Create New List
Share with your friends
Customize readability

Die Welt der Maschinen

All Rights Reserved ©

Summary

In einer Welt, die von Maschinen beherrscht wird, ist Jane die letzte Hoffnung der Menschheit. Als sie ein mysteriöses Symbol auf ihrer Hand entdeckt, das mit dem legendären „Phönix-Projekt“ der alten Welt verbunden ist, wird sie in ein Spiel um Macht und Zerstörung hineingezogen. Auf ihrer Reise, begleitet von ihrem treuen Verbündeten Finn, muss sie sich nicht nur tödlichen Maschinen stellen, sondern auch einer weitreichenden Verschwörung, die das Schicksal der Menschheit entscheiden wird. Jane ist der Schlüssel, um das Gleichgewicht wiederherzustellen oder die Welt für immer zu zerstören. Doch die Wahl ist schwer: Wird sie die Maschinen stoppen oder die Welt dem unkontrollierten Phönix-Projekt überlassen?

Status
Complete
Chapters
18
Rating
4.0 (1 review)
Age Rating
16+

Kapitel 1: Janes Kindheit

Die Morgensonne tauchte die felsigen Hügel in ein sanftes, goldenes Licht. Jane, ein Mädchen mit kupferrotem Haar, kletterte geschickt die steilen Hänge hinauf. Sie balancierte auf den glatten Felsen, lachte leise, als ein leichter Windstoß ihr Haar zerzauste. Die Welt um sie herum war eine Mischung aus urzeitlicher Wildnis und fremdartigen, maschinenartigen Wesen, die sie „Stahlwanderer“ nannte. Sie summten in der Ferne, ihre Augen glühten wie Laternen in der Dämmerung.


Jane lebte mit Toren, einem kräftigen Mann mit grauem Haar und einer Narbe über der linken Augenbraue. Er war ernst, aber geduldig, ein stiller Fels in der tosenden Welt. Toren war nicht ihr Vater, aber er war alles, was Jane als Familie kannte. Sie lebten am Rand der Gesellschaft, verbannt aus der Gemeinschaft der Omara – des Stammes, der tief in den Bergen lebte.


"Warum sind wir anders, Toren?" fragte Jane eines Morgens, während sie einen Beerenzweig entblätterte. "Warum können wir nicht bei den anderen sein?"


Toren sah auf. Seine blauen Augen waren von Kummer gezeichnet. "Weil die Omara Regeln haben, Jane. Regeln, die sie für wichtiger halten als das Leben." Er atmete tief ein. "Du wirst es eines Tages verstehen. Bis dahin musst du lernen, stark zu sein."


Jane runzelte die Stirn, legte den Kopf schief. "Stark wofür?"


Er lächelte schwach, fuhr ihr mit der Hand durchs Haar und deutete auf die fernen Hügel. "Für die Welt da draußen. Sie ist gefährlich – nicht nur wegen der Stahlwanderer, sondern auch wegen der Menschen."


Die Stahlwanderer waren die kleinsten der Maschinenwesen. Sie erinnerten Jane an Hirsche, wenn auch metallene, mit leuchtenden Hörnern und scharfen Bewegungen. Manchmal beobachtete sie sie aus der Ferne, ihre Neugier größer als ihre Angst. Doch Toren warnte sie stets: "Sie mögen wie Tiere wirken, aber sie gehorchen einem anderen Willen."


Einmal hatte Jane ein anderes Wesen gesehen, das sie „Schreckklaue“ taufte. Es war doppelt so groß wie ein Mensch, seine klauenartigen Beine durchtrennten den Boden mit einem einzigen Schlag. Sie hatte sich damals in einer Felsspalte versteckt, das Herz bis zum Hals klopfend, während das Ding suchend die Gegend durchstreifte.


Toren brachte ihr bei, wie man sich verteidigt. "Wenn du jemals auf eine 'Donnerbestie' triffst, renn so schnell du kannst. Solche Wesen sind nicht zu besiegen." Jane schauderte bei der Erinnerung. Eine Donnerbestie war ein riesiges, drachenähnliches Monster, das Funken sprühte, als ob der Blitz selbst in seiner Brust gefangen war.


Doch Jane war ein Kind und Kinder fragten immer. "Aber warum sind die Stahlwanderer hier? Warum gibt es Schreckklauen und Donnerbestien? Wo kommen sie her?"


Toren hielt inne, als würde er über ihre Worte nachdenken. Dann sagte er nur: "Das ist eine Frage, die selbst die Omara nicht beantworten können. Die Alten haben sie hinterlassen, das ist alles, was wir wissen."


Doch für Jane war das nicht genug. Sie wollte mehr wissen, mehr sehen – nicht nur die Maschinen, sondern auch die Menschen, die sie so lange gemieden hatte.


Und so begann ihre Reise. Sie kletterte höher, sprang weiter, wagte sich näher an die geheimnisvollen Stahlwesen heran, immer auf der Suche nach der Wahrheit. Toren beobachtete sie aus der Ferne, seine Stirn in Falten.


"Die Welt wird sie formen," murmelte er vor sich hin, "aber ob zum Guten oder Schlechten, wird die Zeit zeigen."


Jane blickte über die Hügel hinaus. Die Sonne malte den Horizont in Rot- und Goldtönen, und in der Ferne schimmerte eine riesige, zerfallene Stadt aus Metall und Glas – ein Relikt aus einer längst vergessenen Zeit.

Let PHILIP K know what you thought about this chapter!
Love this

1

Love this

Funny

0

Funny

Spicy

0

Spicy

Suspenseful

1

Suspenseful

Emotional

0

Emotional

Profound

0

Profound

Heartwarming

0

Heartwarming

Shocking

0

Shocking

Good Writing

2

Good Writing

Compelling Plot

0

Compelling Plot

Great Character

1

Great Character

Strong Dialog

0

Strong Dialog

Further Recommendations

His Forsaken Fate

Mia: What an amazing story 💕

Read Now
His Unexpected Luna

Marie: Sweet story.. could be expanded easily ... greatjob!

Read Now
Bloodlines

karenfancp: I have noticed a few typos, the story line is good. I can’t put this down.

Read Now
No scent

Kritta_820: I enjoyed the storyline immensely and felt that it devolved from the average "small puny female wolf finds a royal mate." Sometimes the jumps between scenes and plots jumped ahead a little too far for my taste. For example when MC heard the update about her first mate the book suddenly changed to th...

Read Now
Silver's Second Chance

Maggie Varnum: Like that it was fast paced and suspenseful...loved the romance up ended a little to fast ...would have been better if there was a Luna ceremony chapter and a birth of son with name chapter with Cole as a dramatic dad in the delivery scene .... Overall I enjoyed it very much!

Read Now
Bear Shifter Secrets

Felicia: This is the 2nd book im reading of this writer. And I enjoyed it just as much as the first, Marked while we slept. Worth the read. Very good writer

Read Now
The Moon's Weapon : the cursed mate [ MOVING TO GALATEA]

Cynical Optimist : You can never go wrong with a B. E. Harmel story.The plot is intriguing and the protagonists are mature and sensible.I was a little disappointed with the stylized writing. Harmel, a gifted storyteller easily draws the reader in by creating characters thatbwe can connect with emotionally. Hwre, she...

Read Now
The Mate he couldn't have

dilosch: Heartwarming story !!! A strong, independent, clever woman!!! And the male characters always respected woman(Not so much smut/spice - not that detailed)Nice plotNice writing style Nice character development

Read Now
Crowned in Blood: Fated to the enemy

Ankica: I like everything, recommend to my friends, plot is interesting, main female character is great

Read Now