Schicksalsperson

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Zusammenfassung

Ich blicke auf den den in schwarz gehaltenen Park, über dem Teich steigt Nebel auf der sich um die Wipfel der am Ufer stehenden Tannen windet und dann in die Nacht verflüchtigt. Seit jeher habe ich in solchen Nächten sowohl Ruhe gefunden als auch ein Tiefes ziehen in der Brust verspürt, ein sehnen Nacht etwas Unbekannten. *Althea* Althea's wunderschöne Moosgrüne Augen drängen sich in meine Gedanken der Sehnsucht. "Fuck", mehr kann ich nicht denken, "Fuck, wer ist sie, warum will ich nun nichts Anderes mehr als bei ihr zu sein." Ein Lächeln fährt über meine kalten Wangen als ich an ihres denke. Den einen Mundwinkel hat sie immer ein Stück höher gezogen als den anderen. Auf der rechten Seite zeichnet sich eine leichte Lachfalte neben ihrem Mund ab. Wenn sie lacht füllt sich mein ganzer Körper mit Wärme. Sie sagt es zwar nicht, aber sie bekommt alles mit. Jeden Blick den ich über ihren perfekten Körper wandern lasse. Ihre Antwort war immer nur ein wissendes schmunzeln. Erschöpft lehne ich meine Schläfe gegen die kalt-nasse Scheibe. Fast augenblicklich schließen sich meine Augen. Und ich falle in die sanften Arme des Schlafs.

Genre:
Fantasy/Other
Autor:
Claire
Status:
In Arbeit
Kapitel:
19
Rating
4.0 2 Bewertungen
Altersfreigabe
16+

Prolog

Die schweren dicken Sohlen kamen geräuschlos auf dem Boden auf. Ein leichter Windhauch ließ die schwarzen Federn leise rascheln.

Es war ein lauer Herbstabend, schwere Wolken verdeckten die Sterne.


Als sie sich auf leisen Sohlen zwischen den Gräbern ihren Weg bahnte, schliffen ihre Flügel über die am Boden liegenden Blätter. Die Friedhofskatze fauchte als sie das leise knirschen des Kieses war nahm.

In der Kapelle, zu der sich der Weg bahnt, erhellen hunderte Kerzen das bunte Mosaik der Fenster. Wie dumm der Mensch doch sein kann Sie lächelte finster.

Dann breitete Lilith ihre Arme aus, aus ihren Händen bahnten sich dunkle Nebelschwaden.

Mit festem Schritt schritt sie zu den eisernen Türen des Gotteshauses. Mit geballten Fäusten schleuderte sie den Nebel gegen das Metall. Mit einem lauten Knall rammten die Türen gegen die steinernen Innenwände.

Der Mann, der bis gerade noch ehrfürchtig zu dem Leichnamen Christi blickte, schaute sie erschrocken an: “Dies ist ein Gotteshaus, du Dämon kannst mir nichts tun!“ Liliths dunkles Lachen schallte in dem lehren Gemäuer. „Dämon? Der Glaube das die geweihten Häuser unser Betreten verbieten, ist eine Lüge. Zu deinem Pech.“, von ihren ausgestreckten Armen floss weiterhin der schwarze Dunst und bedeckte die steinernen Platten, „Du wirst nun für deine Morde an den Gefallen und Trostsuchenden bezahlen.“

Der Dunst wand sich um den Körper des Sünders, packte ihn fest und zog sich zusammen. Er begann zu röcheln. Lilith schlenderte gelassen zu dem sich windenden Mann, dann hob sie ihre linke Hand um sie um seine Kehle zu schließen. „Du widerlicher Bastard wirst noch nach deinem Tod leiden.“ Dann drückte sie seine Kehle zu bis der Körper keinen Widerstand mehr leiste.

Sie nahm die drei Treppen zum Altar mit einem Schritt, kletterte auf den Tisch aus Sandstein um eine Zacke aus der Dornenkrone zu brechen. Dann sprang sie. Über der Leiche schwebend rammte sie den Hölzernen Dorn in den kahlen Schädel, auf diese weiße würde er auf ewig in dem Dazwischen fest hängen.

Mit einem kräftigen Flügelschlag brach Lilith durch das Hölzerne Dach und verschwand in der Nacht.


Die Katze blickte ihr hinterher dann sprang sie geschmeidig von der Mauer und machte sich auf die Jagt nach ihrem nächsten Opfer.