The Ice Wolf

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Zusammenfassung

Lausche dem Wind. Was hörst du? Das Rascheln der Blätter? Lausche der Erde. Hörst du die Erde beben, als würde ein Erdbeben drohen? Lausche dem Feuer. Hörst du das Knistern der Flammen, wie sie auszubrechen drohen? Lausche dem Wasser. Hörst du das Rauschen der Wellen, wenn sie sich ihren Weg bahnen? Lausche dem Eis. Hörst du das Knacken, wenn die dünne Eisschicht bricht und der wahre Sturm an die Oberfläche kommt? Man jagte sie. Wegen ihrer Herzen. Wegen ihrer Tränen. Wegen ihrem Blut. Eiswölfe waren für andere Werwölfe eine Delikatesse. Waren für Vampire ein Mittel um an Tage zu wandeln. Waren für Hexen ein Mittel um Zaubertränke und Mixturen stärker zu machen. Die Tränen von Eiswölfen, geweint aus echter Freude, formen sich zu Eisjuwelen und konnten noch so jede schwere Krankheit oder Verletzung heilen. Jeder Wolf wird einem Element zugeschrieben. Ein Element welches sie nur in ihrer Wolfsform ausleben können sobald sie 18 Jahre alt sind. In ihrer menschlichen Gestalt sind sie Menschen mit dem verbesserten Sinnen. Phoenix St.Clair ist der letzte männliche Eiswolf. Und er wurde zwei Jahre lang von dem grausamsten Wasserwolf gefangen gehalten, nachdem dieser seine Familie getötet hatte. Phoenix ist der einzige der Terek aufhalten kann. Unterstützung findet der junge Eiswolf bei seinem Adoptivvater und dessen Rudel. Wird Phoenix Terek aufhalten können?

Genre:
Fantasy/Drama
Autor:
Sonja
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
34
Rating
4.7 3 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Your melody is not yet extinguished


Phoenix

Mein Herz pochte wild in meiner Brust und es kam auch nach ewig langen Minuten nicht zur Ruhe. Noch immer war ich auf der Flucht.

Man hatte mich erwischt. Ich hatte etwas gesehen was ich nicht hätte sehen dürfen. Aber das war doch nicht meine Schuld. Woher sollte ich denn wissen, dass ich nun zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen war? Gerade mal seit zwei Stunden war ich in Los Angeles und so langsam gingen mir meine Kräfte aus. Denn mich verfolgten nicht nur die Leute, die gerade etwas sehr grausames getan hatten, sondern auch mein altes Rudel. Meine Flucht war in Las Vegas in Nevada gestartet und ich war seitdem auf den Beinen. Ohne jegliche Pause. Seit vier Tagen knurrte mir der Magen und am liebsten wollte ich mich einfach nur verstecken und schlafen.

Ich hatte es nicht mehr ausgehalten. Nicht in diesem Rudel, nicht unter diesem Alpha. Terek war grausam. Ein Monster und ein wildes Tier. Und ich war sein Spielzeug gewesen. Sein persönlicher Köter, den er nach Belieben misshandeln konnte in welcher Form auch immer. Er schürte so eine tiefe Angst in mir, dass ich mich davon niemals erholen würde. Das wusste ich bereits.

Terek nahm mir alles. Meine Eltern, meinen Bruder, mein Zuhause. Meine Würde und meinen Lebenswillen hatte er quasi gratis bekommen, als ich mit ansehen musste, wie er meiner Familie das Leben ausgehaucht hatte. Gut. Nicht er hatte es getan, denn dafür war er sich an dem Tag wohl zu fein gewesen aber seine rechte und linke Hand hat hatten es getan. Ich wusste warum sie mich wollten. Ich wusste, was ich an mir haben sollte, was mich so begehrlich machte.

