Scared To Be Lonely by nesrine_a at Inkitt
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Scared to be lonely

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Summary

Die 22-jährige Sportjournalistin Katelyn Reynolds lernt Nicholas Smith, den amtierenden Meister im Basketball, bei einem seiner Spiele kennen. Die beiden sind augenblicklich voneinander angezogen, doch die Sportagenten, die Nicholas pushen – wenn auch mit illegalen Mitteln –, sehen das nicht gerne. Da der Sportstar ihnen seinen Erfolg zu verdanken hat, steht er vor der Wahl: Karriere oder Liebe?

Status
Excerpt
Chapters
46
Rating
3.0 5 reviews
Age Rating
16+

Kapitel 1


Kate


Ich setze mich neben eine junge Frau, die Ihren Sohn anfeuert. Mein Notizbuch halte ich fest in der Hand. Ich richte meinen Blick auf das Spielfeld und sehe Ihn vollkommen konzentriert auf das Spiel, dass seine Karriere entscheidet. Es ist das Meisterschaftsspiel im Tischtennis. Und Er ist der Star des Teams, Nicholas Smith.

Und ich soll ihn interviewen, es ist mein erster Job seitdem ich mein Studium beendet habe. Ich wende meinen Blick von Ihm ab und lasse ihn durch die Halle schweifen. Gegenüber von mir auf der anderen Seite der Großen Halle sitzen eine Menge Zuschauer die gespannt darauf warten, dass das Spiel endlich beginnt.

Das tosende Gejubelt verrät mir, dass es jetzt losgeht.

Er kommt auf das Spielfeld gelaufen und genießt regelrecht, dass er so gebührend gefeiert wird. Eingebildet und ziemlich selbstverliebt, notiert. Ich schaue dem Spiel gespannt zu. Es ist das erste Mal, dass ich mir ein Tischtennisspiel in so einem professionellen Rahmen anschaue. Aufschlag für Nicholas.

Er hält den kleinen, weißen Ball in seiner flachen Hand und wirft ihn in die Luft vor seinen Schläger. Vor dem Aufschlag darf der Ball weder den Boden noch den Körper berühren. Das Ich habe mal in irgendeinem Artikel gelesen, dort stand auch, dass der Ball so geschlagen werden muss, dass er zuerst auf der eigenen- und dann auf der Seite des Gegners aufspringen muss. Berührt der Ball dabei das Netz ist es ein Netzaufschlag und muss wiederholt werden. Bei den Meisterschaftsspielen wird solange gespielt, bis einer drei Sätze gewonnen hat.

Ein Satz besteht daraus, dass einer mit zwei Punkten führt zum Beispiel 10:12 Derjenige der dies zuerst erreicht, hat gewonnen. Der Ball fliegt nur so zwischen den Spielern hin und her. Ich kann dem geschehen kaum folgen so schnell geht das. Nicholas spielt den Ball mit einer schnellen Bewegung an seinem Gegner vorbei.

Er hat den Ball zwar im Blick, verfehlt ihn aber nur um einige Zentimeter, er fällt auf den Boden, der Schiedsrichter pfeift. Punkt. Für Nicholas. Ich notiere fleißig was ich gerade gesehen habe immerhin werden sie mir bei dem Interview später den Arsch retten.

und in dem Moment treffen sich unsere Blicke, Er grinst mich mit einem verschmitzten Lächeln an. Ich lasse mich nicht davon beeindrucken und entgegne ihm nur mit einem irritierten Blick, der Ihm hoffentlich schon zu verstehen gibt, dass ich kein Interesse habe. Ich habe gerade erst die Uni beendet und habe einfach keine Zeit für einen Mann. Schon gar nicht für einen Sportler. Da kommen mir wieder die ganzen Erinnerungen an meinen Ex hoch. Er war Quatarback der Yankees wir haben uns auf einem Seiner Homecoming-Spiele kennengelernt ich sollte ihn für die Unizeitung interviewen. Kurze Zeit später hat es auch schon gefunkt und wir hatten eine großartige Beziehung, doch eines Tages hat er sich in eine Andere verliebt. Einen Cheerleader. Mir dreht sich der Magen um allein, wenn ich daran denke. Seitdem er mich vor zweieinhalb Jahren hat sitzen lassen habe ich mir geschworen mich auf keinen mehr einzulassen, schon gar keinen Sportfreak.

Katelyn was soll das? Versuche ich mir Vernunft einzureden. Natürlich vergeblich. Sportler und gutaussehend und viele weibliche Fans das willst du dir doch nicht ernsthaft antun? Dann bist du wieder diejenige die am Ende heulend in der Ecke sitzt während er sich dann mit der Nächsten vergnügt. So wie das letzte Mal.

Ein Pfiff reißt mich aus meinen Gedanken das Spiel ist vorbei und Nicholas Smith hat wie zu erwarten gewonnen. Ich krame meine Tasche zusammen und stolpere die Tribüne runter. Als ich mit wackeligen Beinen am Boden angekommen bin drehe ich mich um und gehe langsam auf Nicholas zu.

