Trailer Treatment by Drace Draconis at Inkitt
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Trailer Treatment

Summary

Real Life Fiction!!! Anmerkung: Ich gehe nicht davon aus, daß RDJ und C.Evans im realen Leben eine Beziehung geführt haben. Ich spiele lediglich mit dieser Idee. Ganz lieben Dank an BlackKat für die Korrekturen und das Bild :) Während der Civil War Promotour war immer von der Helikopterszene die Rede, und wie RDJ Chris mit den schmerzhaften Folgen geholfen hat. Hier nun meine Idee dazu.

Status
Complete
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
18+

Trailer Treatment

Es war bereits dunkel, als Chris Evans sich auf den Weg zum "Dorf" aufmachte, wie Robert Downey jr. eigener Wohnwagenpark am Set genannt wurde.

Das Team machte immer wieder Scherze darüber, wer von ihnen an welchem Tag in diesen exklusiven Teil des Wohnwagenparks eingeladen wurde.

Nicht, dass eine wirkliche Einladung nötig gewesen wäre...

Dafür war RDJ, wie ihn die meisten Kollegen am Civil War Set bezeichneten, einfach zu offen und entspannt.

Besonders die Tatsache, dass Robert für sich und seine Freunde oft genug selbst kochte und seine persönliche Physioausrüstung am Set hatte, war für viele seiner Kollegen ein willkommener Grund ihn zu besuchen.


Genau diese Physioausrüstung war es, die Chris so spät noch ins Freie trieb.

Bei einer sehr intensiven Szene am Morgen hatte er sich am Oberarm verletzt.

Wer immer auch auf diese dämliche Idee gekommen war, Steve Rogers einen Helikopter mit seinen bloßen Armen aufhalten zu lassen... Nun ja... Chris wusste sehr genau, wer auf die völlig bescheuerte Idee gekommen war, das verdammte Ding mit dem Kran noch weiter von ihm weg ziehen zu lassen... Er selbst.

Er wusste genau, dass im Grunde nur er allein an den Schmerzen schuld war, die seither eine Bewegung seiner Schulter und seines Oberarms nahezu unmöglich machten.

Irgendetwas war darin ziemlich schmerzhaft kaputt gegangen, das war ihm in dem Moment bewusst geworden, wo dieses reißende Ziehen sich von seinem Bizeps in Richtung Schulter ausgebreitet hatte.

Seine erste Angst war ein Bizepssehnenriss gewesen, nicht nur weil ihn das ziemlich lange ausfallen lassen würde... Auch seine ganze Arbeit an seinen Muskeln würde komplett umsonst gewesen sein.

Doch da sich sein Bizeps bisher nicht verschoben hatte, schien das ausgeschlossen zu sein.

Ein Besuch beim Arzt würde den Drehplan massiv zurückwerfen, also kam der auch nur im absoluten Notfall in Frage...

Und dann kam da noch seine im Team bekannte Problematik mit seinen Panikattacken dazu.

Er brauchte immer ein paar Tage, bis er jemanden wirklich an sich heran ließ, den er nicht kannte.

Und selbst dann versuchte er sich immer so unverbindlich wie möglich zu verhalten.

Menschen die ihn erkennen konnten, machten ihm Angst...

Das Team wusste das und versuchten ihn daher immer wieder in öffentlichen Terminen zu unterstützen.

Zu ihnen hatte er Vertrauen... Speziell zu Scarlett Johansson, die er seit seiner Kindheit kannte.

Und genau diese Freundin war es gewesen, die Chris sofort geraten hatte zu Robert zu gehen, damit er sich seinen Oberarm mal ansah.

Sie wusste aus eigener Erfahrung, wenn einer sich mit schmerzenden Muskeln auskannte, dann der "Pate des MCU", wie er von den Schauspielern liebevoll genannt wurde.


Wie sehr Chris den 16 Jahre älteren Schauspieler mochte, war ein offenes Geheimnis.

Er hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er ihn verehrte und unglaublich dankbar war, das RDJ ihn in allen Punkten unterstütze.

Wenn Robert nicht gewesen wäre... Chris hätte nie den Mut gehabt, wirklich die Rolle des Captain Amerika anzunehmen...

Oder überhaupt nochmal eine Schauspielrolle.


Sich selbst für seine Dummheit verfluchend, zögerte der großgewachsene Bostoner bevor er an der Trailertür klopfte, von dem er wusste, dass RDJ darin schlief.

"Robert... Bist du noch wach?"

Ein Blick auf seine Uhr zeigte ihm, dass es kurz nach 21 Uhr war.

Gott, er kam sich so blöd vor...

Vielleicht sollte er einfach wieder gehen...

Er wollte sich gerade auf dem Absatz umdrehen, als die schwarze Tür sich öffnete und der Kopf des MCU Paten sich zeigte.

"Hey Chris, alles ok?"

*Zuspät...*

"Sorry, ich hoffe, ich störe dich nicht, aber... Scarlett sagte..."

"Komm rein."

Den Redefluss seines jungen Freundes in seiner typisch direkten Art unterbrechend, ließ Robert gar nicht erst zu, das dieser seinen Gedankengang beenden konnte.

Er spürte sofort, wenn Chris nervös wurde und tat sein Bestes, um ihm das Gefühl zu geben, dass alles in Ordnung war.

"Was führt dich zu mir?" Mit einer kurzen Geste in Richtung der Sitzbank, griff Robert über sich und holte zwei Gläser hervor.

Während das Mineralwasser einfloss, sah er zu, wie Chris den Ärmel seines Shirts anhob und zog scharf die Luft ein, als er den massiven Bluterguss sah, der unter dem Material zum Vorschein kam.

"Au..."

"Definitiv...", stimmte Chris ihm zu und wollte den Ärmel wieder runter ziehen, doch Robert hielt ihn auf.

"Zieh das aus..." Mit dem Wasserglas auf das Shirt deutend, sah er wie sein Gegenüber das Gesicht verzog und ihm einen kurzen Blick zu warf.

"Habe ich versucht..."

Verstehend nickte der Ältere nur, trat auf seinen Freund zu und griff an den Saum des viel zu engen Kostümshirts.

"Ganz vorsichtig..." Erst den gesunden Arm aus dem Stoff schälend, half er Chris das Shirt erst über den Kopf und dann den verletzten Arm zu ziehen.

"Oh Shit..."

Deutliche blaue und rote Blutergüsse zogen sich vom Bizeps aufwärts in Richtung Schulterbeuge.

Der Arm wirkte geschwollen, war jedoch zum Glück nicht überhitzt, als Robert zum Vergleich eine Hand auf jeden Oberarm legte.

"Kannst du den Arm beugen?"

Ganz vorsichtig streckte und beugte der Blonde den Arm durch und zuckte zusammen, als der Schmerz ihn erneut durchzuckte.

"Deine Sehne scheint ok zu sein..." Die Erleichterung in Roberts Stimme war deutlich hörbar, wohl wissend, was ein Sehnenriss für Chris und auch für die Produktion bedeuten würde.

"Ich schätze, das war's für ein paar Wochen mit kurzen Ärmeln und nacktem Oberkörper.

Ich spreche mit Kevin, damit er dich erstmal aus den Stunts nimmt."

