Eine Ewigkeit mit dir ist gerade eben genug.
Ähm
Was mach ich hier eigentlich.........
Wieso fasziniert mich dieses schwache Wesen so sehr..... so langsam komme ich mir mehr als nur etwas verrückt vor.....
Oh Ähm hab ich das jetzt etwa laut gedacht .... ich glaube ich sollte mich erste einmal vorstellen bevor noch alle denken ich sei unhöflich
Mein Name ist Ilestra.
Ich habe Rabenschwarzes Haar das mir bis zu den Knien reicht, volkommen glatt ist und eisblaue Augen wobei dies auch leicht von meiner laune abhängt(mehr dazu später).
Ich würde sagen mit meinen 1,79m bin ich recht gross für eine Dame.
Meine Figur macht diesen ersten schock für die Herren aber zumeist mehr als wieder gut wenn ihr versteht was ich meine....und mein Alter naja sagen wir mal ich sehe aus wie 20 und verdammt nochmal man fragt eine Dame nicht nach ihrem Alter!
Auch wenn sie wie ein aufgescheuchter Teenager einem Konzert lauscht. Diesmal habe ich mir wenigstens erlaubt mir eine Karte zu kaufen und nicht wie sonst einfach rein zu schleichen und mich unter dem Dach zu verstecken.
Hm mal sehen ob ich seine aufmerksamkeit auf mich lenken kann.
ER ist übrigens mein Objekt der begierde.
Ich liebe es wenn er Beautiful in sein Mikro schmachtet....
Ähm entschuldigt meine Gedanken
also zurück zum Objekt meiner begierde oder auch dem besten was Finnland jemals ausgespuckt hat.
Seine Augen ...seine Stimme... jede bewegung fasziniert mich,er könnte von mir aus den ganzen Tag nur zwinkern.
Und dann sein unwiederstehlicher Herzschlag ich höre ihn sogar über alle anderen hinweg, wie er lauter und lauter wird desto extatischer er singt.
Wenn diese kleinen Mädchen um mich herum wüssten was in ihm vorgeht sie würden sterben....
Seine Gedanken liegen ganz und gar bei seiner Musik und er wird durchströmt von seinen Gefühlen jedes seiner Gefühle wirft mich innerlich um er ist ganz und gar eins mit der Musik.
Äh ja ich hab seinen Namen immernoch nicht erwähnt oder??
naja auch ein...e Frau wie ich kann mal ins schwärmen kommen....
Hät ich mich doch fast verplappert...
Nun gut, der Name meines Verhängnisses ist Ville Hermanni Valo und er ist das schönste Wesen das ich in meinem Leben jeh gesehen habe und das erste Wesen das mich derart fasziniert.
Er öffnet seine Augen die er die ganze Zeit geschlossen hatte und sein Blick fällt auf mich.
Er sieht verwirrt und doch gleichzeitig fasziniert aus, wie er eine Augenbraue hochzieht hat er etwas von Spock nur viel attraktiver...
Kurz vor ende des Konzertes sprang er auf einmal von der Bühne alle um mich herum kreischten auf als er in unsere Richtung kam.
Ich jedoch stand wie ein Fels in der Brandung in der Menge und beobachtete wie er den Blick immer auf mich gerichtet weiter ging.
Als er dan letztendlich vor mir stand wusste ich das er jetzt grade nur für mich sang, ich allerdings stand weiter unbewegt da.
Erst als er sein Lied zuende geschmachtet hatte beugte ich mich vor und sprach gerade so laut das er es verstehen konnte, “Kiitos.” und lächelte ihn sanft an.
Steckte ihm dann allerdings noch, so schnell das es niemand, nichtmal er selbst, bemerkte einen kleinen Zettel mit der Nummer meines eigens dafür angeschaften Handys zu.Normalerweise benötigte ich solchen schnick schnack ja nicht, für ihn war es allerdings besser als meine normalen “Kontaktmittel”.
Als das Konzert dann letzendlich beendet war musste ich erst einmal etwas nahrhaftes finden diese Konzerte kosteten mich immer viel Kraft um diesen armen Wesen nicht aufzufallen...
Wärend ich so durch die Strassen streifte und nach einem kleinen “Imbiss” suchte dachte ich über ihn nach.
Er würde bestimmt ein sehr gutes Exemplar abgeben aber nur wenn er es selbst wollte ich wollte keinen selbstezerstörerischen unserer Art erschaffen. Davon gab es schon zu viele und bei ihm wäre es zu schade,
geradezu eine verschwendung!
Einen kleinen “Imbiss” später war ich wieder bei voller Kraft, ich ging zum ausgemachten Treffpunkt, wo ich mich noch mit einem gleichgesinnten verabredet hatte. Er wartete auch schon auf mich. Elegant wie immer, ein schwarzer Gehrock,
ein weisses Rüschenhemd, dazu eine enganliegende Lederhose, nicht so eine grobe sondern eine die irgendwie elegant wirkt, das lange blonde lockige Haar offen
und die Violetten Augen hinter einer ebenso eleganten Sonnenbrille versteckt
und das trotz dunkelheit.
“Schöne Nacht für einen Ausflug Mon Cheré“, begrüsste er mich und nahm mich sanft in den Arm. Er konnte seine französiche Herkunft nicht verleugnen sei er auch noch so lange in Amerika gewesen.
“Ja mein werter Freund ich glaube auch du könntest mal wieder einen Ausflug gebrauchen.” entgegnete ich und umarmte ihn ebenfals.
“Was verschafft mir die Ehre deiner Anwesenheit ich habe seit Ewigkeiten nichts mehr von dir vernommen.” fagte er.
“Nun ich habe einfach nur deinen unverbesserlichen Charm vermisst Lessi.” ich musste kichern da ich wusste das er es überhaupt nicht mochte so genannt zu werden.
Nachdem ich geschätzte 2 Stunden
mit meinem Seelenverwandten über alles gesprochen hatte was in den letzten Jahren passiert war schaute er mich sehr skeptisch an. “Mon Chere man ruft nicht nach mir
wenn man nicht etwas wichtiges zu sagen hat... besonders Du nicht.” Lessi schaut mich sehr nachdenklich aber gleichzeitig fordernd an.
“Ich habe so viele jahre mit dir verbracht wenn nicht sogar Jahrzehnte...” Er grinst mich süffisant an und ich konnte nicht anders als zurück zu lächeln.
“Du hast recht mein lieber Lestat. Wie immer kennst du meine gedanken viel zu gut und das obwohl du sie nicht lesen kannst.” entgegnete ich.
Ich seuftzte und begann dann ihm mein problem zu schildern, “Da ist dieser...Mann,
er fasziniert mich über alle massen. Ich komme einfach nie lange weg von ihm. Er zieht mich an wie eine Motte vom Feuer angezogen wird. Es ist als wenn er die endlose Dunkelheit erhellen würde
in welcher ich lebe seit...“ich stockte aber ich musste ihm auch nicht mehr sagen er kannte es selbst nur zu gut.
“Aber wenn er dich so ‘fasziniert’ warum brauchst du dann noch meinen Rat?” fragte er bedächtig. “Ich glaube ich will ihn einfach nicht verletzten.” sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm. “Er ist so zerbrechlich...so...”
“Menschlich?” unterbrach er mich. “Ja, aber er ist etwas besonderes. Ich weiss nicht wie ich es dir beschreiben soll... am besten zeige ich ihn dir.“beschloss ich.
“Mit vergnügen meine liebe. Ich möchte doch sehr gern wissen wer meine schöne und kühle Ilestra so aus der Fassung bringen kann.“er lächelte mich mit seinem unwiederstehlichen flegelhaften lächeln an.
Ich hatte mich mit Lestat am nächsten abend verabredet. Es sollte noch ein Konzert in New Orleans stattfinden
und das wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Wir trafen uns vor der Halle die schon von von diesen jungen Dingern wimmelte.