Ich war ein geborener Wolf. Ich war ein Eiswolf. Meine Familie, bestehend aus meinem Vater, meiner Mutter und meinem älteren Bruder Luan und ich waren die letzten Eiswölfe. Und die Hierarchie der Wölfe war weitaus weniger kompliziert als man dachte. Jeder Wolf war mit einem Element verbunden, welches er in Wolfsform ab seinem 18. Geburtstag zur Verfügung hatte. Es gab bekanntlich 5 Elemente. Eiswölfe waren die seltenen. Es gab von uns so wenig, dass man sie vielleicht über die Jahrhunderte wenigen Händen abzählen konnten. Zu jedem Element gab es einen König oder eine Königin. Also Eiswolf König, einen Erdwolf König. Feuerwolf König, Luftwolf König und einen Wasserwolf König. Diese Wölfe vereinten Wölfe untereinander. Wir waren dem jeweiligen König untergeordnet und starb einer von uns dann spürte der König das.

Und es gab einen Wasserwolf, der verdammt stark war und sich auf die Suche nach Eiswölfen gemacht hatte. Denn während die anderen Elemente relativ normal waren, waren wir Eiswölfe besonders. Unser Blut konnte, wenn Vampire von uns tranken, für mehrere Stunden im Tageslicht wandeln. Saugte man uns komplett aus, dann hielt die Wirkung fast 3 Wochen an. Unser Herz schenkte einem anderen mehrere tausend Jahre mehr Lebenszeit, wenn man es uns aus dem lebendigem Körper riss und direkt aß. Und wenn wir Tränen echter Freude weinten, also wenn wir Glück empfanden, weil uns Dinge glücklich machten, dann formten sich diese Tränen zu Eisjuwelen, die unter anderem schwerwiegende Krankheiten heilen konnten. Und unser Blut war eine seltene Zutat für Zaubertränke und andere Mixturen der Hexen. Es war kein Wunder, dass wir begehrt waren. Kein Wunder das Terek uns jagte.

Er hatte auch meine Familie gefunden. 3 Monate nach meinem 14. Geburtstag. Das Gute war an uns Eiswölfen, dass wir uns das Rudel aussuchen konnten. Meine Familie war dem East Lake Rudel gehörig. Onkel Ronan hatte sein Hauptrudel zwar in Los Angeles aber wir gehörten dazu. Damals hatten wir ihn besucht als ich 3 gewesen war, hatte ich sein Tattoo erhalten. Sein Rudelzeichen am rechten Unterarm. Ich war so stolz darauf gewesen und hatte vor lauter Stolz geweint. Onkel Ronan hat von mir als Dank sogar 4 Eisjuwelen erhalten.

Ich werde diesen Tag, diesen 14.12.2022 niemals vergessen. Mein älterer Bruder Luan, der ganze 8 Jahre älter war wie ich und ich hatten uns vor die Türe begeben und hatten uns über den Schnee gefreut der gefallen war. Aus dem Haus drang fröhliche und lustige Musik und wir hatten unsere Mutter noch in der Küche werkeln gehört. Wir liebten die Kälte. Aber meine Mutter liebte es um die Jahreszeit ihre Plätzchen zu backen. Es war auch immer sehr leicht gewesen und Eiswölfe von anderen Wölfen zu unterscheiden. Nicht nur das wir schneeweißes Haar hatten, nein auch unser Fell wenn wir Wölfe waren, war Schneeweiß. Dazu hatten wir weiße Augen. Um uns einigermaßen zu schützen, färbten wir unsere Haare. Aber wenn wir uns verwandelten, konnte man nichts mehr leugnen. Deswegen verwandelten wir uns auch nicht. Aber Terek hatte uns trotzdem gefunden.

