Alphas Schatz

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Summary

Ariana war eine kleine Wölfin in einem großen Rudel. Sie war sehr schüchtern und eher schwächlich. Aber immer freundlich zu anderen.Als sie im Alter von 4 Jahren verschwand, wurde nach ihr gesucht, doch niemand konnte sie finden. Kurz darauf wurde die Suche eingestellt und sie geriet in Vergessenheit. Aufgrund dessen war auch niemandem klar was ihre Eltern ihr jahrelang antaten. Bis sich eines Tages alles änderte. Diese Geschichte ist frei erfunden. Alle Rechte liegen beim Autor J.S.H. Viel Spaß beim lesen. Hinterlasst gerne Bewertungen und Kritik für die Kapitel, da freue mich über jedes Feedback.

Status
Ongoing
Chapters
13
Rating
4.7 105 reviews
Age Rating
18+

1 Einsames Mädchen

Ariana

Mir war kalt, als ich aufwachte, so verdammt kalt. Ich lag auf einer alten dünnen Matratze, auf dem Boden meiner kleinen Hütte als Decke diente mir lediglich ein dünnes Laken.

Letzte Nacht hatte es das erste mal dieses Jahr gefroren, und meine Eltern hatten mich seit einigen Wochen nicht mehr besucht. An sich würde mich das nicht stören, weil es bedeutet, das ich meine ruhe habe, aber nun gehen mir die Vorräte aus. Ich habe mir die Nahrung wirklich gut eingeteillt, die sie das letzte mal hier liessen.

Normalerweise kommen sie ca. Alle 3 Wochen, aber nun sind es bereits 5 Wochen her, das sie hier waren. Die Vorräte, die sie mir da lassen, würden regulär nicht mal 1 Woche für einen Erwachsenen Wolf reichen, doch ich kam schon lange mit weniger aus.

Doch jetzt hatte ich nur noch 1 Streifen Trockenfleisch, und die letzte Wasserflasche war bereits angebrochen. Ich trank bereits seit 2 Wochen nur 1 Becher am Tag und Essen tat ich nur jeden zweiten Tag. Jetzt war es bereits 3 Tage her, wo ich das letzte mal gegessen hatte und da auch nicht viel.

Ich stand von meinem Schlafplatz und einziger Sitzmöglichkeit auf, ging zu dem Vorratsschrank und holte mir den letzten Streifen, den ich langsam aas, in der Hoffnung, dass ich bald Nachschub bekam. Ich hatte zwar auch Durst, doch wollte ich mir das lieber für später aufheben.

Müde, hungrig und vor Kälte zitternt rollte ich mich auf der Matratze zusammen und bedeckte mich, so gut es ging mit dem Laken.

Wie gerne ich mich doch jetzt in meine Wölfin verwandeln würde, ihr dichtes Fell würde mich besser vor der Kälte schützen als meine menschliche Haut. Doch aus einem mir unbekannten Grund kann ich sie schon eine weile nicht mehr spüren oder hören.

Früher konnte ich mich zumindest noch mit ihr unterhalten, auch wenn es verrückt klingt, aber sie hat mich oft davor bewahrt, einfach aufzugeben.

Langsam glitt ich in einen unruhigen Schlaf, von Albträumen geplagt.

Mitten in der Nacht wachte ich auf mein Magen knurrte, und mein Mund war schrecklich trocken. Ich schnappte mir die letzte Flasche mit Wasser und nahm einen Schluck viel war nicht mehr darin.

Meine Eltern liessen mich häufig mehrere Wochen alleine, aber so lange war es noch nie gewesen. Langsam machte ich mir sorgen.

Klar, sie werden wohl nicht den Preis für die Eltern des Jahres bekommen, aber zumindest brachten sie mir immer Essen und Wasser, wenn auch nicht viel. Sie hätten mich auch schon früher einfach loswerden können, aber sie haben sich immer auf ihre weise um mich gekümmert.

Ich bin eine Entäuschung für sie, obwohl ich eine Wölfin habe oder besser hatte. War ich immer schwächer und kleiner als andere Welpen aus dem Rudel. Mit 4 Jahren wurde es deutlich, das der ersehnte Wachstumsschub ausblieb, da beschlossen meine Eltern, mich zu meiner eigenen Sicherheit wegzubringen.

Sie hatten Angst, dass die größeren und stärkeren mich nicht akzeptieren und womöglich verletzen.