Nichts destotrotz schlängelten wir uns wie Geister in die erste Reihe. Gerade als wir unsere Plätze in der ersten Reihe direkt in der Mitte eingenommen hatten, Lestat wieder elegant und rebbelisch zu gleich
was ihm die blicke vieler dieser unbedarften jungen Dinger einbrachte,
vibrierte das Handy das ich eigens für Ville angeschafft hatte. Ich schaute auf das viel zu helle Display, Lestat sah mich verwirrt an und fragte, “Mon Chere seit wann hast du so etwas nötig?” “Seitdem ich ihn nicht erschrecken möchte.” antwortete ich leicht gereizt. Er wusste nur zu gut das er jetzt besser nichts weiteres sagen sollte. Ich las die SMS und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen.
Und das mir die ich mir über Jahrhu...Ähm Jahre den Ruf aufgebaut hatte kühl und unnahbar zu sein.
In der Nachricht stand:
Hi
Bist du diese faszinierende Frau aus der ersten Reihe vom gestrigen Konzert?
Ville
Ich antwortete nur:
Sieh heute in die erste Reihe und du kennst die Antwort.
Die Vorband kam auf die Bühne und Lestat stellte mit einem schmunzeln fest das es seine ehemalige Band war. Allerdings war der neue Sänger nicht annähernd so talentiert wie Lessi. Einen kurzen moment dachten die Band daran das der Mann in der ersten Reihe Lestat sein musste aber dann verschwanden diese Gedanken auch schon so schnell wie sie gekommen waren.
Er war schon immer geschickt in solchen angelegenheiten mein lieber Lestat.
Der Flegelprinz unter den Va...unter unseres gleichen. Immer bin ich kurz davor mich zu verplappern das Passiert mir doch sonnst nie.
Nach einer sogar für mich gefühlten Ewigkeit war es dann soweit Band wechsel.
Die jungs kamen auf die Bühne fingen an zu spielen und dann kam Ville auf die Bühne schon mit suchendem Blick. Ich lächte ihn kaum merkbar an als er mich entdeckte und anfing zu Singen. Er sang Under The Rose und ich erlaubte mir leise mit zu singen, was von Lestat mit einem amüsierten Blick bedacht wurde.
Wenn ich nicht gewusste hätte das es ihm nichts ausmacht für diesen Blick hätte ich ihn in die glühend heisse Sonne der Wüste geschickt.
Nach einigen Songs während denen ich Villes Herz und seinen Gedanken gelauscht hattesah er mir in die Augen und erklärte der Menge das er für den nächsten Song gerne jemanden auf die Bühne holen würde. Um uns herum begann ein Getöse Ville sprang von der Bühne kam auf mich zu und reichte mir die Hand. Auch wenn ich es sehr leicht alleine auf die Bühne geschafft hätte mit einem sprung, liess ich mir von Ville und Lestat helfen.
Die empörten gedanken der Mädchen um mich herum waren nicht zu überhören.
Nun stand ich hier neben dem Objekt meiner begierde. Er hielt meine Hand, zum glück hatte ich kurz vor dem Konzert noch dafür gesorgt das sie die passende Temperatur hatten. Allerdings musste ich schmunzeln als ich die ersten Töne von Vampire Heart hörte. Ahnte er... nein... Wir tanzten miteinander und als er meine Stimme vernahm hielt er mir das Mikro hin.
Jetzt wusste ich was Lestat so an dieser Aufmerksamkeit gereizt hatte. Seine Band sah uns immer wieder völlig verblüfft und perplex an und ihre Gedanken waren herrlich durcheinander.
Ich verliess die bühne wieder nach diesem song allerdings nicht ohne Ville zu zu flüstern, “Morgen Abend in dem kleinen Caffee hier um die Ecke. 22Uhr.”
Er sah mich nur fasziniert an und nickte zustimmend, ich hörte wie sein Herz schneller schlug. Lestat sah mich süffisant grinsend an als ich zu ihm zurück kehrte.
Das restliche Konzert war viel zu schnell vorbei. Lestat und ich waren die ersten die draussen waren. “Ilestra meine liebe, nun kann ich verstehen was dich an ihm fasziniert. Er ist für dich was du vor so vielen Jahren für mich warst.
Nur hatte ich bei dir nie erwartet das du solchen Gefühlen erliegen würdest.” er schaute mich mit einem Blick an den ich nur all zu selten bei ihm sah. Verständniss und seine Liebe die er für mich empfand waren darin allzudeutlich zu sehen.
Wir liefen zu seinem Haus in dem auch zu meine freude Louis’ Anwesenheit zu spüren war. Bis zum Morgengrauen unterhielten wir uns noch bevor wir uns schlafen legten.
Ich hatte meine eigene schlafgelegenheit in diesem wundervollen Haus seit einer ewigkeit nicht mehr genutzt aber sie war gepflegt und bereit als sei es gestern das letzte mal gewesen.
Nächster Tag 22 Uhr...
Ich war, nachdem ich mir noch einen kleinen Imbiss gegönnt hatte, schon am Cafe und als ich ihn in der Nähe spürte ging ich hinein und setzte mich an einen Tisch in der hintersten Ecke. Sein suchender Blick und die Nervosität die sein Herz schneller schlagen lässt...zu köstlich und anziehend, wie schafft er es nur. Als er mich jetzt erblickt sieht er mich mit einem Lächeln auf den Lippen an und kommt direkt auf mich zu.“Ich hatte befürchtet du würdest nicht kommen.” Sagte er leise und ich schmunzelte. “Ich halte meine versprechen, setz dich doch zu mir und wir können etwas reden.” Seine Gedanken liefen Amok aber er setzte sich und versuchte ruhig zu wirken. Das er sich dauernd durch die Haare Strich und mit seinen Ringen spielte strafte seine ruhige Fassade allerdings lügen. Dafür musste ich nicht einmal seine Gedanken kennen. “Darf ich deinen Namen erfahren?” Fragte er zögerlich. “Ilestra, ja ich weiss ein seltener Name.” “Er hört sich schön an, Ilestra.” Wie er das r in meinem Namen rollte... Ich musste aufpassen nicht wie so ein junges Ding zu reagieren. “Ich mag es wenn du ihn aussprichst.”
“Ich mag es ihn zu sagen, allerdings... Ilestra du kommst nicht von hier oder?” “Nein, ich stamme aus einem kleinem Dorf im Ungarn.” Jetzt horcht er auf und fragt auf Ungarisch, “Sprichst du denn auch die Sprache?”
“Ja sowie andere auch, von wem hast du es gelernt?” Antworte ich eben so auf Ungarisch. Gut ich wusste von seiner Mutter aber das müsste er ja nicht wissen.
“Meine Mutter ist Ungarin und nun ja mein Vater Finne. Ich bin allerdings in Helsinki geboren und aufgewachsen und haben von meiner Mutter nur die Sprache gelernt.” Erklärte er. “Ich bin bis zu meinem 15. Lebensjahr in Ungarn aufgewachsen auf einem Gutshof und bin dann nach Russland gezogen. Vor einigen Jahren lernte ich dort einen Freund kennen der mich dann mit hierher nahm.” Mehr musste er nicht wissen, noch nicht zumindest. “Welche sprachen sprichst du denn noch?” Er war so neugierig und in seinen Gedanken völlig auf mich fixiert.
“Suomi on kaunis kieli. Ich spreche aber auch Deutsch, Russisch und natürlich Englisch. Durch meinen guten Freund auch Französisch, denn er kommt aus der Nähe von Paris. Des Weiteren Latein und ein wenig Spanisch so wie diverse nötige Phrasen anderer Sprachen.” Sprachen waren meine Flucht vor der ewigen Langeweile ich sprach insgesamt mehr Sprachen und Dialekte als es Wörter für Schnee im finnischen gab.
“Du kannst Finnisch?!” Er war so herrlich erstaunt. Es macht ihn nur interessanter für mich wie ehrlich er sich freute.
“Kyllä.“bestätige “Olet kaunotar.” Als er das sagt errötet ich beinahe. “Kiitos paljon.
Ich liebe diese Sprache, vielleicht einer der Gründe das ich auf euch aufmerksam wurde. Ich war in den letzten Jahren des öfteren in Helsinki, ich habe dort ein kleines Heim.” Klein... Nunja meinen Turm könnte man vielleicht als klein betiteln im Gegensatz zu anderen die ich besass.
Ich genoss einfach die finnischen Winter in denen ich am alltäglichen Leben teilnehmen konnte ohne mir Sorgen machen zu müssen über die Sonne...
