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Cleos Kopf fiel auf die Tischplatte. "Au", sagte sie leise zu sich selbst und rieb sich die schmerzende Stirn. Sie hob ihren Kopf wieder und blickte auf ihr aufgeschlagenes Buch hinab. Matheformeln waren wirklich nicht ihre Stärke. Zum Glück waren gerade Sommerferien, doch ihr Vater hatte darauf bestanden, dass sie in den Ferien Mathe paukte. Angestrengt blickte sie wieder auf die Zahlen hinab. Gerade als sie sich der nächsten Aufgabe widmen wollte, klingelte ihr Handy. Verwundert griff sie danach und blickte auf den Bildschirm. Als sie den Namen lass, der ihr angezeigt wurde, begann ihr Herz schneller zu schlagen. Auf ihrem Bildschirm stand in grossen Buchstaben Emma. Cleo hatte, seid Ewigkeiten nichts mehr von Emma gehört. Mit rasendem Herz drückte sie auf "Annehmen" und hielt sich ihr Telefon ans Ohr. "Hi Em", sagte sie. "Wie geht es dir?" Emma begann zu kichern: "Grossartig! Ich muss dir, was erzählen. Ich komme morgen wieder zurück von unserer Weltreise." "Was", kreischte Cleo ins Telefon, "du kommst zurück. Endlich! Das muss ich gleich Rikki und Bella erzählen." Cleo begann durch ihr Zimmer zu tanzen. Durch ihre Ausgelassenheit bemerkte sie nicht, wie Emma leise murmelte: "Stimmt, Bella die neue Meerjungfrau." Schliesslich fragte Cleo Emma: "Wann kommst du den?" "Um sieben Uhr", antwortete Emma, "ich muss als erstes meiner Familie beim ausladen helfen, aber dann können wir vielleicht ins JuiceNet Café um zu Frühstücken" Cleo setzte sich auf ihr Bett und begann zu erklären: "Das JuiceNet Café gibt es nicht mehr. Es heisst jetzt Rikkis und gehört Zane. Aber wir können ja trotzdem etwas essen gehen. Ich sage den anderen Mädels Bescheid. Das wird eine riesige Überraschung." Emma verkniff sich den Kommentar, dass sie eigentlich gemeint hatte, dass sie nur zu dritt gehen würden und sagte Cleo tschüss.
Cleo liess sich nach hinten fallen. Dann wählte sie Rikkis Nummer und sagte ihr, das sie sich morgen um 9 Uhr im Rikkis treffen würden. Rikki rief Bella an und so war es abgemacht.
In diesem Moment kam Cleos Vater herein. "Warum bist du nicht am lernen? Du weisst, du musst eine Menge aufholen.", sagte er streng. Rasch richtete sich Cleo auf: "Ich habe gelernt, aber stell dir vor, morgen kommt Emma wieder." "Das freut mich", sagte ihr Vater, "aber jetzt ist noch nicht morgen und somit hast du noch Zeit zu lernen." Mit diesen Worten verliess er wieder ihr Zimmer und Cleo liess sich mit einem kleinen Seufzer wieder auf ihren Schreibtischstuhl fallen.
Emma blickte aus dem Fenster. An ihr zogen Bäume vorbei und sie lehnte ihren Kopf an die Fensterscheibe des Autos. Nur noch wenige Minuten und sie würde zurück zuhause sein. Die Weltreise war toll gewesen. Sie hatte viele nett Leute kennengelernt und tolle Sachen mit ihrer Familie erlebt. Sie wollte sich auf zuhause freuen, doch vieles hatte sich verändert. Allen voran, hatten ihre beiden besten Freundinnen eine neue Meerjungfrau kennengelernt. Doch schnell schob sie den Gedanken beiseite. Sicherlich würde sie sich gut mit Bella verstehen. "Alles in Ordnung, liebes?", riss Emmas Mutter sie aus ihren Gedanken. Emma nickte und richtete sich wieder auf. "Wir sind gleich da", teilte ihr Vater ihr und Elloit mit. "Schaut, da vorne ist schon die Brücke", sagte ihre Mutter. "Ich weiss, das ihr sofort zu euren Freunden wollt, aber bitte helft uns zu erst, die Sachen auszuräumen." Elloit nörgelte: "Mum, wir sind keine kleinen Kinder mehr" "Dann ist ja gut", lachte ihre Mutter.
“So, da sind wir”, sagte ihr Vater und fuhr auf die Auffahrt. Sobald das Auto stand, rissen Emma und Elloit die Autotüren auf und stürmten nach draussen. Auch ihre Eltern stiegen aus und gemeinsam blickten sie auf ihr Haus. “Na dann. Auf geht’s”, sagte ihr Vater und begann die Taschen aus dem Auto zu hieven.
Endlich waren sie fertig. Es hatte länger gedauert als gedacht und Emma blickte auf ihre Armbanduhr. “Mist schon so spät”, sagte sie zu sich selbst. Ihre Mutter, die bemerkte, dass Emma leicht angespannt war, fragte sie, was los ist. Emma erklärte ihr kurz, das sie sich verabredet hatte und rannte dann los.
Nach Luft schnappend blieb sie vor dem Café stehen. Es hatte sich verändert. Es war moderner geworden. Doch Emma hatte nicht lange Zeit sich das Gebäude anzuschauen, den sie hörte Rikkis Stimme. “Em”, rief sie und schon im nächsten Moment, sah sie Rikki auf sie zu rennen. Rikki warf Emma fast um, mit ihrer Umarmung. Doch als jetzt auch noch Cleo auf sie zu rannte, um sie zu umarmen, fiel sie nach hinten. Lachend lagen die drei Mädchen auf dem Grass. Stürmisch umarmten sie sich nochmals. “Ich hab dich so vermisst”, sagte Rikki und Cleo stimmte ihr zu. In diesem Moment hörte Emma eine weitere Stimme. “Du musst wohl Emma sein?“, fragte ein Mädchen, das sie leise zu ihnen gesellt hatte. Das Mädchen hatte wunderschöne blaue Augen und lange blonde Haare, welche ihr leicht über die Schulter fielen. Immer noch kichernd stand Cleo auf und stellte Bella vor: “Emma das ist Bella. Bella das ist Emma.” Auch Emma war aufgestanden. “Hi”, sagte sie, “schön dich kennen zu lernen. Ich hab schon viel von dir gehört.” Bella warf ihr ein schüchternes Lächeln zu und sagte: “Freut mich auch. Wollen wir einen Saft trinken?” Die Mädchen stimmten zu und sie gingen zusammen ins Rikkis.
*Hallo, erstmal Danke, dass du bis hier gelesen hast. Ich hoffe das erste Kapitel hat dir gefallen. Lass doch gerne einen Kommentar da. Ich freue mich über jede Rückmeldung. Ich schreibe sicher bald weiter. Man liest sich, eure Kira*