Er hatte uns mit seinem Rudel angegriffen. Zwei Leute hatten mich festgehalten und auf die Knie gezwungen. Im Wohnzimmer. Ein Dritter hatte mir in das Haar gefasst und mich gezwungen dem Schauspiel zuzusehen. Zwei weitere hatten meinen Vater festgehalten. Wieder zwei andere meine Mutter und wiederum zwei andere meinen Bruder. Terek war berüchtigt. Terek war nicht gerne gesehen unter den Eiswölfen und natürlich hatte ich versucht mich zu befreien. Auch meine restliche Familie hatte sich gewehrt. Aber wir hatten keine Chance. 3 zu 7? Das hätte meine Familie niemals geschafft, auch wenn man uns einen miesen Ruf nachsagte. Ich musste mit ansehen, wie die Kerle zuerst meine Mutter zu Terek brachten. Dieser hatte genüsslich auf unserem Sofa gesessen.

So eine hübsche Eiswölfin. Was meinst du Kris? Sollte ich sie nicht vielleicht behalten? Vielleicht kann sie mir ja noch ein paar kleine Eiswölfchen machen“ Tereks Stimme war bedrohlich süß. Seine Stimme hatte in mir eine tiefe Panik ausgelöst. Meine Mutter hingegen hatte stolz ihr Kinn gereckt und Terek ohne Gnade angespuckt. Vielleicht war es eine Kurzschlussreaktion gewesen aber ich hatte die Hand gar nicht gesehen, die so schnell in die Höhe geschossen war und mit einem mal das pulsierende Herz meiner Mutter in der Hand gehalten hatte. Der Körper meiner Mutter war sofort erschlafft.

Nein! Mum!!“ hatte ich geschrien und hatte angefangen zu schluchzen. Ich hatte angefangen mich gegen die festen Griffe zu wehren. Ich wollte Terek an den Kragen! Er hatte meine Mutter getötet!

Na sieh mal einer an. Der Kleine ist widerspenstig“ hatte Terek amüsiert gegluckst und hatte sich erhoben. Hart und grob hatte er mein Kiefer in seine dreckige Hand genommen und mich gezwungen ihn anzusehen. Er hatte mich mit seinem Blick durchbohrt und es hatte die Panik in mir nur noch verstärkt. Und dennoch wollte ich ihm die Augen auskratzen. Wollte ihm in die Eier treten und seinen Kopf von den Schultern trennen. Ich hatte gefährlich geknurrt und die Zähne gefletscht.

Er gefällt mir. Ein richtiger Kampfgeist. Ihn behalten wir. Kris. Alec. Gönnt euch den Vater und den Bruder des kleinen Kämpfers“ Panisch hatte ich die Augen geweitet. Doch sagen konnte ich nichts, denn Terek war mit seinem Gesicht nahe an meinem gewesen. Ein dunkles Funkeln hatte sich in seinen Augen widergespiegelt.

Mal sehen wie lange ich brauche um dir diesen Kampfgeist zu nehmen“ Dann hatte er mich bewusstlos geschlagen. 6 Monate hatte er gebraucht. Terek hatte vor zwei Jahren meine Familie getötet. Ich hatte zwei Geburtstage in der Hölle erlebt. Mein 16. Geburtstag war erst eine Woche her. Zwei Jahre lebte ich in Angst und Schrecken. Zwei Jahre erlebte ich Höllenqualen durch die Folter. Sie hatten mich geprägt. Und dann hatte ich die Zeit für mich genutzt. Mein Kampfgeist war an meinem Geburtstag zurückgekehrt, als mein Geschenk so ausgesehen hatte, dass das gesamte Rudel mit mir machen durfte, was es wollte. Noch immer hatte ich mich nicht von diesen Verletzungen erholt. Das ich überhaupt vier Tage am Stück gelaufen war, glich einem Wunder.

Terek hatte geglaubt mich so gebrochen zu haben, dass ich mittlerweile alleine bleiben konnte. Alleine im Rudelhaus während er sich ein Wochenende außerhalb Nevadas zu einem Treffen bewegt hatte. Zumindest hatte er mir das gesagt. Dabei hatte er Kris und Alec mitgenommen und einen Großteil des Rudels. Mich hatten sie zurückgelassen. Und ich hatte mich befreit. Ich hatte keine Zeit gehabt um irgendwelche Sachen zu packen. Ich hatte auch nichts was mir persönlich gehörte. Ich war einfach nur gelaufen. Und jetzt vier Tage später war ich in Los Angeles gelandet und musste gleich etwas mit ansehen, was mich erneut und auf eine andere Art schaudern ließ. Dabei hatte ich nur zu Onkel Ronan gewollt.