Er sieht mich verwirrt an "Kennen wir uns?"


"Ja ähem ich meine Ich... Ich bin Katelyn Journalistin des Sportsstars Magazine ich bin hier, um Dich zu interviewen" Ich strecke ihm zur Begrüßung die Hand entgegen.

Er blickt nur desinteressiert an mir vorbei in Richtung Ausgang und geht schließlich ohne ein weiteres Wort an mir vorbei. Na Super, das hast du ja mal wieder toll gemacht Katelyn so wie immer murmle ich zur mir selbst.

Er bleibt auf halber Strecke stehen dreht sich zur mir um und sagt:

"Morgen früh um 10 Uhr in der Lobby des Palace. Sei bloß pünktlich"



Am Nächsten Morgen stehe ich vor der Eingangstür des Palace-Hotels. Ich schaue am Gebäude hoch und staune nicht schlecht, ich glaube man muss so einiges auf dem Konto haben, um sich hier eine Suite leisten zu können. Ich müsste auf jeden Fall die nächsten 5 Jahre arbeiten. Schließlich gehe rein und setze mich in die große Lobby. Ich schaue mich um.


Nervös blicke ich noch einmal schnell auf meine Notizen, bevor das Interview beginnt. Du musst immer vorbereitet sein, wenn du es als Journalistin schaffen willst. Das hat mein Vater mir früher immer gesagt. Ich lächele und blinzle eine Träne weg, als Nicholas auf mich zu kommt und sich mir gegenübersetzt.

" Schön, dass du es doch noch geschafft hast, ich hatte schon daran gezweifelt, ich meine, auf euch Fernsehfutzis kann man sich ja nicht verlassen" er sieht mich mit einem höhnischen Blick an.

Ich balle die Fäuste vor Wut. Wer glaubt er eigentlich wer er ist?

"Vielen Dank für diese äußerst charmante Begrüßung" Erwiderte ich ironisch. Er schaut mich verdutzt an. Tja, mit so viel Schlagfertigkeit hat er wohl nicht gerechnet 1 zu 0 für mich.

"Nun gut fangen wir an... Wie bist du zum Tischtennis gekommen?" frage ich immer noch ein wenig nervös.

Er macht einen extrem gelangweilten Eindruck er hört

die Frage wahrscheinlich schon zum hundertsten Mal.

"Ich habe schon als Kind angefangen zu spielen und vor drei Jahren wurde mir auch eine Trainerposition angeboten. Ich trainiere Kinder im Alter von zehn bis siebzehn Jahren"

Ich muss zugeben ich bin beeindruckt lasse mir das aber nicht anmerken und fahre fort.

" Was macht dir am meisten Spaß selbst Spielen oder trainieren?"


"Es kommt ganz darauf an, beides hat seine Reize, Selbst in der Halle zu stehen und sein Können unter Beweis zu stellen ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl" Er wirft mir einen verstohlenen Blick zu.


ich halte seinem Blick stand diesmal schaue ich nicht weg, was ihn allem Anschein nach sehr verunsichert.


"Nächste Frage." Wirft er mit zittriger Stimme ein.

Ha! Erwischt! Das wird noch lustig. Mich amüsiert es sehr diesen eingebildeten Idioten zu verunsichern. So einen "Fernsehfutzi" hatte er wahrscheinlich noch nicht vor sich sitzen.

" Wie sieht es mit deiner Familie aus? Unterstützen Sie dich sehr? "

"Ja, meine Familie unterstützt mich wo sie nur kann. Ich wüsste nicht wo ich ohne sie wäre." Er lächelt. Seine Familie bedeutet ihm viel, dass sieht man ihm an.


" Kommen sie zu jedem Deiner Spiele?"

"Ja, meine Mutter und meine kleine Schwester sind bei jedem meiner Spiele und sitzen ganz vorne in der ersten Reihe"

"und was ist mit deinem Vater? " stellte ich eine Gegenfrage.

Sein Blick verdunkelt sich schlagartig auch von seinem Lächeln, das bis vor kurzem noch zu sehen war, ist jetzt nichts mehr übrig. Mir tut es sofort leid aber ehe ich ein weiteres Wort sagen konnte stand er vor mir packt mich am Arm und setzt mich vor die Tür.

"Verschwinde! Ich will dich hier nicht mehr sehen"





























Nick




Die Musik dröhnt laut aus den Lautsprechen und die Menschen bewegen sich zu einem Remix von David Guetta und Usher. Ich hingegen habe keine Lust zu tanzen und bewege mich auf die Bar zu, in der Hoffnung auf dem Weg dorthin nicht zertrampelt zu werden.


Ich merke förmlich wie sich jede dort anwesende Frau in Ihrem hautengen Cocktailkleid nach mir umdreht und mich interessiert mustert und mich mit den Blicken fast auszieht.




Ich reagiere aber nicht darauf, nicht das mich es nicht reizen würde, aber heute reizt mich nur eine Frau, und Sie kommt gerade die Tür herein. Sie sieht einfach umwerfend aus in Ihrem schwarzen trägerlosen Spitzenkleid. Gott, die Frau bringt mich nicht nur um den Verstand wie ich kurze Zeit später merke.




