Behind green eyes

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Zusammenfassung

In der fernen Zukunft will die Menschheit Planeten erobern und ihre Völker in Bündnisse zwingen, doch einige erweisen sich als sehr wehrhaft. Commander Colin Terra reist nach Solaria, um dort den Willen seiner Anführer durchzusetzen, doch die Begegnung mit Emira ändert einfach alles... Eine Kurzgeschichte, die als Vorwerk fungiert. Die Hauptwerke folgen in Kürze.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
1
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

1

Langsam senkte sich das Schiff auf den Wüstensand herab, von hier oben konnte man über den trüben Horizont blicken, der durch den Sand leicht golden schimmerte.  Ihre Augen sollten im Sonnenlicht genauso aussehen, die der sagenumwobenen Wüstensöhne.

Sollte ihn das wirklich interessieren? Er war nicht hier, um die Landschaft zu genießen, oder sich über die Bewohner dieses Planeten Gedanken zu machen. Sie würden sowieso bald alle tot sein. Er war hier, um zu erobern.

Solaria also, der Admiral hatte natürlich ihm diesen Auftrag von ganz oben gegeben, wenn er ehrlich war, hätte er selbst schon längst Admiral oder Präsident sein können, nein, dafür liebte er es zu sehr an der Front zu kämpfen, seine Methoden hinterfragte da niemand, wenn er knöcheltief im Blut seiner Feinde stand.

"Commander?” Der junge Mann löste sich von dem faszinierenden Anblick der Wüste und wandte sich seinem Helm zu, den er schon in der Hand hielt. "Landungstrupp bereit, Sir.” Sie warteten auf seine Befehle.

Der Helm hatte seinem Großvater gehört, Callan, dem Unbeugsamen. Er hatte damals im Präsidentenpalast ein Massaker angerichtet, seitdem fürchtete die Erde das Haus Terra.

"Wir gehen raus. Landungstrupp eins, mir nach.” Colin setzte den Helm auf, zog die weiße Laserklinge und ging hinaus in die schwelende Hitze von Solaria, die ihm absolut nichts ausmachte.

Das Feuer brannte heiß in ihm, so wie in allen Individuen seiner Familie. Er war der erste, der es kontrollieren und nutzen konnte, dafür büßte er des Öfteren einen Teil seiner Menschlichkeit ein.

Der Planet stand schon immer im regen Austausch mit der Erde, in letzter Zeit sträubte der Shaah sich vermehrt gegen die Anweisungen aus der Ferne. Für die hohen Herren ein Zeichen, Solaria am besten zu unterwerfen und dafür schickten sie ihren treuesten Kettenhund.

Bisher war der Weg zum Palast des Shaah nur durch die Sonne mühsam, sie trafen auf keinen Widerstand. Colin hatte den Auftrag, erst einmal diplomatisch zu sein, den Shaah durch Worte zur Aufgabe zu zwingen, doch Diplomatie war definitiv nicht seine Stärke, er ließ lieber seine Waffe sprechen.

Seine Männer folgten ihm bedingungslos, die meisten schon seit zehn Jahren. Der Commander war niemand, der sich viele Gedanken um Verluste machte und dennoch versuchte er immer als erster die Linie des Feindes zu durchbrechen und das meiste Blut zu vergießen. Ob das Rücksicht oder einfach nur Wahnsinn war, wusste so recht niemand.

Vor ihnen wuchs eine gewaltige weiße Treppe in die Wüste, die Sonnenreflexion auf ihr brannte in den Augen. Colins Helm war weder zum Schutz, noch zum Überleben gedacht, er war reine Zierde, imposant und alt, deshalb schützte er ihn weder vor der Witterung noch vor der Sonne.

Hier trafen sie nun auf die ersten solarischen Soldaten, die ihnen ihre Speere entgegen hielten, um sie auf Abstand zu halten. Sie waren zum größten Teil vermummt, nur ihre Augen waren zu sehen, die den Menschen bedrohlich entgegen blickten.

Colin hob die Hand und signalisierte seinen Männern, stehen zu bleiben. Auch wenn er am liebsten seine Klinge in eine Brust rammen würde, musste er sich beherrschen.

Sein Blick jagte direkt hinauf zu dem Shaah, der ebenso herausfordernd zurückblickte. Sie beide konnten aus der Entfernung den Hass in den Augen des jeweils anderen sehen, ihre Positionen zwangen sie, ruhig zu bleiben.

"Ihr denkt es spricht für Euch, wenn Ihr mich und meine Männer mit erhobenen Speeren begrüßt? Ich komme in friedlicher Absicht.” Den letzten Satz spie er förmlich aus, jeder konnte seine Abscheu deutlich hören.

Die Solaria wussten, dass die Menschen ihnen überlegen waren, allein schon ihre Waffen waren technisch viel hochwertiger, auch dem Shaah war das klar, er bedeutete seinen Kriegern die Lanzen zu senken.

Hinter zusammen gebissenen Zähnen zischte der Commander: "Geht doch.” Und ging zwischen den Soldaten als erster die Stufen hinauf.

Vor dem Shaah deutete er eine Verbeugung an. "Wollen wir?” Dann folgte er ihm in den Palast, seine Männer blieben wo sie waren, sie wussten, dass ihr Commander im Alleingang den ganzen Planeten in die Luft jagen konnte, wenn er wollte.


Flüsternd standen die fünf Mädchen hinter einer Säule, als die Fremden eintrafen und ihr Anführer dem Shaah in den großen Saal folgte. "Das sind Menschen, oder?” Keine von ihnen war sich da wirklich sicher, dieser Krieger war groß, er trug einen schwarzen Helm, in dem sich nur ein Schlitz für seine Augen befand.

Wie er wirklich aussah, wussten sie nicht. Sein Körper wurde durch den engen Anzug gut sichtbar. Jeder Muskel zeichnete sich ab, von ihnen hatte er definitiv viele.

Emira biss sich nervös auf die Unterlippe, aber das war es nicht ganz, das Mädchen war fasziniert von ihm, wie er wohl unter dem Helm aussah? Sie hatte noch nie einen Menschen gesehen.

Die junge Königin nahm links und rechts die Hände der anderen und führte sie in ihre Gemächer. Sie war die älteste von ihnen, gerade zweiundzwanzig Zyklen alt und vor kurzem erst das erste Mal Mutter geworden. Dennoch war sie besonnen und beschützte ihre Freundinnen.

"Wir dürfen ihnen nicht zu nahe kommen. Sie sind gefährlich.” Leyla war für ihr junges Alter sehr tough, sie war stolz und ihre Aura hatte etwas, das Emira sehr beeindruckte.

Trotzdem wurde sie den Gedanken an diesen Fremden nicht los. Er mochte vielleicht ihr Feind sein und keine guten Absichten hegen, doch Emira spürte, wie ihr Herz aufgeregt pochte. Sie wollte diese Menschen sehen, am besten jetzt sofort!


In dem großen Saal bot der Shaah dem Commander einen Platz ihm gegenüber an. Colin wusste, dass der König um einiges älter als er selbst war, Drohungen würden ihn nur verärgern, auch wenn es ihm schwer fiel, er musste freundlich bleiben.

