Shadow Light

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Summary

》Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze《 von Heraklit Ein Mädchen und ein Junge, deren Schicksal miteinander verwoben ist. Als die 17 jährige Waise, Liora in einen See fällt, ist nichts mehr wie zuvor. Eine verfluchte, in zwei geteilte Parallelwelt in Ungleichgewicht, zwei Seen in Form von Yin und Yang und ein mysteriöser Junge, dem sie sich hingezogen fühlt. Plötzlich muss sie nicht nur sich selbst beschützen, sondern die ganze Welt. Wird sie es schaffen? Genre: Romantasy (Urban-Fantasy) Band 1 der "Shadow" Trilogie! (Status: am Laufenden -> täglich neues Kapitel!)

Genre
Fantasy/Romance
Author
Lena
Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
13+

Prolog

In einer kühlen Herbstnacht umgab dichter Nebel einen dunkelblauen bis tiefschwarzen See.

Dieser war geformt wie das Ying-Zeichen. Die Stille wurde durch ein dumpfes Stampfen gestört. Der Urheber dieses Geräusches war eine schwarz gekleidete Gestalt, die sich langsam dem Wasser näherte. Seine Kapuze hing ihm so tief ins Gesicht, dass man nur seine Mundpartie erkennen konnte.

Kaum hatte er das dunkle Wasser erreicht, schaute er nach hinten.

Es schien so, als würde dieser nach anderen Personen Ausschau halten, die vielleicht sein Vorhaben stören könnten.

Jedoch war keiner in Sicht, somit konnte er in Ruhe ins Wasser hineingehen und strebte die Mitte des Sees an. Genau in die Richtung, wo ein kleines Becken mit leuchtender, hellblauer Farbe sich befand.

Dabei wurde dieses kreisförmig von einer steinernden Trennwand umgeben, welche ein paar Zentimeter aus der Wasseroberfläche herausragte.

Es ähnelte dem weißen Punkt im Ying Symbol.

Kurz vor der Abgrenzung der beiden Gewässer blieb die Gestalt stehen.

Mit seiner Hand griff er in die rechte Tasche seines Umhangs. Nun hielt er eine pechschwarze Muschelschale, die ungefähr die Größe seiner Handfläche besaß und an manchen Stellen weiß schimmerte.

Dieser Anblick zeichnete der unbekannten Person ein Grinsen aufs Gesicht, Unter seinem Umhang zog er langsam seine Hand hervor, die mit einem schwarzen Handschuh bedeckt war. Mit seiner Linken zog er diesen behutsam ab. Seine Hand schien gräulich gefärbt zu sein und war mit schwarzen Adern überzogen.

Kaum hatte er sie so umgedreht, dass seine Handfläche nun nach oben zeigte, schien er sich zu konzentrieren und ein wenig später schwebte darüber tanzend ein kleiner, schwarzer und nebliger Schatten.

Nur ein einziges Wort und die dunkle Gestalt verschwand daraufhin in der Dunkelheit und Stille legte sich wieder über den See, sowie über den umliegenden Wald.

“Endlich”