Kurzgeschichten fürs Herz

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Summary

In diesem Buch werde ich immer wieder Kurzgeschichten veröffentlichen. Diese sind im Bereich soft-BDSM und weiße Erotik einzuordnen. Aber auch die Liebe und das ein- oder andere Gefühlschaos werden mit Sicherheit nicht zu kurz kommen. In diesem Sinne: Viel Freude beim Lesen.

Status
Ongoing
Chapters
52
Rating
5.0 3 reviews
Age Rating
18+

1.Geschichte - Hannas Abenteuer

„Hm gar nicht so schlecht...” stellte Hanna fest, während sie sich beim Schminken im Spiegel betrachtete. Ihre dunklen Haare, hochgesteckt, passten wunderbar zu dem schwarzen Samtkleid, dass ihr Katrin geliehen hatte. Normalerweise nicht ihr Stil, aber es ging ja wohl heute auch nicht in einen Laden, der sonst so „ihr Stil” ist. Ein etwas mulmiges Gefühl in der Magengegend, gepaart mit ungeheurer Aufregung , verbunden mit einem leicht schlechtem Gewissen. So würde sie ihren momentanen Gefühlszustand beschreiben. Werde ich heute von der verbotenen Frucht kosten? Was ist, wenn ich Blut lecke? Oder werden sich meine Fantasien als enttäuschend herausstellen? Sie straffte die Schultern und warf sich selbst einen gespielt mutigen Blick zu. Zur Not kann ich ja jederzeit wegrennen.

Katrin hatte sie im Internet kennengelernt und mehr und mehr Vertrauen zu ihr gefunden. Sie war der Mensch, mit dem sie über viele ihrer Sehnsüchte und Gelüste sprechen konnte. Nachdem sie bemerkt hatte, dass Katrin in der gleichen Gegend wohnte wie sie, waren solche Mädelsgespräche bei der ein- oder anderen Tasse Kaffee oder bei einem Spaziergang, eine regelmäßige Institution geworden, wann immer es Hannas Familienleben zuließ.

Ach ja das Familienleben, Hanna ließ erneut den Blick über ihr Spiegelbild schweifen. Für den heutigen Anlass war die leicht sahnige Blässe, die der Stress der letzten Wochen auf ihr Gesicht gezaubert hatte, gar nicht so schlecht. Na und die Augenringe waren ja dezent überschminkt.

„Rasiere dich aber ordentlich” hatte Katrin ihr noch bei ihrer letzten Verabschiedung zugeworfen. Ein leichtes Kribbeln bahnte sich zwischen Hannas Beinen an. Sie biss sich sanft auf die Lippe und betrachtet dabei ihr Spiegelbild. Aufkeimende Panik in den Augen dieser durchaus gutaussehenden Frau da in dem Spiegel konnte sie erkennen. „Hanna, jetzt reiß dich zusammen! Schließlich hast du das genau so gewollt. Wer A sagt muss auch B sagen!” ermahnt sie sich leise und versuchte wieder Kontrolle über die Situation zu bekommen. Ja Kontrolle, das war das Schlüsselwort!

Es klingelte, dass war wohl Katrin. Hannas Herzschlag beschleunigte sich. Sie öffnete die Türe und lächelte Katrin an. Diese trug ihre roten Haare auch hochgesteckt, dazu eine weinrote Satinkorsage, die deutlich ihre Figur umspielte. Außerdem einen nicht allzu langen Rock und schwarze lederne Stiefel. Wow, dachte Hanna. Ganz schön heiß, aber doch ein bisschen mädchenhaft. Dennoch alles andere als unschuldig.

„Bereit” fragte Katrin keck.

Hanna brachte nur ein sehr unsicheres heiseres „Ja, mal sehen...” heraus. Katrin nahm sie in den Arm und küsste sie sanft auf die Wange: „Hey Süße jetzt keine Panik bekommen, das wolltest du doch immer oder? Und ich passe auf dass du nicht zu schnell das Weite suchst. Nebenbei: Wow meine Liebe, das Outfit steht dir.” Hanna lächelt sie etwas unsicher an. Kurz darauf schnappte sie sich ihre Handtasche und stieg mit hämmerndem Herzen zu Katrin ins Auto.

