Rückkehr in meine Welt
Was unterscheidet uns von den Monstern die wir eigentlich selbst kennen, was unterscheidet mich als Vampir eigentlich von den anderen Monstern die genau morden.
Eigentlich unterscheidet mich nichts von diesen ich bin lediglich dazu im Stande über eine viel größere Zeit meine Fehler zu sehen als die Menschen mit denen ich zusammen arbeite.
Ich möchte euch von der dunkelsten Stunde meines Lebens erzählen in der ich selbst vielleicht auch kein Heiliger war aber mehr Menschlichkeit bewiesen habe als vermutlich viele andere welche auch in dieser Besagten Zeit an meiner Seite waren.
Aber fangen wir von vorne an wir schreiben das Jahr 1933, als ich mit meiner Gefährtin aus dem Portal trat und wir vor uns das Dorf sahen was in der Nähe war.
Es hätte ja so idyllisch sein aber nein meine wunderbare Erzfeindin musste hier natürlich immer noch ihr Unwesen treiben, genau wie ihr Freund oder was auch immer James nun jetzt doch für sie war.
So standen wir da, Darquise, Dimitri zu meiner rechten, Trouble, Sofia und die Frau von Dimitri vor diesen kleinen Dorf erst einmal mussten wir uns orientieren wo wir überhaupt waren, die Jahreszeit wusste ich auch nur wegen meinem magischen Instinkt.
Alle sahen sie mich an. „Was machen wir denn jetzt ?“ kam die Frage von Darquise. Leider konnte ich ihr das in dem Moment nicht beantworten. „Ich weiß es leider nicht mein Schatz“ entgegnete ich zu Darquise.
Die anderen sahen mich an, als ob sie nicht wüssten was sie nun tun sollten. Doch da kam Sofia auf mich zu als Wolf. „Nero wir sind in Deutschland hier riecht es nach Bier und Weißwurst, vermutlich München“. Ich kannte das Land aber ich hatte es im Jahre 17* verlassen und war jetzt nach über 200 Jahren wieder da. So viel zu ein „paar“ Jahren Verbannung. Ein bisschen böse fand ich ihre Antwort schon weil man sollte das deutsche Volk nicht auf ein paar wenige Sachen reduzieren.
„So dann suchen wir uns mal eine Herberge oder ähnliches damit wir erst einmal unterkommen, aber da fällt mir auf wir haben kein Geld“ musste ich leider dann doch zugeben. Doch da kam Darquise auf mich zu und hielt mir ein paar Geldscheine hin „Die hatte ich seit Ewigkeiten in meiner Kommode in der anderen Welt ich wusste nie wozu die gut waren denn unser Geld dort sah ja absolut anders aus“. Sah sie mich an und gab mir die paar Scheine. „Danke mein Schatz“ konnte ich da nur entgegnen. Also auf in diese neue Zeit.
So setzten wir uns mit dem wenigen Gepäck das wir hatten in Richtung des kleinen Dorfes in Bewegung, na klar ein bisschen größer als ein Dorf war es natürlich schon Menschen würden es natürlich eine Stadt nennen.
Wir kamen auf dem Stadtplatz an und sahen uns um. „Die Menschen haben sich schon sehr weit entwickelt aber was tun die denn hier mit diesem komischen Symbol“ kam die Frage von Trouble. „Das würde ich auch gerne wissen kleines weil das Zeichen gehört nicht der Sarah die wir kennen und ich glaube auch nicht das James damit etwas zu tun hat“ sah ich es mir genauer an. Da kam jedoch gerade ein älterer Mann vorbei und ich zögerte natürlich nicht ihn einfach zu fragen. „Darf ich sie mal fragen junger Mann“ ging ich direkt auf ihn zu. Er lächelte natürlich und nickte. „Was ist das für ein Symbol was hier überall hängt an den Fahnen und so weiter“ kam ich direkt zum Punkt. „Das mein Junge ist das Hakenkreuz was für die NSDAP steht welche hier eine ihrer Hochburgen hat“ bekam ich umgehend eine Antwort. Ich bedankte mich und kam zurück zu den anderen.
