich. Asiatisch, geschminkt, gut gekleidet. Es verschlug mich auf eine katholische Schule und ich fragte mich, warum meine Eltern mich so hassten. Dabei lieben sie mich. Erfüllen mir jeden Wunsch und unterstützen mich immer bei dem, was ich mache. Ich bin zwar getauft, aber wir gehen nur selten in die Kirche. Nach einem anstrengenden Vormittag freute ich mich auf das Mittagessen und was soll ich sagen, juhu es gab Spinat. Ich hasse Spinat. Mal abgesehen davon das es mir nicht schmeckt, hat man immer etwas zwischen den Zähnen hängen. Widerlich. Ich aß also nur einen Salat und las in meinem Buch als ich laute Stimmen hörte. Interessiert schaute ich von meinem Buch auf und sah eine Gruppe von sechs Jungen die Cafeteria betreten. Sie trugen alle die gleichen Lederjacken mit einem großen Logo auf dem Rücken. Engelsflügel gespalten von einem Schwert und dem Schriftzug ‘The mortal instruments’. Ich betrachtete die Jungen genauer, sie alle könnten nicht unterschiedlicher gewesen sein. Da war ein großer Blonder, er stellte sich später unter dem Namen Jace vor und ich dachte noch ‘Was für ein bescheuerter Name ist das denn?’. Er war der Anführer und mochte mich nicht. Ich ging ihm die restlichen Jahre aus dem Weg. Ein kleiner blasser schwarzhaariger Junge, Raphael war still und redete nicht viel. Dafür redete der braunhaarige Nerdverschnitt mit Brille umso mehr. Er hieß Simon und ich mochte ihn. Nicht nur weil er Comics genauso sehr liebte wie ich. In den nächsten Jahren trafen wir uns öfter im Comicladen. Ohne die anderen natürlich. Ragnor, Andrew und Jonathan waren nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte und machten alles, was Jace sagte. Sie waren das Klischee einer jeden Teenager-Hollywood-Schnulze und nicht nur einmal fragte ich mich, wie diese unterschiedlichen Jungen zueinander gefunden hatten. Sie unterhielten sich lautstark und steuerten den Tisch vor mir an. Sie setzten sich zu einem rothaarigen Mädchen und Jace schob ihr sofort seine Zunge in den Hals. Dieses kleine rothaarige zungenverschlingende Mädchen wurde später meine beste Freundin. Es sollte aber noch ganze vier Jahre dauern, bis das passierte. Denn vorher traf ich ihn. Und er wurde meine ganze Welt.

Alexander Gideon Lightwood.

Und Alexander Gideon Lightwood betrat kurze darauf die Cafeteria. Es traf mich wie ein Schlag als ich ihn sah. Er war für seine fünfzehn Jahre schon recht groß und seine tiefschwarzen Haare glänzten im Schein des Sonnenlichtes, welches durch ein riesiges Panoramafenster fiel. Meine Hände zuckten, ich umklammerte das Buch fest denn ich verspürte den unbändigen Drang in seine Haare zu greifen. Sie sahen unglaublich weich aus und lagen in einem einzigen Chaos aus seinem Kopf. Ich war gefangen von diesem Anblick und noch mehr, als ich meine Augen über sein schönes Gesicht gleiten ließ. Mich strahlten blaue Augen an und ich schnappte nach Luft, als ich erkannte, dass er mich ebenfalls anstarrte. Wäre ich nicht schon länger mit meiner Sexualität im reinen, dann wäre das der Tag meines inneren Outings gewesen. Ich stehe auch auf Männer und besonders auf ihn. Alexander. Mein Herz schlug schnell und ich spürte ein Ziehen in meinen Lenden. Er lächelte mich an und setzte sich zu seinen Freunden. Den restlichen Tag, die restliche Woche war ich mit meinen Gedanken bei ihm. Ich freute mich auf den Unterricht, den wir zusammen hatten. Mit Bedacht wählte ich meinen Tisch, immer so dass ich ihn unauffällig anschauen konnte. Meinen Platz in der Cafeteria behielt ich bei und das stellte sich als Vorteil heraus. Denn so hatte ich einen perfekten Blick auf seine Vorderseite. Während des Unterrichts sah ich immer nur seinen Rücken und seinen knackigen Hintern. Es verging ein Jahr. Verdammt lange 365 Tage, sehnsuchtsvolle Nächte und elendig zähe Tage. Ein Jahr lang habe ich ihn jeden Tag in der Schule angeschmachtet, meine Blicke sprachen mehr als Worte je geben könnten und noch heute frage ich mich, wie ich dem so lange standhalten konnte. In den Ferien oder am Wochenende sah ich ihn nur selten. Denn wie sich bald herausstellte, wurde er von seinen Eltern streng erzogen. Im Gegensatz zu seinem Bruder Jace. Was aber daran lag, dass er nur ein Pflegekind war. Aber Alexander und seine Schwester mussten jede Menge Regeln befolgen. Und dazu gehörte auch, keine Partys, keine außerschulischen Aktivitäten, keine Liebschaften oder Beziehungen, kein Sex. Woher ich das weiß? Simon war so freundlich mich darüber zu informieren. Wir trafen uns einmal im Monat im Comicladen, tranken Kakao und später Kaffee, stöberten durch die Neuerscheinungen und redeten. Und Simon redete gerne. Über seine Lieblingshelden, Batman und Thor, über seine Familie und seine Freunde. So erfuhr ich einiges über Alexander. Und dann, nach einem Jahr, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und sprach ihn an. Und Alexander belohnte meinen Mut mit einem Kuss und einem Versprechen. Ich legte ihm die ganze Welt zu Füßen, schenkte ihm die Sonne und den Mond. Ich liebte ihn und er liebte mich. Wir gaben unsere Unschuld dem jeweils anderen und versprachen uns ewige Liebe und Treue. Wir tauschten Ringe an seinem 18. Geburtstag und das Versprechen mit 25 zu heiraten. Aber dieses Versprechen hat er nie eingehalten. Er hat es gebrochen, ist einfach verschwunden und hat einen Teil meiner Seele mitgenommen. Warum ich euch das alles erzähle? Weil ich gerade das größte Deja-Vu meines Lebens habe. Da hinten an der Bar, neben meiner besten Freundin Clary steht er. Alexander Gideon Lightwood. Die Liebe meines Lebens. Und an seinem linken Ringfinger glitzert ein silberner Ring. Und auf der Oberfläche dieses Ringes eingraviert eine Sonne, ein Mond, ein Stern.