Der Club lag etwas außerhalb und war von außen sehr unscheinbar. Es hätte auch eine Tagungsstätte sein können. Beide Frauen stiegen aus dem Auto und betraten kurz darauf die Räumlichkeiten.

„Guten Abend Frau Denninger,” sagte strahlend eine elegant gekleidete Bedienung zu Katrin zur Begrüßung, „Sie werden bereits erwartet.”

Katrin war in dieser Szene zu Hause, genau dass war auch der Grund, warum sie Hanna mitschleifte, so hatte Hanna ihr doch vieles über ihre geheime Wünsche erzählt.

Hätte ich doch nur die Klappe gehalten, dachte sich Hanna in dem Moment. Aber dafür war es jetzt zu spät.Sie wurden an einen Tisch geleitet, an dem zwei Herren, Mitte vierzig in sehr eleganten Smokings saßen.

Beim Anblick von Katrin und Hanna standen sie auf. Zunächst gab es eine freundschaftliche Begrüßung von Katrin, dann wendeten sich die beiden Herren Hanna zu, die ihren Kloß im Hals dicker werden spürte. Der erste der beiden nahm ihre Hand, umschloss sie mit der seinen. „Guten Abend Hanna, ich bin Marco” sagte er mit einer ruhigen tiefen Stimme, und sah dabei Hanna tief mit einem konzentrierten, aber sehr freundlichen Blick in die Augen. Hanna schnappte nach Luft brachte ein klägliches „Hallo” heraus. Sein Blick verfinsterte sich. Hanna war es fast unmöglich einen klaren Gedanken in diesem Moment zu fassen. Marco übernahm die Kontrolle: „Es ist glaube ich besser du setzt dich erst mal.” Sanft geleitet er sie zu dem Stuhl, den der andere Mann für sie bereit hielt.

Unsicher setzte sich Hanna hin. Ein flehender Blick zu Katrin, die nur leicht mit einem Lächeln den Kopf schüttelte. „Die hat leicht Reden,” dachte Hanna gereizt.

„Ich bin übrigens Thomas,” riss der andere Hanna aus ihren Gedanken. Er lächelte sie freundlich an. Er wirkte auf sie deutlich weniger bedrohlich als Marco. Sie erwiderte sein Lächeln.

„Ich glaube wir brauchen für Hanna erst mal einen Drink” fügte Thomas sehr sanft hinzu. Hanna nickt stumm.

Kurz darauf kamen auch schon die Drinks. Die angenehme Wirkung des Alkohols entspannte Hanna ein wenig. „Mist, du bist nix mehr gewöhnt Mädl, pass auf” schoss es Hanna gleich durch den Kopf.

„Katrin hat uns schon viel über dich erzählt” fuhr nun Marco fort.

Oh könnte sich bitte ein Loch hier und gleich auftun, in dem ich versinken kann? Dachte sich Hanna, sie spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht schoss. Ihr inneres Teufelchen kam zum Vorschein und wackelte mit dem Zeigefinger: “Das war doch genau das, worum du Katrin gebeten hattest!” sagte es vorwurfsvoll.

„Nun dann werden wir erst mal etwas essen, um uns dabei besser kennen zulernen!,” ordnete Marco an.Tatsächlich schaffte es Hanna, wie sie selbst zufrieden feststellte, sich mit der Zeit etwas zu entspannen. Marco und Thomas waren zwei sehr angenehme Gesprächspartner. Das bisschen Alkohol dazu tat das Übrige. Bald schon waren bei Hanna die Hemmungen auch etwas provozierender mit den beiden zu diskutieren, gefallen. Nach einer flapsigen Bemerkung Ihrerseits, traf Hanna Marcos ermahnender dunkler Blick. Sie hielt diesen einen kurzen Augenblick und verdrehte dann übermütig und sehr provokativ die Augen.

Im nächsten Moment spürte sie Marcos Hand an ihrem Kinn. Er zwang sie sanft den Blick zu halten: „Hast du gerade die Augen verdreht?” fragte er streng.

Hanna nickte etwas amüsiert. „Dir ist schon klar, dass so etwas Konsequenzen haben wird?” fügte er hinzu.

