☑TloZ: Die Nachfahren der Recken - 1. Rette Medoh!

Summary

Beendet (Rohfassung - Wird überarbeitet) [Band 1 TLoZ - DNdR] Rita ist eine junge Orni Dame und eine der 5 auserwählten, die die Nachfahren der Recken sind. Dementsprechend sind sie nun, wo Ganon mit einem hinterlistigen Trick auch den letzten der 5 Recken besiegen konnte, dazu verpflichtet, ihn entgültig zu stoppen. Doch ist dies leichter gesagt als getan. Die Wächter und sogar die Titanen, alle sind sie erneut unter die Kontrolle Ganons geraten und greifen grundlos alles an, was ihnen zu nahe kommt. Darüber hinaus nimmt die junge Orni Dame von jetzt auf gleich eine Stimme wahr, die sie nicht zuordnen kann. Diese weist sie an, den Titanen Vah Medoh zu befreien. Rita wird neugierig und beschließt, zwar auch zu tun, was ihr gesagt wurde, aber auch der fremden Stimme auf den Grund zu gehen und wird mit einer harten Aufgabe konfrontiert... ********************************* Band 1 der Geschichte über Hyrule und die Erfüllung alter Legenden. Hier beginnt die Reise der Nachfahren der Recken und erzählt die Geschichte zur Wiederkehr Ganons... (Ich habe mich dazu entschieden, die Überarbeitung zeitgleich auf Wattpad als auch hier zu machen, daher erstmal die Rohfassung. Außerdem freue ich mich über Komplimente und/oder sachliche Kritik ^^)

Status
Complete
Chapters
9
Rating
n/a
Age Rating
18+

🦅Prolog🦅

Schweigend starrte einer der fünf Recken das Schloss, in dem einst die Königsfamilie von Hyrule gelebt hatte, an. Seine drei Kollegen standen daneben und sahen ebenfalls dorthin. Das Schloss und seine Umgebung glichen allerdings mittlerweile eher einer alten Ruine und einem Schlachtfeld noch dazu.


"Eine Schande, dass selbst die Siegelkraft der Prinzessin nicht gereicht hat. Wie hat Ganon das bloß überleben können? Naja, bei dem 'Helden', tz...", meinte der Orni Krieger verächtlich. Das Reckentuch hatte er um seinen Hals gebunden und die grünen Augen des Recken strahlten nach wie vor einen starken Kampfgeist aus.


"Sei nicht so, Revali. Link hat sein bestes gegeben und auch Zelda hat all ihre Kräfte zusammen genommen. Es war niemals vorausgesehen, dass so etwas nochmal passiert", entgegnete eine stattliche Gerudo Dame und sah ein bisschen genervt zu ihm. Sie war eine mutige Frau und eine starke Kämpferin. Das Ganon - oder besser gesagt sein Donnerfluch - sie töten konnte, hatte ihr überhaupt nicht gepasst. Zum einen hatte sie eine sehr junge Tochter, zum anderen war sie einst die Königin der Gerudo. Und jetzt musste ihre Tochter viel zu früh das Amt der Königin antreten.


"Na und? Er hat seinen Job nicht gut genug erledigt. Und ich dachte, er ist stärker, nur weil er den Windfluch besiegen konnte... Was für eine Schande", gab Revali gereizt zurück. "Darüber hinaus ist unser 'Held' wie vom Erdboden verschluckt. Mich würde es nicht wundern, wenn er nach so einem Versagen abgehauen ist", meinte er kühl.


"Keine sorge, er wird wieder kommen. Und wenn Ganon noch lebt, verpassen wir ihm halt noch eine Breitseite, dann ist Schluss mit lustig", meinte der Recke der Goronen zuversichtlich. Im Gegensatz zu Revali kam er schon immer gut mit dem Recken der Hylianer aus und mochte ihn auch sehr gerne.


"Ich bin froh, dass du noch immer an den Sieg glaubst, Daruk. Und wir alle konnten die Titanen rechtzeitig verlassen, also sind wir nicht länger gefangen", versuchte Mipha die Stimmung aufzulockern. Allerdings machte sie sich große Sorgen um Link. Und dies aus gutem Grund, denn sie hatte sich heimlich in ihn verliebt, doch hatte sie nicht den Mut, dies zuzugeben. Schon gar nicht vor Revali, der ihn nicht ausstehen konnte.


"Ist das etwa Zuneigung, die ich da heraushöre, Zora-Prinzessin?", stichelte Revali verächtlich und wandte seinen Blick ab. "Der Bursche ist weg, das ist Fakt. Die Fragen, die jetzt noch übrig bleiben, sind zum einen was mit Prinzessin Zelda geschehen ist und zum anderen wie wir Ganon loswerden sollen", fügte er anschließend hinzu.


