Schattenwelt - Chaos der Gefühle

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Summary

„Was würdest du machen wenn vor deiner Haustür plötzlich, ein Haufen schwarzer SUVs, mit Security Männern auftauchen würden? Die dir Sagen das du mitkommen sollst weil du die Auserwählte bist und beschützt werden musst. Das sonst Monster kommen werden die mich töten, bevor ich heiraten könnte. Ääääääh ……Moment! Stopp! hat der Kerl gerade was von heiraten gesagt?“ Die Welt liegt im Chaos aber nur ausgewählte Menschen wissen Bescheid. Die junge und selbstbewusste Kylie trifft auf den grüblerischen Chase. Sie sollen heiraten um die Welt zu retten. Ob das gut gehen kann ?

Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
18+

Abholung

Kylie:


Die Beine des Küchenstuhls schrappen über das Laminat auf dem Fußboden. Völlig fertig lasse ich mich auf den verblichenen Holzstuhl sinken.

Was für ein anstrengender Arbeitstag dachte ich still seufzend. Jetzt stand nach einer kurzen pause noch der Haushalt auf dem Plan.

Ich legte beide Arme auf der Tischplatte ab und bettete den Kopf darauf. Ich bin so schrecklich müde.

Mein kleiner Blumenladen unten an der Ecke war heute so gut besucht, dass die Einnahmen für meine Stromrechnung und die exorbitanten Wasserrechnungen reichen würden. Zumindest für diesen Monat.

Ich schloss langsam die Augen. Nur ein paar Minuten ausruhen, dachte ich. Ungefähr zwei Sekunden später war ich weg gedöst und träumte von einem Mann mit so blondem Haar das es schon fast Weiß wirkte.

Seine Augen waren wie zwei stahlende, blaue Ozeane, in denen ich mich mühelos verlieren konnte. Sein schmales Gesicht, mit einer maskulinen kräftigen Kinpartie standen in starkem Kontrast zu seiner markelosen, blassen haut.

Sein Lächeln zeigte strahlend weiße Zahnreihen und ein kleines Grübchen auf der rechten seite.

„Endlich hab ich dich gefunden.“ der tiefe Bariton seiner Stimme ließ mich erschaudern. Er war die pure Sünde in fleischgewordener Gestalt.

Seine Anziehungskraft auf mich war nicht zu leugnen.

Er streckte seinen Arm nach mir aus und bot mir seine Hand an. Sein Weißer Pullover rutschte dabei ein kleines Stück seinen Arm hinauf.

Zögernd ergriff ich seine Hand. Sein Lächeln wurde breiter, mit einem kleinen Ruck zog er mich in seine Arme. Seine freie Hand legte er auf meine Taille.

Mein Körper schmiegte sich an seinen, so perfekt das es schon fast so schien, als wären sie für einander gemacht.

„Du gehörst mir, du weißt es nur noch nicht, auch wenn dein Körper es längst begriffen hat. Sie werden kommen um dich mir für immer weg zu nehmen.“ Sein Lächeln verblasst und er runzelt stattdessen leicht die Stirn.

„Ehr sterbe ich als das zuzulassen, jetzt wo ich Dich endlich gefunden habe. Meine Männer werden dich abholen kommen, also geh brav mit hörst du.“ Sein Blick spiegelt schmerz und Besorgnis wieder.

Meine Hand legt sich automatisch auf seine Wange, langsam streicht mein Daumen darüber. Er schmiegt sein Gesicht noch enger in meine Hand. In mir wallt das starke Gefühl auf ihn trösten und beschützen zu müssen.

Sein Gesicht rutscht aus meiner Hand, als er sich mit seinem Mund zu meinem Ohr bewegt.

„Bald“ flüstert er, dann ließ er mich langsam los und ging in die schwarze Dunkelheit davon.

Langsam erwachte ich und sah mich dabei in meiner Küche um. Was für ein verrückter Traum dachte ich, eine leichte Bitterkeit lag auf meinem Gemüt.

Ich bin schon seit zwei Jahren Solo unterwegs und der geheimnisvolle Fremde, die nähe zu ihm war schön. Auch wenn es nur ein Traum war.