Hanna schaute etwas gespielt bestürzt. “Hey was ist mir dir los?“, dachte sich Hannas inneres Engelchen und schaut sie streng an. “Du gehst ja ganz schön ran meine Liebe.” Doch dieses Mal saß das Teufelchen am längeren Hebel und schoss das Engelchen ins Aus: ” Ach scheiß einfach drauf, wegrennen kannst du ja im Zweifelsfall immer noch.” Hanna grinste vor sich hin. Dies sollte ihr allerdings bald vergehen.

„Ich glaube es ist an der Zeit mit unserer schüchternen aufmüpfigen Hanna in den Nebenraum zu gehen.” sagte Marco nun ganz ruhig.

Hanna warf einen panischen Blick zu Katrin. Diese nahm ruhig Hannas Hand fest in die ihre: „Hey dafür bist doch hier Süße, oder?”

Hanna schluckte trocken und nickte dann stumm. „So Mädl, das ist hier dein Abend. Und du weißt wir haben alles besprochen. Ich werde hier den ganzen Abend in der Lounge bleiben und du kannst jederzeit aussteigen!” fügte Katrin hinzu.

Thomas stand als erster auf, half Hanna vom Stuhl auf und legte ihr bestimmend seine Hand in den Bereich des unteren Rückens. Dann führte er sie sanft ab. Noch einmal warf Hanna einen Blick über die Schulter zu Katrin. Die zeigte ihr nur zwei gedrückte Damen und formte mit den Lippen: „Das machst du schon”...

Eine Tür öffnete sich vor Hanna, sie wurde sanft von Thomas in einen Raum mit einem gedämpften Licht geführt.

Er war weitgehend in kühlem Grün gehalten. An den Wänden eine Reihe mit Schubladen. In der Mitte stand eine Liege aus grünem Leder mit Ringen an den Seiten.

Hanna ließ ihren Blick darüber schweifen. Anspannung, Neugier aber auch ein bisschen Angst machten sich als Gefühle in ihr breit - eine wahre Gefühlsachterbahn. Aber ihre Aufregung überwog. Sie spürte das Pochen ihres Pulses und muss sich etwas zusammenreißen: Jetzt nur nicht zusammenklappen, dass wäre ja mega peinlich...oder vielleicht auch nicht. Sie ließ ihren Blick hin und her zwischen ihren Begleitern wandern. Beide sahen sie mit festem Blick an und ließen ihr Zeit um mit der Situation fertig zu werden.

Katrin hatte ihr vorab den Raum genau beschrieben, hatte ihr Bilder gezeigt und vieles mit ihrem eigenen Spielzeug. Sonst wäre Hanna da auch nie mitgekommen. Aber es real zu erleben, in diesem Raum zu stehen, mit diesen zwei Männern, das war natürlich etwas ganz anderes.

Thomas, der Hannas Rücken bislang mit seiner Hand gestützt hatte, ließ nun von ihr ab und stellte sich vor sie: „Katrin hat dir alles erklärt?” fragte er sie eindringlich. Nun wirkte auch Thomas deutlich dominanter auf Hanna. Sie spürte wie sich ihre Brustwarzen aufstellen. Diese Verräter werden ihr noch viel Spaß heute Abend machen. Sie hielt seinen Blick.

„Du kennst dein Safeword?” Hanna schluckte und nickte leicht. Thomas trat näher, kurz darauf spürte sie, wie Thomas ihr Kinn zwischen zwei Fingern hielt und sie so in seinen Blick zwang: „Wie lautet es?”

„Gelb” stieß Hanna leicht gepresst hervor...“Und?” fragte Thomas in einem sehr eindringlichen Ton. „Rot” ergänzte Hanna. Sie spürte erneut ein Kribbeln zwischen ihren Beinen. Ihr Körper bekannte sich der Situation. In ihrem Kopf herrschte das totale Chaos. Bilder schossen durch ihren Kopf . Die Stimme des Engelchens wurde lauter und lauter: “Hanna, du musst hier raus! Letzte Chance. Los jetzt!”

„Hanna du wirkst abwesend” stellte Thomas kühl fest. Hanna riss sich von seinem Griff los und drehte sich um in Richtung Tür: „Hanna wo willst du denn hin?” Marco stand unmittelbar hinter ihr und hielt sie auf.

