Kapitel 1
Geheime Wolfsprinzessin 2
Beachtet bitte, dass es sich hier um eine Rohrfassung handelt. Um meinen Lesern eine schnellere Fortsetzung bieten zu können, erfolgt später eine Korrektur der Zeichensetzung und der Rechtschreibung. Ich bedanke mich im voraus für euer Verständnis. :-)
Jeden Sonntag lade ich ein neues Kapitel hoch. Wenn ich es zwischenzeitlich schaffe, erfolgen zusätzliche Uploads von Kapiteln. Damit ihr nachvollziehen könnt, zu wann diese erfasst werden, schaut hin und wieder gerne auf meiner Pinnwand vorbei.
Savanna
Ich lag auf meinem Bett, wobei ich mich unruhig von einer Seite zur anderen wälzte. Auch wenn es noch so bequem und kuschelig war, kam ich einfach nicht zur Ruhe.
Mein Kopf ließ sich einfach nicht abschalten, was jetzt schon einige Wochen so ging. Genauso schlecht konnte ich schlafen, irgendetwas hinderte mich dran, außer wenn ich getrunken hatte.
Ich saß in einem tiefen Loch fest, aus dem ich einfach nicht herauskommen konnte, es wahr, als wäre da etwas, was mich innerlich antrieb, sich aber nicht erklären ließ.
Mittlerweile war es fast vier Wochen her, seitdem Kain mich in der Bar einfach alleine ließ und verschwand.
Bisher hatte ich nicht ein Wort von ihm gehört, aber das war nicht sonderlich schlimm, denn mit seiner Aktion, hatte er mir bereits gezeigt, dass er es nicht wert war.
Ich bin nicht in dem Hotel geblieben, in dem er uns untergebracht hatte.
Vor drei Wochen hatte ich mir ein Auto, einen alten silbernen Renault Megan gekauft und fuhr von Stadt zu Stadt.
Aktuell war ich in Lonza, einer Stadt, von der ich noch nie gehört hatte.
Sie war eher ländlich, aber dennoch wie eine große Stadt. Merkwürdigerweise war ich schon ganze fünf Tage hier. In jeder anderen Stadt hatte ich mich nicht länger als drei Tage aufhalten können, denn ich hatte einen inneren Trieb, der mich immer wieder zwang weiterzureisen.
Jeden Tag ging ich in eine andere Bar oder Diskothek und trank so lang, bis ich fast voll war. Innerlich war ich durcheinander, kaputt, traurig, wütend, verwirrt und genervt zugleich, was keine gute Mischung war.
Mindestens fünfmal mischte ich mich in Angelegenheiten ein, mit denen ich eigentlich nichts zu tun hatte, es aber nicht mit ansehen konnte. Immerhin konnte ich auf meiner Reise anderen, die unberechtigt in Not waren, helfen.
Auch mein Beta und meine Gefährten hatten mich zwischendurch immer wieder versucht zu kontaktieren, was ich bis auf einmal unterdrückte, und das war nur um ihnen mitzuteilen, dass ich eine längere Auszeit brauchte und sie sich um das Rudel kümmern sollten.
Natürlich ahnten sie, dass etwas passiert war und harkten verständlicherweise nach, dennoch erzählte ich ihnen kein Wort von dem Desaster mit Kain. Ich wollte und konnte einfach nicht darüber reden, es hat mich viel zu sehr verletzt und das wollte ich einfach nicht zugeben.
An sich wollte ich zurück zu ihnen, allerdings zog mich ein unsichtbarer Faden, der mich von einem Ort zum anderen führte.
Zu allem Überfluss wusste ich selbst nicht so richtig, was ich wollte. Geschweige denn, ob ich überhaupt meinen königlichen Anspruch erheben wollte oder nicht.
Wenigstens hatte ich einige neue Freunde kennengelernt, als ich ihnen aus der Patsche half. Ich konnte sogar einen Pakt mit zwei weiteren Alphas unterzeichnen, bei dem sie sich mir unterwarfen und bei Problemen an meiner Seite stehen würden.
Sie hießen Ferdinand und Frederick. Beide waren lustigerweise Brüder, die jeweils ein Fremdes Rudel an sich gerissen hatten, weil die vorherigen Alphas nicht in der Lage waren ein Rudel zu führen.
Zumindest konnte ich mir neue Verbündete beschaffen, man weiß ja nie, wann man sie gebrauchen könnte.
Selbst meine Wölfin, war ein Spiegelbild meiner inneren Unruhe, denn ihr ging es genauso wie mir, was die Lage im Moment auch nicht besser machte.
Seufzend stand ich auf, ging in die Küche und machte mir einen starken Kaffee.
Gerade als ich an ihm nippen wollte, stolperte ich verschlafen über meine eigenen Füße und vergoss, dass gute Zeug.
„War ja klar, das kann auch nur mir passieren“, seufzte ich frustriert, während ich zusah, wie sich der Kaffee weiter auf dem Boden verteilte.
Was für durcheinander.