Natürlich wieder irgendwas mit Politik das finden die Menschen so toll.
Du weißt schon das ich das höre.
Beleidigt und auch ein bisschen in Gedanken vertieft zog ich meine geistige Wand hoch damit Darquise sich hoffentlich daran die Zähne ausbiss.
Diese sah mich natürlich gleich wieder so angreifend an. Ich zuckte nur unschuldig mit den Achseln und sah sie unschuldig an. Wie andere jetzt sagen würden mit Hundeaugen.
Tue jetzt nur nicht so als ob ich dir verzeihe.
Warum ich habe doch wirklich nichts getan.
Irgendwann wirst du die Menschen brauchen glaub mir mein Süßer.
Ja irgendwann.
So suchten wir uns erst einmal eine Herberge um die Nacht verbringen zu können. Erstaunlicherweise war das Geld was Darquise mir gab mehr als ich vermutet hatte. Obwohl ich wahrnahm das erst seit kurzem eine Inflation dieses Land verlassen hatte. Ich gab jedoch der Familie Lustov ein eigenes Zimmer damit diese ihre Ruhe hatte und sich nicht unwohl fühlen musste. Auch für Darquise, Sofia und mich nahm ich ein eigenes Zimmer. Als wir das Zimmer betraten war ich überrascht, denn das Wohnzimmer war vom Schlafzimmer durch eine massive Eichenholztür abgetrennt war. Sofort und ungefiltert spürt über das Band natürlich was Darquise dachte. Abgeneigt war ich nicht aber ob sie den Anblick der vielen Narben auf meinem Körper ab konnte, allerdings hatte sie diese vermutlich schon bei unserer Nacht in dem Schloss meiner Eltern gesehen. Dafür spürte ich auch ihre Zustimmung und ihr absolutes Verständnis. Sofia sah uns an mit ihrem Wolfsblick „Du kannst schon reden“ Sie sah mich an und öffnete ihr Maul. „Darf ich vielleicht in dieser Welt auch in meiner Menschlichen Gestalt herum laufen ?“ kam von ihr die Frage. „Ja mach ruhig es reicht wenn der Herbergen Besitzer weiß das ich einen Wolf als Haustier habe“. Konnte ich darauf nur entgegnen. Von meiner Gefährtin bekam ich dafür natürlich einen sehr fragenden Blick. Ich konnte nur den Kopf schütteln mehr ging nicht. In mir brodelte natürlich etwas anderes. In dieser Welt würde ich vermutlich mit Magie nicht weiter kommen aber ich ein bisschen diese Zeiten studieren störte mich absolut nicht. Ich habe schon genug Reiche gesehen um zu sehen das hier in diesem Land ein neues Reich entstehen würde. Sollten die Menschen diesen Weg einschlagen würde ich von diesem neuen Reich natürlich profitieren und das absolut hemmungslos aber ich bin niemand der für Massenmord oder ähnliches verantwortlich sein will.
Was denkst du nach
Wie wir in dieser Welt Fuß fassen können und ich vielleicht sogar noch reich werden kann.
Als erstes müsste ich natürlich schauen ob meine Wertsachen hier etwas wert sind.
Du willst doch nicht etwas von dir in Geld umwandeln.
Das wäre die erste Möglichkeit ich würde das natürlich wieder auslösen damit wir es wieder haben.
An was dachtest du denn mein Süßer ?
An die Krone meiner Eltern ich glaube schon das ich dafür was kriege bei einer Auktion.