“Warst du dort auch auf einem Konzert?” Fragte er. “Einigen ja, genau wie in anderen Ländern wenn ich zufällig dort war.” Das ich wegen ihm in einige dieser Ländern war... Nun ja.
“Du bist mir nie aufgefallen.”
“Ich wollte es vorher auch nicht mein lieber, wenn ich eines kann dann nur auffallen wenn ich es will.” Ich lächelte und hörte in seinen Gedanken, ‘Wie kann mir so eine wunderschöne Frau zuvor nie aufgefallen sein?’ “Wieso dann gerade hier?” Fragte er dann laut. “Recht simpel, ich bin hier zuhause und wollte dir auffallen. Ich habe hier auch mit einem Freund dein Konzert besucht.” Diese Erklärung schien ihm erst einmal zu genügen. “Der blonde neben dir oder? Er kam mir bekannt vor, allerdings weiss ich nicht woher.” Bilder von Lestats Ausflügen auf die Bühnen der Welt gingen durch sein Unterbewusstsein aber er bekam sie nicht zu fassen.
“Oh er hat ein allerwelts Gesicht. Wir sind Ewigkeiten befreundet und er wollte sehen wer mir durch den Kopf spukt.” Lenke ich ab.
“Achso? Ich spuke dir also durch den Kopf ja? Weisst du eigenlich wie sehr du mir durch den Kopf gehst seit ich dich das erste mal hier sah?” Natürlich wusste ich das aber das musste er ja nun nicht wissen.
“Achja?” Fragte ich und tat unwissend.
“Ich sah in deine Augen und war fasziniert. Sie scheinen je nach Licht Violett zu schimmern.” Das taten sie wohl... aber nur wenn ich glücklich war oder... wirklich wütend.
“Das sagte man mir auch schon ja, ich kann es nicht beurteilen, allerdings habe ich sehr Licht empfindliche Augen und auch Haut. Du wirst mich selten in der Sonne sehen, einer der Gründe warum ich so gerne in deiner Heimat bin, vor allem im Winter.”
Er nickte und schien zu verstehen.
“Da ist der finnische Winter bestimmt ein Geschenk. Ich mag diese Zeit auch, ich habe dann oft die besten Ideen für neue Songs. Allerings liebe ich es im Sommer draußen zu sitzten und ein Buch zu lesen, das ist halt im dunklen schwerer.” Für Menschen ja aber für...
“Das kann ich verstehen. Ville, du bist faszinierend.” Sagte ich leise und er errötete. “Ich bin auch nur ein Mensch.” Gab er zurück. “Genau das ist es eben mein lieber.” Als Ich ihn so nenne schlägt sein Herz schneller. Er sieht mir tief in die Augen und bekommt garnicht mit das es in seiner Hosentasche klingelte. “Matkapuhelimesi soi.” Erst als ich das sagte merkte er es selber und kramte es schnell raus. “Anteeksi, ich muss eben... mein Manager...” Ich nickte und lauschte wie so oft...
“Ja Seppo... Ich bin pünktlich morgen. Grade möchte ich einfach mal ein wenig Ruhe geniessen, ja Seppo...
Ich vergesse es nicht nein. Silke rufe ich nachher auch an ja...” sein Manager war vom Ton wie ein Vater der seinen Sohn zurecht wies und es war niedlich.
“Du sollst doch nicht immer lauschen Mon Chere’.”
“Und du dich nicht anschleichen mein lieber. Ich habe schon bemerkt das du die ganze Zeit nicht weit weg warst.” Sagte ich mit einer Hand vor den Lippen, ich sah zu ihm rüber und musste schmunzeln. Er saß am anderen Ende des Cafes und flüsterte nur. “Oh ich war doch nur neugierig, er ist wirklich interessant. Bring ihn mit zu uns liebes, er würde sich bestimmt an unserem Büchern erfreuen und solltest du dich dafür entscheiden... werde ich es tun damit ihr euch weiterhin hören könnt.”
“Danke Lestat.”
“Was hast du gesagt Ilestra?” Fragte Ville der sich wieder mir zuwandte.
“Oh nichts ich habe nur leise gesungen, eine lästige Angewohnheit von mir. Du konntest alles klären?”
“Ja, ich habe die restliche Nacht frei. Würdest du mit mir spazieren gehen?” Fragte er schüchtern.
“Ich könnte dir einige schöne Häuser hier zeigen mein lieber und dir einiges über die Geschichte der Stadt erzählen die lange Zeit meine Heimat war.” Bot ich an.
“Zu gerne, wer würde bei so einer sympathischen und attraktiven Begleitung eine Stadtführung ausschlagen?” Er lächelte mich an und zahlte dann bevor er mir seinen Arm anbot. Wenn er wüsste in was für eine Gefahr er sich begiebt...
“Ein Mann der alten Schule, das macht ihn mit noch sympathischer.” Hörte ich von Lestat und ich musste damit kämpfen nicht zu schmunzeln.
Ich hakte mich bei ihm ein und wir gingen hinaus in die Nacht.
Dann führte ich ihn durch das Frenchquarter, zeigte ihm die Stadt die ich so liebte in allen einzelheiten, der Duft der Blumen war jedes mal aufs neue für mich ein Duft der mir zeigte ich war Zuhause. Die Schwüle Hitze machte ihm etwas zu schaffen aber er wollte es sich nicht anmerken lassen. “Wooow das Haus hier, so habe ich mir immer das Haus aus den Vampir Chroniken vorgestellt...” ich schmunzelte... als er das sagte denn wir standen vor dem Haus meines Freundes Lestat. “Es gehört einem Freund von mir.” Erklärte ich lächelnd. “Wirklich?! Er heißt nicht zufällig Lestat und hatte mal eine Band?” Versucht er seinen Unglauben und seine Nervosität zu verbergen. Ich spürte niemanden in dem Haus und wusste das Lestat erst später zurückkehrend würde, Louis ist wohl auf der Jagd also auch erst einmal beschäftig und selbst wenn er zurück kommen würde wäre er wie ein Schatten und er würde uns nicht behelligen. Ich überlegte für meine Verhältnisse lange aber für ihn was keine Sekunde vergangen. “Komm!” Forderte ich ihn auf, ich hatte das unbändige Bedürfnis ihm mehr von mir zu zeigen.
“Aber... wie?!” Er wollte protestieren da zog ich meinen Schlüssel raus und lächelte ihn herausfordernd an, “Ich darf.” Sagte ich und da folgte er mir und als wir in das Haus traten strahlten seine Augen. Ja Lestat hat sein Heim perfekt beschrieben in den Büchern. “Es ist genau so wie ich es mir immer vorgestellt hatte...” staunte er und ich reichte ihm meine Hand und führte ihn durch die Räume. Alle bis auf die privaten Zimmer meiner Familie, Freunde konnte man es nicht mehr nennen es war Familie.
“Das ist hier als stände ich plötzlich in den Geschichten die ich so liebe... wie oft ich mir vorgestellt habe wie es sein mag in diesem Haus zu sein und ein Kind der Nacht zu sein, die dunkle Gabe zu besitzen...” sagte er verträumt.
“Manches Mal sehr einsam.” Platzte es aus mir heraus und er sah mich völlig verblüfft an, “Was sagst du?”
“Was ist denn da los?” Hörte ich eine unerwartete Stimme in meinem Kopf.
“Quinn... lass uns bitte, Lestat weiß von ihm.” Übermittelte ich an Tarquin Blackwood, einem der jüngsten in der Familie, zu Ville sagte ich, “Ville, ich habe nur laut nachgedacht. Überlege dir einmal wie es ist wenn alle die du liebst nach und nach sterben und nur du weiter lebst...” ich hatte es mit meiner Schwester erlebt und würde von Anfang an bei diesem Mann mit offenen Karten spielen was die Nachteile waren...
“Ich habe nur noch meinen Bruder und meine Band Kollegen. Mit meinem Bruder wechsle ich seit dem Tod meiner Eltern kaum ein Wort und naja... meine Band Kollegen... Mige ja er ist mein bester Freund aber selbst zwischen ihm und mir hat sich vieles geändert. Im Endeffekt bin ich alleine. Die Musik ist grade alles was mich davon ab hält auf zu geben.” Er schien sich das erste mal seit Jahren jemandem zu öffnen während wir hier im Wohnzimmer auf den wunderschönen Sofas saßen direkt nebeneinander. Ich bemerkte wie er sich immer mehr mir entgegen lehnte.