"Warum seid ihr hier? Wir haben uns gegen ein Bündnis ausgesprochen und trotzdem taucht ihr hier auf, schwer bewaffnet, als wolltet ihr uns erobern.” Der junge Mann nahm seinen Helm ab und der solarische König sah zum ersten Mal einen Mensch in Fleisch und Blut vor sich.

Sie alle waren humanoid, sie hätten auch immer noch ein Volk sein können, so wie vor vielen Jahrtausenden, doch das waren sie nicht.

"Vielleicht wollen wir das, mir wurde gesagt, ich solle es auf diplomatische Weise versuchen, obwohl es eher meine Art ist mit Härte vorzugehen.” So jung und schon so grausam. Der Shaah konnte es in seinen Augen sehen, die eine Farbe besaßen, die hier noch niemand gesehen hatte.

Sie waren grün, nur kostbare, seltene Dinge waren grün, er machte dem älteren Angst.

Er war gutaussehend, das Sonnenlicht ließ sein Haar golden, rot und braun schimmern. Frauen fanden ihn bestimmt anziehend, der Shaah fand ihn bedrohlich. Er hatte etwas wölfisches an sich, etwas, das sie alle umbringen wollte.

"Ich werde meine Meinung nicht ändern. Meine Vorväter sind von der Erde geflohen und sie werden dafür ihre Gründe gehabt haben. Ich werde ihr Vermächtnis nicht zerstören, indem ich mir etwas aufzwingen lasse.” Der Solaria hatte Mumm so etwas zu sagen, Colin grinste ein wenig beeindruckt. Sein Schulterpanzer klapperte, als er sich zurück lehnte und die Hände hinter den Kopf legte.

"Gut, ich habe den Befehl euch nicht anzurühren - mein Anführer hat Angst, dass ich ein Blutbad anrichte.” Er hatte es diplomatisch begonnen, war gescheitert und nun würde er ihm drohen. "Dann macht euch auf eine Belagerung gefasst. Ich gebe Euch drei Tage, um noch einmal nach zu denken, danach werde ich eure Welt in Asche verwandeln.”

Der Commander nahm eine seiner Hände vors Gesicht, die Handfläche nach oben gerichtet, brach plötzlich eine Stichflamme aus ihr heraus, die den Shaah erschrocken zurückweichen ließ.

"Ich werde hier warten, vielleicht schaue ich mir auch deinen Palast an oder lasse deine Frau kommen, damit sie mich ein wenig unterhalten kann.” Sein Lachen war wie seine Stimme, jung und klar, es jagte dem König eine Gänsehaut über den Rücken, worauf er aus dem Saal verschwand um rasch seinen Rat einzuberufen.


Leise verbarg Emira sich hinter den Säulen, die am großen Saal anschlossen. Irgendwie hoffte sie den Fremden zu sehen, der schon die halbe Nacht in ihrem Kopf herum schwirrte.

Sie hatte sich aus ihrem Zimmer geschlichen, den langen weißen Schleier übergeworfen und es bis jetzt geschafft an den Wachen vorbei zu kommen, die in absoluter Alarmbereitschaft waren. Besonders um den großen Saal herum, wo der Fremde sich anscheinend aufhielt.

Als sie vorbei ging, konnte sie in der Dunkelheit nur wenig erkennen, doch er schien nicht mehr dort zu sein.

Für einen Moment blieb Emira stehen, Schritte und fremde Stimmen näherten sich ihr. Sie wusste, dass er es war, sie hatte seine Stimme vor den Toren gehört, gesehen wie er aus der Wüste gekommen war.

Ihr Herz pochte, als sie ihn aus den Schatten heraus sehen konnte. Er ging mit einem zweiten Menschen durch den Säulengang, sie sprachen eine Sprache, die sie nicht verstand und doch kribbelte alles in ihr, als sie ihn hörte.

Dann waren die zwei auf ihrer Höhe, sie lugte etwas hinter der Säule hervor, sah die Wache aber nicht, die sie nun packte und zurück zog. "Was machst du hier? Ihr Frauen dürft um diese Zeit nicht mehr außerhalb eurer Zimmer sein.”

Emira zuckte zurück und hob die Arme um ihr Gesicht vor den Schlägen der Wache zu schützen. Er durfte sie züchtigen, sie als Frau hatte hier keine Rechte und war der Gnade der Männer ausgeliefert.

Doch der Schlag kam nicht. Für einen Moment hielt sie die Augen noch geschlossen, vielleicht verzögerte sich die Prozedur auch etwas. Immer noch nichts. Als sie sich dann endlich traute aufzublicken, wollte sie ihren Augen kaum glauben.

Der Fremde hielt den Arm der Wache fest, er hatte sich zwischen sie gestellt und hielt den anderen davon ab ihr weh zu tun. "Hey, du Mistkerl, was fällt dir ein? Der einzige, der hier Gewalt anwenden darf bin ich, verstanden?!”

Mit einer gewaltigen Ohrfeige beförderte er den Solaria zu Boden, wo er bewusstlos liegen blieb.

Atemlos stand Emira mit dem Rücken an der Säule, hatte er sie gerade gerettet? Als er sich umwandte, verschluckte sie sich fast an ihrem Herzschlag.

Dieser Fremde war atemberaubend schön. Er war so gutaussehend, dass Emira spürte, wie ihr heiß wurde. Ihr Gesicht glühte, als ihr alles Blut in die Wangen schoss. "Geht es dir gut?” Sie konnte nur nicken, grüne Augen blickten sie fragend an, sein Gesicht war das eines Gottes. Sein Haar… diese Augen… so etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen.

Die zwei Menschen wandten sich zum Gehen, ließen sie in der Dunkelheit stehen und die junge Frau eilte rasch zurück zu ihrem Zimmer. Das letzte, das sie von dem schönen Fremden hörte, war: "Diese primitiven Schweine schlagen ihre Frauen, ich fasse es nicht.”


Es war langweilig zu warten, bis dieser dreckige Shaah es endlich schaffte sich zwischen Tod und Leben zu entscheiden. Colin warf den Kopf in den Nacken und seufzte laut, nachdem er alle seine Messer durch den Saal geworfen hatte. Vielleicht sollte er doch eine kleine Erkundungsrunde durch den Palast drehen, schließlich hatten sein Volk und dieses gemeinsame Wurzeln. Wenn er etwas Interessantes fand, würde er es Kithara mitbringen, seine Ehefrau liebte alte Schätze.

Was sie wohl so viele Lichtjahre entfernt gerade trieb? War der Kleine schon geboren? Sein erster Sohn, der Erbe des Hauses Terra. Sie wollten ihn Keith nennen, nach Kitharas Großvater, einem mächtigen und großen Mann.

Wenn er ehrlich war, vermisste er seine Gefährtin, auch wenn er das niemals zugeben würde, besonders nicht wenn sie in der Nähe war.

Sie machte ihm Konkurrenz, nicht an Grausamkeit, aber an abgetrennten Köpfen. Sie war eine Valkyrie, geschickt mit der Klinge, stark und wunderschön.

