Echoes Of The Forgotten Soul von Niva bei Inkitt
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Echoes of the Forgotten Soul

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Zusammenfassung

Manche fürchten die Finsternis. Rei wurde mit ihr geboren. Als im sechsjährigen Rei Valen eine Magie erwacht, die längst vergessen sein sollte, verändert sich sein Leben für immer. Freunde der Familie wenden sich ab, Angst ersetzt Vertrauen – und selbst sein eigener Vater beginnt in ihm nicht mehr nur einen Sohn, sondern eine Gefahr zu sehen. Nur seine Mutter Mio hält an ihm fest. Schließlich bleibt Rei nur ein Weg: Er muss sein Zuhause verlassen und einer geheimnisvollen Frau folgen, die mehr über seine Finsternis weiß, als sie ihm verraten will. Zehn Jahre später kehrt Rei in eine Welt zurück, die ihn längst vergessen haben sollte. Dort begegnet er einem Mädchen, dessen Licht seiner Finsternis nicht weicht. Während sich ihre Wege immer enger miteinander verbinden, beginnt Rei zu erkennen, dass seine Magie kein Zufall ist – und dass hinter seinem Schicksal etwas verborgen liegt, das weit älter ist als er selbst. Denn Licht und Finsternis waren nie dazu bestimmt, einander nur zu bekämpfen.

Genre:
Fantasy
Autor:
Niva
Status:
In Arbeit
Kapitel:
2
Rating
n/a
Altersfreigabe
16+

Der Junge der Finsternis

Der Regen trommelte gegen die Fenster des kleinen Herrenhauses.

Nicht besonders heftig, aber beständig.

Tropfen liefen über das Glas und zeichneten schmale Linien auf die Scheiben, während der Wind durch die alten Bäume des Anwesens strich.

Das Haus der Familie Valen stand weit entfernt von den großen Städten des Königreichs. Früher mochte es einmal beeindruckend gewesen sein. Davon zeugten noch die hohen Fenster, die steinernen Säulen vor dem Eingang und das Wappen über der großen Tür.

Doch die Zeit hatte ihre Spuren hinterlassen.

An manchen Stellen bröckelte der Putz. Einige Räume wurden schon lange nicht mehr benutzt, und von der Dienerschaft, die einst durch die Flure gegangen war, waren nur noch wenige Menschen geblieben.

Für die meisten Adligen des Königreichs spielte die Familie Valen kaum noch eine Rolle.

Für einen sechsjährigen Jungen war all das vollkommen bedeutungslos.

„Mama!“

Kleine Schritte hallten durch den Flur.

„Mama, schau mal!“

Rei kam um die Ecke gerannt. Seine dunklen Haare waren zerzaust, und in beiden Händen hielt er etwas fest, das auf den ersten Blick kaum zu erkennen war.

Mio drehte sich zu ihm um.

„Nicht so schnell.“

Zu spät.

Rei blieb mit dem Fuß am Rand eines Teppichs hängen.

„Ah—“

Er stolperte.

Mio fing ihn gerade noch auf.

Für einen Moment herrschte Stille.

Dann sah sie auf ihn hinunter.

„Was habe ich gerade gesagt?“

Rei dachte darüber nach.

„Nicht so schnell.“

„Und was hast du gemacht?“

„Bin schnell gerannt.“

Mio hob eine Augenbraue.

Rei lächelte vorsichtig.

„Aber ich bin angekommen.“

Sie versuchte, ernst zu bleiben. Es gelang ihr ungefähr zwei Sekunden.

Dann musste sie lachen.

„Das ist nicht der Punkt.“

Rei richtete sich wieder auf. Er sah kurz zu dem Gegenstand in seinen Händen. Offenbar hatte er beim Stolpern mehr Angst um ihn gehabt als um sich selbst.

„Hier.“

Er hielt ihn Mio entgegen.

Es war eine kleine Holzfigur. Zumindest sollte es vermutlich eine sein. Ein Arm war deutlich länger als der andere, der Kopf ein wenig zu groß und die Beine unterschiedlich dick.

Mio betrachtete sie aufmerksam.

„Hast du die gemacht?“

Rei nickte stolz.

„Ganz allein.“

„Wirklich?“

„Fast.“

Mio sah ihn an.

„Fast?“

Rei schwieg.

„Rei.“

„Ich habe mir nur ein Messer geliehen.“

Mios Lächeln verschwand.

„Du hast was?“

„Nur ein kleines.“

„Rei.“

„Ich habe mich nicht geschnitten.“

Er hob beide Hände.

Mio nahm sie sofort und betrachtete seine Finger.

Keine Verletzungen.

Sie atmete hörbar aus.

„Du benutzt kein Messer, ohne dass jemand bei dir ist.“

„Aber—“

„Kein Aber.“

Rei senkte den Kopf.

