♤Prolog♤
Der Wind heult laut in den Straßen, als sich eine vermummte
Gestalt in einer Kneipe niederlässt. Komplett in schwarz gekleidet,
und eine Maske auf habend, die Nase und Mund verdeckt, kann man
nur seine zwei farbigen Augen sehen. Ein grünes auf der linken und
ein lilanes auf der rechten. Um ihn herum liegen tote Männer und
Frauen, und nur der Bar Keeper, Schüttet ihm mit zittriger Hand in dasverwaschene Glas ein. „Danke, dass reicht.“ sagt die vermummte
Gestallt und nimmt das Glas entgegen. Der Bar Keeper nickt schnell,
und macht sich an die Arbeit das ganze Blut auf zu wischen. „Großer,
dass musst du nicht machen.“ lacht die vermummte Gestallt und macht
eine Hand Bewegung. Schon ist all das Blut weg, und die toten Körper
fangen an sich zu bewegen. Erschrocken schreit der Bar Keeper auf
und flüchtet hinter die Bar. Die vorher toten Körper scheinen mit
neuen Leben befüllt zu sein, und sie gehen alle in einer ordentlichen
Schlange aus der Bar raus. „Prost, und Entschuldigung, ich vergesse
manchmal wie seltsam meine Gabe für andere Leute erscheinen kann.
Obwohl, es ist ja nicht mal meine. Die habe ich von einen Piraten auf
Tarkes abgeguckt.“ lacht der Vermummte. Der Bar Keeper, kommt
langsam unter der Bar hervor, und guckt auf die kleine vermummte
Gestallt. „Mister…“ fragt der Bar Keeper vorsichtig. „Alysander
Hunter.“ antwortet die Vermummte Gestallt. Der Bar Keeper nickt,
erschreckt sich aber trotzdem, als Alysander die Kapuze und die
Maske abnimmt, vor allem um zu Trinken. Es erscheint ein Gesicht,
mit leichten harten Zügen. Eine kleine Narbe über seinem linken
Mundwinkel, und warme braune Haut. So wie schwarze lockige Haare,
die Alysander ein bisschen über die Augen fallen. Er weiß selber, er
sieht schön aus. Doch dass hat niemanden gestört ihn wie Dreck zu
behandeln. Der Bar Keeper muss zehn mal kräftig blinzeln um sich
sicher zu sein, dass er nicht träumt. Der Junge vor ihm, sieht nicht so
aus, als hätte er grade dreißig kräftige Männer umgebracht. Er sieht zu
Jung und zu schön dafür aus. „Ich weiß, bin eine Augenweide.“ lacht
Alysander und der Bar Keeper wird leicht rot. „Mister Hunter.“ sagt
der Bar Keeper nur und fängt and dreckige Gläser zu schrubben.
Alysander trinkt währenddessen sein Getränk aus, und lächelte in das
Glas rein. „Weißt du, ich war nicht immer so ‚Herzlos‘.“ erklärt
Alysander. Der Bar Keeper schaut fragend auf. „Wie wahren Sie denn
früher Mister Hunter ?,“ fragt er. Alysander lächeln verschwindet
sofort. „Blind, blind vor liebe, vor Freundschaft und schließlich blind
vor Schmerz.“ Der Bar Keeper stell das Glas, was er in seiner Hand
hatte, leise ab und sieht den Jungen vor ihm an. Er sieht gebrochen aus.
Der Bar Keeper lächelt traurig. „Ich habe zeit Mr. Hunter.“ sagt er nur
und geht wieder dazu über, das nächste Glas zu putzen. Alysander
versteht die Aufforderung, doch sagt erst mal nichts. Nicht wollend
dass die schmerzhaften Erinnerungen zurück kommen. Der Bar Keeper
guckt kurz zu dem Jungen, um fest zu stellen, dass er immer noch in’s
Glas rein guckt. „Es war am Anfang alles noch gut. Zwar nicht perfekt,
aber gut.“ fängt Alysander an. Der Bar Keeper nickt, und schenkt
Alysander noch was ein. Alysander lächelt und sieht den größeren an.
„Wie ist dein name erst mal ?,“ fragt Alysander. Der Bar Keeper sieht
verwundert auf den kleineren verwundert an. Dann lächelt er aber.