In seinem Kopf sah ich das alles was er sagte stimmte... er wollte Leben aber nicht mehr so wie jetzt. Könnte ich mir vielleicht etwas Hoffnung erlauben?
“Du hast die Bücher gelesen... die sogenannten Vampir Chroniken, die Memoiren der Vampire um Lestat und Louis, du hast gelesen wie einsam es sein kann.” Sagte ich um es ihm noch klarer zu machen. “Ich habe aber auch gelesen wie eng die Bande unter den Vampiren sind. Wie sie alle zu Lestat eilten als er in der Kirche lag, reglos... wenn das nur eine Person für mich tun würde aber ich weiss nicht...” nicht mal Mige... dachte er und ich hätte ihn am liebsten in die Arme geschlossen so einsam fühlte er sich. Eine einsame Seele wie ich es damals war als Lestat mich fand.
“Er ist wie du damals, Mon Cheré.” Hörte ich Lestat so leise das Ville ihn nicht hören konnte. Ich spürte ihn seit einigen Minuten im Haus aber er hielt sich zurück. Es war allerdings ein Zeichen das es für ihn in Ordnung wäre wenn wir ‘zufällig’ auf ihn treffen würden.
“Ich weiss wie du empfindest mein Lieber. Mir erging es mit meiner Schwester nicht besser. Als sie starb war ich ganz allein. Mein Freund von hier fand mich kurz vorher und zeigte mir ein neues Leben nachdem sie weg war. Ville ich würde dich gerne besser kennenlernen und vielleicht...” ich wollte nicht zu viel sagen aber das hatte ich eigentlich schon...
“Vielleicht was?” Fragte er neugierig.
“Vielleicht kann ich dir den gleichen Dienst erweise wie mein Freund damals mir. Allerdings ist die Option das ich dies in Erwägung ziehe an einige Voraussetzungen gebunden. Möchtest du sie hören?”
Er überlegte gründlich und ihm kam auch in den Sinn ich könnte ein Vampir sein aber er verwarf den Gedanken schnell hatte er doch nie an das übernatürliche geglaubt.
“Welche Vorrausetzteungen wären es?” Er war sich völlig sicher und das war die erste...
“Die erste hast du erfüllt, du willst dir alles anhören. Allerdings wird dazu noch einiges mehr an Informationen, Regeln und Hinweisen. Sie kommen über die Zeit.
Damit wären wir bei der zweiten, Zeit! Erwarte nicht das alles sofort passiert, es kann dir passieren das wir uns Monate nicht sehen aber sei dir gewiss das ich immer weiss wo du bist.” Er nickte und hörte aufmerksam zu Fragte sich aber wie ich es bewerkstelligen wollte immer zu wissen wo er war, “Drittens, du wirst alle Bücher der Chroniken noch einmal lesen.” Seine Gedanken schwenkten wieder zu mir als Vampir und ich schmunzelte, “Viertens, du wirst mir deine Ängste und Gedanken offenlegen.” Er sah mir tief in die Augen und tat so als würde er zweifeln aber war sich ziemlich sicher und sagte dann, “Du liest meine Gedanken und Gefühle.” Jetzt lies ich ein Lächeln zu aber achtete penibel darauf das man meine spitzen Eckzähne nicht sah. “Bist du dir da sicher?” Ich sah ihn an wie ein Raubtier das seine Beute betrachtete. “Ja! Du kennst meine Gefühle sonst hättest du mich nicht her geführt. Ilestra... bist du... ein Kind der Nacht?”
“Er ist gut... ich mag ihn.” Hörte ich Lestat und musste aufpassen nicht zu grinsen.
“Damit kommen wir zur nächsten Voraussetzung, du musst aufmerksam alles um dich herum betrachten und aufnehmen.” Es passte ihm nicht das ich seine Frage nicht beantworten wollte.
“Du wirst grade in dieser Stadt vielen meiner Freunde und Familie begegnen ohne es zu wissen. Ich bin ein Teil dieser Stadt wie dieses Haus eines ist. Unsere Familie ist hier Zuhause.”
“Darf ich sie auch wirklich kennen lernen?” Fragte er und ich lächelte, “Wenn sie sich dir zu erkennen geben, ich werde dir etwas geben das allen zeigt das du unter meinem Schutz stehst, trage es immer und überall. Auch wenn du in deiner Heimat bist. Das ist eine weitere Voraussetzung.” Er nickte und ich stand auf und holte einen sehr alten Rosenkranz aus einer kleinen Schatulle. Die Perlen waren mit meinem Blut gefärbt und verströmten so einem überwältigenden Duft nach mir den allerdings nur unseresgleichen wahrnehmen könnte. Ausserdem lag ein Zauber auf ihm den die liebe Merrick damals für mich über ihn legte als sie noch lebte. Es war ein Schutz der eigentlich das Kleinod schützen sollte aber ebenso den Träger schützte weil jeder der übernatürlich begabt war ihn spürte wenn es getragen wurde und man in die Nähe der Person kam die ihn trug.
“Hier, wenn du ihn anlegst bist du offiziell mein Schützling.” Ich reichte ihm das Kleinod und er sah ihn mit funkelnden Augen an, “Er ist wunderschön aber wie alt ist er?!”
“Älter als... viel älter als er aussieht. Überlge es dir gut.” Er nickte aber er war sich sicher. Er legte ihn an und mir fiel ein Stein vom Herzen, weder diese lebensmüden Bibliothekare vom Talamasca noch die Hexen würden ihn anrühren oder behelligen jetzt wo er ihn trug und alle die mich an ihm witterten würden die flucht ergreifen weil sie wussten das ich unter dem Schutz von Lestat und Maharet stand. Wenn ich nicht sowieso durch sie und das Blut das von Akasha durch meine Venen floss so gut wie unzerstörbar wäre...
“Ich werde dir von Zeit zu Zeit Besucher schicken sollte ich nicht zu dir können. Sie werden sich dir zu erkennen geben das du weisst sie kommen von mir. Jeder von ihnen wird dir ein neues Kapitel eröffnen. Es wird Zeit brauchen um zu sehen ob du bereit und geeignet bist und du kannst immer sagen wenn du doch verzichten möchtest. Ich würde dich trotzdem weiter schützen solange du ihn trägst.” Ich deutete auf den Rosenkranz um seinen Hals.
“Schützen...” wiederholte er.
“Ja, es gibt Kräfte auf dieser Welt die sich besser von allem fern halten was mir wichtig ist.” Meine Schwester war in die Krallen des Talamsca geraten und ihre Kräfte wurden ausgenutzt weil sie alle Vampire in einem Umkreis von 100Km sofort erspüren konnte... sie zwangen sie über ihre Grenzen zu gehen und dann starb sie. David konnte meinem Hass gegen die Talamsca etwas mindern aber ich würde ihnen nie völlig trauen. Der Rosenkranz war der ihre und die Perlen trugen mein Blut weil ich verzweifelt versuchte sie zu retten mit meinem Blut. “Das werde ich erfahren wenn es soweit ist oder?” Fragte er und ich nickte. “Ich werde dich zurück bringen in dein Hotel. Wenn etwas ist scheue dich nicht mich zu kontaktieren und... sollte ich nicht auf das Handy reagieren, denke laut an mich. Ich werde es bemerkten wenn du mich brauchst und so schnell es geht zu dir kommen.” Er war verwirrt aber nickte und ich brachte ihn zurück.