„Ja, Mama.“

Mio betrachtete ihn noch einen Moment. Dann nahm sie die kleine Figur entgegen.

„Für wen ist sie?“

Rei blickte wieder auf.

„Für dich.“

Mio hielt inne.

„Für mich?“

Er nickte.

„Damit du sie behalten kannst.“

„Warum sollte ich sie nicht behalten?“

Rei zuckte mit den Schultern.

„Weil sie nicht so schön geworden ist.“

Mio sah auf die schiefe Holzfigur. Dann wieder zu ihrem Sohn.

Sie ging vor ihm in die Hocke.

„Rei.“

„Hm?“

„Das ist das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe.“

Seine Augen wurden groß.

„Wirklich?“

„Wirklich.“

Ein breites Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Im nächsten Augenblick warf er die Arme um ihren Hals.

Mio lachte leise und hielt ihn fest.

Für diesen kurzen Moment existierten weder der Regen noch das alte Herrenhaus.

Keine Schulden.

Keine Politik.

Keine Erwartungen.

Nur eine Mutter und ihr Sohn.

Am Abend war von der Wärme des Nachmittags wenig übrig geblieben.

Rei saß am langen Tisch des Speisesaals zwischen seinen Eltern. Vor ihm stand eine Schüssel Suppe.

Er hatte gerade den Löffel zum Mund geführt, als die Stimme seines Vaters durch den Raum schnitt.

„Er ist zu weich.“

Mio legte ihr Besteck ab.

„Er ist sechs.“

„Er ist ein Valen.“

Rei blickte von einem zum anderen.

Sein Vater saß am Kopfende des Tisches. Gerader Rücken. Dunkle Kleidung. Ein Gesicht, das selbst beim Abendessen wirkte, als würde es über irgendein wichtiges Problem nachdenken.

Rei konnte sich nicht daran erinnern, wann sein Vater zuletzt mit ihm gespielt hatte. Oder wann er ihn einfach nur angesehen hatte, ohne dabei die Stirn zu runzeln.

„Er verbringt seine Tage damit, durch das Haus zu rennen und Holzfiguren zu schnitzen.“

Mio verschränkte die Arme.

„Das nennt man Kindheit.“

„Andere Kinder seines Alters beginnen bereits mit Unterricht.“

„Und Rei ebenfalls.“

„Nicht genug.“

Mio schwieg einen Augenblick.

„Was genau erwartest du von ihm?“

Sein Vater sah zu Rei.

Zum ersten Mal seit Beginn des Gesprächs trafen sich ihre Blicke.

Rei hielt automatisch still.

„Dass er versteht, was sein Name bedeutet.“

Mios Gesicht wurde ernster.

„Er ist nicht für den Zustand unserer Familie verantwortlich.“

„Das habe ich nicht gesagt.“

„Aber du behandelst ihn manchmal so.“

Stille.

Rei sah auf seine Suppe.

Plötzlich hatte er keinen Hunger mehr.

Er verstand vieles von dem nicht, worüber Erwachsene sprachen.

Ansehen.

Verpflichtungen.

Verbindungen.

Schulden.

Diese Worte fielen in letzter Zeit immer häufiger. Meistens dann, wenn seine Eltern glaubten, er würde schlafen.

Sein Vater stand auf.

„In einigen Wochen findet sein Erwachen statt.“

Mio sagte nichts.

„Danach werden wir wissen, welchen Weg er gehen kann.“

Er verließ den Raum.

Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss.

Rei betrachtete weiterhin seine Suppe.

Mio sah ihn an.

„Rei.“

Keine Antwort.

Sie stand auf und setzte sich auf den Stuhl neben ihm.

„Schau mich an.“

Langsam hob er den Kopf.

„Ist Papa böse auf mich?“

Mio schwieg kurz.

„Nein.“

„Aber er sieht immer so aus.“

„Dein Vater trägt viele Sorgen mit sich herum.“

„Wegen mir?“

„Nein.“

Ihre Antwort kam sofort.

Mio legte ihm eine Hand auf den Kopf.

„Nicht wegen dir.“

Rei sah sie an.

„Versprochen?“

„Versprochen.“

Das schien ihm zu genügen. Zumindest für den Moment.

Er griff wieder nach seinem Löffel.

Mio lächelte.

Doch als sie zur geschlossenen Tür blickte, verschwand dieses Lächeln langsam.

Die folgenden Wochen vergingen schneller, als Rei erwartet hatte.

Und dann kam der Tag seines Erwachens.

Der Regen war verschwunden. Über dem Anwesen lag ein heller Himmel, und im Innenhof waren bereits am frühen Morgen mehrere Diener versammelt.

In der Mitte des Hofes stand ein kleiner Tisch.

Darauf ruhte eine Kristallkugel.

Rei betrachtete sie aus einigen Metern Entfernung.