Die professionelle Art seines älteren Kollegen half Chris dabei sich etwas zu entspannen.

So sehr er es mochte mit Robert herum zu blödeln, diese Situation gerade... Diese Nähe... das machte ihn nervös.

Aus einem gänzlich anderen Grund, als sein Kollege vermutlich annahm.

Roberts sanfte Finger, die seinen verletzten Arm ohne jeden Druck abtasteten sandten einen wohligen Schauer über den Rücken des Blonden.

Die braunen Augen, die sich so besorgt in seine legten...

"Lass uns erstmal versuchen deine Muskeln zu entspannen, ok?"

Unsicher nickend, setzte sich Chris wieder auf die Bank, doch sein Gegenüber deutete auf den Wohnwagen nebenan, in dem er seine Physiountensilien aufbewahrte.


"Wow..." Staunend sah der breitgebaute Hüne sich in dem umgebauten Trailer um.

Eine große Massageliege stand in der Mitte und viele verschiedene Apparaturen und Kästchen standen darum verteilt.

Massageöle und auch eine große Flasche mit einem durchsichtigen Gel standen direkt neben dem Kopfteil .

War das etwa...

Sein verstohlener Blick zu seinem Kollegen ließ diesen einfach nur jungenhaft grinsen.

"Bestes Zeug um die Muskulatur zu kühlen..."

"Ist klar...", schnaubte der Blonde lachend und spürte wie seine Wangen sich vor Verlegenheit erhitzten.

Innerlich über seine manchmal einfach zu teenagerhafte Denkweise verfluchend, setzte der Blonde sich auf die Massageliege und beobachtete, wie Robert einen Kasten aus der Ecke zog und den Stecker in die Steckdose führte.

"Ultraschall und Vibration... Mein Geheimnis nach Stunden im ersten Anzug.Das Baby hat mir buchstäblich mein Kreuz gerettet."

Seine Hände mit etwas Gel befeuchtend, begann er den verletzten Arm sachte einzureiben.

Ganz vorsichtig, kaum mehr als eine Berührung seiner Fingerspitzen auf Chris' Haut, dennoch fühlte es sich für den Blonden an als würde sein Körper, vom Arm ausgehend, in Flammen stehen.

Die kundigen Finger, die über seinen Bizeps strichen...

Er konnte kaum beschreiben, was diese Berührungen in ihm auslösten.

"Ok... Entspann dich..."

Mit einem Stab, der seltsame Ähnlichkeit mit einem Dildo hatte, fuhr Robert über Chris Deltamuskel.

Ganz vorsichtig verweilte er dort ein paar Minuten, fuhr dann weiter über den Trizeps und den Bizeps, bevor er hoch zur Schulter fuhr.

Chris spürte sofort die Schmerzlinderung, die seine bis eben übersäuerten Muskeln erfasste.

Ganz langsam lockerte sich das angespannte Gewebe, wurde weicher und entspannte sich schließlich, was Chris mit einem erleichterten Seufzen feststellte.

"Besser?"

"Fühlt sich gut an..."

Das Lächeln auf Roberts Lippen sorgte unweigerlich dafür, dass auch Chris lächeln musste.

Es war für ihn physikalisch nahezu unmöglich ernst zu bleiben, wenn sein Freund und Kollege ihn ansah.

Eine Tatsache, die den Regisseuren mehr als einmal das Take versaut hatte.

"Ok... Dann schauen wir uns mal deine Schulter an und tapen dich dann ab... Dreh dich mal um."

Mit seiner freien Hand zur Trailerwand zeigend, deutete Robert seinem Gegenüber an, ihm den Rücken zu zudrehen.

Als Chris gehorchte, betrachtete der Ältere den breiten Rücken wohlwollend und schmunzelte: "Dorito passt..."

Augenrollend ließ Chris den Kopf nach vorne hängen und lachte in sich hinein.

"Das Ding vergisst du nicht, oder?"

"Nope... Knusprig, crunchy... Und ein perfektes Dreieck.

Und ganz nebenbei auch noch verdammt lecker."

Der Blick, den Chris ihm über seine Schulter zuwarf, ließ Robert amüsiert kichern.

"Was? War nicht meine Idee... Schade eigentlich, aber die Werbung war cool."

"Jea... Wie auch immer...", lachend, drehte sich Chris wieder um, versuchte sich zu entspannen, während Robert auf so unglaublich sanfte Art seine Schultern massierte.

"Wir geben dem Arm mal zwei Wochen ok?

Falls sich das Ganze nicht bessert, wirst du zum Arzt gehen.

Egal wie weit uns das zurück wirft."

"Rob... Das..."

"Ist mir egal, Chris.

Wirklich... Deine Gesundheit ist mir wichtiger, als ein tobender Regisseur. Das mach ich denen schon klar."

"Nicht wegen mir..."

Schnaubend rollte Robert die Augen, legte den Kopf zur Seite, während sein Freund sich zu ihm umdrehte.

Der Blick, den ihm der Altere zuwarf, ließ Chris schlucken.

Die Wärme in den braunen Augen vor ihm...

Er musste dringend hier raus!

"Evans..."

*Oh Shit...*

Die Tonlage in Roberts Stimme drang direkt in eine Gegend seines Körpers, die er jetzt nicht wirklich spüren wollte.

Sich von Robert weg in Richtung Tür drehend, spürte er wie sich eine warme Hand auf seinen Rücken legte.

"Zwei Wochen. Wenn bis dahin keine Besserung zu sehen ist, sorge dich dafür, dass du zu einem Arzt kommst.

Ich will zumindest sicher gehen, dass nichts gerissen ist, ok?"

Ihm in die Augen zu sehen, wagte Chris nicht, von daher nickte er nur kurz.

Er wusste, dass Robert sich Sorgen um ihn machte, so wie er sich um jeden Einzelnen am Set sorgte.

Für ihn war jeder Tonmann ebenso wichtig wie einer der Hauptakteure...

Und genau das war es, das Chris Evans so sehr an ihm schätzte.

Sein riesengroßes Herz.

"Danke..."

"Ich sehe dich morgen...", lächelte Robert und drückte die breite Schulter vor sich. "Und um 21 Uhr wieder hier... Lass uns sehen, was wir machen können... Ok?"

Chris Herzschlag beschleunigte sich um ein paar Takte, als er daran dachte, dass er in knapp 24 Stunden erneut hier sein würde.

Und auch wenn ein großer Teil von ihm sich über diese Einladung freute.... Ein sehr hartnäckiger Teil in ihm fürchtete sich auch davor.

Es war der Teil in seinem Herzen, den er immer wieder vor sich selbst und der Welt verleugnete.

Dieser Teil, in den nur eine einzige Person neben ihm und seinem Therapeuten eingeweiht war...

Seine Gefühle für Robert Downey Jr. und das der jemals herausfinden würde, wie wichtig er ihm tatsächlich geworden war.

"Cut! Ok, das war's für heute... Chris, lass dir von den Probs helfen, ok?"

Erleichtert nickte der Schauspieler und lehnte sich gegen den Greenscreen in seinem Rücken.

