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Liebe unter Wölfen /Harry Potter

Summary

Remus findet einen verletzten Wolf, pflegt und kümmert sich um ihn, ohne zu wissen, dass es eigentlich ein Mensch ist.

Status
Complete
Chapters
13
Rating
4.5 (2 reviews)
Age Rating
16+

Prolog

Remus sitzt, mit Sirius, spätabends im tropfenden Kessel und genehmigt sich einen Feuerwhisky.

Beide sehen sehr angespannt und nervös aus, haben sich die beiden doch vorher einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod geleistet.

Nun sitzen beide ruhig an einem Tisch, bestellen sich einen Whisky nach dem anderen und plaudern über alte Zeiten in Hogwarts.

„Drei Tage noch Sirius, dann ist wieder Vollmond. Du weißt, was das heißt?“

Sirius nickt, nippt an seinem Glas und sagt schließlich: „Ja, Moony, ich weiß, dann wirst du wieder einmal tagelang nicht da sein und wirst wieder durch die Wälder streifen. Ich weiß, ich weiß, natürlich werden wir vorsichtig sein, in jeder Hinsicht, das verspreche ich dir.“

Remus steht auf, zahlt seine Rechnung und macht sich auf den Nachhauseweg. Draußen ist es dunkel, kalt und neblig, die Straßen werden schwach beleuchtet und Remus ist kalt.

Eilig läuft er die Straße hinunter, geht zu seinem Haus und möchte die Tür aufsperren, doch etwas neben ihm hält ihn davon ab. Er blickt auf die Stufen und sieht einen verletzten Wolf auf seiner Treppe liegen.

Er geht in die Knie, schaut sich das Tier an und fragt sich, wie es wohl hierhergekommen ist.

Das arme Tier muss doch schrecklich frieren, es sieht aus, wie ein Häufchen Elend, denkt sich Remus und schaut sich den Wolf genauer an.

Zusammengekauert liegt das Tier auf der Treppe und zittert vor Kälte, sein Fell ist struppig und mit Blut verklebt, seine Augen blicken Remus traurig an und Remus muss schlucken.

Er hat noch nie so einen Wolf so hilflos am Boden gesehen und auch noch nie ein Tier, das sich so weit an Menschen herantraut.

Ohne zu zögern, nimmt er das verletzte Tier mit rein, verbindet seine Wunden und gibt ihm zu fressen.

Dankbar nimmt der Wolf die Hilfe an, frisst sich satt und schläft kaum später ein. Remus beobachtet ihn noch eine ganze Weile, ehe auch er sich in sein Bett begibt und einschläft.

Nachdenklich schaut Remus das Tier an, nachdem dieses erneut wach wurde, ihn aus dem Schlaf riss und winselte. Es zeigte weder Scheu noch Angst. Das Tier liegt einfach nur da, schaut ihn an und lässt sich hinter den Ohren kraulen.

Remus steht auf, holt eine Decke, frisches Wasser und legt es dem Tier hin. Der Wolf blickt Remus durch seine braunen, traurigen Augen an, als wollte er Danke sagen.

Er streichelt den Wolf vorsichtig am Bauch und merkt, dass es sich bei dem Tier um ein Weibchen handelt.

Er lächelt und sagt: „Na immerhin hab ich nun ein weibliches Wesen in meinem Haus, wenn auch nur einen Wolf, aber immerhin ist eine Frau im Haus.“

Remus geht von der Küche ins Wohnzimmer, legt sich auf die Couch und schaltet den Fernseher an. Sofort springt der Wolf auf und legt sich zu Remus auf die Couch. Dieser ist leicht erschrocken, lässt das Tier aber liegen und streichelt es sanft.

Nach wenigen Minuten hört man ein leises Schnarchen, Remus blickt den Wolf an, der friedlich auf der Couch eingeschlafen ist. Sanft deckt er das Tier zu und legt sich schließlich zum Schlafen daneben.

Am nächsten Morgen wird Remus ziemlich freudig und nass geweckt und erschrocken blickt Remus in die Augen des Wolfs und erinnert sich an gestern Abend, als er das Tier fand.

Sanft streichelt Remus über das seidige Fell des Wolfs und überlegt sich einen Namen, da der Wolf eine verletzte Pfote hat und ein seidiges Fell, beschließt Remus sie Seidenpfote zu nennen.