„Mein name ist Limo.“ der Barkeeper lächelt immer noch und auch
Alysanders lächeln wird breiter. Doch dann verschwindet es wider
schnell. „Es hat alles mit einen einzigen Blick angefangen, und dann
wurden es immer mehr. Ich wusste zuerst nicht mal was es ist. Ich
habe nie davon gehört, es noch nie davor gespürt.“ Es huscht kurz ein
Schmerzvoller Ausdruck über sein Gesicht. „Es tat weh, aber im
gleichen Moment nicht. Aber es war kein schmerz als würde dir
jemand eine wunde auf den Köper zu fügen. Wenn es weh tat, dann in
dir drinnen. Überall gleichzeitig. Und wenn es gut tat. Dann hast du
dass auch überall gespürt.“ er lächelt traurig und auch Limo lächelt.
Verstehend. „Mr. Hunter, sie wahren verliebt ?,“ fragt er. Alysander
nickt. „Ja, und ich bin es immer noch, egal wie dolle ich versuche es
mir selber aus zu reden. Ich kann es einfach nicht.“ Alysander zieht
seinen Mantel ganz aus und man sieht jetzt seinen ganzen Körper. Er
hat eine schwarze Hose, und ein schwarzes Hemd an. Das Hemd ist bis
zu seiner Brust auf geknöpft, und an seinen Hals, sieht man das Tattoo
eines Drachens. Leichte Muskeln, sind ebenfalls zu erkennen, und vor
allem umengen an Narben, an seinen Unterarmen und auf seiner Brust,
genau so wie an seinen Hals. Er setzt sich erneut hin, und stütz seinen
Kopf in seine rechte Hand. „Ich habe mich verliebt. In einen Jungen
den ich nie haben werde. Er war ein Engel, und zwar Wort wörtlich.“
Limo nickt verstehend. „Er war mein bester Freund, und so sehe ich
ihn immer noch. Nur dass er mich jetzt wohl als Bösewicht sieht.“
lacht Alysander kalt. „Ich war in der Schule nie richtig beliebt. Bin nur
drauf gekommen, da ich so gute Noten hatte und mir damit ein
Stipendium besorgen konnte. Meine Magie, oder eher eine von den
beiden, habe ich nur immer benutz, da die andere als schwarze Magie
angesehen ist. Ich war ein Spieler. Deswegen nannte man mich eher,
Alysander Player, und nicht Hunter.“ er setzt sich ein bisschen um.
Und seufzt laut. „Ich habe die Magie der Karten benutz. Ihn hat diese
eher schwache Fähigkeit nicht gestört. E-er hat mich so akzeptiert.“
Alysanders Augen blitzen einmal kurz auf. „Mr.Hunte-.“ „Nenn mich
Alysander oder Ally.“ unterbricht Alysander Limo. Limo nickt.
„Alysander, warum sollte jemand sie nicht akzeptieren ?,“ fragt Limo.
Alysander lacht laut und muss sich sogar eine Träne vor lachen weg
wischen. „Limo, sie sind fantastisch.“ meint er. Dann verstummt er
jedoch, und erneut blitz was hinter seine Augen auf. Ein Schatten von
einen Schmerz. „Es ist ganz einfach Limo, ich war arm, in einer Schule
voller reichen. Mein bester Freund war ein Prinz, und seine Lovers
ebenfalls. Und ich war ein Junge, ohne Herkunft, Familie oder
irgendetwas anderes.“ erklärt Alysander kalt. Limo’s Augen weiten
sich. „Weißt du, jemand hat mir mal gesagt, Bösewichte werden nicht
so geboren, sie werden dazu gemacht. Und ich habe es für einen scherz
gehalten. Schwarz und weiß, böse und lieb. Doch am ende.“ Alysander
setzt eine grimmige Miene auf. „Hatte diese person recht.“ Limos
macht seine Mund auf, als wollte er was sagen, schließt ihn dann
allerdings wider ohne dass ein Wort raus kommt und er sieht die
Person vor sich an. ‚Alysander Hunter’ dachte er sich. ‚Was muss man
erleben um so gebrochen zu sein, und keine Hoffnung mehr in den
Augen zu haben.“ „Das ist ganz einfach Limo, du musst Liebe erleben.
Liebe bricht oder rettet dich. Mich hat sie gebrochen.“ erklärt
Alysander. Limo wird rot. „Sorry, ich hätte dir sagen sollen dass ich
deine Gedanken lesen kann. Tut mir leid.“ entschuldigt sich Alysander.
Limo winkt es nur ab. Und wartete erneut dass der Junge weiter
spricht. „Ich sollte mal von den Start anfangen,“ murmelt Alysander.
Limo nickt. „Der Tag, wo als aller erstes alles aus den Fugen geglitten ist war…