Nick, reiß dich zusammen! Sei ein Gentleman. Ich winke dem Barkeeper zu und halte zwei Finger in die Luft, er verstand sofort und fünf Minuten später stehen Ein Bier für mich und ein Cocktail für Kate auf dem Tresen. Sie kommt langsam und grazil auf mich zu wahrscheinlich möchte sich in diesen Mörderabsetzen, nicht auf die Nase legen und diesen ganzen gierigen Hunden, die sich ebenfalls in dieser Bar tummeln Einblick auf das zu gewähren, was nur meine Augen bestimmt ist.


Moment mal werde ich gerade etwa eifersüchtig? Erhebe ich gerade etwa Anspruch auf jemanden den ich nicht mal kenne? Kate ist und wird nicht meine Freundin sein. Versuche ich mich selbst von dem offensichtlichen zu bewahren.




Erfolglos, denn genau in dem Moment steht sie vor mir und ich setze mein Pokerface auf. "Na, Baby? Ich freue mich, dass du es einrichten könntest" sage ich mit einem verwegenen Lächeln.






Kate




Völlig unbeeindruckt setze ich mich neben ihn und nippe vorsichtig an dem viel zu süßen Cocktail. Ich werfe ihm einen lasziven Blick zu und streich meine langen braunen Haare zur Seite er springt voll darauf an. Bingo! Seine braunen Augen, die im sanften Licht der Bar fast bernsteinfarben glitzern, nehmen mich komplett ein. Schnell nehme ich noch einen Schluck, schließlich muss ich das hier ja irgendwie über die Bühne bringen.


"Also..." fing ich vorsichtig an " Wie kommt es, dass du mich doch wiedersehen wolltest?" frage ich neugierig während ich in meinem halbleeren Cocktail rumrühre. Ich merke wie er sich verspannt.




" Naja, wie schon gesagt, ich wollte mich für neulich entschuldigen"

"Aha."

"warum? glaubst du mir nicht?" fragte er stutzig

"Doch schon, es ist nur..." fuhr ich langsam fort. "Ach vergiss es. Lass uns von vorne anfangen. Hi, ich bin Katelyn." Ich lächele und Strecke ihm die Hand ein zweites Mal entgegen.


"Hi. Ich bin Nick" er greift meine Hand und in dem Moment, als sie sich berühren durchfährt mich ein Stromschlag ich kann die Funken förmlich sehen. Langsam ziehe ich meine Hand weg, ob er das gleiche gespürt hat.


"Kate was ist was, was du schon immer wolltest, aber dich nie getraut hast?" fragt er mit einem sehr selbstbewussten auftreten. Mein Mittagessen kommt mir gleich hoch, seine Grammatik ist einfach grauenhaft. Geschickt, lasse ich mir nicht anmerken und antworte "Hubschrauber fliegen. Das wäre großartig!"





Nick




Hubschrauber fliegen? Naja, wenn es sie glücklich macht. Ich kann meinen Blick einfach nicht von ihr abwenden. Ich mustere Sie unwillkürlich, als wäre die das Beste was ich jemals gesehen habe. Wen verarsche ich hier eigentlich? Sie ist das Beste, was ich jemals gesehen habe. Und einen Hubschrauberflug über der Skyline von New-York ist ziemlich romantisch. Ich entscheide mich dazu mir noch ein weiteres Bier zu bestellen und die Gesellschaft dieser wunderschönen Lady zu genießen.


"Ich habe am Wochenende ein Spiel, wenn du willst kannst du vorbeikommen" frage ich und versuche dabei möglichst cool zu bleiben.


"Ich überleg es mir. wenn du Glück hast, werde ich im Publikum sitzen und dich anfeuern" antwortet sie mit einem verschmitzten eine- millionen-dollar-Lächeln während sie einen weiteren Schluck ihres Cocktails nahm. Wie gerne ich jetzt mit dem Glas tauschen würde. Ich versuche mich wieder zur Vernunft zu bringen und mich daran zu erinnern, dass Frauen nur Probleme machen. Gerade die Katelyns dieser Welt.


Ich nehme mir eine Serviette und kritzle die Adresse der Sporthalle drauf, in der ich am Wochenende mein nächstes Spiel habe und schiebe sie ihr zu. "Hier. Die Adresse, damit du mich auch findest" sage ich mit einem Lächeln. Sie erwidert es


"Dankeschön. Das werde ich " Ich beobachte Sie dabei, wie Sie die Serviette in ihre Handtasche steckt, ein bisschen zu lange, denn Sie fragt plötzlich




"Bin ich so interessant, dass du mich so intensiv beobachten musst?" sie grinst. Erschrocken fahre ich zusammen. Scheiße sie hat mich erwischt wie komme ich da jetzt ab besten wieder raus? Ich sehe sie mit festem Blick an und antworte schroff:


" Nein. Du bist wie jede andere mit der ich mich treffe."

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Great Character

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Strong Dialog

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