Alphas Embrace Knoxville Niklas by Jum T. at Inkitt
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Alphas Embrace - Knoxville - Niklas

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Summary

🚨 Überarbeitete Vollversion bei Amazon/Kindl 🚨 „Du willst die Stadt so schnell wie möglich verlassen – aber mein Wolf hat andere Pläne.“ Leonie war ein Kind, als ich sie das letzte Mal sah, und ich war ein ungestümer Teenager, fast ein Welpe. Jetzt ist sie geschäftlich hier, bereit, die Stadt so schnell wie möglich zu verlassen. Sie hat ihr Leben weit weg von hier aufgebaut, distanziert und unnahbar. Ich wollte sie loswerden, habe sogar alles versucht, damit sie nicht hierher kommt - aber jetzt will ich nicht mehr, dass sie geht. Denn mein Wolf erkennt sofort, dass sie meine Gefährtin ist. Sie denkt, sie kann mich und das, was zwischen uns ist, ignorieren. Sie kämpft mit jeder Faser ihres Wesens dagegen an, als hätte sie Angst, ihr kaltes Herz zu öffnen. Sie fordert mich heraus, bietet mir die Stirn, und der Kampf zwischen uns ist ein ständiges Hin und Her. Aber ich muss gewinnen. Denn wenn Lucy, ihre Schwester, für sie kein Grund ist hierzubleiben, dann muss unsere Verbindung sie überzeugen. Schließlich habe ich lange genug nach ihr gesucht, ohne zu wissen, dass sie es ist. Jetzt muss ich sie nur noch davon überzeugen, dass sie zu mir gehört - dass sie hierher gehört, egal wie sehr sie versucht wegzulaufen.

Genre
Erotica
Author
Jum T.
Status
Excerpt
Chapters
4
Rating
4.8 23 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1 - LP - Prolog

Niklas

Ich starre auf den Bildschirm vor mir, während Leonie McAllister mich völlig ignoriert. Dabei war sie es, die auf diesem Videotelefonat bestanden hatte.

Als ob wir nicht schon unzählige Male über Finanzen gesprochen hätten. Ungeduldig trommeln meine Finger auf den Tisch. Ich war zwar fünf Minuten zu spät, aber mich jetzt zwanzig Minuten warten zu lassen, ist eine Frechheit.

Lucy hatte erwähnt, dass ihre Schwester verbissen sei, aber verschwiegen, dass Leonie zur Eisprinzessin mutiert ist.

Damals war sie nur das süße kleine Mädchen im rosa Schlafanzug. Nicht, dass ich darauf geachtet hätte, aber wenn Maximilian und ich Lucy zu ihrer Familie gebracht oder abgeholt hatten, war Leonie manchmal da und stand in der Tür.

Für mich war sie immer nur ein Kind. Was ich jetzt durch die Kamera sehe, entspricht jedoch überhaupt nicht diesem Bild.

Der rosa Schlafanzug ist verschwunden, ebenso das niedliche, kindliche Aussehen. Stattdessen läuft sie in einem engen blauen Kleid durch ihr Hotelzimmer und hält dabei das Handy in der Hand. Ihre Stimme klingt kalt und trocken. Ein nerviger, ätzender Ton, der mir viel zu bekannt vorkommt. Eigentlich habe ich noch nie einen anderen Ton von ihr gehört. Ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester, die immer freundlich und fröhlich ist.

Sie ist im Urlaub und arbeitet trotzdem weiter. Lucy hat mir irgendwann erzählt, dass Leonie nicht nur für den Familienbetrieb, sondern auch für andere Firmen arbeitet und ein Workaholic ist. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich ihr nicht wirklich zugehört. Das ist doch alles Bullshit.

Die kleine McAllister geht mir ohnehin schon auf die Nerven. Da brauche ich nicht auch noch Informationen darüber, wie sie andere Firmen auseinandernimmt, um sie später wieder aufzubauen.

»Hast du mich vergessen?«, frage ich so laut, dass ich mich über die Lautsprecher doppelt höre. Und genau in diesem Moment dreht sich Leonie um. Selbst durch die pixelige Auflösung sehe ich, wie sich ihre blauen Augen verengen, als wollte sie mich am liebsten umbringen.