Der Kostümbildner kam zu ihm herüber und lächelte schüchtern, als er darauf wartete das Chris das Captain Amerika Schild abschnallte und das Kostüm auszog.

"Langsam, ok? Pass mir auf den Jungen auf..." Roberts Blick in Richtung des Kostümassistenten, der sofort zu nicken begann.

"Ich meinte eher, dass Chris auf dich aufpassen soll...", glucksend, ging der Dunkelhaarige an den beiden vorbei und zwinkerte Chris zu, der nur erschöpft zurück lächelte.

Ihm tat wirklich jeder Muskel in seinem Körper weh, von seinem Arm ganz zu schweigen.

Dank RDJs Einfluss auf Anthony Russo, hatte man die meisten Lauf- und Kampfszenen auf heute verlegt, so das Steve Rogers nicht ärmellos zu sehen sein würde.

Immer wieder hatte Chris versucht, den Schild so zu halten, dass er nicht gegen seinen Oberarm prallte, was sich als nahezu unmöglich herausgestellt hatte.

Sein Stuntman freute sich über die zusätzlichen Einsätze... Chris fühlte sich bloß wie ein Versager.


Als der Kostümbildner ihn endlich aus dem Captain Amerika Anzug geschält hatte, sehnte sich der Blonde nur noch nach einer heißen Dusche und etwas zu Essen.

Müde schleppte er sich in Richtung seines Wohnwagens, als Robert ihm auf halbem Wege entgegenkam.

"Du siehst völlig fertig aus..."

"Sieht nicht nur so aus...", brummend, sah er seinem Kollegen entgegen, der ihn nur sanft musterte.

"Komm rüber. Ich habe uns was zu Essen gemacht..."

"Ich brauche eine Dusche...", versuchte Chris halbherzig seinem Freund zu widersprechen, doch der Blick des Dunkelhaarigen ließ ihn ergeben seufzen.

"Gib mir fünf Minuten, ok? Ich muss mir zumindest was anderes anziehen..."

"Fünf Minuten...", schmunzelnd, nickte Robert und ging zurück zu seinem Trailer, während Chris sich in seinen Wohnwagen schleppte, kurz duschte und sich ein Unterhemd und eine Jeans überzog, bevor er wieder den Weg über den Wohnwagenplatz zu Roberts "Dorf" machte.


"Setz dich..."

Robert hatte bereits eine kleine Vorsuppe auf den Tisch gestellt, als Chris eintrat.

"Ich habe Steaks gemacht...Ich hoffe..."

"Klingt wundervoll..." Und tatsächlich, das tat es!

Chris konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann er das letzte Mal so gutes Essen außerhalb eines Restaurants hatte.

Für eine gute Stunde war es ein völlig entspanntes Essen zwischen zwei Freunden.

Chris entspannte sich zusehends und auch die Scherze zwischen den beiden entkrampften sich immer mehr.

Irgendwann gähnte Chris hinter vorgehaltener Hand und schloss genießend die Augen.

Der Rotwein hatte seine Wirkung nicht verfehlt, wie Robert erfreut zur Kenntnis nahm.

Langsam näherte er sich dem Blonden, setzte sich neben ihn und legte ihm eine Hand auf den Oberarm.

Sofort öffneten sich die blauen Augen erneut.

Einen kurzen Moment flackerte die Furcht erneut darin auf, wurde jedoch sofort gemildert dank des Rotweins und der gelösten Stimmung.

"Was wird das? Willst du mich abfüllen und abschleppen?"

"Wer weiß", lachte Robert nur, worauf er eigentlich ein verlegenes Erröten erwartet hatte, doch dieses Mal sah ihn Chris nur lange an.

Er konnte spüren, das dem jungen Schauspieler etwas auf der Zunge lag, doch aussprechen tat er es nicht.

Stattdessen schüttelte er nur schwerfällig den Kopf und richtete sich auf.

"Aber erst einmal müssen wir zusehen, dass du deinen Arm wieder bewegen kannst..."

Seinem jüngeren Freund folgend, erhob sich Robert und führte ihn erneut zu dem Physiotrailer.


"Wie fühlt sich das an?" Ganz vorsichtig bewegte Robert den schweren Arm vor sich, hob ihn an und vollführte eine ganz langsame Drehung, bei der Chris bei der Hälfte das Gesicht verzog.

"Zumindest etwas besser als gestern...", flüstern, griff Robert wieder zu dem Ultraschallgerät, um die Muskeln zu lösen.

"Heparin wird den Abtransport des Blutergusses etwas beschleunigen.

Dann sieht der Arm zumindest in ein paar Tagen nicht mehr aus wie ein leuchtender Regenbogen..."

"Klingt gut..." Chris' Augen fielen immer wieder zu, die Anstrengung der letzten zwei Tagen forderte ihren Tribut.

Genau wie Robert es geplant hatte, nachdem Scarlett ihm erzählt hatte, das Chris seit Tagen unglaublich schlecht schlief.

"Lass es uns für Heute gut sein lassen. Leg dich hin und schlaf dich aus, hm?"

Nickend suchte Chris den Blick seines älteren Kollegen.

Ließ die besorgten braunen Augen seine Seele wärmen, während sein Verstand ihn anschrie, dass er endlich mit dem Starren aufhören sollte.

"Gute Nacht, RDJ...", flüsternd, legte Chris kurz seinen gesunden Arm um den Älteren, drückte ihn an sich und lächelte, als dieser ihm einen kurzen Kuss auf die Wange drückte.

"Schlaf gut. Bis Morgen..."

Es war tatsächlich seit Tagen die erste Nacht, in der Chris Evans ohne Medikamente oder Sorgen einschlief und bis zum Morgengrauen durchschlief.


"Evans, danke...Cut!"

Der Regisseur war sichtlich genervt von der spielerischen Art, die sich heute in der Crew eingeschlichen hatte.

Es gab diese Tage...

Normalerweise waren alle anwesenden Schauspieler hoch professionell, aber es gab auch Tage... So wie Heute, die konnte man getrost aus dem Kalender streichen.

Angefangen hatte alles mit dem Frisbeespiel von Anthony Mackie und Chris Evans, das in einem zerbrochenen Captain Amerika Schild endete.

Dann schienen Scarlett und Sebastian Stan ihr kindliches Selbst entdeckt zu haben, denn ihre Kampfszenen endeten immer wieder in prustendem Gelächter oder einem Zusammenbruch auf der Matte.

Vielleicht lag es am Wetter...

Es war einer der ersten richtig warmen Tage am Set und das Wochenende rief.

"Ok, Leute...Reißt euch zusammen, ok?

Ich will diesen einen Take noch, dann ist Schluss für Heute."

"Ok Dorito... Reiß dich zusammen...", grinste Robert nur, als er sich vor Chris aufbaute.

Die beiden sollten eine der Kampfszenen des Filmendes proben, weshalb das Stuntteam ihnen immer wieder Anweisungen für den Wechsel gab.

"Schnitt auf euch, du stehst über ihm... Schild - Schlag - Schild - Schlag... Ok?"

Nickend platzierte der Blonde sich mit den Beinen über dem am Boden liegenden Iron Man und grinste als er dessen Grimasse sah.

"Hörst du jetzt auf!", flehte Chris, verzweifelt um Beherrschung kämpfend.