Eigentlich hatte sie ihn nicht heiraten wollen, genauso wenig wie er sie, dafür genoss Colin seine Freiheit viel zu sehr tun zu können, was er wollte, doch einer Person musste er sich beugen, seinem Vater, der bereits Pläne für Keith hegte, obwohl er noch nicht einmal geboren war.

Als er nach Solaria aufgebrochen war, hatte man Kithara die Schwangerschaft schon angesehen. Falls sein Sohn geboren war, hätte man ihn schon kontaktiert.

Grinsend dachte er an die Nacht zurück, in der sie den Jungen gezeugt hatten. Seine Frau war ungewöhnlich willig gewesen, auch wenn sie ihn nicht liebte, ficken ließ sie sich von ihm gern. Dafür schien er wohl doch zu gut auszusehen.

Es war wild gewesen, aber auch leidenschaftlich. Bei dem Gedanken an ihre lustvollen Schreie wurde er geil. Wenn er zurück war, würde er ihr noch ein zweites Baby machen, die Familie musste wachsen.

Für einen Moment dachte er darüber nach, sich hier eine Nebenfrau zu suchen, die Männer seines Hauses taten das ständig, er war hungrig, vielleicht nahm er sich sofort zwei und einen Lustknaben, Männer konnten ebenso anziehend sein. Dafür würde er sich nicht schämen, alles, was er zum Schreien bringen konnte, war gut.

Sein Captain unterbrach seine Gedanken. "Sir? Gibt es schon Ergebnisse?” Er schüttelte den Kopf. "Drei Tage, dann muss der alte Sack sich entschieden haben. Bis dahin warten wir.” Seine grünen Augen wirkten im Halbdunkel gespenstisch, die Männer fürchteten ihn.

"Wenn er sich allerdings falsch entscheidet…” Er fuhr sich mit dem Finger über den Hals, dann kicherte er und winkte den anderen mit sich. "Komm, ich will mir den Mond anschauen, der soll wirklich schön hier sein.”

Im Säulengang sprachen sie noch etwas miteinander, bis sich neben ihnen etwas rührte und Colin blitzschnell reagierte. Er hörte die Stimme des solarischen Mannes, dann den kurzen verängstigten Laut eines Mädchens. Unmenschlich schnell packte er den Arm des Fremden und hielt ihn wohl damit davon ab das kleine, zierliche Ding zu schlagen.

Es machte Colin wütend, nicht alle Frauen waren so stark wie Kithara und für die, die es nicht waren hatte er irgendwie schon immer etwas übrig gehabt. Es unterstrich seine Dominanz. Dafür mochte er Frauen auch viel zu sehr, besonders in seinem Bett.

"Hey, du Mistkerl, was fällt dir ein? Der einzige, der hier Gewalt anwenden darf bin ich, verstanden?!” Dann setzte der Affekt ein und Colins Hand traf den Solaria, der nach der Wucht die Augen verdrehte und einfach umfiel.

Als er sich zu dem Mädchen umdrehte, stand sie mit dem Rücken fest an eine Säule gedrückt, ihr Gesicht war verschleiert, doch er konnte sehen, dass sie noch jung war, sie war zierlich und ihre Weiblichkeit eher dürftig.

Dann sah er jedoch ihre Augen durch den weißen Schleier hindurch schimmern, bernsteinfarbend, aber hell, fast golden. Wunderschön.

Colin hatte nicht minder Lust ihr den Schleier vom Kopf zu reißen und sie einfach mitzunehmen, doch er hielt seine Triebe in Schach, er würde sie sich nehmen, wenn er alle Männer umgebracht hatte, dann gehörte ihm dieser Palast ganz allein, genau wie jede einzelne Frau darin.


Schwer atmend schloss Emira die Tür hinter sich, sie griff sich ans Herz und setzte sich. Ihr Kreislauf wollte schon versagen, doch sie riss sich zusammen, dieser Moment prägte sie so sehr, sie durfte ihn nicht einfach so verstreichen lassen.

Wieso nur spürte sie das so tief in sich? Dieses Ziehen. Dieses... Verlangen? Sie kannte so etwas nicht, hatte so etwas noch nie für irgendjemanden empfunden. Er war so… atemberaubend schön! Sie wollte ihn anfassen, wollte, dass er sie anfasste, ihn in sich spüren, von ihm hart…

Emira schluckte. Ihr Unterkörper pochte, alles zog sich zusammen und sie spürte, wie sie feucht wurde.

Wie sich sein Haar wohl anfühlte? Es war gold, rot und braun, die Farben der untergehenden Sonne. Seine Augen, so etwas hatte sie noch nie gesehen. Grün… Auf diesem Planeten gab es nichts, das Grün war, vielleicht ein Schmuckstück der Königin oder ein Stück einer Vase. Grün war selten und kostbar.

Sie wollte zurück zu ihm, sich vor ihm auf den Boden werfen und ihn anbetteln sie mit sich zu nehmen. Ihr Herz schmerzte, es brannte, diese Sehnsucht machte sie fast verrückt.

Es war nicht auszuhalten! Emira riss die Tür auf, doch eine Hand hielt sie fest, als sie los laufen wollte. Leyla zog sie am Arm hinter sich her. "Du darfst nicht gehen! Gib dich ihnen nicht hin!”

Die Königin schüttelte sie, bis das Mädchen wieder klar wurde.

"Ich kann nicht... bitte lass mich gehen. Es tut so weh…”

"Wach auf! Er wird dich umbringen!”

Die jüngere schüttelte den Kopf. "Er hat mich beschützt…”

Als Leyla hörte, was Emira ihr erzählte, wurden ihre dunklen Augen weit.

"Und du bist dir sicher, dass er das so gesagt hat?”

"Nur er kann uns retten, bitte, lass mich zu ihm gehen. Wenn er…”

Rasch hielt die Königin ihr den Mund zu. "Nicht hier. Ich werde mit ihm sprechen, das ist unsere Chance.”

Das waren sie also, ihre Rettung, die solarischen Frauen warteten schon lange auf einen Erlöser, der sie von der Herrschaft und der Gewalt des Shaah befreite. Die Unterdrückung der Frauen musste enden!

"Lass uns jetzt zu ihm gehen. Leyla, ich flehe dich an!” Schließlich gab die Königin nach, gemeinsam huschten sie an den Wachen vorbei, um zur Treppe zu gelangen, auf der einige der Menschen saßen und hinauf zu dem azurblauen Mond blickten.

Die beiden Frauen ließen ihre Schleier vor die Gesichter fallen, Emira war die erste, die sich aus den Schatten der Säulen heraus traute und zu den Männern herüber schlich.

"Mein Herr…” Ihre Stimme war nur ein Flüstern, doch der gutaussehende Fremde wurde sofort auf sie aufmerksam. Er winkte sie zu sich, als sie in den Feuerschein trat, packte er sie und zog sie an sich.

Emira keuchte kurz auf, aus den Augenwinkeln konnte sie sehen, dass Leyla ihr zur Hilfe eilen wollte, doch sie hob die Hand und bewahrte die Königin davor etwas Dummes zu tun.

"Du schon wieder. Was willst du?” Sie war ihm so nah, dass sie seine Wärme spürte, ihm durch den Schleier in die Augen sehen konnte. "Meine Herrin wünscht ein Treffen mit Euch. Sie wartet dort drüben.”