Seufzend lehne ich mich in meinen Stuhl zurück und versuche, meine Schadenfreude zu unterdrücken. Leonies Wangen sind gerötet, und ihre langen blonden Haare fallen ihr über die Schulter. Wenn man sie so sieht, hat sie sogar etwas Attraktives an sich. Leider spricht sie kurz darauf wieder mit einem ihrer Kunden und dieser kurze Moment ist vorbei.

Doch er kehrt zurück, als sie sich langsam bückt, um etwas vom Boden aufzuheben, und sich das Kleid um ihren runden Po spannt.

Nein, diesen Anblick hatte ich definitiv noch nicht, und auch mein Wolf wird unruhig. Sie dürfte mich jeden Tag auf diese Art und Weise anrufen.

Doch bevor ich den Anblick richtig genießen kann, steckt Trixi ihren Kopf durch die Tür, und Leonie redet ausnahmsweise mal nicht mit mir. »Bist du fertig?«

»Nein, Mr. Stone ist beschäftigt«, tönt es aus meinem Laptop. Ich sehe, wie die kleine McAllister ohne ihr Handy wieder an ihrem Schreibtisch sitzt und mich mit ihren blauen Augen mustert.

Sofort mache ich eine abwehrende Handbewegung in Richtung Trixi. Ich werde später mit ihr spielen, aber zuerst muss ich die Eisprinzessin wieder zufriedenstellen.

»Hast du endlich Zeit für mich?«, frage ich und signalisiere Trixi erneut, dass sie mich in Ruhe lassen soll, doch sie bleibt einfach in der Tür stehen. In letzter Zeit wird sie immer nerviger.

»Stellen Sie sich vor, Mr. Stone, es gibt noch Menschen, die arbeiten«, schnauzt sie mich an, und ich rolle mit den Augen. Typisch. Als ob ich nicht arbeiten würde und nicht in meinem Büro sitzen würde.

»Leonie, wir waren auf derselben Schule«, antworte ich ruhig, aber mit einem Hauch von Verärgerung in der Stimme. Genau genommen ist es bei jedem Videotelefonat das Gleiche. Das ist einfach nur ätzend. Es ist, als würde mein Alpha darauf bestehen, dass ich ihn Alpha und nicht Alexander nenne. »Meinst du nicht, wir sollten uns mit Vornamen anreden und diese Förmlichkeiten überspringen?«

Sie stützt die Ellenbogen auf den Tisch, die Hände gefaltet, das blonde Haar zu einem straffen Pferdeschwanz gebunden. Ihre blauen Augen fixieren mich durch den Monitor. Sie sieht nicht aus wie Lucys fünf Jahre jüngere Schwester. Im Gegenteil, manchmal sieht sie sogar älter aus als das älteste Kind der McAllisters. Und doch ist die Ähnlichkeit unverkennbar.

»Mr. Stone«, beginnt sie wieder und ignoriert bewusst, was ich gerade gesagt habe.

»Niklas«, korrigiere ich und lehne mich im Stuhl zurück.

»Mr. Stone«, wiederholt sie, als hätte sie mich nicht gehört, und ich seufze angestrengt. »Es geht ums Geschäft.«

»Warum mischst du dich überhaupt ein?«, frage ich. »Lucy hat doch alles unterschrieben, nicht du.«

»Wie Sie richtig sagen, Lucy McAllister hat alles unterschrieben. Allerdings nicht als Privatperson, sondern im Namen der Firmengruppe«, antwortet sie trocken. »Damit gehört das Problem jetzt glücklicherweise der ganzen Familie.«

»Das Problem?« Ich ziehe die Augenbrauen hoch und fühle mich zum ersten Mal richtig beleidigt. Ansonsten ist sie nur auf Zahlen und Fakten fixiert. »Wie du weißt, läuft der Club seit einem Jahr ohne Probleme. Wir machen nur Gewinn. Hast du die Zahlen nicht studiert?«

Sogar mein innerer Wolf knurrt beleidigt, als Leonie selbstgefällig eine Augenbraue hebt und mich durch den Bildschirm fixiert.