Die nächsten Jahren besuchte ich ihn immer wieder und er stellte mir viele Fragen zu den Büchern und warum er sie lesen sollte. Er traf immer wieder Freunde und Familie von mir. Mal mehr mal weniger offensichtlich und das Puzzle setzte sich in seinem Kopf immer mehr zusammen. Ich hielt es vage aber heute war der Besuch zweier meiner Freunde geplant... sie waren extra in seine Heimat gereist aber jetzt standen sie hier vor seinem Haus, nun ja... meinem Turm den ich ihm überlassen hatte bis auf die geheimen Räume im Keller. Tarquin und Mona klingelten und als er öffnete sah er sie verwirrt an bis Mona ihn anlächelte und sagte, “Wir sind Familie.” Sofort verstand er und ließ sie rein, “Ville, das ist meine unsterbliche Ophelia, Mona und ich bin Quinn.” Sofort verstand er die Anspielung auf dieses klassische Werk der Literatur sowieso auf den Teil der Chroniken und so Fragte er, “Quinn und Mona... wie Tarquin Balckwood und Mona Mayfair?” Aber die beiden sagten nichts dazu. Er bot ihnen etwas zu trinken an das sie zwar an nahmen aber nicht trinken würden. Sie redeten lange mit ihm aber immer wieder kamen ihm die Gedanken an mich hoch. “Wie geht es Ilestra?” Fragte er schließlich und Mona sagte, “Öffne ein Fenster für uns mein Lieber Ville ja? Uns ist furchtbar warm.” Er war verwirrt aber tat was sie sagte. “Bitte sagt mir wie es ihr geht. Ich... vermisse sie...” gibt er zu und ich husche durch das Fenster hinter hin.
“Ich bin nie weit weg von dir mein Lieber.” Sagte ich leise, er sprang auf und sein Herz raste vor Schreck. “Verzeih mir das ich dich erschreckte.” Sagte ich aber hatte nicht mit seiner Reaktion gerechnet. Er sprang auf und fiel mir um den Hals. Sanft legte ich meine Arme um ihn und er hielt sich an mir fest. “Die Band löst sich vielleicht auf, ich weiss nicht weiter...” er weinte und ich musste sehr aufpassen das mir nicht ebenfalls eine Träne entkam, er sollte meine blutigen Tränen nicht sehen...
“Quinn, Mona...” sagte ich und beide neigten kurz den Kopf und waren verschwunden. Ville sah kurz hinter sich aber wunderte sich nicht mal über das verschwinden. “Lass uns sitzten.” Sagte ich als ich spürte wie seine Beine nicht mehr wollten. “Ilestra... ich... die Band ist mein Leben... wie soll ich ohne sie leben?”
“Du wirst ohne sie leben und einen neuen Sinn im Leben finden.” Sagte ich sanft und er drückte sich an mich bevor er zu mir sah und in meine Augen, “Deine Augen sind so schön.” Sagte er und überlegte ob er mein Gesicht berühren dürfte, “Du darfst.” Beantwortete ich das erste mal eine unausgesprochene Frage und ihm kam die Erkenntnis das er damals schon recht hatte und ein Lächeln trat auf seine Lippen als er sich dann traute seine Hand an mein Gesicht zu legen war er fasziniert von meiner Haut, ich hatte heute noch nichts getrunken und so war ich kalt, als er das bemerkte sah er mich besorgt an, “Du bist so kalt! Du wirst noch krank werden!” Aber seine Gedanken sagten mir das er das Puzzle zusammen gesetzt hatte... er war sich jetzt endgültig sicher das ich kein Mensch mehr war. “Sprich es aus.” Forderte ich ihn auf und er sagte, “Olet vampyyri. Yön lapsi...Veren juoja.” Ich war so stolz auf ihn. “Kyllä.” Bestätigte ich seine Annahme. Im Geiste rief ich über Quinn und viele andere nach Lestat und ich wusste er war nicht weit entfernt... er besuchte Paris und würde so in kürzester Zeit hier sein... “Alle deine Freunde... sie werde in den Chroniken erwähnt.” Stellte er fest.
“Ja.”
“Gibt es also Louis und... Lestat ebenfalls?”
“Ja es gibt sie. David, Quinn, Mona, Marius, Pandora und Gabrielle waren so lieb dich vor zu bereiten für die Entscheidung. Ich werde dich weiter nicht zwingen eine zu treffen aber ich wollte garantieren das du alle Informationen hast die du brauchst um eine bewusste zu treffen.” Ich wollte weiter reden da legte er seine Lippen auf meine und ich war völlig überrumpelt hatte ich damit doch nicht gerechnet. Sie waren so warm und weich und schmiegten sich an meine kalten Lippen. Ich erwiderte den Kuss sanft und darauf bedacht ihn nicht zu verletzen aber als unsere Lippen sich öffneten und seine Zunge zu meiner glitt verletzte er sich an meinen Eckzähnen und zuckte zurück, allerdings war sein Blut einfach überwältigend köstlich... ich musste mit mir kämpfen nicht mehr zu wollen, alleine dieser kleine Einblick den ich erhaschte in seine Seele mit diesem winzigen Tropfen...
“Autsch...” sagte er leise und ich flüsterte ihm zu, “Verzeih mir Liebster.” Als ich ihn so nannte war er sofort wieder dabei mich zu küssen und ich hörte in seinen Gedanken, ‘Liebt sie mich vielleicht tatsächlich auch?!’
“Mehr als du glaubst.” Übermittelte ich ihm das erste mal meine Gedanken direkt und seine Atmung setzte kurz aus bis wir uns wieder küssten... ich wollte es... aber wollte ihn auch nicht verletzen... das erste mal das ich es wollte.
“Bitte... bitte... ich... würde so gerne... also...” stotterte er aber die Bilder in seinem Kopf machten mir schon klar genug was er wollte und ich wollte das selbe aber...“Ich will dich nicht verletzten.” “Dann lass mich dir etwas gutes tun bitte.” Bettelte er beinahe.
“Du stellst meine Selbstbeherrschung auf eine harte Probe... es wird allerdings gleich klingeln...” ich hörte seinen Bruder vor der Tür... “Dein Bruder und er will reden. Ich sollte...” ‘Geh nicht!’ Dachte er und ich beendete meinen Satz anders als geplant, “... in einen anderen Raum gehen.”
“Du bleibst?” Er war völlig verblüfft. “Ja, ich bleibe solange du nichts anderes sagst oder denkst.” Es klingelte und ich ging nach oben und öffnete die Terrassentür vor der mich Lestat erwartete, “Mon Cheré du hast gerufen? Du hast ihn geküsst.” stellt er amüsierte fest.
“Ich glaube er ist soweit dich kennen zu lernen.” Überging ich die Aussage.
“Das denke ich auch, allerdings ist grade sein Bruder bei ihm.” Stellte er unnötig fest.
“Ja und ich befürchte das gibt gleich Streit...” ich hörte warum er da war, er wollte Geld von Ville und dieser wollte es ihm nicht geben.
In seinen Gedanken rief er geradezu nach mir und ich sah Lestat an der nickte und bedeutete er würde warten.
Ich ging runter grade als es kurz davor war zu eskalieren und das Gesicht seines Bruders erstarrte als er mich sah, “Liebster, alles in Ordnung bei dir?” Fragte ich mit einem trällern bei dem die Vögel neidisch geworden wären und Ville entspannte sich sofort und stellte uns einander vor, “Das ist mein Bruder Jesse und Jesse das ist...”
“Ich bin seine Freundin Elisa.” Stellte ich mich vor und dann neben Ville der sofort einen Arm um mich legte.
Ich hörte die Gedanken seines Bruders und was er mit mir gerne machen würde. Ich kannte meine Wirkung auf Männer und auch genug Frauen aber seine Gedanken... waren brutal und er eher die Art Mensch die bei mir auf dem Speiseplan stehen würden... wie konnten zwei Brüder so unterschiedlich sein?
“Ist mir eine Freude, aber was willst du mit ihm? Er ist doch dauernd unterwegs.” Ville knurrte beinahe und ich beruhigte ihn mir einer sanften Berührung bevor ich dann Jesse an sah, “Männer wie dich fresse ich gewöhnlich zum Frühstück und das ist nicht im übertragenen Sinne gemeint...” meine Stimme war gefährlich ruhig und Jesse spürte die Bedrohung die von mir ausging und pisste sich fast ein.
“Geh und lass dich nie wieder hier blicken es sei denn du willst als Mahlzeit enden!” Warnte ich ihn und er rannte raus.
“Ich denke den wirst du nicht mehr sehen in nächster Zeit.” Hörten wir Lestat hinter uns und Ville erschrak. Ich hielt ihn fest und sagte, “Ville, das ist mein Erschaffer, Lestat de Lioncourt, du kennst ihn vielleicht als ehemaligen Sänger deiner ehemaligen Vorband.