„Die sieht langweilig aus.“

Mio neben ihm musste lächeln.

„Was hast du erwartet?“

„Mehr.“

„Mehr was?“

Rei dachte nach.

„Magie.“

„Sie ist eine magische Kristallkugel.“

„Aber sie leuchtet nicht.“

„Noch nicht.“

Das änderte die Sache.

Rei trat einen Schritt näher.

Ein älterer Mann in einer langen Robe stand hinter dem Tisch. Der Hofmagier hatte die Kugel bereits vorbereitet und sprach leise mit Reis Vater.

Als Rei näher kam, verstummten beide.

Der Magier musterte ihn.

„Also. Du weißt, was du tun musst?“

Rei nickte.

„Hand drauf.“

Der Mann blinzelte.

„Etwas vereinfacht, aber ja.“

Mio legte Rei eine Hand auf die Schulter.

„Keine Angst.“

Rei sah zu ihr.

„Ich habe keine.“

Das war gelogen.

Ein bisschen Angst hatte er schon.

Jedes Kind im Königreich erlebte diesen Tag. Den Moment, in dem die eigene Magie erwachte.

Manche entwickelten Feuer. Andere Wasser. Wind. Erde. Manchmal erschienen seltenere Fähigkeiten.

Rei wusste nicht, was ihn erwartete.

Aber er wusste, dass sein Vater hinter ihm stand.

Und dass heute offenbar wichtig war.

Sehr wichtig.

Er trat vor die Kristallkugel.

Der Hofmagier nickte.

„Berühre sie.“

Rei hob die Hand.

Seine Finger legten sich auf das kalte Kristall.

Nichts geschah.

Eine Sekunde.

Zwei.

Rei runzelte die Stirn.

„Ist sie kaputt?“

Der Hofmagier öffnete bereits den Mund.

Dann verschwand das Sonnenlicht.

Rei blickte nach oben.

Dunkle Wolken zogen über den Himmel.

Nicht langsam.

Innerhalb weniger Augenblicke bedeckten sie den gesamten Innenhof.

Ein kalter Wind erhob sich.

Die Flammen der Laternen erloschen gleichzeitig.

Eine.

Zwei.

Drei.

Alle.

Der Hofmagier wich einen Schritt zurück.

„Was…?“

Rei spürte etwas.

Nicht in der Kristallkugel.

In sich.

Tief in seiner Brust.

Warm war es nicht.

Auch nicht kalt.

Es fühlte sich an, als wäre dort schon immer etwas gewesen.

Etwas, das bisher geschlafen hatte.

Und jetzt die Augen öffnete.

Schwarz breitete sich unter seinen Füßen aus.

Ein Diener keuchte erschrocken.

Die Schatten des Innenhofs bewegten sich.

Sie lösten sich von den Säulen.

Von den Mauern.

Vom Boden.

Dunkle Schlieren glitten lautlos auf Rei zu.

„Zurück!“

Jemand rief es.

Mehrere Menschen wichen zurück.

Rei nicht.

Er konnte nicht.

Die schwarze Magie erreichte seine Füße.

Dann seine Beine.

Sie stieg höher.

Mio machte einen Schritt nach vorn.

„Rei!“

Der Hofmagier hob den Arm.

„Nicht!“

Doch Mio ignorierte ihn.

Die Finsternis legte sich um Reis Körper.

Nicht wie Flammen.

Nicht wie Fesseln.

Sie berührte ihn beinahe vorsichtig.

Sanft.

Als würde sie ihn kennen.

Als hätte sie auf ihn gewartet.

Rei betrachtete seine Hand.

Schwarze Energie glitt zwischen seinen Fingern hindurch.

„Das tut gar nicht weh.“

Niemand antwortete.

Der Hofmagier starrte ihn an.

Sein Gesicht war blass geworden.

„Unmöglich.“

Reis Vater trat näher.

„Was ist das?“

Der Magier sagte nichts.

„Antwortet.“

Seine Lippen bewegten sich.

Nur ein Wort verließ sie.

„Finsternis…“

Stille.

Rei blickte auf.

Er kannte dieses Wort.

Natürlich kannte er es.

Aber nicht so.

Nicht mit dieser Angst in der Stimme eines Erwachsenen.

Er sah sich um.

Die Diener standen weiter entfernt als zuvor.

Eine Frau hatte beide Hände vor den Mund geschlagen.

Der Hofmagier starrte ihn an, als wäre Rei plötzlich etwas anderes geworden.

Etwas Gefährliches.

Dann sah er zu seinem Vater.

Rei kannte diesen Blick nicht.

Sein Vater wirkte nicht wütend.

Nicht enttäuscht.

Er wirkte ängstlich.

Rei verstand nicht.

Er hatte doch nichts getan.

„Papa?“

Sein Vater antwortete nicht.

Die Finsternis bewegte sich weiter um Rei.