Nachdem er minutenlang mit ihr gekuschelt und geschmust hat, steht er auf und geht in die Küche, frühstückt und geht schließlich mit Seidenpfote nach draußen in den Garten.

Dort fangen die beiden an zu toben und balgen sich auf dem Rasen, wobei Remus äußerst vorsichtig ist, da ihre Pfote immer noch verletzt ist.

Immer wieder leckt Seidenpfote Remus dankbar über die Hände und über sein Gesicht.

Remus genießt das Gefühl, gebraucht und geliebt, zu werden. Sanft streichelt er immer wieder das Fell des Tieres und küsst sie sanft auf die Stirn.

Dabei vergisst er völlig die Zeit, das Klingeln des Telefons ignoriert er einfach und auch das Klingeln der Tür.

Am späten Nachmittag kommen Sirius und James durch die Hintertür in den Garten und blicken auf einen zufrieden Remus, der mit einem Wolf auf dem Rasen hockt und diesen immer wieder streichelt und liebkost.

„Hey Remus, wo hast du denn den Wolf her?“, will James wissen und schaut Remus dabei ernst an. „Lag gestern Abend einfach vor meiner Tür. Ich weiß auch nicht, woher sie gekommen ist“, sagt Remus und grinst James dabei an.

„Ach er ist, eine Sie verstehe, na ja egal, musst du wissen, was du tust, oder ob du sie behalten willst“, sagt James gelassen. Remus nickt und bittet beide in die Küche, wo sie erst einmal ein Bier trinken, James hat wunderbare Neuigkeiten, die er sofort verkünden muss.

„Lilly bekommt ein Baby, einen Jungen, sozusagen der Stammeshalter der Potters“, grinst James. Remus und Sirius blicken James an, fangen an zu grinsen und freuen sich mit ihrem besten Freund. „Und wer wird Patenonkel?“, fragt Sirius neugierig.

„Na ja, ich dachte da an dich. Remus kann ich schlecht nehmen und das wisst ihr beide, den Grund brauche ich euch ja nicht zu nennen.“

Spät am Abend gehen die beiden und Remus ist mit Seidenpfote alleine.

Die beiden liegen auf der Couch und sehen fern, als plötzlich das Telefon klingelt und Moody aufgeregt am anderen Ende der Leitung spricht.

„Remus, mein alter Freund, ich habe schlechte Nachrichten, Voldemort versucht alle Werwölfe auf seine Seite zu ziehen, wer sich ihm widersetzt, wird getötet oder verflucht.“

„Die Lage ist ernst, du solltest die Stadt so schnell wie möglich verlassen und dir ein geeignetes Versteck suchen, bis die Gefahr gebannt ist.“ Mit diesen Worten wurde die Leitung unterbrochen und das Telefon war tot.

Remus stand da, blicke Seidenpfote an, rannte nach oben, packte ein paar Sachen und verschwand aus dem Haus.

Seidenpfote folgte ihm auf Schritt und Tritt, hatte sie doch sofort Vertrauen zu ihm gefasst, was eigentlich für einen Wolf nicht üblich war.

Remus hastet eilig durch die Straße, sein Blick wandert immer wieder nervös umher, seine Gedanken, sein Empfinden, alles ist durcheinander, er ist aufgewühlt, weiß, nicht wo er hin oder was er tun soll.

Immer wieder denkt Remus an James und Sirius, seine besten Freunde, die er zurücklassen musste, weil er und Seidenpfote auf der Flucht waren.

Immer wieder tauchen Bilder vergangener Tage in seinem Kopf auf, Bilder aus glücklichen Tagen, Bilder von James und Lillys Hochzeit, Bilder vom Abschlussball in Hogwarts und Bilder an seine besten Freunde.

„Kann ich sie einfach zurücklassen?“

„Sind sie in Gefahr, soll ich sie warnen?“

Fragen über Fragen brechen in seinen Kopf über ihn zusammen, doch vermag es ihm keine Antwort zu finden.

Wie von Sinnen macht er sich auf den Weg, auf den Weg in ein verlassenes Haus am Meer.

Hier wird ihn so schnell keiner finden, hier wird Remus Ruhe und Frieden finden, hier wird er Zeit haben, sich um seine neue Freundin zu kümmern, ihr zu helfen, sie besser zu verstehen und vielleicht ihre Familie zu finden.

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Good Writing

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Strong Dialog

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