„Weg...” sagte Hanna kleinlaut. Marco strich ihr über die Haare und redete leise in einem jetzt sehr sanften Ton: „Du weißt, dass dir hier nichts passieren wird, was du nicht möchtest. BDSM ist nicht Schmerz, Zwang und Unterwerfung...nicht nur. BDSM ist vor allem Vertrauen! Du vertraust Katrin oder?” Hanna nickte sanft.

„Und Katrin vertraut uns...sehr sogar, sonst hätte sie dich nicht mitgebracht”Wieder ein leicht bockiges Nicken von Hanna.

„Und jetzt zieh dich bis auf BH und Slip aus!” Marcos Ton wurde wieder schärfer. Er drehte sich um und tat so, als wäre es völlig selbstverständlich.

„Hier mitten im Raum?” fragte Hanna in einer Mischung aus überrumpelt sein und Scham. Marco drehte sich wieder um und trat an sie heran. Seine Hand lag nun in ihrem Nacken, sanft strich sein Finger auf- und ab.

„Genau hier mitten im Raum. Zum Vertrauen gehört auch, dass du deine Scham ablegst. Und jetzt zum letzten Mal: Runter mit den Klamotten”. Marco löst nun den Griff um Hannas Nacken.

Wie elektrisiert zipfelte Hanna an dem Kleid herum. Eine Gänsehaut überzog dabei ihren Körper. Hanna schaute nun Marco von unten an. Dabei kaute sie, wohl aus Unsicherheit, leicht auf ihren Lippen. Marco machte nun kurzen Prozess und zog an den Trägern. Das Kleid fiel zu Boden. Instinktiv versuchte Hanna ihre Scham zu bedecken. Die beiden hatten es gut, dSchon jetzt spürte sie das Machtgefälle unmittelbar. Sofort stand Thomas hinter ihr: “Nein, nein, meine Liebe. Die Hände kommen schön hinter den Kopf. Du sollst dich nicht schämen!”

Mit bestimmten Griff und dem noch nicht ganz aufgegebenen Widerstand von Hanna führte er ihre Hände hinter ihren Kopf: „Und die bleiben dann auch dort, solange du keine andere Anweisung bekommst!”

Ein leises „Jawohl” kam von Hanna, fast nur ein Bewegen der Lippen.

„Ich konnte dich nicht hören?” hakte Thomas nach....“Jawohl...” brachte nun Hanna deutlich fester heraus.

„Gut gut,” brummte Marco nun dunkel und ging auf Hanna mit einer Gerte zu, die am Ende ein kleines Lederpaddle hatte: „Wir werde dich jetzt ganz sanft in die Welt des BDSM einführen. Deine Aufgabe ist es, dich fallen zulassen...die Kontrolle abzugeben. Unsere Aufgabe wird es sein deine Lust zu kontrollieren und dich zum Höhepunkt zu bringen. Katrin meinte schon dass du da eine harte Nuss werden könntest. Die Abgabe von Kontrolle ist nicht so dein Ding...nicht wahr?”

Währenddessen strich er sanft mit dem kleinen Lederpaddle über Hannas Hals bis hoch zu ihrem Kinn. Sie spürte wie sich die feinen Härchen an ihren Armen aufstellten. Weiterhin fühlte sie Thomas Blick im Rücken.

„Aber lass dir gesagt sein, deine persönliche Befriedigung wird umso größer, je mehr du dich fallen lässt. Zu einem Orgasmus werden wir dich so oder so bringen. Freiwillig oder nicht, allerdings erst wenn wir dir erlauben zu kommen.” Marcos Stimme wirkte wie elektrisierend auf sie. Hannas Kopfkino entwickelte sich zu einem Strudel der sie in die Tiefe riss. Eine deutliche Feuchtigkeit breitete sich zwischen ihren Beinen aus. Hanna hoffte, dass der Slip anblieb. Zu peinlich war ihr ihre offensichtliche Erregung. Marcos Stimme brachte sie wieder zurück in die Wirklichkeit. „Zunächst werden wir dir Ledermanschetten an den Armen und Beinen anlegen, die benötigen wir später, wenn wir deine Beweglichkeit einschränken müssen. Arme nach vorne!”

