Mafia Wars Salvatores Story

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Summary

Salvatore ist frisch zum Mafia Boss aufgestiegen. Schnell muss er feststellen, dass dieser Posten keineswegs entspannt ist. In den eigenen Reihen gibt es Aufruhren und einen Verräter. Er setzt alles daran dem Posten treu zu bleiben, seine Männer zu schützen und den Verräter zu entlarven. Und zu allem übel ist dort diese Frau, die er alleine in einer dunklen Gasse beobachtet. Er kennt sie nicht. Aber er will sie haben und um sie zu bekommen, setzt er alles aufs Spiel

Status
Ongoing
Chapters
5
Rating
n/a
Age Rating
18+

Prolog

Das Blut tropft von meinen Fingerknöcheln. Benommen verfolge ich ihn und halte bei der Blutlache vor meinen Füßen inne.

Der Körper krümmt sich, ein Grinsen breitet sich auf meinen Lippen aus. „Jetzt schau nicht so. Ich hab doch gesagt, dass ich keinen Spaß mache.“ Mein Grinsen wird breiter, als er ein Keuchen von sich gibt, welches seine letzten Sekunden andeutet: „W-Warum?“

„Antworten lohnt sich nicht. In drei-“ Ein Hustenreiz durchschüttelt seinen Körper und er spuckt Blut.

„Zwei.“ Ein Zittern gleitet durch seinen Körper.

„Eins.“ Der letzte Atemzug verlässt seinen blutverschmierten Mund. „Tod.“

Ich trete an den Bach heran, spüle meine Hände im kühlen Wasser ab und trockne sie an meinem schwarzen Hemd ab. Es fühlt sich seltsam an, mit dieser Leiche offiziell der Boss des Viertels und nicht mehr bloß die zweite rechte Hand meines Vaters zu sein. Dieses Gefühl in Worte zu fassen ist schwer. Ich bin erleichtert, aufgeregt. Nach dem einen Mord habe ich sehr viel Verantwortung, muss mich im Hintergrund halten und nur die Fäden ziehen. Es war wie Schachspielen. Ich setze die Figuren, um die Gegner zu besiegen.

„Salv!“

„Ab jetzt bin ich Capo!“ Ich trete an ihm vorbei. Matteo ist mein bester Freund und meine rechte Hand. Ihm und seinem Bruder Ryan hatte ich auch meinen Aufstieg zu verdanken. Sie wissen, dass mir der Platz zustand. Ich weiß, dass sie beide immer hinter mir stehen werden. Das ist der einzige Grund, warum Matteo in meinem Penthouse mit wohnte und Ryan zwei Häuser weiter. Er ist ein Spion, jetzt meiner und bewacht die Straßen und den Block. Neben meiner Köchin, Putzfrau, meinem Gärtner und meinen zwei Ärzten ist es hier relativ ruhig.

„Schon klar. Aber auch als offizieller Capo ist es wichtig Beweise zu vernichten oder willst dus jemand anderem anhängen?“

„Eh-“

„Du machst das doch nicht zum ersten Mal!“

„Schon klar, Matteo!“

Ein Seufzen entgleitet seinen Lippen und ich schlucke. „Es gibt immer noch Aufruhr in den eigenen Reihen?“

„Mehr als vorher. Unverdient, Familienerbe, Unerfahren, zu Jung...“

„Es gab Mafiabosse die sechszehn waren. Ich bin achtzehn!“

„Und wirklich unerfahren. Noch dazu impulsiv- keine gute Mischung. Du hast immer das Gegenteil von dem gemacht, was dein Vater wollte.“

„Muss mich halt eingrooven“, erwidere ich achselzuckend und schiebe mir eine Zigarette zwischen die Lippen. „Entsorg den Dreck!“

Auffordernd blicke ich ihn an. Er öffnet seinen Mund, dann schließt er ihn und wendet sich ab, während ich meinen Weg zum Penthouse fortsetze.



Die Tür knallt polternd gegen die hintere Wand. Stumm starre ich meinen Gegenüber an.

„Wo warst du denn solange?!“

„Schießerei... ich wurde fast erwischt!“

„Dann verschwinde halt unauffällig.“

„Ich lass dich nicht ins offene Messer laufen, Bro. Da sind überall Fingerabdrücke. Deine.“

„Matteo...“

„Ryan und ich standen unser Leben lang hinter deiner Familie. Hinter dir. Uns verbinden Generationen. Also krieg verdammt nochmal deinen Arsch hoch und tu was dafür um den nötigen Respekt zu bekommen!“

Matteo hat recht. Mein Leben lang ist er an meiner Seite und hat alles für mich getan. Sein Vater ist meinem Vater treu ergeben. Er und Ryan wurden in eine Mafia Familie hineingeboren und lernten den Umgang mit Waffen bereits im Grundschulalter. Ich im Kindergartenalter, aber ich hatte mich immer geweigert, meinen Status anzuerkennen- zu meinem jetzigen Nachteil.

„Dann... hol mir Ryan!“

„W-Warum?“

„Ryan wird für mich eine private Angelegenheit auf Sizilien klären. Ich kann hier momentan nicht weg, aber das muss geklärt werden.“

„Ich versteh noch immer nicht, warum du nicht einen deiner Auftragskiller angesetzt hast.“

„Jeder Mafiaboss muss mal getötet haben...“

Matteo verabschiedet sich mit einem Nicken und zieht die Tür nach sich leise ins Schloss. Seufzend drehe ich mich in meinem Schreibtischstuhl und richte meinen Blick an die Decke.