Sanft.

Lautlos.

Doch plötzlich fühlte sie sich nicht mehr faszinierend an.

Rei sah auf seine Hände.

„Habe ich etwas falsch gemacht?“

„Nein.“

Mios Stimme.

Sie ging auf ihn zu.

„Mio!“

Sein Vater griff nach ihrem Arm.

Sie riss sich los.

„Das ist mein Sohn.“

„Du weißt nicht, was diese Magie—“

„Und du auch nicht.“

Sie trat in die Dunkelheit.

Rei hielt den Atem an.

Die schwarzen Schatten erreichten ihre Füße.

Für einen kurzen Augenblick geschah nichts.

Dann teilten sie sich.

Nicht gewaltsam.

Sie wichen Mio aus.

Als hätten sie verstanden, dass sie Rei nichts tun wollte.

Der Hofmagier starrte fassungslos darauf.

Mio bemerkte es ebenfalls.

Doch sie ging weiter.

Bis sie vor Rei stand.

Er sah zu ihr hoch.

„Mama…“

Mio legte ihm die Hand auf den Kopf.

Genau wie immer.

Keine Angst.

Kein Zögern.

Nur ihre vertraute Wärme.

„Hör mir gut zu.“

Reis Augen begannen zu brennen.

„Alle haben Angst.“

„Ich weiß.“

„Warum?“

Mio blickte kurz auf die Finsternis um ihn herum.

Dann wieder in seine Augen.

„Weil Menschen oft Angst vor Dingen haben, die sie nicht verstehen.“

„Ist meine Magie böse?“

Mios Gesicht veränderte sich.

Sie ging in die Hocke.

„Nein.“

„Aber—“

„Rei.“

Ihre Stimme war ruhig.

Fest.

„Magie entscheidet nicht darüber, wer du bist.“

Er schwieg.

Mio nahm seine kleine Hand in ihre.

Schwarze Energie bewegte sich über seine Finger.

Sie berührte Mios Haut.

Und verschwand.

„Du entscheidest das.“

Rei sah sie an.

„Ich?“

„Du.“

Langsam nickte er.

Mio lächelte.

„Also?“

Rei wischte sich mit dem Ärmel über die Augen.

Dann blickte er auf die Schatten.

„Dann sollen sie niemandem wehtun.“

Für einen Moment geschah nichts.

Dann bewegte sich die Finsternis.

Die schwarzen Schlieren sanken zurück.

Von seinen Armen.

Von seinen Beinen.

Über den Steinboden.

Bis schließlich nur noch Reis gewöhnlicher Schatten unter seinen Füßen lag.

Niemand sprach.

Rei sah überrascht hinunter.

„Sie haben auf mich gehört.“

Mio lächelte.

„Scheint so.“

Zum ersten Mal an diesem Tag lächelte auch Rei wieder.

Hinter ihnen stand sein Vater.

Regungslos.

Sein Blick ruhte auf seinem Sohn.

Auf der Stelle, an der eben noch die Finsternis gewesen war.

Und während Mio in diesem Augenblick nur Rei sah, erkannte sein Vater etwas anderes.

Die Blicke der Diener.

Die Angst des Hofmagiers.

Die Geschichten, die schon morgen das Anwesen verlassen würden.

Vielleicht sogar noch heute.

Seine Hände ballten sich langsam zu Fäusten.

Nicht aus Hass.

Aus Angst vor dem, was kommen würde.

Weit entfernt vom Herrenhaus der Familie Valen lag ein Ort, den Rei noch nie gesehen hatte.

Tief unter der Erde.

Kein Sonnenlicht erreichte die gewaltige Kammer.

Keine Fenster.

Keine Türen, die ein gewöhnlicher Mensch hätte öffnen können.

Nur Dunkelheit.

Absolute Stille.

Bis sich etwas veränderte.

Ein kaum wahrnehmbares Pulsieren ging durch den Raum.

Einmal.

Dann noch einmal.

Auf einem steinernen Sitz öffnete eine Frau langsam die Augen.

Silbernes Haar fiel über ihre Schultern.

Ein Auge schimmerte golden.

Das andere dunkelviolett.

Sie sagte nichts.

Für mehrere Sekunden blickte sie einfach in die Dunkelheit.

Dann erschien ein schwaches Lächeln auf ihren Lippen.

„Endlich.“

Weit über ihr, in einem kleinen Herrenhaus am Rand des Königreichs, hielt ein sechsjähriger Junge noch immer die Hand seiner Mutter.

Er wusste nichts von der Frau.

Nichts von der Bedeutung seiner Magie.

Nichts von dem Weg, der vor ihm lag.

Für Rei war die Finsternis gerade erst erwacht.

Doch irgendwo in der Tiefe hatte jemand bereits verstanden, dass sich die Welt soeben verändert hatte.

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