Der Fremde ließ sie los, zog Emira aber mit sich, bis sie vor der Königin standen. "Majestät, dem Ruf einer Frau folge ich sofort.” Er deutete eine Verbeugung an, doch Leyla kam sofort zur Sache. "Ihr müsst uns helfen. Bitte, hört mich an.”

Mit einem leichten Lächeln packte er erst den roten, dann den weißen Schleier und hob sie an, um ihre Gesichter zu sehen. "Ah, so lässt es sich schon viel besser reden. Kommt, setzt euch, zwischen meinen Männern wird euch nichts passieren.”

Unsicher blickte Emira die Königin an, die sich nicht beirren ließ und auf die Treppe hinaus trat. Blicke folgten ihr, niemanden schien es zu interessieren, dass sie da war, die Männer wirkten müde und ausgelaugt.

“Mein Mann ist ein Nichtsnutz, ein schlechter Shaah und ich würde ihn liebend gern loswerden." Der Fremde pfiff leise, dann hob er lachend die Hände. “Wow, Ihr gefallt mir, Majestät. Ehrlich, rechtschaffen und immer mit der Sprache frei heraus. Ich kann Euch dahingehend helfen, aber ich habe da ein paar Bedingungen.”

Die hatte Leyla auch, also ließ sie ihn weiter sprechen. “Zuerst, werdet Ihr mir versichern, dass Solaria unter Eurer Herrschaft dem Bündnis beitreten wird. Dann will ich eine eurer Frauen als meine Nebenfrau und ich will Immunität.”

Als er das mit der Nebenfrau ansprach, glühte Emiras Gesicht, ihre Blicke trafen sich und das junge Mädchen lächelte sanft. “Sie gefällt mir. Wie alt bist du?”

Zuerst brachte Emira kein Wort heraus, also antwortete Leyla für sie: “Siebzehn Zyklen, sie ist jung und unbefleckt. Wenn sie zustimmt, dann bin ich einverstanden.”

Schnurrend streckte der Mensch eine Hand aus und strich mit den Fingerspitzen über ihren Arm. “Eine Jungfrau, ich Glücklicher.” Seine Augen schlugen sie in ihren Bann, Emira wollte nichts lieber, als sich ihm mit Leib und Seele hinzugeben.

“Ich stimme zu.” Die Königin nickte. “Dann ist es beschlossen. Was sollen wir jetzt tun?” Das Grinsen des Fremden wurde breiter. “Geht in Deckung.”


Es war wie ein Rausch, der Colin überkam. Blut, überall war Blut. Warum noch weiter warten? Die Königin hatte dem ein Ende gesetzt, sie traf die Entscheidung, er handelte nur.

In dieser Nacht, starben schon viele Wachen des Palastes, bis die Menschen am Morgen von mehreren vermummten Kriegern aufgehalten wurden. Das mussten sie sein, die Wüstensöhne, der Shaah hatte sie zur Hilfe gerufen.

Der Commander rief seine Männer zu ihren Schiffen zurück, sie verschwanden erst einmal, nur um bald mit neuer Stärke zurückzukommen.

Die Regeln im Palast wurden unerträglich, die Frauen wurden in ihren Zimmern eingesperrt und nicht herausgelassen. Verzweifelt hämmerte Emira am Morgen gegen die Tür, die sich nicht öffnen ließ.

“Lasst mich raus! Warum sperrt ihr uns ein?!” Das Mädchen wütete bis zum Nachmittag an der Tür, doch nichts rührte sich, weder die Tür noch irgendetwas sonst.

Irgendwann hörte sie Leylas Stimme im Gang, die den Männern etwas befahl und schließlich öffnete sich die Tür. “Komm, schnell. Wir verschwinden.”

Wohin sollten sie gehen? Die Königin führte ihr Gefolge in den Untergrund, erst in die Keller, dann durch einen Tunnel in die Wüste hinaus, unter ein Bergmassiv ganz in der Nähe.

Es war ein Fluchtort, in dem sich schon viele versteckten, Leyla wies ihren Mädchen die Zimmer zu, dann warteten sie.


Im Schiff konnte Colin die Verteidigungslinie seines Feindes gut erkennen. Die Wüstensöhne waren gekommen, um den Palast zu verteidigen, sie schützten die Solaria wohl vor weiteren Verlusten.

Nun konnte der Commander sich selbst überzeugen, ob sie wirklich so gefährlich und mächtig waren, wie die Legenden sagten. “Macht euch bereit für den Eroberungszug. Alle auf Position!”

Die Männer standen schon an den Luken und warteten, dass die Schiffe erneut landeten. Von der Erde hatten sie grünes Licht, wenn der Shaah sich nicht beugte, dann musste er vernichtet werden und jemand anderes nahm seinen Platz ein, jemand, den man kontrollieren konnte.

“Vorwärts!” Wieder drang ihnen die Hitze entgegen, der Sand begann in den Augen zu brennen, sobald Colin weit genug vom Schiff entfernt war, warf er seinen Helm und den Schulterpanzer in den Sand.

Seine Männer liefen nun schneller an ihm vorbei, denn sie wussten, was er für eine Bestie werden würde.

Jeder Muskel in seinem Körper spannte sich, er spürte, wie sein Blut zu kochen begann, die Hitze in ihm, die sich nach außen trug und die Luft um ihn herum flimmern ließ. Er dampfte, in seinen Händen flackerte schon das Feuer, mit einem Brüllen, das beinahe schon unmenschlich klang, entzündete sich sein Körper.

Aus seinen Augen liefen blutige Tränen über seine Wangen, die Hitze waberte wie ein Schild um ihn herum und ließ den Sand unter ihm kochen.

“Tötet sie alle.” Seine Stimme war tief, seine Stimmbänder brannten, als er an seinen Männern vorbei lief, machten sie ihm respektvoll Platz. Niemand wollte ihm im Weg stehen.

Mit erhobener weißer Klinge warf der Commander sich in den Kampf. Seine Gegner verbrannten zu Asche, während die Flammen in seinen Händen sie peinigten.

Sein Schwert trennte Köpfe und Gliedmaßen ab, hinter ihm blieb eine Spur des Todes und der Verwüstung zurück, sie nannten ihn nicht umsonst den roten Drachen.

Hunderte Männer waren schon gefallen, es würden noch tausend mehr werden. In seiner Raserei sah Colin ihn nicht kommen, Komar, den Anführer der Wüstensöhne, der eine Lanze mit sich trug, um den Drachen damit zu durchdringen.

Behänd holte er aus und warf sie in seine Richtung, zischend kam sie auf den Commander zu, der sich im letzten Moment drehte, doch die Spitze fand ihr Ziel.

Sie bohrte sich in sein Fleisch, durchdrang seine Schulter und warf ihn mit voller Wucht zu Boden. Jubelnd feierten die Wüstensöhne ihren Anführer, der den Menschen ein für alle Mal vernichten wollte, doch die gewaltige Stichflamme hielt sie von ihm fern.

