Preparing for dinner
„Möchtest du Rotwein zum Abendessen, Rolf?“
„Trinkst du ein Glas mit?“
„Du weißt doch, daß ich ganz wuschig werde, wenn ich nur einen kleinen Schluck Alkohol trinke…“
„Und du wirst gaaaanz heiß…“
Es ist Samstagabend und Carola ist gerade dabei das Abendessen vorzubereiten. Zärtlich lege ich meine Arme um sie. Eigentlich ist Samstag; der Tag an dem man etwas unternehmen sollte. Ausgehen. Kino. Oder zum Italiener?
„Wo ist denn der Kleine?“, frage ich.
„Der sitzt im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Wo soll er denn sonst sein?“
Ja, das Eheleben hat seine Spuren hinterlassen. In ein paar Monaten sind wir zehn Jahre verheiratet. Früher wären wir ins Kino gegangen und anschließend hätten wir den Abend im „Stars and Stripes“, bei gutem Essen und einem Cocktail ausklingen lassen. Damals hatten wir noch getrennte Wohnungen. Trotzdem hatte sie ein Doppelbett für uns gekauft. Das bedeutete viel Platz für uns und viele romantische Nächte… Jetzt stehen wir in der Küche und bereiten zusammen das Familienabendessen vor. Meine Hände umklammern ihren Unterleib und arbeiten sich langsam nach oben. Nach kurzer Zeit bin ich bei ihren Brüsten angelangt. Ich packe etwas fester zu. Sie neigt ihren Kopf leicht zur Seite. Ich nutze die Gelegenheit und beginne ihren Hals zu liebkosen.
„Was machst du denn da?“ fragt sie in süffisantem Ton.
„Abendessen vorbereiten!“, entgegne ich.
„Na, dann paß mal auf, daß da nichts anbrennt!“
Ich versuche noch immer Carola einen Knutschfleck zu verpassen, aber sie windet sich aus meinem Klammergriff und dreht sich um.
„Ich habe am Montag ein Elterngespräch“, sagt sie ernst. „Wie sieht das denn aus, wenn ich mit einem riesigen Knutschfleck im Kindergarten erscheine?“
„Hmmm… Naja, also… Ich persönlich habe da gar nichts dagegen. Du weißt ja: Besitzanzeigendes Fürwort mit zwölf Buchstaben – Knutschfleck.“
Carola stellt zwei Rotweingläser auf den Tisch.
„Hol mal den Kleinen. Das Essen ist fertig.“
Bevor ich mich auf den Weg Richtung Wohnzimmer mache gebe ich meiner Frau noch einen Klaps auf den Po und verschwinde aus der Küche.
„Aua!“, ruft sie mir nach.