"Was denn?" Die personifizierte Unschuld grinste erneut zu ihm hoch, jagte mit diesem Blick einen wohligen Schauer über den Rücken.

Dieses Lächeln war es, das Chris bis tief in seine Träume verfolgte...


Als er letzte Nacht in seinen Wohnwagen zurückgekehrt war, hatte er es kaum noch ausgehalten.

Die sanfte Massage mit der Robert seinen Rücken und die Schulter versorgt hatte...

Noch immer konnte Chris spüren, die die punktgenauen Fingerbewegungen jeden Einzelnen seiner Muskeln bearbeitet hatten.

Er konnte Roberts Aftershave riechen, das seine Sinne nahezu zum Überlaufen gebrachte hatte.

Roberts Verhalten, das im einem krassen Gegenteil stand, zu dem wie er sich in der Öffentlichkeit gab.

Der Clown, der ihn hier gerade mit der Unschuldsmiene zur Verzweiflung brachte, wandelte sich zum besorgten und unglaublich ruhigen Menschen, wenn er mit ihm allein war.

Als würde diese Seite nur ihm gehören...

Ein Gedanke, so absurd wie seine Gefühle für den Älteren.

Doch wann hatte sich ein Herz jemals nach Logik gerichtet?


Seit einer Woche nun versorgte RDJ seinen jüngeren Kollegen jeden Abend.

Er konnte nicht leugnen, dass er diese Treffen sehr genoss.

Er mochte Chris Evans sehr und fühlte sich auf gewisse Art für ihn verantwortlich, da der Blonde im Grunde nur wegen seiner Fürsprache überhaupt die Rolle des Captain Amerika angenommen hatte.

Er wusste auch sehr genau, wie schwer seinem jungen Kollegen das ganze Drumherum fiel...

Evans Panikattacken hatten ihn oft genug an sich und seinem Können zweifeln lassen, weshalb RDJ unglaublich froh war, dass Chris sich im Team vollends entspannen konnte.

Er tat sein Bestes, um ihn in dieser Situation zu unterstützen.

Doch da war noch etwas anderes...


Er spürte sehr genau, dass Chris sich immer zurückhielt, wenn er mit ihm alleine war.

Als wäre es ihm unangenehm... Oder zu angenehm.

Letzterer Gedanke ließ den Älteren schmunzeln.

Seine Frau zog ihn regelmäßig damit auf, dass Chris entweder nicht wusste, wie sehr er mit ihm flirtete oder Robert es einfach nicht begriff.

Wenn Sie nur wüsste, wie falsch sie damit lag...

Oder wie richtig, je nach Auslegung seiner Situation.


Er liebte Susan von ganzem Herzen.

Sie war sein Wunder...Sein Rettungsanker in der Dunkelheit ...

Und auch in diesen speziellen Belangen immer eine Unterstützung.

Sie wusste von seiner...Neigung... Wenn es um Männer ging.

Unterstützte ihn darin jedoch , ganz im Gegensatz zu seiner Exfrau, die ihm seine Sehnsüchte immer zum Vorwurf gemacht hatte.


Mit Susan hatte er dieses Abkommen...

Keine Verbindlichkeiten.

Und...Und das war die oberste aller Regeln : Kein Sex ohne Kondom.

Er wusste genau, würde sie ihn jemals mit einer anderen Frau erwischen oder sehen.... Sie würde ihm die Hölle auf Erden bereiten.

Ein Arrangement, mit dem er voll und Ganz einverstanden war...


Dieses Gefühl... Das in ihm aufstieg, sobald er mit dem Jüngeren allein war.

Dieser Drang ihn zu berühren... Dieser Wunsch dafür zu sorgen, dass er sich gut fühlte...

Die Sehnsucht nach seinem Lächeln...

Amüsiert über sich selbst, hatte der "Alte Esel", wie er sich gern bezeichnete, festgestellt, dass er diesen blonden Kerl verdammt attraktiv fand.

Und wenn er 16 Jahre jünger gewesen wäre... Wer weiß, vielleicht hätte er sich tatsächlich darauf eingelassen.

Doch in seinen Fünfzigern?

Das war doch absurd...

Abgesehen von der Tatsache, dass er sich nicht sicher sein konnte, ob Chris seine Gefühle tatsächlich erwiderte oder ob es nur eine kleine Schwärmerei für seinen Förderer war.


Gegen 15 Uhr hatte der Regisseur aufgegeben.

Das Wetter und das lockende Wochenende hatten alle am Set endgültig erwischt und jedwede Konzentration zunichte gemacht.


Die Mitarbeiter, die in der Nähe wohnten oder ihre Familie vor Ort hatten, beeilten sich abzufahren.

Vereinzelte Gruppen machten sich in die nahegelegenen Städte auf, um ein wenig Freizeit zu verbringen.

Jeremy Renner, RDJ , Scarlett und Anthony Mackie hatten beschlossen abends in eine der Bars im Westen der Stadt zu gehen.

Chris hatte sich gerade in seinem Trailer langgelegt, als es klopfte und seine Freundin den Kopf hinein steckte.

"Hey..."

"Komm rein..." Gähnend setzte der Blonde sich auf, als sie sich neben ihn setzte und ihre Beine über seine schlug.

"Du kommst doch mit, oder?"

Die Schultern zuckend, sah er erst auf seine Hände und suchte dann ihre Augen.

Sie lächelte kopfschüttelnd und griff nach seinen Händen.

"Komm schon... Wir sind alle da.

Ein zwei Bier, ein bisschen Musik..."

"Klingt gut... Ich weiß nur nicht, ob das so eine gute Idee ist, weißt du?"

"Wegen RDJ oder wegen deinem Arm?"

Scarlett..."

"Ach komm schon! Die halbe Welt kenn euch flirtend, egal was du machst, es wird niemandem auffallen."

"Und das soll mich jetzt beruhigen?"

Lachend lehnte sich seine Freundin vor und küsste ihn auf die Wange.

"Komm schon..."

Sich ergebend, nickte er nur und seufzte.

Sie würde eh keine Ruhe geben und ein kleiner Teil in ihm war ihr dafür auch unendlich dankbar.