"Du irrst dich, Revali. Und Link hatte sein bestes gegeben. Er hat alle vier Titanen befreit. Wir alle sind nicht mehr am Leben. Und-" "Und Ganon hat sich die Titanen und die Wächter erneut unter den Nagel gerissen und hat momentan den Sieg in seiner Tasche", fiel der Recke der Orni ihr gereizt ins Wort.


Dann baute er sich besserwissend vor ihr auf. "Sieh es ein. Link war schon immer nicht mal annähernd so stark wie wir. Jeder von uns hat eine ganz besondere Gabe. Nur er nicht. Er kann weder-" *fliegen, noch schnell schwimmen, einen Donnerblitz entfesseln oder aber seinen Körper zum Schild machen sondern nur mit einem schwert rumfuchteln* wollte er sagen, aber Urbosa schnitt ihm mit mit ihrem Donnerzorn das Wort ab.


"Es reicht jetzt, Revali. Link wurde vom heiligen Bannschwert auserwählt. Außer ihm kann es niemand führen und dieses Schwert verstärkt die Siegelkraft von Zelda. Verstehst du jetzt endlich, warum er zu ihrem Leibwächter ernannt wurde?", meinte sie harsch und der gefiederte Recke sagte nichts mehr.


In dem Moment kamen ein hübsches Mädchen und ein etwas größerer junger Mann auf sie zu. Das Mädchen trug ein schneeweißes Kleid mit goldenen Verzierungen, ihre Begleitung trug das Reckengewand und hylianische Kleidung. Außerdem hatte er ein Schwert und ein Schild bei sich.


Daruk begrüßte sie erfreut aber auch etwas betrübt. Mipha musste sich bemühen, nicht zu weinen. Urbosa hatte es nicht so schwer und Revali beachtete den Mann nicht mal. Erst als Urbosa ihm erneut mit ihrem Zorn drohte, gab er ein gequetschtes 'Hallo' von sich und ignorierte ihn dann wieder.


"Wie ich sehe, hat es dich nun auch erwischt, Bruder...", bemerkte Daruk als erster. Der Recke der Hylianer nickte nur, doch er sagte nichts. Revali warf ihm einen abwertenden Blick zu.


"Ganon hatte uns alle hinters Licht geführt... Selbst meine Siegelkraft hatte deshalb nicht ausgereicht, aber... Nun ist über die Hälfte seiner Kraft vollständig vernichtet. Er kann geschlagen werden, dass weiß ich genau", sagte Prinzessin Zelda und versuchte so, allen wieder Mut zu machen, obwohl es ihr das Herz gebrochen hatte, als nicht nur sie, sondern auch Link letzten Endes den Kampf gegen das Böse nicht mehr überleben konnten und somit ihr Leben lassen mussten.


"Und wie ist diesem Monster dies gelungen?", mischte Revali sich ein. "Er ergriff ganz kurz vor dem alles entscheidenden Kampf plötzlich erneut von den Titanen Besitz und riskierte dafür, dass er sehr stark verletzt werden konnte. Doch der Einsatz seiner allermächstigen Form war nur ein Trick... Das auch wir sterben würden, war niemals vorgesehen", brach Link zum allerersten Mal sein Schweigen.


"Jetzt wo du's erwähnst...Ich hatte ja kurz nach dem abfeuern des Strahls auf einmal keine Kontrolle mehr über Rudania", bemerkte Daruk ein wenig erschrocken. "Bei Ruta... War es genauso... Sie hat plötzlich den Angriff eingestellt", murmelte Mipha leise und musste sich beherrschen, nicht zu weinen.


"Seid ihr euch da sicher? Medoh hat keine Anstalten gemacht. Als er aufgehört hat, zu schießen, dachte ich, es reicht", meinte Revali gleichgültig. Doch Urbosa war anderer Meinung. "Stimmt. Auch Naboris wollte nicht mehr weiterfeuern... Und irgendwann... Verfärbten sich die blauen Abzeichnungen erneut. Dieser verdammte Ganon...", meinte sie leicht verärgert.


"Und was tun wir jetzt? Wir müssen... Ganon doch irgendwie besiegen können, da bin ich mir ganz sicher", versuchte Mipha die anderen wieder zu beruhigen. "Mipha hat recht. Und mir ist die Göttin in Gedanken erschienen. Sie sprach von fünf Jünglingen, die das Böse entgültig vernichten können", erinnerte Zelda sich. Sie fasste neuen Mut.


"Recken der fünf Völker Hyrules, ich bitte euch... Macht euch auf die Suche nach diesen Jünglingen. Helft ihnen, die Titanen zurück zu erobern. Wir müssen all unsere Kraft zusammennehmen und die Verheerung Ganon ein für alle Mal vernichten", hielt sie eine kurze Rede, die jedoch jeden überzeugte. Sogar den skeptischen Recken der Orni. Und dies war auch ein Anstoß. Ein jeder kehrte in seine eigene Heimat zurück, um den Wunsch Prinzessin Zelda's zu erfüllen und die Kreatur des Hasses für immer zu verbannen.