Handtücher
Mit einem Satz Handtücher und einem blauen Zahnputzbecher bewaffnet, stand Alexa vor der 368. Sie versuchte ihre Ladung nicht zu verlieren, als sie an die Tür klopfte. Sie verfluchte das Housekeeping, dass einfach nicht fähig war seine Arbeit zu tun. Andererseits kam sie so in den Genuss Alessandro zu sehen. Der junge Bundeswehr Sanitäter war schon ein Augenschmaus und furchtbar nett. Die Tür öffnete sich und riss sie aus ihren Gedanken. Nur in einer engen Laufhose bekleidet stand er vor ihr und lächelte sie an. Seine Haare noch feucht, von der Dusche. Sein Oberkörper, leicht behaart und muskulös auf dem einzelnen Wassertropfen schimmerten.
„Oh, warte ich nehm es dir ab“, sagte er und griff nach ihrer Ladung. Für einen Moment war sie so von dem Anblick fasziniert gewesen, dass sie vergessen hatte, warum sie überhaupt da war.
„Danke“, lächelte er und Alexa zwang ihren Blick von dem schlanken Körper zurück zu den schönen braunen Augen. „Äh, ja klar, gar kein Problem. Sag einfach Bescheid, wenn du noch was brauchst“, murmelte sie verlegen. „Ohm, da wäre wirklich was. Hast du kurz Zeit?“ Alexa stutzte.
„Ja, wieso was brauchst du denn noch?“ Die lockere Art wie er mit ihr umging, gefiel ihr. „Ich muss dir was zeigen, nicht das es am Ende heißt ich war das und ich muss extra zahlen“, meinte er und trat zur Seite, um sie in das Zimmer zu lassen. Er ging vor ihr her, legte die Handtücher kurz im Bad ab und ging direkt zur Wand, an der das Fenster war. Er stellte sich neben das Fenster und meinte. „Hier, schau mal.“ Alexa schluckte, wenn sie ebenfalls neben das Fenster ging, war hinter ihr direkt das Bett. Der Platz zwischen Fenster und Bett war kaum breit genug, um zwei Menschen Platz zu bieten, ohne sich zu berühren. Vorsichtig trat sie näher und stand ihm jetzt so nah, dass sie sein Duschgel, gepaart mit einem Hauch Männlichkeit riechen konnte. Ihre Brustwarzen reagierten Umgehend und sie war froh, dass diese Poloshirts des Hotels so dick waren, dass man es nicht bemerken würde. „Siehst du es?“ Alexa erschrak fast, sie hatte ihn, seinen sinnlichen Mund und die hübschen Augen, das markante Gesicht so intensiv bewundert, dass sie nicht bemerkt hatte, dass er nach oben zeigte. Schnell hob sie den Blick und konnte noch immer nicht erkennen, worauf er hinauswollte. Hoffentlich keine Spinne. „Ähm, nein?“, ihre stimme versagte fast. Plötzlich spürte sie seine starken, schlanken Hände an ihrer Hüfte. Sie wurde von ihm nach oben gehoben, als wäre sie aus Pappe. Ein kurzer überraschter Schrei entkam ihr. „Keine Angst ich lass dich nicht fallen“, versicherte er ihr und sie stützte sich an der Wand ab. „Die Gardine, die ist aus der Schiene gerutscht, kannst du sie wieder einfädeln?“ Jetzt sah Alexa was er meinte. War das sein Fucking Ernst? Mit zittrigen Fingern, die nicht nur der Tatsache zu schulden waren, dass sie mehr oder weniger in der Luft schwebte, sondern auch seinen verdammt heißen Händen, fädelte sie die Plastikrollen wieder ein. Sie sah nach unten, und nickte. Sanft und für ihre Begriffe fast zu langsam, stellte er sie wieder auf den Boden ab, dabei kamen sich ihre Körper so nah, dass sie fühlen konnte, wie er sie begehrte. Sein Mund war ihrem so nah. „Verdammt heiß hier“, krächzte sie und fuhr mit ihrer Zunge über ihre Lippen. „Ja“, stimmte er ihr zu, seine eigene Stimme dunkler. Gänsehaut und Erregung überkam sie. „Vielleicht solltest du ein Fenster öffnen“, schlug sie halbherzig vor. Alles was sie jetzt wollte war sicher nicht, dass er sich löste, um ein verdammtes Fenster zu öffnen. „Das kommt drauf an“, flüsterte er an ihrem Ohr. „Auf was?“, keuchte sie, als sie seinen warmen Atem an ihrem Hals spürte. „Ob du vor hast laut zu werden“, murmelte er und sie lehnte sich leicht stöhnend an ihn. „Dann lass es lieber zu.“