„Haben wir dich“ Ich erstarrte zu einer Salzsäule als sich mit einem mal eine Hand um meine Kehle legte und fest zu packte. Dann wurde ich gegen eine Hauswand gedrückt. Und dann verlor ich den Boden unter meinen Schuhen als man mich an der Hauswand nach oben schleifte. Jetzt konnte ich genau das Gesicht erkennen. Ein markantes Gesicht. Blutrote Augen und verdammt spitze Zähne grinsten mir entgegen. Ein Vampir.

Ein Kerl um die 1.90 m groß. Breite Schultern und gekleidet war der blonde Wichser in einem edlen Anzug. Es sollte wohl deutlich machen, dass er alt war und Geld wie Heu hatte, wenn er sich schon solche Sachen leisten konnte.

„Nein wie süß. Wir müssen einen kleinen Welpen töten“ amüsierte sich der Vampir, der seinen Griff um meinen Hals verstärkte, was mich winseln ließ. Nicht das ich durch Terek schon genug wusste, was Schmerz bedeutete. Er hat mich auf so viele Arten gebrochen. Aber ich war noch nie von einem Vampir gebissen worden. Doch ich war zu geschwächt um mich gegen ihn zu wehren. Zu schwach um bei dem Spitznamen Welpe mir in die Hose zu machen. Ich mochte diesen Spitznamen nicht mehr. Welpe bedeutete Schmerz. Unendlichen Schmerz.

„Bitte…“ krächzte ich und konnte nicht verhindern, dass mir Tränen in die Augen stiegen und meine Augen deswegen brannten wie Feuer. Das erste halbe Jahr hatte ich viel geweint. Danach nicht mehr. Weil es Terek nicht interessiert hatte. Weil es ihn nie interessiert hatte, was er mit mir gemacht hatte. Er hatte es genossen. Ich nicht. Aber ich wollte nicht darüber reden. Ich wollte auch gar nicht mehr darüber nachdenken. Denn jetzt musste ich zum wiederholten Male mein Leben verteidigen und betteln, dass man mich gehen ließ. Musste quasi um Erlaubnis bitten. Und ich wollte es nicht. Ich sollte mein eigener Herr sein.

Die Finger um meinem Hals veränderten sich und spitze Krallen kratzten meine Haut. Das war absolut nicht möglich! Aber es passte zu dem was ich gesehen hatte. Die Vampire hatten die Möglichkeit Merkmale von anderen Wesen anzunehmen, wenn sie diese Wesen aussaugten. Aber das ging nur mithilfe von Magie. Schwarzer Magie. Und genau das hatte ich beobachten können. Doch die Wirkung hielt auch anscheinend nicht lange an.

„Oh Kleiner…ich mach auch ganz schnell. Denn weißt du? Keiner weiß davon. Und es sollte auch keiner wissen. Ich hoffe nur das du auch schmeckst“ Der Vampir entblößte seine Zähne und griff mit der freien Hand nach meinem Handgelenk. Ich zappelte wie ein Fisch am Angelhaken. Nein! Ich wollte nicht gebissen werden.

Das Brennen in meinen Augen verstärkte sich und kaum hatte der Vampir seine Zähne in mein Handgelenk gebohrt, schrie ich mit letzter Kraft auf. Doch nicht nur ein Schrei des Schmerzes entfloh mir, sondern auch ein Wolfsgeheul, welches meine Hilflosigkeit widerspiegelte.

Ich wurde schwächer. Der Vampir saugte an mir, als wäre ich das Nahrhafteste was er jemals gekostet hatte. Und vermutlich war es auch so. Unser Blut war eine Köstlichkeit für Vampire.