Quälend schleppte er sich vom Schlachtfeld, nachdem er es geschafft hatte, mit letzter Kraft aufzustehen und brach im Schatten eines Berges zusammen. Als Komar dort ankam, war er verschwunden.


Besorgt lief Emira vor dem Höhleneingang hin und her. Sie hatte alles mit angesehen, die blutige Schlacht, die Grausamkeit, die Lanze, die den Commander durchbohrte.

Nun taumelte er auf sie zu und ging in ihren Armen zu Boden. “Nein, nein, bleib bei mir. Komm, ich bringe dich hinein.” Mit aller Kraft versuchte sie, ihn mit sich zu ziehen, doch er war einfach zu schwer.

Beherzt kamen einige ihrer Schwestern zu ihr und halfen wo sie konnten. Mit viel Mühe schafften sie es, den Menschen in die Höhlen zu bringen, ihn dort auf einen Tisch zu legen und gemeinsam die Lanze aus ihm herauszuziehen.

Das Feuer war versiegt, sie konnten ihn anfassen, Emira strich ihm sorgenvoll über die Wange. “Leyla wird dich retten, ich glaube daran und danach kann ich endlich bei dir sein.”

Die Königin schaffte sich Platz, sie desinfizierte die Wunde, wobei die Frauen den Commander festhalten mussten. Er schien noch halb bei Bewusstsein zu sein und der Schmerz setzte ihm stark zu.

“Ich brauche Wasser. Beeilung! Unsere einzige Hoffnung stirbt uns sonst weg!” Die Frauen arbeiteten bis in die Nacht hinein, erschöpft wischte Emira dem Menschen das Blut aus dem Gesicht. "Er wird sterben, oder? Sein Puls ist ganz schwach.”

Die dunklen Augen der Königin blickten sie einen Moment an, dann schüttelte sie den Kopf. "Nein, seine Zeit ist noch nicht gekommen. Er hat noch einige Aufgaben vor sich.”

Sie drückte Emira ein sauberes Tuch in die Hand. "Du bleibst bei ihm. Falls er wach werden sollte, rufst du mich.” Das Mädchen hörte, wie die Königin hinaus ging. Für einen Moment saß sie nur schweigend da und starrte in die Dunkelheit, dann lief ihr Blick über den starken Körper vor ihr und über das hübsche Gesicht des Menschen.

Sanft ließ sie ihre Finger durch das goldene, rote und braune Haar fahren, berührte sein Kinn, strich über seinen gesunden Arm und konnte es immer noch nicht so richtig fassen, dass er hier vor ihr lag. Er hatte sich für sie entschieden, sie würde mit ihm gehen, ganz egal wohin.

Seine Nebenfrau, sie konnte es kaum glauben! Die Aufregung ließ ihr Herz wild rasen. Aber das hieß auch, dass er bereits eine Ehefrau hatte, ob er schon Kinder hatte? In diesem Moment war ihr das egal, er gehörte ihr.

Vorsichtig tupfte sie mit dem Tuch über seine Stirn, es lockte sie sich einfach über ihn zu beugen, um ihn zu küssen. Sie gab dem Drang nach, stellte sich auf Zehenspitzen, um ihre Lippen herab zu senken und seine zu berühren, nur kurz. Dann packte sie etwas, drückte sie hoch, sodass ihr Oberkörper auf dem seinen lag und aus dem unschuldigen Kuss wurde ein heißes Feuerwerk in Emiras Herz.

Sie hob den Kopf und konnte sehen, wie die Augen des Menschen sie unter halb geöffneten Lidern anblickten. Er hatte seinen gesunden Arm um ihre Hüften gelegt und sie einfach so hoch gehoben, obwohl er sicherlich noch halb bewusstlos war.

"E-Emira…” Ihr Gesicht glühte wild, als er ihren Namen flüsterte. Sie konnte in diesem Augenblick nicht antworten, der Kuss hatte ihr sämtliche Luft aus den Lungen gedrückt. "So... heißt du doch … meine Schöne.”

Unsicher nickte sie, er hob den gesunden Arm und strich ihr eine dunkle Haarsträhne aus dem Gesicht. "Holst du mir… etwas Wasser?” Er atmete schwer, Blut trat auf seine Lippen und das Mädchen beeilte sich, ihm einen Becher zu holen.

Mit zusammen gebissenen Zähnen setzte er sich etwas auf, nahm den Becher und leerte ihn mit tiefen Zügen.

"Es tut mir leid…” Emira nahm den Becher zurück und füllte ihn erneut mit Wasser. "Was… " Sie schluckte. "Was tut Euch leid, Herr?” Auf seinem noch immer blutverschmierten Gesicht erschien ein neckisches Grinsen. "Nenn mich nicht so. Sag Colin zu mir. Bei uns sind Mann und Frau ebenbürtig.”

Ihre bernsteinfarbenen Augen wurden groß, das alles musste einfach ein Traum sein. "Ihr schlagt eure Frauen nicht?” Ein kurzes Lachen überkam ihn, Emiras Kopf wurde knallrot. "Nein, meine Schöne, nur wenn sie es wollen.”

Darüber musste sie kurz nachdenken, dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen und ihr roter Kopf platzte fast. "Du meinst…” Sein Grinsen wurde breiter, mittlerweile hatte er sich ganz aufgesetzt und hielt sich die verletzte Schulter.

"Oh ja, genau das meine ich. Man merkt, dass du noch Jungfrau bist. Komm her, du kannst mir helfen, schneller gesund zu werden. Übrigens tut es mir leid, dass du mich so sehen musst.” Sie gehorchte, winkte als Antwort jedoch ab. "Du hast für uns gekämpft, warum entschuldigst du dich?”

Seine grünen Augen leuchteten im schwachen Licht der Kerze. "Weil ein Mann für seine Frau stark sein muss. Ihr verlasst euch darauf, dass wir euch beschützen und wenn wir das nicht tun, verdienen wir eure Liebe nicht.”

Warum sagte er das? Im Endeffekt war er für sie in den Kampf gezogen, um sie zu befreien, sie war ihm dankbar. "Du hast genug getan. Du wärst für mich beinahe gestorben.” Sanft legte Emira ihre Hand an seine Wange. "Du verdienst meine Liebe mehr als jeder andere.”


Ihre Worte heilten ihn, er konnte spüren, wie ihre Liebe seinen Körper stärkte. Es war das erste Mal, dass er diese Art von Emotion von einer Frau bekam. Auf der Erde sahen sie ihn als Lustobjekt, die Arkania ebenso, doch dieses Mädchen hier vor ihm wusste es nicht besser.

Sie kannte sicherlich die Lust nicht so, platonisch, körperlich. Für sie musste er jetzt schon ein Held sein, jemand, an den sie glauben konnte. Bedingungslos. Unschuldig.

Was würde sie für ihn sein, wenn das alles hier vorbei war? Die Mutter eines weiteren Sohnes? Ein Mitbringsel von einer Mission?

Diese großen, bernsteinfarbenen Augen hatten die Macht, ihn zu erweichen. Wie sie hier so vor ihm stand, so jung, konnte er sie lieben. Etwas, das er noch nie gekonnt hatte. Emira war anders, ihr Herz war ehrlich und rein, sie würde ihn nicht betrügen oder benutzen. Ihre Liebe war echt und sie gehörte nur ihm.