»Wissen Sie, Mr. Stone, welche Unternehmen auch vom ersten Tag an nur Gewinn machen?« Sie wartet gar nicht erst auf eine Antwort, sondern redet einfach weiter. »One-Hit-Wonder, die nach einem Jahr plötzlich bankrott sind, oder Firmen, die ihr Geld mit illegalen Geschäften verdienen.«

»Leonie«, knurre ich und senke meine Stimme, damit das verdammte Mikrofon mich nicht versteht. »Willst du mir etwas unterstellen?«

»Ich unterstelle Ihnen gar nichts, Mr. Stone«, sagt sie trocken. »Ich überprüfe nur und gebe meine Erfahrungen weiter.«

»Du kennst doch deine Schwester«, sage ich, und meine Frustration schwingt in meiner Stimme mit. »Glaubst du wirklich, dass sie ihre Unterschrift unter etwas Illegales setzen würde?«

Es wundert mich nicht, dass sie denkt, hier würde etwas Illegales vor sich gehen. In dieser Hinsicht hat sie schon oft spitze Bemerkungen gemacht. Aber mein Club ist sauber. Es ist nur verboten, dass ahnungslose Menschen hier reinkommen.

Wie Leonie zum Beispiel, die nichts vom Übernatürlichen weiß.

Leonie schüttelt den Kopf, und für einen kurzen Moment sehe ich ein müdes Lächeln auf ihren Lippen. »Meine Schwester war noch nie bei klarem Verstand«, erwidert sie. »Und genau deshalb komme ich persönlich vorbei und schaue mir das Geschäft an.«

Mein Herz setzt aus, und ich brauche einen Moment, um mich wieder zu fangen.

Das kann doch nicht ihr Ernst sein!

»Du kommst hierher?«

»Ja«, antwortet sie kühl. »Falls Sie es nicht verstanden haben, Mr. Stone, der Club gehört zur Hälfte der Familie McAllister. Also auch mir.«

»Du gehst mir echt auf die Eier«, knurre ich, obwohl ich die Worte eigentlich nur denken wollte. Aber sie entgleiten mir, und ich bin selbst überrascht, wie wenig es mich stört.

Sie und ich telefonieren jede Woche mindestens einmal, wenn auch nur für fünf Minuten, weil sie darauf besteht. Es ist schon fast zur Gewohnheit geworden.

Eine verdammt nervige Gewohnheit.

Leonie bleibt ruhig, was mich nur noch wütender macht. »Mr. Stone«, sagt sie mit einem Lächeln, das mich anwidert, weil es so falsch ist, »ich bin keine Ihrer Huren. Vergessen Sie das nicht.«

Ich beiße mir auf die Zunge, um mir den Kommentar zu ersparen, dass jemand wie sie nicht einmal Geld bringen würde. Niemand will freiwillig mit einer Eisprinzessin vögeln.

»Wir sind kein Bordell«, stelle ich trotzdem klar.

»Es interessiert mich nicht, was für ein Geschäft Sie betreiben«, entgegnet sie und hebt wie Lucy immer, wenn sie sich überlegen fühlt, stolz das Kinn. »Ich will nur sehen, ob es sauber ist.«

Toll, als käme sie vom Gesundheitsamt.

Das kalte Lächeln, das ich nur zu gut kenne, schleicht sich auf Leonies Gesicht, und ich weiß, dass sie sich erstens im Recht fühlt und zweitens kurz davor ist, aufzulegen, als wäre der Anruf schon vorbei.

Aber das ist es nicht.

»Bevor du auflegst«, beginne ich schnell und genieße ihren fragenden Blick in die Kamera. »Man sieht, dass du keinen BH trägst. Süße Brustwarzen.«

Ihre blauen Augen weiten sich vor Schreck. Bevor sie antworten kann, drücke ich den roten Knopf und beende das Gespräch.

Sie ist spießig und hält sich für etwas Besseres. Ich wusste, dass sie das stören würde. So habe ich einen unserer kleinen Kriege gegen die spießige Eisprinzessin gewonnen.

Aber es bleibt ein viel größeres Problem. Eines, das sich nicht so einfach lösen lässt, während ich auf meinen Laptop starre.

Eine ahnungslose Person, die für ihre Neugier berüchtigt ist, ist auf dem Weg, meinen Club aus der Nähe zu betrachten.

Und als ob das noch nicht genug wäre, hat sie auch noch die Frechheit, mir ihre Reisedaten zu geben – ihre Art, mir den Stinkefinger zu zeigen.

Aber es sind nur zwei Nächte.

Was kann da schon schiefgehen?

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Good Writing

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Compelling Plot

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Great Character

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Strong Dialog

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