Es war wie Robert immer gesagt hatte... Wenn Jeremy Renner jemanden mit zu einem "Fun Abend" schleppte, dann hatte man genau das auch zu erwarten. Die Gruppe war zunächst in einen Pub mit lauter Musik und einem Baseballspiel gegangen. Ein Bier folgte dem nächsten und je länger der Abend wurde, desto froher war Chris wirklich mitgegangen zu sein. Anthony Mackie war der gebündelte ,schwarze Sarkasmus, während der sonst relativ stille Jeremy zur Höchstform auflief. Alles in allem, war es ein absolut gelungener Abend, bis zu dem Moment, wo die Gruppe sich auf den Heimweg zum Set machte. Sie hatten gerade den Weg nach draußen angetreten, als ein völlig betrunkener Typ auf RDJ zu wankte. "Na... Ihr Schwuchteln..." Chris straffte sich, versuchte den Besoffenen zu ignorieren, doch als immer mehr homophobe Sprüche kamen, zog er seine Freunde beiseite und schob RDJ in die Mitte, da dieser bereits seine Geduld mit dem Spinner verloren hatte. "Mackie...", nickend lotste der Schauspieler des Falcon, Scarlett und Robert zur Tür, während Jeremy und Chris den Rücken der beiden abschirmten. Ein Bierglas flog, das nächste hinter her und ehe Jeremy es sich versah, flog ein Stuhl hinterher. Er schaffte er gerade noch sich zu ducken, übersah jedoch, dass Robert genau vor ihm stand. Der ältere Schauspieler bekam eines der Stuhlbeine genau ins Kreuz und stöhnte auf. "Ohhh nein... Das machst du nicht..." Im letzten Moment schaffte Jeremy es den blonden Hünen zurück zu halten, der bereits in Richtung des Angreifers gehen wollte. "Das regelt die Polizei..." Jede Unze seiner Selbstbeherrschung zusammenkratzend, drehte sich Evans um und ließ sich von Renner nach draußen ziehen, wo die Cops bereits warteten. "Das gibt eine fette Schlagzeile...", knurrend, versuchte Jeremy die Blicke der Paparazzi abzuschirmen, als Robert von einem Sanitäter im Krankenwagen untersucht wurde. "Disney wird uns lieben...", murmelte Scarlett unter vorgehaltener Hand, während Chris nur Augen für Robert hatte, dessen Rücken einen blauen Streifen aufwies. Es war nichts Ernstes, würde aber ein paar Tage ziemlich schmerzen. "Er wird wieder...", beruhigte ihn Anthony und versuchte den Blick des Blonden auf sich zu lenken. "Wenn du so weiter machst, hast du gleich keine Backenzähne mehr... Entspann dich." Die Kiefer des Blonden pressten so stark zusammen, dass Scarlett neben ihm das Knirschen hören konnte. Ganz sanft legte sie ihre Hand auf seinen Arm und drückte leicht zu, so dass er sie ansah. Ihr Blick zeigte deutlich, dass sie verstand, was in ihrem Freund vor sich ging, doch warnte sie ihn auch vorsichtig zu sein. Zumindest in Front der Menschen um sie herum. "Ich ruf mal zwei Taxis", bot Jeremy an, dem das Ganze unglaublich unangenehm war. Er hatte das Gefühl, an RDJs Unfall Mitschuld zu tragen, da er erstens das Lokal ausgesucht und sich zweitens geduckt hatte, als der Stuhl geflogen gekommen war. "Ich bin Montag wieder fit, mach dir keinen Stress, Jer", beruhigte ihn der Älteste in der Runde, doch so ganz wollte das nicht gelingen. "Junge, ich hab schon wesentlich schlimmer ausgesehen", versicherte Robert ihm erneut, war aber sichtlich erleichtert, als Chris seinen Arm unter seine Schultern legte, um ihm beim Einsteigen in den Wagen zu helfen. "Ich fahr mit den Jungs...", verkündete Scarlett und lächelte ihrem Freund aufmunternd zu, als dieser zu Robert ins Taxi stieg. "Wir sehen uns Montag!", winkte er noch zu, dann ließ er den Fahrer losfahren und wartete, bis Robert den Kopf hob und ihn ansah. "Du hättest dem Kerl wirklich eine reingehauen? Du weißt, was das für deinen Vertrag bedeutet hätte..." "Was denn? Das man Cap neu besetzt? Glaube ich nicht... Und selbst wenn..." "Es wär mir nicht egal, Chris..." Die braunen Augen suchten den Blick seines Gegenübers und erschrak, nie hatte er das Blau in einem solchen eiskalten Farbton gesehen. "Der Kerl hat dich verletzt..." "Ist nicht das erste Mal, das ich einen blauen Rücken habe...", antwortete Robert ruhig und legte seine Hand auf die des Blonden. "Ein paar Schmerzmittel und morgen lass ich meinen Physio mal drüber sehen. Das wird schon... Und jetzt hör auf damit..." Ganz sanft strich er mit seiner Hand über die angespannten Kieferknochen vor sich und neigte den Kopf ein wenig zu Seite, um ihn besser anzusehen. Sein Daumen massierte den harte vorstehenden Druckpunkt am äußeren Unterkiefer und fuhr dann ein Stück weiter bis unter das Ohrläppchen. Schluckend versuchte Chris seinen plötzlich rau gewordenen Hals zu beruhigen, doch jede Bemühung schlug fehl, in dem Moment wo Roberts Augen wieder seine suchten. "Ich will dich nicht vermissen müssen...", hauchte der Ältere heiser und schloss kurz die Augen, als Chris sich in die Berührung an seinem Gesicht lehnte. "Tu das nicht... Bitte...", flehend, schloss der Blond die Augen in einem verzweifelten Versuch nicht diese Gefühl zu zulassen, welche die Nähe zu dem Älteren auslösten. Ganz langsam führ die warme Hand von Chris Gesicht über dessen Hals, streichelte über die unverwundete Schulter herunter zu dessen Armbeuge. "Nennt man das schon sexuelle Belästigung?" In einem Versuch seine Unsicherheit in einem Scherz zu verpacken, suchte Robert den Blick des Jüngeren, der darauf nur mit geschlossenen Augen den Kopf schüttelte. "Das ist nicht der Begriff, den ich verwenden würde..." "Welchen würdest du denn verwenden?" "Wir sind da. 18 Dollar 50..." Selten war Chris erleichterter gewesen, eine Rechnung bezahlen zu können. Er beeilte sich aus dem Wagen zu kommen und auf die andere Seite zu gehen, um Robert heraus zu helfen. Schweigend liefen sie nebeneinander her zu Roberts Wagen. "Soll ich dir helfen?" Nickend kletterte der Ältere in den Trailer und blieb im Inneren vor Chris stehen. "Könntest du..." Mit seinen Händen andeutend, dass der Jüngere ihm das Shirt ausziehen sollte, nickte dieser nur und half Robert erst einmal aus der Jacke. Ein kurzer Schmerzlaut ließ Chris stocken, worauf Robert nur abwinkte. "Ist ok... Ich will das Ding nur weg haben, ok?" Nickend half er dem Dunkelhaarigen aus der Lederjacke und legte diese auf die kleine Bank in der Essecke. "Ok... Wenn... Ich meine, wenn es dir... Unangenehm ist..." Rob, mach dich nicht lächerlich, ok?" Seinem Vorwurf mit seinem Lächeln jede Schärfe nehmend, griff Chris vor und zog erst einen Arm, dann den nächsten aus dem weichen Shirtmaterial. Schließlich, sein hämmerndes Herz so gut es ging ignorierend, griff er an den Saum und zog Robert das Shirt über den Kopf. *Oh Gott... Hilf mir...* Roberts Körper war für jemandem in seinem Alter wohl trainiert. Feine abgegrenzte Muskelpartien, deutlich die eines arbeitsgewohnten Menschen und keine Bodybuildermuskeln. Eine leichte Haarlinie zog sich von seinem Nabel bis in den Hosenbund und verriet Chris, dass sie ein Spur bis zu Roberts Intimbereich bilden würde. Peinlich berührt spürte er , dass er sein Gegenüber wohl ein paar Sekunden zu lange angesehen hatte, hob den Kopf und fand neugierige braune Augen, die seinen Blick erwiderten. "Sah vor 20 Jahren besser aus..." "Glaub ich nicht...", gab Chris viel zu schnell zurück, was Robert ein Schmunzeln entlockte. Die Hand des Älteren fuhr über Chris Oberkörper, streichelte den harten Brustmuskel über seinem Herzen, herunter zu dessen Hüfte. "Wenn... Wenn ich etwas missverstanden haben sollte die letzten Monate, dann schlag mir eine rein, oder geh..." Roberts Stimme nahm eine so brüchige Unsicherheit an, dass Chris seine Hand hob und sie auf die Wange vor sich legte. "Wenn nicht... Was dann?" "Dann bleib... Bitte..." Einen unendlich lang scheinenden Moment sah Chris seinem älteren Freund in die Augen. Da war er, der Moment, den er so oft erträumt und doch gefürchtet hatte. Er wollte Robert an seine Ehe erinnern... Wollte ihm sagen, dass dies vielleicht die dümmste Idee war, die sie beide haben konnten... Doch er schaffte es nicht, sein eigenes Verlangen weiterhin zu unterdrücken. Ganz langsam zog er den Älteren zu sich, legte seinen zweiten Arm an dessen Hüfte und lehnte sich die letzten Zentimeter, die sie noch trennten, nach vorne. Roberts Lippen waren Chris' Körper vertraut. Immer wieder hatte der Ältere ihn auf die Wange geküsst. Das Team scherzte schon darüber, das kein Tag ohne einen solchen Kuss beginnen konnte... Doch diese Lippen auf seinen zu spüren... Das war etwas gänzlich anderes. Zunächst ganz vorsichtig, auslotend ob und wie sie wirklich zusammen passten, wurde das Lippenspiel sehr schnell leidenschaftlicher. Immer wieder bat Roberts Zunge um Einlass und wurde mit einem dunklen Stöhnen schließlich belohnt, als er Chris' Zunge mit der seinen zu umtanzen begann. Mit breit gefächerten Fingern fuhr der Blonde über den Körper vor sich. Genoss jede einzelne Faser des bereits so lange begehrten Fleisches und kostete es aus, das seinem Gegenüber nur der Esstisch, als Rückhalt blieb. Mit sanftem, aber bestimmten Druck schob er den Älteren auf den Tisch und stellte sich zwischen seine Beine, um den Körperkontakt noch enger zu gestalten. Das Sweatshirt flog bald schon auf den Platz neben Roberts Shirt und immer hungriger kosteten beide Männer die Nähe des anderen aus. Es war wie ein Rausch... Fühlen, schmecken, streicheln... Keiner der beiden wollte oder konnte sich noch zurück halten, so dass auch bald die letzten Kleidungsstückte achtlos in den Ecken verstreut lagen. "Ich..." Roberts Stimme war kaum hörbar, als er die gesamte nackte Pracht dieses in Fleisch gemeißelten Männertraumes sah. "Wow..." "Nur eine Hülle...", wispernd, lehnte er Robert mit den Schultern gegen die Wohnwagenwand und begann sich seinen Bauch und die definierten Bauchmuskeln herunter zu küssen. Wie er erwartet hatte, wurden seine Lippen durch feine mit grau marmorierte Haarlinien nach unten geführt, zu einem hoch ergierten Schaft, der bereits leicht an der Eichel glänzte, als Chris seine Lippen darum legte. "Oh...