“FUCK!” Bekommt er noch raus bevor er in meinen Armen ohnmächtig wird.
“Danke Lessi...” ich verdrehte die Augen.
“Verzeihung Liebes. Aber meine Güte ist er attraktiv, das du ihm verfallen bist wundert mich nicht im gerinsten. Ich kann es nur immer wieder aufs neue verstehen.”
“Ja ist er, er ist das schönste Wesen das ich jemals sah und das will etwas heißen kenne ich doch dich.” Ich hob ihn in meine Arme und legte ihn sanft auf das Sofa, die ganze Zeit sah ich ihn an. Sanft strich ich ihm die Haare aus dem Gesicht und hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn.
“Du liebst ihn wirklich.” Sagte Lestat.
“Und ich würde alles tun damit ihm nichts geschieht, sollte er nicht so leben wollen wie wir würde ich trotzdem bei ihm bleiben bis... und darüber hinaus.” Ohne ihn zu existieren fühlte sich unmöglich an. “Du würdest für ihn in das Feuer gehen?” fragte Lestat, ich nickte und hauchte Ville einen Kuss auf die Lippen so sanft das er ihn kaum gespürt haben kann aber er schlägt die Augen auf. Seine Hand legt sich sofort wieder an meine Wange als er mich sieht und er zieht mich zu einem Kuss näher den ich sanft erwiedere.
“Ich will eine Ewigkeit mit dir.” Haucht er in den Kuss und vertiefte ihn dann.
“Eine Ewigkeit ist für uns eine sehr lange Zeit mein lieber.” Sagt Lestat mahnend und Ville zuckt kurz zusammen.
“Ich habe mir seit Monaten Gedanken gemacht darüber. Ich habe nichts mehr was mich an mein Leben bindet aber... mein Herz gehört Ilestra. Seit dem ersten Moment in dem meine Augen sie erblickten.” Jetzt kamen mir die Tränen und die blutigen Spuren auf meinen Wangen lassen ihn kurz erstarren. Er will sie weg küssen aber ich halte ihn auf, “So sehr ich es will... wenn du mein Blut als erstes trinkst... werden wir uns nie mehr in den Gedanken des anderen hören können und... du wirst nie so stark sein wie ich.”
“Aber wie soll ich dann?” Fragte er aufgelöst und da trat Lestat näher.
“Wenn du es aus ganzem Herzen wünschst werde ich dir die dunkle Gabe schenken.” Ville überlegte nicht lange aber er war sich auch wirklich sicher.
“Ich will es!”
Lestat ließ sich neben uns sinken, ich nahm Villes Hand. Er hatte jetzt etwas Angst aber wenn er sie nicht hätte wäre ich besorgter, Lestat wusste was er tat und das besser als die meisten anderen unserer Art. Selbst mich hatte er damals so sanft über die Wandlung begleitet das ich kaum Schmerzen spürte.
“Bist du bereit?” Fragte er ein letztes mal und Ville hielt fest meine Hand, kurz entschlossen setzte ich mich mit ihm auf das Sofa und zog ihn halb auf meinem Schoß. Er erschrak kurz aber dann sah er Lestat an und sagte, “Tu es!” Ich nickte Lestat zu als er fragend zu mir sah und als er seine Zähne in Villes Hals sinken ließ seufzte dieser leise auf, ich sah alles was ihm durch den Kopf ging, seine Eltern, wie sie starben, sein ganzes Leben und all seine kostbaren Gefühle. Nicht so stark wie ich es alles erlebt hätte wenn ich ihn verwandelt hätte aber ich sah es. Er drückte meine Hand so fest er konnte aber sie wurde immer schwächer mit jedem Zug seines Blutes das aus ihm floss bis der Punkt erreicht war an dem er bald sterben würde, “Trink!” Befahl Lestat ihm nachdem er an seiner eigene Kehle einen kleinen Schnitt vollführt hatte und Villes Lippen daran legte, er trank erst schwach und zögerlich aber dann wurde er immer stärker und wollte mehr, er war geradezu gierig und ich konnte ihn verstehen, Lestats Blut war mit das stärkste und Extatischste das ich je gekostet hatte.
“Stop!” Befahl Lestat und Ville ließ widerwillig von ihm ab und ließ sich schwer atmend in meine Arme fallen, ich trug ihn ins Bad, wusste ich doch was folgen würde... sanft hielt ich ihn.
“Was ist das?! Es tut so weh!” Kam etwas panisch und ich erklärte sanft, “Dein Körper stirbt und entledigt sich der letzten menschlichen Reste... es wird bald vorbei sein und dann wird Lestat dich noch stärker machen.” Beruhigte ich ihn und begleitet ihn durch diesen Prozess. Es dauerte einige Stunden aber dann war es vorbei, ich half ihm sich zu waschen denn er war zu überwältigt von den neuen eindrücken.
“Was höre ich da?” Sagte er verzaubert.
“Das ist mein Herz.” Erklärte ich lächelnd. Sein Herz schlug jetzt im gleichen Takt wie meines... langsamer aber kräftiger und es war einfach überwältigend wie glücklich ich grade war. “Ich liebe dich.” Dachte ich und sein Herz beschleunigte sich, “Ich liebe dich auch.” Dachte er und wir küssten uns, dieses mal aber nicht sanft sondern gierig und leidenschaftlich, geradezu hungrig nach dem anderen.
“Hrm Hrm, ich möchte niemanden stören aber... ich habe nicht vor euch hierbei zu zu hören...” unterbricht uns Lestat von unten und wir müssen beide kichern. Zusammen gehen wir runter und der Blick von Lessi sagt alles, “Ihr seid ein Außergewöhnliches Paar. Aber jetzt... komm her liebes.” Er holte mich zu sich und schloss mich in seine Arme, “Trink, du hast nicht genug getrunken in letzter Zeit.” Er bot mir seinen Hals und ich gehorchte wie früher schon immer sofort. Was ich nicht erwartete hatte war das Lestat mir alle Gefühle und Erinnerungen von Ville übertrug und seine Gefühle... es war unglaublich wie sehr er mich liebte... Lestat trank jetzt auch von mir und ich stöhnte leise auf. Dieser Austausch war jedes mal so intim und brachte uns immer wieder näher an den anderen.
Als jetzt Lestat von mir ab ließ sah ich zu Ville der tatsächlich eifersüchtig war.
“Komm her, ich möchte dir etwas von deiner liebsten geben.” Sagte Lessi aber und Ville kam wirklich schnell zu uns und nahm den angebotenen Hals zu gerne an. Ich sah in seinen Gedanken das er erkannte warum Lestat eben genau das getan hatte was er tat und dann ließ er von ihm ab. Lestat wollte ihm genug Kraft geben bevor Ville und ich voneinander tranken damit unsere Verbindung nicht geschwächt werden würde und durch diese Übertragung konnte er im Gegenzug allerdings auch meine Gefühle und Gedanken weiter geben die er in sich aufnahm um Ville schon einmal einen kleinen Vorgeschmack zu geben. “Danke.” Flüsterte Ville.
“Ihr solltet auf die Jagd gehen.” Erklärte Lessi und setzte sich auf das Sofa um sich aus zu ruhen.
Ich nahm Ville jetzt mit mir und als wir ausser Reichweite von Lestat waren Fragte ich, “Wie geht es dir?”
“Ich weiß es nicht... ich meine... ich werde nie wieder die Sonne sehen oder?” Fragte er und ich konnte ihm etwas diese Sorge nehmen, “Dank Lestat wirst du sie sehen können. Er trank das älteste und reinste Blut und gab uns beiden somit die Möglichkeit im Licht zu wandeln, allerdings nur begrenzt.
Wir sollten nicht in die Sahara und in Gegenden in denen sie Sonne stärker ist sollten wir uns bedeckt halten.” Erklärte ich und er sah mich fassungslos an.
“Wolltest du deshalb das er es tat?”
“Auch, das Problem ist das wir die Gedanken des jenigen der uns erschaffen hat nicht hören können aber ich wollte deine hören können. Jetzt wo wir beide... gleich sind, kannst du mein Blut trinken ohne Gefahr das dies passiert. Hörst du Mona und Quinn?” Fragte ich und er horchte kurz und nickte dann, “Folge ihnen, sie haben etwas für uns.” Sie hatten eine Gang aufgespürt die nichts gutes im Sinn hatte.