Thomas holte solange die Ledermanschetten aus der Schublade und wendet sich ihr zu. Hanna hatte inzwischen brav ihre Hände vorgestreckt und bekam sehr sanft die gepolsterten Manschetten angelegt. Das Kribbeln breitet sich weiter in ihr aus. Wozu würden sie sie fesseln? Was würde als nächstes passieren?

„Beine auseinander,” sanft dirigierte Marco mit der Gerte ihre Beine auseinander und strich mit dem kühlen Lederpaddle leicht über Hannas empfindliche Oberschenkelinnenseiten. Sie zog bei dieser schon fast intimen Berührung scharf die Luft ein. Im gleichen Moment ärgerte sie sich über sich selbst, dass sie ihre Erregung derart preisgegeben hatte.

Sie spürte nun, wir ihr auch an den Beinen sanft die Manschetten angelegt wurden.

„Den brauchst du jetzt nicht mehr” mit diesen Worten spürte Hanna, wie ihr von Marco der BH aufgehakt wurde. Instinktiv griff sie an ihre Brüste um sie zu bedecken. „Na na wer wird denn hier” mit sanfter Gewalt zog Marco ihr den BH aus. Hanna feuerte einen bitterbösen Blick auf Marco ab, dieser lächelt aber nur und fuhr ihr mit dem Finger über die Lippen. Wieder kann Hanna nicht anders, als sich kurz ihrer Erregung hinzugeben. Genießen kann sie es allerdings nicht. Schon nach kurzer Zeit raffte sie sich mit entschlossener Miene wieder auf und hielt Marcos Blick stand.

Thomas führte nun energisch wieder ihre Hände hinter ihren Kopf: „Wir wollen doch nicht die Haltung vergessen Hanna, oder?” Hanna nickte stumm.

Marco nahm nun wieder seine Gerte in die Hand und streifte sie sanft über Hannas Brüste. Ein kurzer sanfter Schlag auf die Brustwarzen lässt Hanna erschaudern, sofort stellten sie sich auf und verrieten ihre Erregung. Marco nickte zufrieden.

Aus Hannas Perspektive

Ich war fast nackt, Marco schlich um mich herum. Ich spürte erneut die Gerte über meinen Rücken streifen. Es war eigentlich ganz harmlos, doch die beiden kannten genau meine Trigger, Katrin hatte ihnen ja schließlich von meinen Phantasien berichtet. Nun lebte ich mitten darin, aber war ich wirklich bereit dazu?

Autsch! Marcos Gerte traf mich am Po, es brannte, nicht schlimm, aber doch kurz ziemlich schmerzhaft. Ich drehte mich vorwurfsvoll zu ihm um und wollte gerade den Mund aufmachen. Da spürte ich, wie mich Thomas von hinten in den Arm nimmt, Ich nahm seinen herben Duft wahr, der einerseits beruhigend auf mich wirkt, andererseits mir aber auch ein Stück weit die Sinne vernebelt.

„Shhhh, wer wird denn da gleich so borstig?” flüsterte Thomas mir ins Ohr. Ich versuchte mich seinem Griff zu entreißen: „Nein meine Liebe du bleibst ganz genau hier”. Seine dunkle Stimmfarbe ließ mir einen Schauer nach dem anderen über den Körper wandern.

„Ich denke es ist in der Zeit die junge Dame von ihrem Slip zu befreien. So wie ich die Situation einschätze ist der sowieso schon durchtränkt, nicht wahr?” Thomas schmiegte seinen Dreitagebart an meine Wange, ein leichtes aber angenehmes Brennen breitete sich bei der Berührung aus. Wütend zappelte ich. Was fiel dem ein so über meinen...ja mein oh... sehr feuchten Slip zu sprechen.

Ich spürte wie Marcos Hände in den Bund griffen und den Slip mit einem Ruck herunterzog. Ich war nun nackt und fühlte mich ausgeliefert. Ich strampelte etwas mit den Beinen, worauf Marco mir den Slip über die Füße zog.

„Stell sie wieder hin!” befahl Marco Thomas. Verdattert blieb ich stehen. Und schon wieder spürte ich einen Schlag auf meinem diesmal nackten Hintern.