FUCK!"

Keuchend kippte Roberts Kopf gegen die Wand, als er die Hitze um sich spürte. Den Schaft beinahe bis zur Wurzel in seinen Rachen saugend, unterdrückte Chris den Würgereflex und begann seinen Mund auf und ab zu bewegen. Eine seiner Hände massierte die schweren Hoden und streichelte über Roberts Damm um die Prostata sanft zu massieren. Die andere hielt den Penis an der Wurzel aufrecht , während Chris mit seiner Zunge enge Kreise über Roberts Eichel zog. Der Ältere hatte in seinem Leben schon so einige Blow Jobs erlebt, doch nichts hatte ihn auf diese verdammt talentierte Zunge vorbereitet! Ihm blieb nur keuchend zu genießen, während der Jüngere ihn bearbeitete wie ein kostbare Violine. Die Schmerzen in seinem Rücken waren vergessen, alles in seinem Körper konzentrierte sich auf die Lippen und die Hände an seiner Körpermitte. Der Wunsch, sich gehen zu lassen, wurde nur von dem Verlangen nach mehr beherrscht. Doch bald schon musste er sich seinem Körper geschlagen geben. Vorsichtig drückte er mit einer Hand gegen Chris' Kopf, warnte ihn, dass er soweit wäre, nur um sich in der nächsten Sekunde unter den kundigen Pumpbewegungen seines Partners auf seinem Bauch schwer atmend zu ergießen. "Alles ok?" Mit einem Papiertuch und warmen Wasser wischte Chris die Reste von Roberts Lust von dessen Bauch, als dieser wieder zu sich kam. "Mehr als das..." Träge schmunzelnd setzte sich der Ältere aufrecht hin und betrachtete den noch immer erregten und unbekleideten Mann vor sich. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er ihm das Tusch aus der Hand nahm und in die Spüle warf. Mit einer Hand vor greifend, zog er Chris wieder zwischen seine Beine und fuhr mit beiden Händen über dessen Oberschenkel nach oben. "Amerikas Arsch...", kichernd, begann er die beiden Gesäßbacken zu massieren, während Chris genießend die Augen schloss. "Ob Tony das gefallen würde?" "Oh, Tony liebt Steves Arsch... Glaub mir..." Mit einer fließenden Bewegung sog Rogers den erigierte hochstehenden Schaft vor sich in seinen Mund und konnte sich eines Grinsens nicht erwehren, als Chris in einer Stimmlage aufstöhnte, die sofort in seine eigene Mitte drang. Nach Halt suchend, stemmte sich der Blonde mit seiner unverwundeten Schulter über Roberts Kopf hinweg an der Wohnwagenwand ab, während der Ältere nun seinerseits begann, seinen Kopf vor und zurück zu bewegen. Er mochte nicht die offensichtlich erfahrenen Bewegungen des Jüngeren beherrschen, doch machte Chris in keiner Weise den Eindruck, als würde ihm bei seiner Behandlung das Geringste fehlen. Immer wieder vergrub er sein Gesicht in Roberts Haaren, um sein Stöhnen zu dämpfen, küsste ihn bis ihnen beiden durch den Sauerstoffmangel fast schwindelig wurde. Durch die Überreizung seiner Sinne im Vorfeld, dauerte es keine fünf Minuten, bis er Robert ein Zeichen gab. Dieser entließ ihn mit einem lauten "Plopp" aus seinem Mund und pumpte seinen Partner in langsamen, fast schon qualvollen Bewegungen, bis dieser am ganzen Körper zucken, sich ebenfalls endlich in Roberts Fingern ergoss und auf den Tisch gestützt um Atem rang.


Ein hartnäckiger Lichtstrahl in seinen Augen weckte Chris am nächsten Morgen .

Blinzelnd drehte er sich, öffnete die Augen und war schlagartig wach.