Sie sah mich besorgt an. Vermutlich weil sie Sorgen hatte das ich es nicht wieder bekommen würde. Doch ich lächelte sie beruhigend an. „So es ist spät wir sollten alle ins Bett“ kaum sagte ich das legt sich Sofia als ihr weißer Wolf vor die Schlafzimmertür. Wir stiegen also beide über sie hinweg durch die Tür ins Schlafzimmer herein. Kaum hatte ich die Tür geschlossen hing mir Darquise schon an den Lippen und ihre Hände waren auf meinem Körper. Sie war natürlich Feuer und Flamme für mich. Doch auch ich erwiderte ihren Kuss und ließ meine Hände über ihre Hüften gleiten. So bald sie sich von mir löste ging ich auf sie zu. „Wenn wir das nun tun wird uns jeder hören“ konnte ich ihr nur sagen. Doch sie lächelte mich lediglich an als wäre es ihr egal ob es jeder hören würde. „Na und dann vögeln wir halt das Bett kaputt ersetzen kannst du es sicher bestimmt“ kam einfach nur von ihr. Ich lächelte und hob sie umgehend hoch. Sie zog mich zu sich runter und küsste mich natürlich wieder. Ich drückte mich leicht auf sie und befreite sie umgehend danach von ihren Kleidungsstücken. Auch sie entledigte sich umgehend meiner Kleidung. Ich begann ihren ganzen Körper zu küssen und spüre das zucken ihrer Haut sowie das stöhnen aus ihrem Mund. Je tiefer ich ging desto mehr vergrub sie ihre Hände in meinen schwarzen Haaren. Als ich ihr aller heiligstes küsste griff sie voll zu und stieß einen Seufzer der Lust aus. Ich ließ es mir nicht nehmen genau diese Stelle weiter zu verwöhnen und ihren Seufzern zu lauschen welche mittlerweile einem Meer aus Stöhnen und schweren Atemzügen gewichen waren. Als ich meine Zunge auf ihr innerstes legte und langsam bewegt zuckte ihr ganzer Körper und ich sah hoch, direkt in ihre lila Augen welche mich schwer atmend anstarrten. Sie sah mich natürlich leicht verzweifelt an sie doch endlich zu erlösen.
„Bitte Nero“ kam nur aus ihrem Mund. Natürlich ließ ich mir das nicht zweimal sagen und gab ihr was sie wollte. Jetzt war selbst mir nicht mehr wichtig ob ich sie wie ein wildes Tief über das Lacken zog, sie war immerhin meine Gefährtin.
Natürlich sprach mich Dimitri nicht darauf an am nächsten morgen aber das hochrote Gesicht seiner Frau sowie so wie er meinen Blicken auswich wusste ich das er es gehört haben musste. Sogar Darquise bekam einen roten Kopf als sie es merkte. Aber ich bin immer noch ein Vampir ich darf mir bei meiner Gefährtin ja wohl nehmen was ich will und ich Darquise hatte daran wie ich wusste auch ihren Spaß.
Was jetzt aber viel wichtiger war als unser kleines „Gespräch“ gestern Nacht war es in dieser Welt wieder Fuß zu fassen ich bezweifle natürlich das meine nette Erzfeindin mir irgendeine Form meines Reichtums gelassen hatte, aber ich wusste ja seit gestern das mir vielleicht ein neues Reich die Hand reichen würde für meinen erneuten Aufstieg und gegen dieses Reich würde selbst meine Erzfeindin nicht eingreifen wollen. So saßen wir also gerade in der Herberge am Frühstückstisch mit dem Inhaber selbst und seiner Frau. Während ich nachdachte war natürlich Dimitri dabei für seine kleine Tochter ein Brot fertig zu schmieren. Bei ihm stand sein Kind wirklich immer an vorderster Stelle. Darquise saß währenddessen noch völlig verschlafen neben mir und war noch nicht ganz so aufnahmefähig für das was ich ansprechen wollte. „Wir müssen wieder Fuß fassen und dafür will ich es diesmal anders machen, die Zeit von Königreichen ist vorbei, aber ich glaube der Bedarf an Soldaten wird dennoch wieder wachsen“ warf ich in die Runde. Der Herbergen Inhaber nickte nur „Wir haben erst einen großen Krieg hinter uns aber wir steuern schon wieder in Richtung eines großes Krieges zu, wenn Sie profitieren wollen dann von diesem neuen Krieg“ warf er dazu nur ein. Ich nickte. Dimitri sah mich an und sah dann zu seiner Familie. „Keine Sorge auf die passen wir schon auf“ nahm ich ihm sofort die Sorge welche sich vermutlich schon in ihm breit machte. „Wenn sie damit beginnen wollen sollten sie sich womöglich auf den Weg nach Berlin machen, sie wären von hier mit dem Zug in 6-9h in der Hauptstadt“ kam nun der Inhaber zu Wort.
