Killer Or Mate? (Bx B)✅ by Crinophonix at Inkitt
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Killer or Mate? (BxB)✅

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Summary

Julian verlor mit 8 Jahren seine Eltern und verließ das Rudel. 9 Jahre später trifft Julian, Mark den Alpha des Nachbarsrudel von sein Heimatdorf der behauptet das Julian sein Mate wäre. Wird Julian ihm glauben und mit ihm gehen? BoyxBoy don't like don't read!

Status
Complete
Chapters
10
Rating
5.0 1 review
Age Rating
16+

Beta✅

Zwei leblose Körper lagen vor dem kleinen Jungen. Eine Frau, ein Mann und etwas weiter weg lag ein weiterer Mann, neben ihm lag eine Waffe.

Er war ein Jäger.

Er hat die Eltern des kleinen Jungen getötet und dieser glaubte, dass es nur seinetwegen passiert ist.

Was hatte er nur getan?

Warum hatte er nicht auf seine Eltern gehört?

Warum ist er einfach in den Wald gegangen?

Sein Hass und seine Wut richtete sich komplett auf ihn selbst und er rannte so schnell er konnte raus aus dem Haus.

Seine Eltern und er hatten ein Haus am Waldrand gehabt, aber in dieses wollte er nie wieder einen Fuß reinsetzten.

Immer tiefer rannte er in den Wald hinein, sprang über Wurzel, über Äste und schließlich verwandelte er sich in den kleinen süßen brauen Wolf.

Er war 8 Jahre alt als er angefangen hat sich für alles verantwortlich zu machen.

Es sind ein paar Jahre vergangen, 9, um es besser zu sagen. Jetzt ist er 17 Jahre alt.

Seit dem Tod seiner Eltern war er hier und mal da. Zur Schule ging er nicht, den länger als 2 Monate blieb er nicht an einem Ort. Er wanderte immer weiter.

Sein Vater war ein Beta und auch nicht irgendein Beta, er war der Beta vom Alpha.

Seine Mutter hingegen war ein Omega und wie es das Schicksal so wollte wurde er auch ein Omega.

Omegas sind die Rang niedrigsten, danach kommen die Betas und dann der Alpha.

Als Omega hat man es nicht wirklich leicht, man ist schwach und unterwirft sich ziemlich schnell.

Er hasste es.

Er hasste sein Leben seit damals.

Der kleine süße Braune Wolf, wie seine Eltern ihn immer liebevoll genannt haben, ist nun ein großer Wolf.

Na ja groß ist übertrieben, er sah fast wie ein normaler Wolf aus, nur etwas größer. Ein Beta würde ihn überragen und ein Alpha erst recht.

Einen Alpha wollte er nicht wirklich begegnen, deshalb ging er an Orten wo sich meistens kein Rudel befand.

Mehr als in eine Bibliothek zu gehen tat er nicht wirklich. Er liebte das Lesen und im Wald als Wolfs zu laufen.

Er fühlte sich frei wenn er las, so als ob er in einer anderen Welt währe.

Was er, aber auch gerne macht ist die Menschen zu beobachten.

Vor ein paar Tagen kam er an einen neuen Ort an und gestern spürte er das hier ein Rudel lebte, aber irgendwie bekam er den Alpha noch nicht zu Gesicht. Nur ein paar Rudelmitglieder hatten ein Blick auf ihn geworfen was ihn nicht störte.

Solange sie ihn nicht angreifen, können sie machen, was sie wollen, so war seine Meinung.

Er saß an einen Tisch und las ein Buch, als sich jemand gegenüber von ihm setzte.

Der Stuhl wurde laut zurückgezogen, die Arme wurden auf dem Tisch gelegt, die Hände zusammen gefaltet und der Omega hatte das Gefühl angestarrt zu werden.

Genervt schaute er hoch und schaute einem Beta in die Augen.

,,Ist was?”

,,Ja.”

War das seine einzige Antwort?

,,Was willst du?”

,,Ich? Gar nichts.”

Langsam platzte seine Geduld.

,,Ok, hör zu, es ist mir egal wer etwas von mir möchte und jetzt verschwinde ich möchte in Ruhe lesen.”

Er schaute wieder in das Buch und las weiter.

,,Warum liest du ein Buch über Omega, wenn...”

Er schaute hoch und schaute sich kurz um, um sicherzugehen das ihnen niemand zu hört.

,,Du selber einer bist?”

,,Ganz einfach, damit Idioten wie du etwas zu Fragen haben und vor langweile wieder gehen und ich endlich wieder allein bin.”

Er schaute wieder in das Buch und las weiter.

,,Ich glaube nicht das dein Mate das langweilen wird oder glaubst du das?”

Sofort schaute der Omega zu ihm.

,,Du bist nicht mein Mate.”

,,Hab ich auch gar nicht gesagt.”

Er beugte sich vor, das der Omega das flüstern von den Beta hören konnte.

,,Schöne grüße an meinen Mate, ich will ihn nicht sehen, ich will niemanden sehen und jetzt geh.”

Der Beta schaute ihn nur verwirrt an und runzelte seine Stirn.

,,Jeder möchte seinen Mate kennenlernen und ein Omega erst recht, schließlich möchte er wärme von seinen Mate, liebe, Fürsorge und jemand der für ihn da ist.”

,,Jeder andere Omega möchte so etwas... Spüren... Ich bin, aber nicht wie jeder andere Omega. Ich will nichts spüren oder sonst etwas. Ich will das man mich in Ruhe lässt.”

Somit lehnte er sich wieder an den Stuhl und las einfach weiter so als ob nichts wäre.

,,Gut dann geh ich und werde es deinen Mate mit teilen.”

,,Auf Wiedersehen.”

Er schaute ihn nicht an als er das sagte und freute sich gleich allein zu sein.

Er hörte wie sich die Schritte vom Beta von ihm entfernten und dann, aber plötzlich doch noch stehen blieben und dann wieder zu ihm zurück kamen.

,,Falls du es dir doch anders überlegen solltest, dann sei morgen hier wieder an den Platz.”

,,Werde ich... Nicht.”

Mit dem Satz zerstörte er wahrscheinlich die Hoffnung des Betas und die seines Mates, aber das war ihm egal.

Er wollte nun mal keinen Mate haben, er wollte frei sein und niemanden haben der ihm sagte, was er zu tun hat.

Nun ging der Beta endgültig und darüber war er froh. Den hier stand etwas, was ihm seine Augen aufreißen ließ.

Omegas können schwanger werden.

Wie war das möglich?

Oh Gott, er wollte es lieber nicht wissen und klappte schnell das Buch zu, stellte es wieder an seinen Platz und verließ mit schnellen Schritten die Bibliothek.

Er spürte ein Stechen in seinen Rücken, aber er drehte sich nicht um.

Warum sollte ich auch?

Er wollte weg von hier, aber diese Woche würde er noch hier bleiben und dann wird er weiter ziehen.

Er ging in den Wald, verwandelte sich und lief bis zu einem Bach und ließ sich dort nieder.

Am Morgen ging er erst einmal Jagen und dann in die Bibliothek.

Er setzte sich woanders hin und las ein Buch über Alphas.

So ganz verstand er es nicht, weswegen er seufzen musste.

Das jemand hinter ihm stand, merkte er erst als derjenige sich zu ihm runterbeugte und ihm etwas ins Ohr geflüstert wurde.

,,Danke für dein schönen Gruß.”

Sofort erstarrte er und dann roch er es.

Dieser Mann hinter ihm war der Alpha von dem Rudel, was hier lebt.


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