*Verdammt!*

Entsetzt wurde er sich der Ereignisse der letzten Nacht vollends bewusst.

Er hatte Sex mit Robert!

Schuld und Reue legten sich über ihn wie eine nasse Decke.

Wie sollte er RDJ jemals wieder unter die Augen treten?

Und Susan erst...

Der Gedanke an Roberts Frau ließ ihn würgen.

Sie war so eine liebe und reizende Frau... Roberts Lebensretterin und persönliches kleines Wunder.

Sie hatte ihm zwei wunderbare Kinder geschenkt...

Und jetzt...

Der ätzende Geschmack von Magensäure stieg in Chris auf.

Fluchtinstinkte ließen ihn hektisch aus dem Bett steigen und sich anziehen.

Raus hier... Nichts wie...

"Hey... Was ist los?"

Roberts schläfrige Stimme ließ ihn in der Bewegung innehalten, so dass seine Jeans nur lose auf seinen Hüften lag.

"Brennt es irgendwo?" Allarmiert von der Hektik seines Gegenübers, setzte sich Robert auf und griff nach seiner Brille.

"Chris?"

Der geschockte Blick auf dem Gesicht des Jüngeren ließ Robert den Kopf zur Seite legen.

"Ich... Es..." Seine Hose schließend suchte der Blonde eine Möglichkeit, um sich von dem unglaublich anziehenden Anblick im Bett vor sich wegzubringen.

Roberts völlig zerzausten Haare und der leichte Bartschatten waren etwas, das Chris nur schwer ignorieren konnte.

Ebenso wie die Tatsache, dass er genau wusste, dass der Ältere unter der Decke völlig unbekleidet ist, so wie er selbst bis vor ein paar Minuten.

"Evans, rede mit mir...", bat RDJ sanft und stieg aus dem warmen Bett, in dem eben noch so gut geträumt hatte.

"Rob... Bitte...

Das... Letzte Nacht... Es..."

"Du bereust es?", fragte der Schwarzhaarige überrascht und blieb drei Schritte vor dem Blonden stehen.

"Du bist verheiratet... Verdammt, ich... Ich hätte einfach gehen sollen... Entschuldige, ich bin ein solcher Idiot..."

"Bist du", nickte RDJ trocken und schüttelte dann den Kopf, bevor er die letzten Schritte überbrückte.

Als er seine Hand über Chris Oberarm streicheln ließ, wich dieser zurück und verschränkte in einer defensiven Geste die Arme vor der Brust.

"Wir hätten das nicht tun sollen..."

"Wegen meiner Familie?", fragte Robert ruhig, ließ seinem Gegenüber aber den Freiraum, den dieser offensichtlich benötigte.

"Ja, verdammt! Wie soll ich Susan jemals wieder unter die Augen treten?

Verdammt ich habe ihren Mann ge..."

"Wir hatten Sex. Bitte mach es nicht zu etwas Ordinären, indem du es als Fick bezeichnest."

"Macht es das besser?"

"In meinen Augen gibt es nichts, das die letzte Nacht besser machen könnte, als sie es war. "

"Sie war ein Fehler!"

Chris Evans ekelte sich vor sich selbst.

Wie hatte er das Ganze zulassen können?

"Dann war es ein unglaublich schöner Fehler, Chris.

Und dazu haben zwei Menschen gehört...

Ich bin kein schwärmender Teenager, Evans. Ich wusste verdammt genau, auf was ich mich da eingelassen habe.

Und wenn du es genau wissen willst... Ich hätte die Nacht nur zu gerne heute morgen fortgeführt."

"Wieso bin ich jetzt hier eigentlich die Stimme der Vernunft?" Die Stimme des Blonden brach, als er sich zu Robert umdrehte und ihm in die Augen sah.

Es war ihm nahezu unerträglich, den Mann vor sich anzusehen, ohne die Zärtlichkeiten der letzten Nacht zu spüren .

Die starken Hände, die ihn so sanft liebkost hatten...

Der warme Körper, der nur dafür geschaffen schien, in seinen Armen zu liegen.

Knappe zehn Zentimeter trennten die beiden Männer in der Körpergröße.

Perfekt um den anderen einfach an sich zu ziehen...

"Robert..." Die braunen Augen seines Gegenübers suchten ihre blauen Gegenstücke.

In Chris' Blick lag so viel...

Reue, Scham und doch auch ein Funken des Verlangens, das er gestern Nacht nicht hatte bremsen können.

Robert überbrückte den Meter, der sie noch trennte, berührte seinen Partner jedoch nicht, lediglich seine Augen verloren sich in den Blauen Sternen vor sich.

"Ich begehre dich", gestand er heiser, bevor er kurz den Blick senkte und ihn dann schluckend wieder hob. "Wenn du... Wenn du das Ganze wirklich vergessen willst, dann geh.

Ich werde dich nicht abhalten oder das Ganze irgendwie unsere Arbeit beeinflussen lassen.

Aber ich möchte das du eins weißt, Chris:

Susan weiß das...

Dass ich ab und an auch einen Mann begehre.

Sie... Ich habe es ihr gesagt, da bereits meine erste Ehe daran gescheitert ist.

Es waren immer nur... Bekanntschaften, nichts Ernstes.

Eine bezahlte Nacht, nicht mehr.

Doch mit dir..." Erneut schluckte er hart und presste seine Lippen zusammen, als er nach Worten suchend die Augen schloss.

" Du bist mir sehr wichtig...", gestand Chris heiser und hatte das Gefühl kaum atmen zu können, als er Roberts Atem auf seiner unbekleideten Brust spürte. "Ich wüsste nicht, was ich machen würde, wenn... Wenn du..."

"Wird nicht passieren", versicherte Robert sofort und suchte erneut Chris' Augen. "Egal was... Wie sich das zwischen uns entwickelt."

"Versprich es", flehte Chris rau, als er den Blick des Älteren erwiderte.

"Ich schwöre es dir."

Ganz langsam fuhr Roberts Hand an Chris Arm entlang nach oben.

Streichelte über die sich ausbreitende Gänsehaut und fuhr höher bis zu seinem Gesicht.

"Ich schwöre dir, ich bin hier... Für immer, als was immer du mich brauchst... wenn du mich lässt..."

Mit einem zitternden Atemzug entwich die Beherrschung in Chris Körper.

Er lehnte sich in die Berührung an seiner Wange, schloss die Augen, als Roberts zweite Hand sich ebenfalls an sein Gesicht legte und ließ sich widerstandlos ein Stück herunter ziehen, um die warmen Lippen auf seinen zu spüren.

Im selben Moment wurde sein Verstand blank und alles was er noch spürte, waren die kundigen Finger auf seiner Haut.


"Alles wieder ok?" Der Atem des Blonden kam nur langsam zur Ruhe, während er sich auf der Essbank in Roberts Wohnwagen langsam von der Panik erholte, die ihn vor ein paar Minuten erfasst hatte.

Jeremy Renner hatte geklopft und sich nach Roberts Rücken erkundigt.

Die beiden Männer hatten gerade noch auseinanderspringen können, bevor ihr Kollege sie halbnackt auf dem Bett erwischt hätte.