Natürlich nahm ich dankend seinen Ratschlag an und so packten wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg zum Bahnhof.
„Bist du schon mal Zug gefahren Nero ?“ fragte mich Trouble.
„In meinem Gefängnis das du als deine Welt kennst war die Zeit ja weitaus fortgeschrittener als hier also ja“ konnte ich dafür nur antworten.
Natürlich fragte ich mich bis heute wie meine Erzfeindin so eine Welt erschaffen konnte.
Heute würde es mich nicht mehr wundern weil natürlich alles was es in dieser Welt gab Alltag geworden war.
Ein paar Momente später kam auch schon die Bahn der Reichsbahn, heute wäre ich froh über diese Art von Pünktlichkeit. Aber das ist ein anderes Thema.
So saßen wir dann im Zug auf dem Weg nach Berlin natürlich alle mit einer Fahrkarte versteht sich von selbst.
Die Fahrt selbst war relativ unspektakulär, ich beobachtete natürlich die Umgebung um meine Kenntnis über diese Zeit zu erweitern und möglicherweise gleich zu wissen auf was ich achten müsste.
Als wir in Berlin einfuhren war wir alle beeindruckt von der schieren Größe der Stadt, ich natürlich ganz vorne dabei weil ich aus meiner Zeit nur Dörfer mit ein paar hundert Einwohnern gewohnt war.
Natürlich hatten die Frauen wieder ihren Mund offen und sahen in jede Richtung. Wie auch nicht anders zu erwarten. Aber erste Amtshandlung war natürlich sie wieder aufzuhalten damit sie nicht sofort durch die Straßen von Berlin stürmten und das bisschen Geld was wir noch besaßen aus zu geben. Erstmal mussten wir an mehr kommen dann dürften sie so viel ausgeben wie sie denn gerne wollen wollten.
Aber erst einmal stand Informationsbeschaffung an und wo konnte man das besser als mit einer Zeitung erledigen.
Also ging ich zum nächsten Zeitungsstand den ich auch nur in Reichweite sah und holte mir natürlich das entsprechende Blatt. Gar nicht so leicht wenn fast jede politische Richtung ihre eigene Zeitung hat. Ich entschied mich für „Der Angriff“. Eine Zeitung der entsprechend rechtsextremistischen Partei NSDAP. Nicht gerade meine politische Orientierung aber wirtschaftlich bestimmt die richtige Entscheidung. Politik war selbst mir nicht so wichtig. Mit meinem Alter war mir egal wofür die Menschen ihre Zeit verbrauchten. Jemand wählen der in wenigen Jahren verspricht das zu ändern was seit Jahren zehnten festgefahren ist. Viel Glück dabei.
Wie der Name schon sagt war der Angriff Programm vorrangig auf die Politischen Gegner und ganz besonders die Juden. Ich hatte nie verstanden warum man Menschen in unterschiedliche Arten unterteilt oder warum man Religion eine so große Bedeutung zumisst aber nun ich war ein Vampir von mehreren Jahrhunderten an Lebenserfahrung und was soll man sagen nichts vereint Menschen besser als der Hass auf einen gemeinsamen Feind und dies kann man dann natürlich perfekt für Propaganda ausnutzen.
Als ich in der Zeitung las das die NSDAP mit der Aufrüstung des Militärs begann kam mir die Idee. Warum nicht den Militärsektor privatisieren. Also gehen wir es an, welche bessere Chance gibt es als jetzt. Darquise sah mich natürlich bei meinem Lächeln ein bisschen seltsam an. „Lass mich raten du hast eine Idee ?“ kam von ihr die Frage. Ich nickte nur auf ihre Frage