"Du wirst Solaria verlassen müssen, wenn du bei mir bleiben willst.” Das schien sie genau zu wissen, denn sie nickte. Heller Bernstein schimmerte vor tiefer Sehnsucht, sie drückte sich eng an ihn, ihr gesamter Körper war nur so groß wie sein Arm, doch ihr Herz war riesengroß. "Ich folge dir, egal wohin du mich führst.”

Kithara war es egal, was er trieb, ob sie ihn nun mit einer zweiten Frau teilte oder nicht, solange er zurück in ihr Bett kam und sie befriedigte, ließ sie ihn ziehen.

Die Männer des Shaah würden sich wieder sammeln, der Kampf und die Unterwerfung war noch nicht vorbei. Erst, wenn der König tot war, hatte Colin seine Mission vollendet. Bis dahin musste er schnell wieder auf den Beinen sein, sein Körper brauchte seine volle Stärke, um das Feuer zu kontrollieren.

Emira würde ihm helfen, sie war gewillt, alles für ihn zu tun, egal was es war. "Ich habe richtig entschieden, als ich dich ausgesucht habe.” Wölfisch lächelnd nahm er ihr Kinn in die Hand. Sein Körper sog ihre Energie auf, so wie Feuer sich von Luft ernährte.

Brennend vor Liebe gab sie ihm alles und noch mehr. Problemlos hob er sie mit einem Arm zu sich auf den Tisch, ihr Herz pochte so schnell, dass es beinahe aus ihrer Brust sprang. "Du musst mir etwas geben, das nur du besitzt. Ich brauche deine gesamte Liebe, alles, was du davon in dir trägst.”

Das junge Mädchen legte die Arme um seinen Nacken, sie saß auf ihm, wie eine Königin auf ihrem Thron, spürte, wie seine gesunde Hand sich auf ihren Rücken legte und sie enger an ihn drückte.

Colin schloss die Lücke zwischen ihnen, indem er sie fest küsste, seine Schulter heilte bereits, sodass er auch seine andere Hand benutzen konnte. "Lass mich nicht los, nie wieder, ich bitte dich.” Ihre Stimme war flehend gegen seine Lippen, er fraß sie mit Haut und Haaren, doch ihre Liebe schaffte es, ihn zu sättigen.

Seine Arme legten sich eng um sie, er musste vorsichtig sein, um sie nicht zu zerbrechen. So sanft war er noch nie gewesen, das konnte er nur bei ihr. Das war nicht seine Natur, er war der Erbe des Hauses Terra, ein Drache. Ohne es zu wissen, zähmte Emira ihn und er konnte sich noch nicht einmal dagegen wehren.

Seine Küsse machten sie gefügig, ihr Herz gab die Kontrolle über ihren Körper ab, Colin übernahm sie, seine Hände gaben den Takt vor. Sie griffen hinten an ihr weißes Kleid und rissen die feinen Ösen mit einem einzigen Ruck auseinander, sodass sie geräuschvoll zu Boden fielen.

Sie gab einen kurzen Laut von sich, der den Menschen heiß erregte und schon verlor sie auch die Kontrolle über ihn. Er zog den weißen Stoff von ihren Schultern und entblößte ihren zierlichen Oberkörper, den sie aus Reflex mit ihren Armen schützte.

Der Commander war schneller, packte ihre Handgelenke, drehte sie mit einer Hand auf ihren Rücken und löste mit der freien die Bänder in ihrem langen dunklen Haar. Seine grünen Augen brannten vor Hunger, seine Küsse wurden fester, bis er ihr in die Lippen biss und sie ihr eigenes Blut schmeckte.

Er war eine Bestie, das spürte sie nun am eigenen Leib, erbarmungslos drückte er sie auf den Rücken, hielt sie mit einer Hand unten, wobei einer ihrer Knochen laut knackte.

"Colin…” Emira bekam kaum Luft, so fest hielt er sie. Den Rest des Kleides riss er ihr herunter, nun lag sie völlig nackt und hilflos unter ihm. War das der Preis, den sie für seine Liebe bezahlen musste? Wann würde er aus diesem Wahnsinn erwachen? Würde er sie umbringen, wenn sie ihn nicht aufhielt?

"Bitte…” Sie spürte die Tränen, die in ihren Augen aufstiegen. "Colin… warum tust du das?” Erst reagierte er nicht, blickte sie nur kalt an, dann zischte er: "Weil ich es kann. Niemand kann es mit mir aufnehmen. Ich bin ein Gott.”

Es war wie eine Krankheit, die ihn plötzlich befiel, von der einen auf die andere Sekunde wurde er unfassbar grausam, so hatte sie ihn bisher noch nicht erlebt. Seine Hände drückten sie immer noch schmerzhaft in den Tisch, an ihren Armen bildeten sich bereits lilane Flecken.

"Ich will, dass du schreist. Ich will hören, wie ich dir weh tue. Ich werde dich zerstören! Schrei für mich…” Emira weinte, sie hatte versucht, stark zu bleiben, sie wollte ihm helfen, ihn lieben und von ihm geliebt werden, doch sie musste einsehen, dass da keine Liebe in ihm war, nur Schmerz, Leid und Verderben.

Wer hatte ihm das nur angetan? Seine Ehefrau vielleicht? Hatte sie ihn wahnsinnig gemacht? "Colin… ich flehe dich an… ich liebe dich…”

Für einen Moment wurde das Grün über ihr klar, der Mensch atmete schwer, das Feuer in ihm loderte heiß, doch Emira fasste sich ein Herz, griff hinauf zu ihm und fuhr mit den Händen über sein Gesicht. "Ich liebe dich…”

Sein Griff lockerte sich, er erhob sich, ließ sie schließlich los und seine Leidenschaft klang ab. "Verzeih… ich…” Rasch setzte sie sich auf, nahm seinen Arm und zog ihn mit dem bisschen Kraft, das sie besaß, an sich. "Schon in Ordnung. Beschütze mich, liebe mich, aber sanft. Komm her zu mir.”

Emira ließ sich wieder auf den Rücken sinken, öffnete ihre Beine für ihn und ließ zu, dass er alles von ihr sehen konnte, ihren gesamten Körper, der vielleicht nicht viel her machte, aber ganz allein ihm gehörte.

Ihre großen verweinten Augen machten ihn erneut weich, Colin wusste, was er getan hatte und er würde es wieder gut machen. "Bist du dir sicher, dass du das noch willst? Dass du mich noch willst?”

Sie nickte, öffnete ihre Arme und empfing ihn auf sich, gemeinsam, zwischen tausenden, leidenschaftlichen Küssen, zogen sie ihm den engen Overall aus, bis er schließlich nackt zwischen ihren Schenkeln lag und sie gewillt war, ihm ihre Jungfräulichkeit zu schenken.

Colin spürte, wie feucht die junge Frau durch seine Küsse war. Seine Erfahrung hatte ihn gelehrt, damit umzugehen, sie an den richtigen Stellen anzufassen, damit sie sich öffnete.