Der Blonde hatte es gerade noch geschafft, sich auf der kleinen Toilette zu verstecken.


Für Chris war das eine Situation, mit der er nur schwer fertig geworden wäre... Nicht nur wegen Susan, sondern auch wegen Jeremy, der ihm als Freund sehr wichtig war.

Er hatte immer schon riesen Angst vor dem Moment gehabt, an dem einer seiner Freunde die Wahrheit über seine Sexualität herausfand.

Dass es auf so einem Wege passieren würde, war seine ganz persönliche Horrorvorstellung.

"Ganz easy... Atme einfach tief durch. Ich habe einfach vergessen die Tür zu zuschließen.

Ich verspreche, das nächste Mal passe ich besser auf, ok?"

"Oh man..." Unter einem seiner nächsten Atemzüge murmelnd, wischte sich Chris Evans mit beiden Händen durch das Gesicht und sah zu seinem Partner auf.

"Das war haarscharf..."

"Renner ist cool... Der wäre nicht gleich ohnmächtig geworden, wenn er uns oben ohne gesehen hätte." Die Ruhe, mit der RDJ mit der Situation umging, erstaunte Chris.

Wie war es ihm möglich, das Ganze derart entspannt zu sehen?

"Im Zweifelsfall hätten wir deinen Arm oder meinen Rücken als Ausrede benutzt.

Wenn du dich damit besser fühlst... Gib mir einfach ein Stichwort und wir beide tun das, was wir am besten können... Schauspielern."

"Ich komm mir so schäbig vor..."

"Wegen uns?"

"Auch...", gestand Chris erschöpft und vergrub sein Gesicht in den Händen.

"Du... RDJ, du weißt genau, dass ich nur wegen dir hier bin.

Ich habe einfach das Gefühl, das... Verdammt, das hat was von Besetzungscouch!"

Der Ältere lachte laut auf und musste sich wirklich bremsen, damit niemand von draußen ihn hörte.

"Das ist doch jetzt wohl nicht dein Ernst! Chris... Scheiße nochmal, aber DAS hier hat NICHTS mit unserer Arbeit zu tun.

Und um eines ganz klar zu stellen, ich habe dich nicht in das MCU geholt, um dich flach zu legen..."

"Das habe ich SO auch nicht gemeint...", versuchte der Blonde sich zu verteidigen, worauf RDJ nur den Kopf schüttelte.

"Dorito, du machst dir wirklich viel zu viele Gedanken."

Den Spitznamen, den Chris Evans durch seine Körperform von einer Internetcommunity erhalten hatte, in zärtlich neckender Weise benutzend, ging der Ältere wieder näher an den Blonden und sah ihm in die Augen.

"Ich liebe dich.

Als Freund, als Partner, als Mensch... Und Fuck, der Sex mit dir ist Wahnsinn...

Das bedeutet aber nicht, dass ich dich nicht schätze.

Wenn du das hier als einmalige Sache ansehen willst.

Kein Ding. Ich habe es dir bereits gesagt... Dann ist das so.

Aber bitte..." Ganz vorsichtig strich er über die weichen Haare vor sich und ging vor Chris in die Hocke, um auf einem Augenlevel mit ihm zu sein.

"Das zwischen uns ist kein Fehler.

War keiner und wird niemals einer sein... "

"Bist du sicher?", fragte der Blonde unsicher, worauf der Ältere nur ernst nickte.

"Wenn man etwas wirklich ersehnt hat... Und lange erträumt... Dann kann es kein Fehler sein."

"Moment... Du?"

"Hattest die Hots auf dich? Fuck ja!

Ich war mir nur nicht sicher, dass du so einen alten Esel wie mich überhaupt auf diese Art und Weise wahrnimmst.

Oder ob du... Naja... Männer an dich heranlässt..."

"Du wusstest doch, dass ich die Nacht mit Jacob verbracht hab.

Er hat ja genug damit geprahlt..."

"Pf... Erzählen können solche Kiddos viel", winkte Robert ab. "Wenn ich auf eins scheiße, dann auf die Worte von Idioten die ihre Abenteuer herumtratschen.

Das kenn ich leider nur zu gut von meiner Ex..."

Seufzend atmete der Blonde einen sehr langen Atemzug aus und öffnete dann seine Augen, um RDJ anzusehen.

"Also... Ist das zwischen uns..."

"Abgesegnet durch Susan und nur das, was du zu geben bereit bist... Und auch nur genauso lange.

Auch wenn ich mir wünschen würde das... Das wir das Ganze nicht morgen schon beenden.

Du bist mir als Mensch unglaublich wertvoll..."

"Was, wenn ich mich in dich verliebe?"

Das leicht schelmische Lächeln auf Roberts Lippen ließ Chris die Augen rollen.

"Bigamie ist den Staaten leider verboten... Aber wer weiß..."

"Idiot..." Chris konnte sich ein leichtes Lachen nicht verkneifen.

"Du weißt schon, dass meine Frage ernst gemeint war?"

"Meine Antwort auch. Heiraten könnte ich dich nicht... Das heißt nicht, dass man keine Lösung finden könnte..."

Einen langen Moment suchte der Blonde in den braunen Augen vor sich einen Scherz, fand aber nur Amusement und pure Ehrlichkeit... Und für einen Moment wusste er nicht, was erschreckender war.

Die Tatsache, dass Robert es ernst meinte oder dass er selbst die Möglichkeit einer Beziehung mit RDJ tatsächlich in Betracht zog.


"Bleibst du über Nacht?" Mit seinem Fingern über den weichen Bart streichelnd, lächelte der Ältere schläfrig, als Chris die Augen erneut öffnete.

Für Robert gab es kaum etwas Anziehenderes, als dieser zerzaust wirkende Mann neben ihm, nach dem Sex.

Die wundervollen Augen, die dann auf diese ganz bestimmte Weise leuchteten...

Das träge Lächeln...

Perfektion hatte ein Gesicht.

"Ich kann nicht... Du hast Morgen einen Termin mit deinem Physio und ich muss um 5 raus zum Morgendreh..."

"Schade..."

"Lass mich wissen, was Fabrice über deinen Rücken sagt, ja?"

Als RDJ sich auf den Bauch drehte, schob Chris die Decke ein Stück runter und betrachtete den armlangen Striemen, der sich von Roberts Schulterblattspitze bis zum Hüftbeginn zog.

Blau mische sich mit dem Rot von geplatzten Äderchen und verlieh dem Ganzen ein sehr schmerzhaftes Aussehen.

Chris konnte nur erahnen, wie weh seinem Partner der Rücken wirklich tat.

"Versprich mir, dass du Mittwoch zum Arzt gehst", bat der Ältere und sah auf den noch immer verfärbten Arm seines Gegenübers und küsste den Unterarm, der vor seinem Gesicht lag.

"Mach ich...", nickte Chris und küsste Roberts Stirn sanft.

"Und jetzt... Schlaf gut. Ich geh rüber..."

Einen letzten Kuss stehlend, ließ der Ältere seinen Geliebten gehen, sah ihm nach, bis er aus dem Wohnwagen gestiegen war und seufzte lange, während er das Kissen zu sich zog, das so unglaublich gut nach dem Parfum des Jüngeren roch.

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