Ich trank nicht sofort sondern half Ville zu spüren wann er aufhören musste bevor ich mir selber erlaubte mich zu nähren.
Ich spürte seine Erregung dabei mir zu zu sehen wie ich trank genau wie meine wenn ich ihm dabei zusah.
“Ich will dich!!” Mona und Quinn übergingen unseren gemeinsamen Gedanken höflich und verabschiedeten sich schnell, sie würden heute noch nach New Orleans zurück kehren.
Ich jedoch schnappte ihn mir und brachte ihn auf den Friedhof bevor ich ihn in eine Gruft schubste, in der ich schlief wenn ich im Sommer hier war, und ihn dort gegen die Wand drückte. Wir küsste uns leidenschaftlich und dann überließ ich ihm die Führung, er zog mich aus und dann sich bevor er meine Beine hoch hob und endlich in mich stieß. Oh ja genau das wollte ich schon so lange!
Wir stöhnten beide laut und genüsslich während er immer wieder in mich stieß, wir verschmolzen beinahe, krallte uns aneinander fest, doch dann biss er mich und ich ihn unsere Körper waren in diesem Moment wahrlich eins geworden. Sein Blitz war wie Feuer das mich verzehrte aber ich wollte das es mich ganz verzehrte. Es war ekstatischer als jeder Austausch mit Lestat und das wollte etwas heißen. Villes Blut war wie eine Droge für mich, so etwas hatte ich noch nie erlebt, und ich genoss es zutiefst. Wir erreichten unseren gemeinsam Höhepunkt aber waren dank der dunklen Gabe kaum angestrengt.
“Wo sind wir hier Liebste?” Fragte er dann süffisant grinsend.
“Mein ein Zimmer Appartement wenn ich im Sommer hier bin... naja ich habe eine Haus hier ja... aber wie du weisst zu viel Sonne... Außerdem lebt grade jemand in meinem Haus... bis auf die geheimen Räume im Keller... die werde ich dir dann bald zeigen.”
“Gut das Winter ist. Moment der Turm hat geheime Räume?!” Beinseiner Reaktion musste ich etwas lachen, “Ich war selbst dabei nicht weit weg von dir. Ich habe einfach dort geschlafen wenn du... ich war oft bei dir ohne das du es bemerkt hast.” Gab ich zu.
“Du hast mich nie alleine gelassen oder?” Fragte er mit erstauntem Gesicht und ich nickte und ergänzte, “Nur wenn ich zu einer Versammlung der ältesten musste war ich nicht bei dir auch wenn du mich meistens nicht gesehen hast.”
“Du gehörst dem Rat an?” Fragte er überrascht. “Nunja, ich bin neben David, der unser Vermittler ist wenn es um Belange in Verbindung mit dem Talamsca geht, die jüngste. Ich werde dich auch dort vorstellen müssen und wenn du als würdig erachtet wirst hast du vielleicht sogar, wie ich damals, die Möglichkeit von Mekare oder Maharet zu trinken. Es würde dich so sehr stärken, ich hoffe sie erlauben es.” Seufzte ich.
“So oder so will ich gerade nur eines bis ich zu dem alles entscheidenden Treffen mit der Band muss. Dich!” Schnurrt er beinahe und ich küsse ihn wieder liebevoll während er schon wieder in mich eindringt... “OH JA! Schreie ich raus und ergebe mich der Lust die zwischen uns beiden lodert wie die Hitze der Sonne. Erst Stunden später bekommen wir es hin mal eine Pause ein zu legen und wir rennen zurück zu unserem Turm wo uns Lestat erwartet.
“Mon Cheré... ich habe Dinge von dir gehört...” sagte er und könnte ich es würde ich knallrot werden.
“Ich habe oft genug dir und Louis oder dir und deinen diversen wechselnden Liebschaften gelauscht ohne es zu wollen und du hast doch Spass daran.” Er lächelte und kam dann auf mich zu um mich in seine Arme zu ziehen, “Passt gut auf euch auf. Besucht Maharet bitte bald um ihr den Familien Zuwachs vor zu stellen.”
“Das werden wir. Danke mein lieber.” Ich hauche ihm einen zarten Kuss auf die Lippen und er ist verschwunden.
“Du und er?” Fragte Ville etwas unsicher.
“Nie mehr als Freunde, er wäre nicht abgeneigt gewesen aber tendiert zu seinem eigenen Geschlecht.” Er lächelte und versteht zu gut was ich meine.
“Begleitest du mich?” Fragt er als er auf die Uhr sieht. “Du musst zum Treffen mit deiner Band.” Stellte ich fest und er nickte und ich nahm seine Hand zur Antwort.
“Nenn mich bitte vor ihnen Elisa Bathori ja?” Bitte ich ihn.
“Natürlich, aber sag nicht das du...” seine Gedanken spielten verrückt.
“Schuldig im Sinne der Anklage aber so kam ich ohne viel Probleme an mein Blut und hatte Spass dabei.” Er schüttelte lachend den Kopf, “Wie alt bist du?”
“Willst du das wirklich wissen?”
“Oh ja!”
“421 Jahre und 11 Monate.” Ihm entgleiten die Gesichtszüge.
“Wie alt ist Lestat? 563 Jahre ungefähr. Sein Geburt ist nicht so dokumentiert wie die meine. Ich wurde in einem Kloster geboren und mit meiner Schwester dort erzogen.”
“Schwester... also ist sie auch oder?” Ich ließ den Kopf hängen, “Sie starb an etwas das der Schwindsucht ähnlich war... sie hatte ihre Fähigkeiten überstrapaziert. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon auf dem weg zu ihr um ihr mein Blut zu geben aber... nunja.” Er zog mich in seine Arme und küsste mich sanft. Wir waren am Gebäude angekommen in dem die Männer sich treffen würden.
“Ich kann unbemerkt am Fenster sein von außen oder mit rein?”
“Komm mit rein, mindestens Mige wird seine Frau dabei haben. Ich habe ihnen erzählt das ich jemanden liebe also...” ich nickte und zusammen gingen wir rein.
“Da bist du ja endlich Alter!” Kam vom Gitarristen etwas sauer.
“Sorry ich musste meine Freundin noch abholen von Flughafen und der Flug hatte Verspätung. Elisa das sind Mige, Vedrana , Linde, Gas und Burton. Jungs das ist Elisa mein dunkler Engel aus der ersten Reihe von der letzten Tour.” Sie erkannten mich tatsächlich wieder.
“Schön euch kenne zu lernen.” Sagte ich und sah wie Miges Frau mich musterte und auch Ville ansah aber als sie den Rosenkranz um seinen Hals sah unauffällig ein Kreuz schlug. Sie kannte Geschichten über uns Bluttrinker und spürte die Kraft des Zaubers.
“Also... ja oder nein?” Fragte Gas jetzt.
“Wir sollten es weiter versuchen...” kam schwach von Linde aber ich hörte seine Gedanken und Ville ebenfalls, er wollte weiter machen ja aber ohne Ville.
‘Soll er mal versuchen das wird ohen dich nichts.’ Denke ich, Ville wird ruhiger als er mir zustimmt.
“Ich denke nicht das es so einen Zweck hat momentan. Vielleicht in ein paar Jahren wieder aber jetzt grade nein.” Sagte Ville und alle sahen ihn mit großen Augen an und ihre Gedanken liefen Amok.
“Jemand hat mir vor einigen Monaten etwas weises gesagt. Nicht alles auf dieser Welt ist dazu bestimmt unsterblich zu sein. Manches kann nach einer Zeit wieder auferstehen aber das zeigt die Zukunft.” Das er sich das gemerkt hat.
Es kam zustimmendes Gemurmel und dann sagte Linde, “Eine Tour noch?”
Ich ermutigte Ville Telepathisch.
“Ja.” Sagte er und damit war es endgültig entschieden...bis auf Mige und seine Frau ließen uns alle alleine.
“Wer hat dir diese weisen Worte eingeflüstert?” Fragte er mit einem skeptischen Seitenblick zu mir.