„Wo sind deine Hände?” Thomas stand immer noch hinter mir und so traf mich dieses Mal seine Hand am Po. Ich stellte fest, dass ich schon wieder dabei war meine Scham zu bedecken. Fast reumütig legte ich meine Hände wieder hinter meinen Kopf.

„Ah so ist es besser, die Kleine scheint ja lernfähig zu sein” Marco hatte nun ein schelmisches Grinsen aufgesetzt. Er betrachtete in seiner Hand meinen Slip. Ich spürte geradezu die Röte, die sich wieder in meinem Gesicht ausbreitete.

„Da schau sich einer mal dieses geile Stück an! Macht hier einen auf schüchtern und dann sehe ich dieses klatschnasse Höschen!”

Ich war von seiner derben Ausdrucksweise etwas pikiert. Jedoch konnte ich in diesem Moment nicht einschätzen ob ich diese Art des Dirty Talks nicht fast schon abturnend fand. Aber die beiden ließen mir nicht viel Zeit um nachzudenken.

Schon spürte ich Marcos Hand an meiner empfindlichsten Stelle. Er war unendlich sanft, dennoch so eine intime Berührung von einem eigentlich fremden Mann...naja einem fremden und noch gutaussehenden Mann. Ich konnte nicht anders und fing erneut an zu zappeln. Gleich darauf spürte ich Marcos Hand wie er mir in die Haare griff und meinen Kopf so fixierte. Ich war nun dazu gezwungen, seinen Blick zu halten.

„So jetzt weißt du, warum du die Fessel trägst!” Er wandte sich Thomas zu. ” Auf die Liege mit ihr!” Ich spürte wie mich kräftige Hände emporhoben. Trotz meines Zappelns wurde ich auf der Liege abgelegt. Das kühle Leder berührte meinen Rücken während ich hörte, wie Karabiner seitlich einrasteten. So lag ich nun mit leicht gespreizten Beinen auf der Liege. Ich wand mich kurz gegen meine Fesseln, doch es war hoffnungslos. War das schon „gelb”?

Marco kam nah an mein Gesicht ran und sah mich mit einem Lächeln an: „Siehst du, so gefällst du mir schon besser.” Mein Herzschlag beschleunigte sich, meine Atmung wurde rascher. Ich drehte meinen Kopf hin und her, um noch etwas mehr von meiner Umgebung mitzubekommen. Ich konnte beobachten, wie sich Thomas schwarze Nitril Handschuhe anzog, während Marco mit seiner Hand an meinem Kinn in seinen Blick zwang: „So keine Angst, wir wollen doch nicht, dass unsere rauen Hände deinen empfindlichsten Stellen Schaden zufügen. Außerdem habe ich gehört, dass die medizinischen Freuden dir auch nicht ganz egal sind?” Erneut überzog mich eine flammende Röte. Ich bringe Katrin um, einfach nur um! Auch das noch zu verraten. Mein inneres Engelchen schaute mich beleidigt an: “Du wolltest es doch nicht anders.” Sagte es hämisch.

Marco nahm nun einen Federkitzler und stupste mir damit kurz auf die Nase. ich verzog das Gesicht...er wird doch nicht...doch er tat es. Ich spürte wie die Feder von meinem Kinn zu meinen Ohren und langsam runter zu meinen Brüsten strich. So sanft die Berührung auch war, bei meine erigierten Brustwarzen war diese zusätzliche Stimulation fast nicht auszuhalten. Ich wand mich in meinen Fesseln. Nun war ich ihnen vollends ausgeliefert und fand langsam etwas Gefallen daran. Meine Fluchtgedanken waren vergessen.

„Dann machen wir das Ganze mal ein bisschen interessanter” Thomas zog aus einer Kiste einen glitzernden Gegenstand, einen Tropfen mit einem blauen Stein am Ende.

„Weißt du was das ist?” Er hielt ihn mir vor das Gesicht. „Ja ein Plug” antwortet ich bockig, „Und das kannst du vergessen...”

„Ist es ein „gelb”? fragte Thomas provokant. Ich schaute ihn wild entschlossen an.... „Ein dunkelgelb”, gab ich mit trotziger Stimme zurück.