Und dann war er weg. Wurde unsanft von mir gerissen, dass die Krallen meinen Hals verletzten und tiefe Kratzer hinterließen und die Zähne mir ein Stück Fleisch aus dem Handgelenk herausrissen.

Stöhnend bekam ich den Boden wieder unter meinen Schuhen, doch gleichzeitig rutschte ich benommen an der Hauswand zu Boden. Verschwommen nahm ich wahr, dass der Boden immer näher kam. Doch ich berührte ihn nicht. Bevor ich mit dem Kopf auf dem Boden aufkam wurde ich aufgefangen und mein Kopf in einen Arm gelegt.

„Hey. Komm schon Unbekannter. Wach bleiben, ja?“ Da war eine fremde Stimme. Ich kannte sie nicht. Also konnte ich davon ausgehen das Tereks Männer mich noch nicht gefunden hatten. Auch der Duft von mildem Lavendel, ein Duft den Vampire hassten wie die Pest, und milder Zitrone strömten in meine Nase. Und war da noch ein Hauch von Thymian? Ich stöhnte schmerzhaft und ich traute mich nicht, mich auch nur einen Millimeter zu bewegen.

„Kannst du mir sagen, wie du heißt?“ fragte die Stimme und langsam hob ich meinen Blick. Ich wollte ein Gesicht zu dieser Stimme auch wenn meine Sicht alles andere als klar war. Ich bereute es sofort aufgeblickt zu haben.

Meine Augen färbten sich sofort in ein strahlendes Weiß. Auch die Augen des anderen färbten sich auf der Stelle Minzgrün. Mir war, als könnte ich fliegen. Alles wurde auf einmal so federleicht und mir wurde auf einmal so warm. In unseren jeweiligen Augen explodierten nun auch noch feine goldene Sprenkel, die sich zu einem Muster formten. Ich konnte einen schmalen Sichelmond am Rand der grünen Iris erkennen. Und ich wusste sofort, dass meine weißen Augen nicht anders aussahen. Ich wusste, was dies zu bedeuten hatte. Ich hatte mich geprägt und meinen Seelenpartner gefunden. Meinen richtigen Seelenpartner. Denjenigen, dem ich blind vertrauen würde. Denjenigen, den ich bis an mein Lebensende lieben würde. Den Kampf um mich herum hatte ich schon lange ausgeblendet. Und das Gold war ein Zeichen der Prägung. Das passierte auch nur ein einziges mal in einem Wolfsleben.

„Fuck! Hey Leute! Antares prägt sich!“ Da war eine weitere Stimme. Antares. So hieß mein Seelenpartner? Für einen kurzen Moment empfand ich nichts weiter als pures Glück. Ich hatte endlich meinen Seelenpartner gefunden. Meinen Wolf. Und er hatte sich die ganze Zeit in LA versteckt. Kein Wunder, dass ich immer das Gefühl hatte, dass mir etwas fehlte. Und dieses Gefühl immer am stärksten gewesen war, wenn meine Familie und ich Onkel Ronan besucht hatten. War dieser Wolf vielleicht aus Ronans Rudel?

Unsere Augen normalisierten sich wieder und plötzlich atmete ich hektischer und flacher. Und Antares selbst wurde panischer.

„Nein, nein, nein. Bitte verlass mich nicht. Ich habe dich gerade erst gefunden. Bitte Hübscher“ Die Hand von Antares umfasste meine Wange und langsam hob ich meine Hand an. Die Wärme die von dieser Hand ausging, erwärmte mein schwaches Herz.

„Tut….m….ir...le...i..d..“ brachte ich mühsam zustande und meine Hand schaffte es nicht mehr sich an die von Antares zu legen. Stattdessen fiel sie zurück auf den Boden und ich schloss meine Augen und mein Kopf kippte zur Seite weg. Ich hatte meine Atmung verloren.