Nach einem kurzen Blick auf die Uhr um festzustellen das es tatsächlich schon 16 Uhr war stand ich von meinem Stuhl auf.

Der Haushalt macht sich ja nicht von alleine. Beim Putzen grübelte ich weiter über den Traum nach und den heißen Kerl der darin vorkam.

Ich beschloss bald mal wieder mit meinen Freundinnen auszugehen. Das letzte mal ist eine Ewigkeit her und vielleicht, traf ich ja jemanden der die neue Leere füllen würde, die ich verspürte.

Die Einsamkeit machte sich schneller in mir breit als, der Schimmel unter dem Waschbecken. Prima. Ich beschloss nachher meinem Batterie betrieben Freund eine Chance zu geben, mich in einen anderen Himmel zu schicken.

Ja der Plan war gut, nach einem Vernünftigen Orgasmus sah die Welt bestimmt wieder besser aus.

Ich schrubbte gerade den Küchentisch, als ich durchs Fenster beobachtete, wie vier schwarze SUVs vor meinem Haus, mit quietschenden Reifen stehen blieben.

Ein haufen Männer in Schwarzen Anzügen mit Stecker im Ohr und Sonnenbrille liefen auf meine Veranda zu. Keine zwei Sekunden später, kingelte es an der Haustür, gefolgt von hartem Hämmern.

„Kylie Deans, öffnen Sie bitte die Tür, wir wissen das Sie zuhause sind!“ rief einer von ihnen.

Langsam ging ich durch den Flur und öffnete vorsichtig die Haustür. Vor mir stand ein Schrank von einem Mann, in einem schwarzen Anzug mit Kopfhörer vor mir.

Er sah aus wie ein Wrestling Star, voll bepackt mit Muskeln, die fast den Anzug zerrissen.

„Ja was kann ich für Sie tun Sir? Oh Gott habe ich gegen irgendein Gesetz verstoßen! Ich schwöre ich habe nichts gemacht!“ langsam wurde ich panisch, irgendwas musste ich ja falsch gemacht haben sonst wären die Männer nicht hier.

Sie sahen fast so aus wie die Security vom Präsidenten.

„Ma‘m Sie müssen uns Bitte zu Ihrer Eigenen Sicherheit begleiten, Sie schweben hier in großer Gefahr.“ der Schrank wies auf eines der Autos die am dichtesten am Haus geparkt waren.

„Was meinen sie mit Gefahr?“ fragte ich verwirrt. In meinem ganzen leben habe ich, denke ich niemanden so verärgert das er mich tot sehen wollte. Ich runzelte leicht die Stirn.

„Mr. Green hat ihnen schon gesagt das wir kommen werden um sie abzuholen. Ma‘m hier sind wir und langsam schließt sich das Zeitfenster für ihre Rettung, wenn sie uns jetzt begleiten würden.“

„Es tut mir leid Sie müssen mich verwechseln, ich kenne keinen Mr. Green.“ der Name sagte mir überhaupt nichts. Wer dieser Mann sein soll war mir schleierhaft.

Unbeeindruckt erklärte der Mann vor mir:

„Ma‘m sie haben sich vor zweieinhalb Stunden unterhalten und ich soll ihnen ausrichten das sie lediglich ihre Handtasche benötigen alles weiter was sie brauchen befindet sich im Safehouse.“

Ich musste scharf nachdenken vor zweieinhalb Stunden war ich von der arbeit gekommen. Meinen letzten Kunden habe ich eine halbe Stunde davor bedient, dann bliebe nur….. Du meine Güte.

Zu der Zeit wo das Gespräch stattgefunden haben sollte habe ich am Küchentisch geschlafen. Meine Augen wurden größer.

Ich schnappte meine Handtasche von der Kommode im Flur und meine Schlüssel aus der Schale. Ich Schloss die Tür hinter mir und schloss ab.

Langsam ging am Horizont die Sonne unter. War das alles möglich? War der Heiße Fremde real? Oder wird sie langsam verrückt.