Er griff zwischen sie, berührte ihre Weiblichkeit und streichelte sie. Kithara gehörte jedes Mal spätestens jetzt nur ihm. Emira ebenfalls. Sie stöhnte leise auf, drückte ihre Beine fest an seine Seiten und zog ihn enger an sich.

Ihr Körper war so dünn, zerbrechlich, er musste aufpassen, sie nicht zu zerdrücken, als er sich ganz auf sie senkte, um in sie einzudringen.

Ihm war bewusst, dass es ihr weh tun würde, wenn er sich nun in sie schob. Sein Schwanz war groß, ob er überhaupt in sie hinein passen würde? Bisher hatte es immer geklappt, der weibliche Körper war ein Phänomen und auch Emira nahm ihn in sich auf.

Ein kurzer Schrei und ihre Nägel, die sich in seinen Rücken bohrten, dann war Colin in ihr, er musste dem Drang widerstehen, sofort fest in sie zu stoßen, er würde sie sonst auseinanderreißen. "Alles in Ordnung?” Das Mädchen nickte, ihr schönes Gesicht wurde sehnsüchtig, als der Schmerz sich gelegt hatte. "Ich gehöre dir.”

Lächelnd richtete er sich etwas auf, was ihn tiefer in sie schob. "Wenn du einen Wunsch hast, dann sag ihn mir. Ansonsten tue ich alles, damit es sich für dich gut anfühlt.”

Emira war eng, Colin konnte sehen, wie sein Schwanz sich unter ihrer Haut abmalte. Ihre kleinen Brüste waren hart, als er sie sanft mit den Fingerspitzen berührte, keuchte sie leise auf.

Es war an der Zeit, sie würde das aushalten, wenn er sich zusammen riss, er hatte schon jede Frau befriedigt, dann würde er auch Emira glücklich bekommen.

Sein erster Stoß ließ sie laut keuchen, Blut klebte zwischen ihnen, als er sich halb aus ihr heraus zog und wieder in sie eindrang. "Tu es…” Seine grünen Augen trafen auf brennendes Bernstein, flehend vor Lust. "Was soll ich tun?” Er spielte mit ihr. "Nimm mich…”

Das würde er, wenn sie weit genug war. "Geduld, meine Schöne. Mein Schwanz würde dich umbringen.” Das schien ihr egal zu sein, denn sie hob etwas den Kopf, blickte ihn fest an und flüsterte: "Nimm mich, Colin.”

Die Lust packte ihn fest, genau wie er sie, dann begann er sich über ihr zu bewegen, stetig stieß er in sie und sie reagierte heftig. Ihr Körper war stärker, als er gedacht hatte, ihre kleinen Brüste hüpften ein wenig, Emira warf den Kopf in den Nacken, sie stöhnte laut auf.

Es gefiel ihm zuzusehen, wie die Lust sie übermannte, er zog sie hoch, küsste sie dabei fest und hob sie auf seinen Schoß, ihr langes dunkles Haar fiel ihr bis auf die Hüften, sie war so schön, dass es Colin fast wahnsinnig machte.

Auch ihr schien es zu gefallen, was sie miteinander trieben, sie lächelte heiß, nahm seine Hände und drückte sie auf ihre Brüste. 

Sie anzufassen gab ihm den ultimativen Kick, seine Stöße waren fest und tief, mittlerweile hatte Emira den Dreh raus, ihre Bewegungen passten sich den seinen an und zusammen kamen sie einem heißen Höhepunkt immer näher.

Feiner Schweiß bildete sich auf dem Oberkörper des Menschen, in dem die schöne Frau sich willig rieb. Sie versank in seinen heißen Lustlauten, seinen grünen Augen und seinem hübschen Gesicht. Er packte ihre Hüften, bewegte sie schneller auf sich, jeder Muskel spannte sich und schließlich kam er mit einem heißen Keuchen in ihr.

Tief in sich spürte sie, wie sein Samen sie füllte. Dieses Gefühl war unbeschreiblich, heiß, sie fühlte sich vollkommen, dann überkam sie eine Welle der Lust, die sie schreiend auf seinem Schoß kommen ließ.

Zitternd hielt sie sich an ihm fest, Tränen der Erfüllung liefen ihr übers Gesicht, rollten über ihr Kinn und tropften auf seine Brust, während er sie fest an sich drückte.

Emira spürte, wie er aus ihr heraus glitt, seine Wärme und seine Küsse brachen nicht ab, auch nicht, als er sich mit ihr auf den Hüften vom Tisch erhob und sie zum Bett in der Ecke trug.

"Geh nicht.” Colin kam wieder über sie, Emira legte Arme und Beine um ihn, drückte ihn an sich, als wollte sie ihn nie wieder los lassen. "Was meinst du?” Das Blut zwischen ihnen war mittlerweile getrocknet, genau wie ihre Tränen. "Geh nicht zurück aufs Schlachtfeld, lass uns zusammen verschwinden. Nur du und ich.”

Der Gedanke war verlockend, alles einfach hinter sich zu lassen, mit dieser schönen Frau zu verschwinden und nur noch sie zu lieben. Doch er konnte nicht, seine Mission hatte Priorität, wenn diese Schweine alle tot waren, dann würde er Emira mit sich nehmen.


Schwer atmend schreckte Kithara aus dem Schlaf hoch, etwas war anders, aber was? Keith war unruhig, er bewegte sich in ihrem Bauch, sanft strich sie über die Kugel vor ihr und versuchte, ihren Sohn so zu beruhigen.

Ob es Colin gut ging? Auch wenn sie ihn nicht liebte, verstanden sie sich gut und Kithara respektierte ihn. Bestimmt sprang er gerade durch viele solarische Betten, sie konnte es ihm kaum verübeln.

Als sie aufstand, wusste sie, was anders war. Auf dem Laken breitete sich eine Pfütze aus, ihre Fruchtblase war geplatzt! "Das ist jetzt nicht dein Ernst, mein Schatz.” Prustend hielt Kithara sich den Bauch, Keith schien das alles egal zu sein, er wollte jetzt auf die Welt.

"Das hast du definitiv von deinem Vater, der hat auch ein schlechtes Timing.” Sie rief die Hebamme, die sofort zu ihr eilte und alles für die Geburt vorbereitete. "Da will aber jemand schnell raus.”

Die junge Frau war froh, dass es so war, denn die Wehen brachten sie fast um, doch als sie nach nur knapp einer Stunde ein gesundes Baby in den Armen hielt, wusste sie, dass es all die Schmerzen wert gewesen war.

"Hallo mein Schatz.” Die Hebamme strich ihm sanft über den Kopf. "Was für ein hübscher Junge, er sieht genauso aus, wie…” Kithara schnaubte. "Wie sein Vater, dieses hübsche geile Arschloch. Verdammter Mistkerl!”

Grüne Augen blickten sie an, auf seinem Kopf wuchsen schon die gold, rot und braunen Haare der Familie Terra, zu der die junge Frau auch gehörte, schließlich war sie Colins Großcousine.

Liebevoll küsste sie ihren Sohn, der ruhig atmete, hin und wieder einen leisen Laut von sich gab, aber sonst sehr still war. "Er ist sehr gesund, wie von einem Terra zu erwarten.” Kithara nickte, dann schickte sie die Hebamme dankbar hinaus.