Seitdem ich hier bin, versuchten sie regelmäßig, mir meine Schwäche auszutreiben. Bislang nur mit mässigem Erfolg.

Als ich es mal gewagt habe zu fragen wie ich mit so wenig Nahrung und Bewegung stärker werden sollte, wurde ich von meinem Vater mit seinem Gürtel ausgepeitscht.

Die gesammte Zeit verfluchte er mich dabei und brüllte,dass ich gefälligst dankbar sein sollte, dass sie so einen nutzlosen Welpen wie mich nicht gleich nach der Geburt ertränkt hätten.

Nach diesem Tag vor ca 5 Jahren,stellte ich die Entscheidungen meiner Eltern nicht mehr infrage. Zu viel Angst hatte ich vor der Strafe, die folgen würde.

Vor diesem Tag durfte ich gelegentlich noch in den Wald und meiner Wölfin etwas Auslauf gönnen. Das waren die schönsten Erinnerungen der letzten Jahre nach der Wandlung sind wir gerne im Wald herum getollt und haben bis zur Erschöpfung gespielt.

Danach durfte ich die Hütte nicht mehr verlassen, nicht lange danach,merkte ich, dass es immer schwerer wurde, mit meiner Wölfin Kontakt aufzunehmen. Eines morgens wachte ich auf und meine Wölfin war vollkommen veschwunden.

Als meine Eltern danach das nächste mal kamen, fanden sie mich völlig panisch, zusammen gerollt, in Fötusstellung auf der Matratze liegend. In den folgenden Wochen kamen sie häufiger, bis ich mich daran gewöhnt hatte, nun völlig allein zu sein. Naja so gut man sich eben daran gewöhnen konnte, seine beste freundin, einen Teil seiner Seele zu verlieren.

In den letzten Jahren wurden die Abstände immer größer, in denen sie zu mir kamen, erst waren es wöchentliche Besuche, danach alle 10 Tage, und mittlerweile waren es gut 3 Wochen. Nur so lange war es noch nie gewesen.

Ein lautes Magen knurren holte mich aus meinen Erinnerungen zurück in die Gegenwart, oh, man, war ich Hungrig. Ich musste irgendetwas tun, zumindest musste ich irgendwie an frisches Wasser kommen. Ich hatte zwar ein Waschbecken,aber leider kein fließendes Wasser in der Hütte. Die Hütte hatte lediglich, ein kleines schmutziges Fenster das kaum Licht einließ,und zudem mit Gittern davor, und öffnen konnte ich es auch nicht. Irgendwie könnte ich zwar versuchen, das Fenster kaputt zu bekommen, doch dann hätte ich das problem mit der Kälte. Verdammt! meine lage war wirklich nicht gut. Immernoch zitternt legte ich mich zurück und rollte mich wieder zusammen.

Um abermals in einen unruhigen schlaf zu fallen, der immer wieder von Albträumen unterbrochen wurde.

Bei Sonnenaufgang stand ich auf, um meine vor kälte steif gewordenen Gliedmaßen ein wenig zu bewegen. Mir tat alles weh, weil ich die ganze Nacht so verkrampft gelegen hatte. Ich trank den letzten Schluck Wasser und hoffte abermals, dass meine Eltern bald zurück kamen.


Caleb


Früh am Morgen, erwachte ich aus einem unruhigen Schlaf,ich kann mich nicht an die Träume der Nacht erinnern, aber sie hinterlassen einen furchtbar schlechtes Gefühl in mir. Liam ist Heute früh ebenfalls sehr unruhig,deshalb beachliesse ich etwas Laufen zu gehen. Vielleicht bekomme ich so meinem Kopf frei und kann mich wieder an die Arbeit machen.

Nach dem zwei Stündigen Lauf, ging ich in mein Bad und Duschte erstmal heiß, draussen wurde es jetzt immer kälter, der Winter kam immer näher.

Nach der Dusche zog ich mich an und ging in mein Büro, um für Heute meine Pflichten zu erledigen,als ich mich meinem Schreibtisch näherte entdeckte ich darauf aufgeschlagen die Akte die ich zuletzt gelesen hatte,bevor ich gestern ins Bett bin.

Oben auf lag ein Bild,von einem kleinen Mädchen sie war da gerade erst 4 geworden, sie lächelte fröhlich in die Kamera und hat bestimmt nicht geahnt, dass sich alles verändern würde.