“Ich.” Sagte ich und Ville nahm meine Hand fest.
“Sie hat mir geholfen einige Dinge klarer zu sehen.” Erklärte Ville und Vedrana sah mich skeptisch an, Mige mich ziemlich giftig, als wäre ich der Grund für alle Probleme.
“Nein sie ist nicht der Grund und sie hat diese Weisheit wegen etwas anderem mit mir geteilt.” Sagte er und Mige sah ihn völlig verwirrt an.
Dann sah ich etwas... in Gedanken aufblitzen Vedrana gehörte zum Talamasca... verdammte Bibliothekare...
“Du kennst mich.” Sagte ich zu ihr und die beiden Männer sahen mich völlig verblüfft an aber sie nickte nur.
“Clevere kleine Bibliothekarin... keine Sorge ich werde keinem verraten wo du bist. Obwohl David sich bestimmt freuen würde dich zu sehen. Außerhalb eurer Zuständigkeit...” Mige war völlig verwirrt und Ville lauschte meinen Gedanken aufmerksam.
“Was ist hier los?!” Fragte Mige sauer.
“Frag deine Frau. Du weisst was ihr Job ist...” kam von Ville etwas giftiger als beabsichtigt und dann sah Mige seine Frau an und sie schluckte und sagte dann, “Du weisst für wen ich arbeite und was wir tun... ich kenne Sie aus den Akten.” Sie sah zu mir und Mige nahm sie sofort schützend in die Arme.
“Keine Sorge, ich bin an ein Abkommen gebunden genau wie sie. Ville stell dich schon einmal darauf ein das eine Akte über dich angelegt werden wird.” Erklärte ich trocken.
“Das hattest du ja schon vorher gesagt, dann halt schneller als gedacht.” Er entblößte so kurz das Mige es nicht mitbekam seine Eckzähne aber Vedrana sah es und jetzt wollte sie ihren Mann weg ziehen.
“Glaubst du wirklich das er das tun würde?” Fragte ich sie ernst. “Hat einer von UNS schon mal das Abkommen gebrochen?!” Fragte ich etwas heftiger.
“Ich weiß es nicht! Hast du ihm die Regeln erklärt oder einfach einen neuen auf die Welt los gelassen?!” Sie wird richtig sauer und Ville sieht sie an und ist verletzt das sie so bon ihm denkt, “Ich würde nie... du weißt wie wichtig er mir ist, außerdem bin ich ebenfalls an die gleichen Abkommen gebunden durch Ihn.” Sie verstand sofort das er Lestat meinte und Flüsterte mit Panik in der Stimme, “Er ist hier?!”
“Wer verdammt nochmal und was ist hier los?!” Mige wurde ungeduldig und reizbar. Ich horchte in ihn hinein und gab Ville dann die Entscheidungsgewalt was er sagen wollte, meine Erlaubnis hatte er.
“Mige, ich habe mich verändert. Du musst nur wissen das es mir besser geht als je zuvor in meinem Leben. Ich bin endlich das Asthma los und so... und auch wenn deine Frau anderes denkt, ich werde niemanden von euch verletzten.” Erklärte er ruhig und gefasst.
“Er ist ein verdammter Vampir!” Bricht es aus Vedrana raus als Mige nicht versteht.
“Kind der Nacht gefällt mir besser aber man kann es so sagen.” Erklärte er an Mige gewand und der ist plötzlich völlig in Panik.
“Beruhige dich.” Sagte ich zu Mige während ich mich an Ville schmiegte und meine äußerliche Ruhe half wie so oft, bei sterblichen, ihn zu beruhigen... kurzzeitig zumindest.
“Warst du das?!” Platzt es wütend aus Mige heraus und ich schüttelte den Kopf. Er hatte Angst um seinen besten Freund.
“Nein mein lieber, und ich habe es Ville auch nicht leicht gemacht diese Entscheidung zu treffen. Seit eurer letzten Tour habe ich alle Zeit damit verbracht ihm vor allem die Nachteile deutlich zu machen und das mit Hilfe meiner Familie. Er wollte es weiterhin und ist sich bewusst was ihn erwatet. Ich habe ihm nicht diese Gabe geschenkt, es war der mächtigste unter uns.
Er ist der erste den ich in meinem Leben erwählte ihm dieses Angebot zu machen und das aus gutem Grund. Sieh genau hin, sieh wie er war bevor er die dunkle Gabe bekam und sieh wie er jetzt wirkt. Du kennst ihn am besten.” Appellierte ich an Mige und er tat es wie ich ebenfalls, das kleine Lächeln das auf Villes Lippen lag, so entspannt hatte ich ihn nie gesehen, eine selbstbewusste Haltung die ihm so unverschämt gut stand und er war endlich zufrieden und entspannt.
“Du siehst glücklich aus Alter.” Stellte Mige fest und Ville lächelte ihn an, “Das bin ich auch. Ich bin aber auch noch etwas, unendlich verliebt in dieses wunderschöne Wesen und wenn es nicht für mich gewesen wäre hätte ich sie gebeten es zu tun um auf ewig an ihrer Seite sein zu können. Außerdem stand ich doch sowieso schon immer auf ältere Frauen.” Den letzten Teil frech und er handelte sich einen leichten Stoß in die Rippen von mir ein.
“Wieviel älter?” Fragte Mige und hörte sich tatsächlich ruhiger an.
“Ein naja knapp Vier... hundert Jahre.” Ich gab ihm telepatisch die Erlaubnis diese Information zu teilen.
“Du bist über... Vierhundert Jahre...” in seinem Hirn spielte alles verrückt als er es realisierte.
“Jünger als die ältesten unter uns, für die bin ich beinahe ein Kleinkind aber ja so alt. Und jetzt bedenke das ich vorher nie das verlangen hatte jemanden zu verwandeln. Mein Seelengefährte und Freund hat ihm sein Blut geschenkt und so sind wir beinahe gleich mächtig. Allerdings muss ich ihm noch ein paar seiner Fähigkeiten zeigen. Wir fliegen in ein paar Stunden nach New Orleans und besuchen dort Freunde von mir damit er mehr lernen kann.” Erklärte ich und Ville fing an zu grinsen wie verrückt und ich wusste was er dachte und sagte, “Ja genau so fliegen wir. Jetzt allerdings... kleine Bibliothekarin... schreibe ruhig deine Berichte aber stelle klar das er unter demselben Schutz wir Ilestra Bathorii von Lestat de Lioncourt steht und ebenfalls von mir geschützt wird!” Mahte ich klar und sie nickte während Mige schon wieder völlig verwirrt war...
“Der Sänger von vor ein paar Jahren... war... ist wirklich ein...” stotterte er zusammen und ich spürte Lestat schon wieder.
“Ja mein lieber das bin ich, verzeiht mein eindringen hier ihr lieben. Wir müssen los.” Sagte Lestat äußerlich entspannt aber er mochte die Talamasca genau so wenig wie ich nachdem sie seine liebe Merrick behandelten wie sie es taten und sie als Kollateralschaden abtaten im Kampf gegen Goblin...
Ich sah in Miges Kopf das Bild das wir abgaben.
Ich beinahe so groß wie die Männer bei mir mit meinem Haar das in einem dicken Seil geflochten über meine Schulter lag, rechts neben mir Ville dessen Augen geradezu strahlten und der seit Jahren das erste mal wieder völlig zufrieden wirkte und dessen braune Locken sanft auf seine Schultern fielen, sein kurzer Bart war einfach süß und auf meiner anderen Seite Lestat, der Pflegelprinz in Person dessen blonde locken heute ebenfalls offen auf seine Schultern fielen und dessen Augen violett schimmerten wie die meinen.
Wir gaben eine Trilogie der Perfektion ab...
“Wenn du glücklich bist Ville... wir sehen uns für die Proben und dann die nächste Tour denke ich?” Kam von Mige und seine Frau war kurz davor aus zu rasten aber sagte nichts.
“Das werden wir. Schreib oder ruf an wenn du reden möchtest. Ich bin weiter dein Freund.” Sagte Ville voller Zuneigung und Mige nickte leicht lächelnd.
“Leb wohl.” Sagten Lestat und ich bevor wir alle drei verschwanden und uns auf den weg machten... der Rat wurde zusammen gerufen.