„Braves Mädchen, dann mach den Mund auf” Er schob mir den Plug in den Mund: „Lutschen” befahl er. „Der fühlt sich ganz schön kühl an nicht wahr? Daher wärmen wir ihn ein bisschen auf und bereiten ihn für dein zartes Löchlein vor” Kurz danach entriss er ihn wieder meinem Mund: „Wir wollen doch nicht, dass er zu warm wird...du sollst ihn ja schon deutlich in deinem Löchlein spüren.”

Ich spürte wie meine Beine langsam in die Höhe gezogen wurden. Anscheinend war ich nicht auf der Liege mit den Beinen sondern auf einer Stange gefesselt, die nun an einem Seil nach oben gezogen wurde. Mit angewinkelten Beinen lag ich nun da. Völlig exponiert, fast wie auf einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl. Ich spürte Thomas sanfte Hände wie er mit den antiseptisch wirkende Handschuhen meine Schamlippen teilte. Ich bäumte mich auf drückte mein Becken gegen ihn, meine Erregung steigerte sich stark, ich wollte mehr. Viel mehr! Doch er ließ ab von mir. Enttäuscht sank ich in meinen Fesseln zusammen. Gleich darauf spürte ich kühles Gleitgel an meinem Poloch. Ich zuckte zusammen: Oh ist das etwa kalt?” Thomas bittersüßes Gesicht zeigte sich zwischen meinen Beinen. Gleich darauf spürte ich seinen Finger, wie er unendlich sanft in mein Poloch eindrang. Ich bäumte mich wieder auf, zog vor Erregung an meinen Fesseln, diese sanfte Penetration brachte mich um den Verstand.

„So dann wollen wir dir mal das Stöpselchen einführen” wieder die sanfte Stimme von Thomas. Indessen griff Marco erneut in mein Haar: „Und du wirst das Stöpselchen schön in deinem Anus aufnehmen. Nicht wahr?” Wieder der quälend sanfte Strich mit seiner Feder. Dies ließ mich leise aufschreien. Ich bewegte ungeduldig mein Becken. Wo sollte ich bloß hin mit meiner Erregung? Das kalte Metall bohrte sich mit sanfter Gewalt in mein Hintertürchen. Ich stöhnte auf, ein leichter bittersüßer Schmerz breitete sich aus, als der Plug mit der dicksten Stelle mein Poloch passierte – dann rutschte er mit einem Mal hinein. Diese Ausgefülltheit war ein neues Gefühl und ich genoss es!

Lange ließen mir die beiden allerdings nicht Zeit, denn schon spürte ich etwas sehr Kaltes an meiner Schamlippe. Marco strich mit einem Eiswürfel darüber. Stück für Stück glitt er tiefer. Ich verkrampft unwillkürlich, was mich den Eindringling in meinem Po deutlich kräftiger spüren ließ. Erneut schrie ich auf, als Marco nun sanft meine Brustwarzen mit dem Eis bearbeitete. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie sich Thomas einen Flogger genommen hat und die Innenseite meiner Oberschenkel nun mit ganz sanften Schlägen versah.

Ich wand mich erneut. Ich konnte nicht mehr, flehend streckte ich Thomas mein Becken entgegen. Der strich jedoch nur einmal sanft mit dem Flogger über meine Scham. Nicht genug um zu kommen.

Plötzlich ließen beide ab von mir. Enttäuscht sank ich in mir zusammen.

„Ich denke es wird Zeit der lieben Hanna mal das Wort Lustschmerz beizubringen.” Fügte Marco finster hinzu. Thomas zog die Stange, die meine Füße fixierte noch weiter Richtung meine Brust. Mein exponierter Po lag nun vor den beiden wie ein Präsentierteller.

„Unsere Hanna scheint mir ein bisschen sehr lüstern, was denkst du?” Marco sah Thomas vielsagend an.

“Oh ja, ich denke wir werden ihr mal den LustSCHMERZ ein bisschen näher bringen!” Marco nahm sich ein Leder Paddle und schaute mich vielsagend an. Darauf war ich nicht gefasst gewesen. Panik stieg in mir auf. Ja, ich hatte mir häufiger vorgestellt den Po voll zu bekommen. Aber so? In Rückenlage mit hochgehaltenen Beinen? Ich spürte, wie mir Tränen in die Augen stiegen. Thomas stellte sich neben mich und strich mir sanft über die Schläfe. Seine Anwesenheit tat gut.