"Du musst jetzt trinken, mein Liebling, damit du so groß und stark wirst wie dein Daddy.” Sie legte ihn an die Brust, sofort sog er fest und trank mit großem Durst.

Wann würde Colin nur zu ihnen zurück kommen? Sein Sohn brauchte ihn, sie alle brauchten ihn. Kithara würde es niemals zugeben, besonders nicht wenn ihr Ehemann in der Nähe war, aber sie vermisse ihn.


Als Emira die Augen aufschlug, war Colin nicht bei ihr. Sie hörte Rufe, Befehle und Explosionen. Eilig erhob sie sich, ihre Beine trugen sie kaum, schmerzerfüllt biss sie die Zähne zusammen, ihre Sehnen knackten laut. Breitbeinig suchte sie ihr Kleid, das völlig zerrissen auf dem Boden lag.

"Leyla?” Die Königin stand am Höhleneingang zusammen mit den anderen Mädchen. "Wo ist er?” Sie deutete hinaus. "Was hast du mit ihm gemacht? Gestern dachte ich, er würde mir unter den Händen wegsterben. Und jetzt…”

Die junge Frau wusste sofort, was die Königin meinte, als sie sah, mit welcher Inbrunst der Commander kämpfte. Um ihn herum stand die Wüste in Flammen, nach und nach streckte er jeden Feind nieder, der sich ihm entgegen stellte, er schien unbesiegbar zu sein.

Niemand rechnete mit der Tragik, die folgte. Leyla war sich dem Sieg so sicher, genau wie Colin, dass sie am Rande des Schlachtfeldes nicht sahen, wie Komar, der Anführer der Wüstensöhne, erneut seine Lanze hob und diesmal sein Ziel mit voller Wucht traf.

"Colin!” Emira schrie auf, als sie sah, wie der Mensch in die Knie ging, die Lanze steckte mitten in seinem Brustkorb. Blutspuckend fiel er zur Seite und blieb reglos liegen.

Leyla hielt ihre Freundin fest, als Emira tränenüberströmt hinauslaufen wollte. "Nein, du musst hier bleiben! Wenn du zwischen die Fronten gerätst, werden sie dich zerfetzen!”

Colin… Emira fiel auf die Knie, schluchzend fasste sie sich an ihr Herz und sackte in sich zusammen. Warum hatte er nicht auf sie gehört? Wenn sie geflohen wären, dann würde er jetzt noch leben.


Tausende Lichtjahre entfernt durchfuhr Kithara ein heftiger Impuls, worauf sie sich an ihrem Vater festhalten musste, der gerade stolz seinen Enkel in den Armen hielt. "Kithara? Was ist mit dir, Kind?”

Einen Moment musste sie sich sammeln, ihr war speiübel und sie entschuldigte sich kurz. Auf der Toilette hatte sie dann die Erkenntnis, ohne es wirklich zu wissen. Colin… Irgendetwas musste passiert sein, sie spürte es bis in die Zehen.

"Vater?” Der ältere Mann wiegte Keith im Arm, als sie zurückkam. "Alles in Ordnung? Du bist so blass.” Sie schüttelte den Kopf und strich sich das fuchsbraune Haar hinters Ohr. "Irgendetwas ist passiert, ich glaube, es geht um Colin.”

Ungläubig lachte er. "Woher willst du das wissen?” Sie wusste es einfach. Keine Stunde später bekam Kithara die Bestätigung.

Ein Regierungsmitarbeiter stand vor ihrer Tür und beugte traurig den Kopf. "Ma'am, es tut mir leid, aber ich habe schlechte Nachrichten. Commander Terra, Ihr Ehemann, er…" Sie unterbrach ihn. "Er ist tot, oder?” Der Mann vor ihr nickte. Sie schloss die Tür, lehnte sich einen Moment mit dem Rücken gegen sie, dann brach sie in Tränen aus und rutschte laut schluchzend an ihr herunter zu Boden.

Ihre Eltern kamen zu ihr geeilt, beide mit sorgenvoller Miene, ihre Tochter bekam keinen Ton heraus.

Wieder ließ dieser Mistkerl sie im Stich, verreckte auf irgendeinem gottlosen Planeten und entzog sich so seiner Verantwortung. Kithara wollte ihn hassen, sie wollte es so sehr, doch sie konnte nicht. Sie sagte immer, sie würde Colin nicht lieben, doch das stimmte nicht. Tief in ihrem Herzen wusste sie, dass es doch Liebe war und jetzt schmerzte es nur noch.


Es war Ruhe eingekehrt, die Kämpfe waren vorüber und die Menschen zogen sich ins All zurück. Ohne ihren Commander waren sie kopflos.

Emira kniete an der Stelle im Sand, an der Colin verblutet war, richtete den Blick in den dunkler werdenden Himmel und ihre leeren Augen schauten dem ersten und letzten Mann nach, den sie jemals geliebt hatte und lieben würde.

Neben ihr saß Leyla, die sie fest im Arm hielt und auch sie blickte den Menschen voller Trauer nach, die sie nun nicht mehr retten würden. Zusammen weinten sie um Colin und zusammen versteckten sie Emira bei den Wüstensöhnen, denn nach ein paar Wochen wurde ihr Bauch rund und Leyla war sich sicher, dass ihre Freundin schwanger war.

"Es ist von Colin, oder? Ich habe euch in der Nacht gehört.” Emira nickte nur. Sie sprach schon lange nicht mehr. Leyla rief Komar zu sich, für Emira war es schwer ihn anzusehen, auch wenn er ihr Onkel war, hatte er Colin getötet.

"Deine Nichte ist schwanger. Du als ihr nächster Verwandter hast nun die Verantwortung für sie.” Komar war einverstanden, er würde seine Schuld begleichen, das versprach er ihr.

Neun Monate nachdem Leyla ihre Freundin in der Wüste zurückgelassen hatte, erreichte sie ein Bote, der ihr ein kleines Papyrus zukommen ließ. In ihm stand, dass Emira bei der Geburt ihres Sohnes verstorben war, der Junge aber lebte.

Seufzend warf sie das Papier zu Boden, sie strich sich die Tränen vom Gesicht und blieb am Fenster stehen, in der Ferne sah sie Rauch aufsteigen, Emiras Begräbnis.

Bis dahin wusste die Königin noch nichts von ihrem weiteren Schicksal, von den hellen bernsteinfarbenen Augen, die sich in ein paar Jahren gen Palast richten und sie mit Lust und Furcht in die Knie zwingen würden.


… "Commander Terra?” Der Admiral rief ihn zu sich und der junge Mann folgte dem Ruf. Er war für seine Disziplin bekannt, sein diplomatisches Geschick und seinen Ehrgeiz, das machte ihn zum perfekten Kandidaten für einen Erstkontakt.

Als er eintrat, schmunzelte der alte Mann kurz. Es war immer wieder erstaunlich, wie ähnlich er seinem Vater sah, als würde Colin hier vor ihm stehen. "Sind Sie bereit für einen Erstkontakt mit Xenos, Keith?” Der jüngere nickte. "Mit Vergnügen, Sir.”