“Du wirst 6 Schläge bekommen und du wirst zählen!” Kündigte Marco an. “Bereit?”

Ich konnte nur noch ein mechanisches „Ja” herauspressen. Dann traf mich auch schon der erste Schlag. Ich stöhnte auf. Es brannte fürchterlich, ich atmete scharf ein. „Eins” presste ich hervor.

Marco tätschelte mit dem Paddle auf meinem brennenden Po. Bis er zum nächsten Schlag ausholte. Wieder zog ich die Luft ein, Tränen liefen mir über die Schläfe, ich konnte und wollte es nicht mehr aufhalten. Eine Mischung aus Scham, Schmerzen und Erregung ließen mich ein schluchzendes „Zwei” herausbringen. Sofort wurde ich von dem nächsten Schlag überwältigt. „Drei Auaaa”

Der vierte, ich brauchte eine Weile bis ich ein schüchternes „Vier” herausbrachte. Mein Po brannte wie Feuer....“fühhhnf” ich konnte nicht mehr, der Schmerz übermannte mich ich war gerade nicht mehr in der Lage Lust zu empfinden. „Sechs” ich sank schluchzend in mich zusammen, meine Beine wurden heruntergelassen, ich spürte Thomas Gesicht ganz nah an dem meinen. Er strich mir sanft über die Wangen. Meine Hände wurden befreit und ich wurde fest in den Arm genommen. Die Mischung zwischen der Geborgenheit und meinen nach wie vor ziemlich brennenden Po befeuerten erneut meine Lust. Marco setzte sich neben mich.

“Ich denke du hast dir verdient zu kommen!” Ich nickte nur, auch wenn es sich für mich völlig surreal anfühlte.

Thomas setzte mich wieder auf der Liege ab und spreizte sanft, aber bestimmt meine Beine. Meine Beine wurden wieder mit den Manschetten an den Seiten fixiert. Vorsichtig entfernte er den Plug, wobei mir ein Stöhnen entwich, und legte ihn beiseite. Nachdem er meine Schamlippen gespreizt hatte, begann er sich intensiv um meine Klitoris zu kümmern. Marcos starke Hände wanderten solange über meine Brüste, meinen Hals und meine Hüfte. Die Erregung breitete sich weiter über meinen Körper aus. Ich konnte keinen Unterschied zwischen den Händen mehr ausmachen. Sie gehörten mir und beschäftigten sich intensiv mit mir, meinen Fantasien und Gelüsten. Alles andere war mir egal. Ich fiel immer tiefer- und tiefer und ließ es zu. Erneut schossen Tränen in meine Augen. Ich spürte den heranbrandenden Orgasmus. Ich wand mich, zitterte am ganzen Körper. Ich wusste nicht mehr wo ich anfange- oder aufhöre. Nur dass diese 4 Hände mich hielten und auffingen. Tränen überströmten mein Gesicht, Tränen der Erleichterung, der Befriedigung und des Fallenlassens.

Irgendwann kam ich langsam in den Armen der beiden Doms wieder zu mir. Marco nahm mich sanft in seine starken Arme. Ich drückte mein Gesicht gegen seine Brust. Die Tränen strömten immer noch, allerdings nicht vor Schmerz. Nein im Gegenteil. Es hat eher eine reinigende Wirkung. Ich werde gehalten und muss gerade nichts tun. Mein Zeitgefühl war nicht mehr existent.

Nach einer Weile spürte ich eine zarte weiblich Hand auf meiner Wange: „Hey Süße, wie geht’s dir?” Ich sah Katrin verschwommen vor mir und lächelte sie an.

„Na dann wollen wir dich mal ins Bettchen bringen, du schläfst heute Nacht bei mir” sagte sie resolut. Ich setzte mich auf und ließ mir von ihr beim Anziehen helfen. In einen wärmenden Mantel gewickelt verließen wir das Etablissement. Ich warf einen Blick zurück und lächelte. Hier war ich bestimmt nicht das letzte Mal gewesen.