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Playsession OS

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Summary

Im OS geht es um die erste reale Session eines Spielpaares, das sich über das Internet kennengelernt und eine tiefe Verbindung aufgebaut hat. Ihr Dom hat klare Regeln aufgestellt, die sie jederzeit einzuhalten hat, und führt sie mit einer bewussten Mischung aus Strenge und Fürsorglichkeit. Dabei gibt er ihr genug Raum, um ihre freche Seite auszuleben, während er gleichzeitig für Struktur und Kontrolle sorgt. In ihrer Session entdeckt Julia, wie weit sie bereit ist zu gehen, und Samuel nutzt seine Erfahrung, um ihre masochistischen Neigungen spielerisch und einfühlsam auszuloten. Seine eigenen sadistischen Züge kommen dabei gezielt zum Vorschein, ohne ihre Tabus zu überschreiten. Die Dynamik der beiden ist geprägt von Vertrauen, Hingabe und dem Spiel zwischen Dominanz und Unterwerfung, wodurch eine intime und gleichzeitig spannende Atmosphäre entsteht. Lesezeit ca 40min

Status
Complete
Chapters
4
Rating
3.0 1 review
Age Rating
18+

Kapitel 1

Sie hatten nun schon mehrere Dates zusammen und auch online ziemlich engen Kontakt. Seit sie herausgefunden haben, dass ihre Neigungen übereinstimmen, haben sie sich auf eine Online-Spielbeziehung geeinigt. Heute wollen sie eine richtige Session zusammen erleben.

Da für beide klar war, dass eine Dom-Sub-Beziehung über das Schlafzimmer hinausgeht, hat Samuel, der Dom, bereits etwas Schönes für das Date geplant und seine Rolle eingenommen. Er fühlt sich darin sehr wohl, übernimmt gerne die Führung und Kontrolle über gewisse Situationen. Er ist dafür verantwortlich, die Dates zu planen und der Sub Aufgaben zu stellen. Genauso gerne sieht er der Sub aber auch zu, wie sie diese Aufgaben meistert. Wenn gewisse Aufgaben sie sogar noch erregen, erfüllt das auch ihn.

Die freiwillige Unterwerfung und das Vertrauen sind für Samuel die grössten Geschenke, die seine Sub ihm machen kann. Heute will er testen, wie weit ihr Vertrauen für ihn reicht. Ist sie bereit, die Kontrolle ihm abzugeben? Ist sie die Sub, die er sich wünscht?

Über den Tag verteilt haben sie einige Dinge erlebt, und er hat seine Sub, Julia, mit den Aufgaben immer im Spiel gehalten. Anfangs hatte sie etwas Mühe, in den Sub-Modus zu wechseln. Sie war frech oder hat ständig vergessen, dass sie ihn anders ansprechen soll. Dadurch musste sie auch ziemlich schnell auf ihr Höschen verzichten, was er jetzt gut für sie aufbewahrt und sie ständig daran erinnert Artig zu sein.

Mittlerweile macht sie ihre Sache gut und hat auch herausgefunden, wann es angebracht ist, Samuel beim Spielnamen zu nennen und wann nicht. Was sie aber nicht erwartet hat, ist, dass sie in ein Hotel gehen.

Irgendwie war es zu erwarten – sie können ja nicht in der Öffentlichkeit spielen –, dennoch ist sie überrascht, als sie vor dem Gebäudekomplex steht und realisiert, was als Nächstes auf sie zukommt. Sie hat nicht mal bemerkt, dass er auch die Taschen aus dem Auto genommen hat. Jetzt steuert er zielstrebig die Rezeption an.

Am Morgen war sie noch so aufgeregt und nervös, doch das hat sich durch die einfühlsame Führung ihres Doms schnell gelegt. Jetzt fühlt sie sich einfach sicher, gut aufgehoben und sehr glücklich. Die ganzen Gefühle spülen mit der Realisation wieder an die Oberfläche. Sie kommt nicht darum herum, ihre schwitzigen Hände am Mantel abzuwischen, und hofft, dass Samuel diese Geste unbemerkt bleibt. Doch er ist mit der Dame an der Rezeption beschäftigt, während sie sich so natürlich wie möglich in der Eingangshalle umsieht.

Mit einem Arm um ihre Schulter führt er Julia gezielt zu den Aufzügen, gibt ihr Halt und signalisiert ihr die nötige Sicherheit, die sie gerade braucht. Weiss er, wie sie sich fühlt, oder macht er das einfach automatisch? Still mustert sie ihn verträumt.

Er lächelt sanft, als er ihr die Zimmertür ganz gentlemanlike öffnet, und sie tritt vor ihm ein. Der Raum ist unspektakulär – ein typisches Hotelzimmer, wie jedes andere auch, das sie bis jetzt gesehen hat.

Samuel stellt ihre Taschen auf den Stuhl neben dem Bett und setzt sich auf die Matratze. Wissend wirft er einen Blick auf die schwarze der drei Taschen, die ihr gehört. Da er noch keine Spielsachen besitzt, werden sie ihre brauchen, die sicher in der Tasche verstaut sind. Unsicher bleibt Julia im Raum stehen, sie weiss nicht, wohin mit sich, während Samuel völlig entspannt auf der Matratze sitzt.

“Bist du nervös?“, fragt er plötzlich, seine Stimme ruhig, aber bestimmend. Er will eine ehrliche Antwort. Er hat den Stimmungswechsel bemerkt, wie sie gerade noch so beschwerdefrei und fröhlich gelächelt hat und nun eher ängstlich und zurückgezogen wirkt.

“Sieht man mir das so gut an?“, entgegnet sie und schaut betreten auf ihre Füsse. Hat er es also doch bemerkt? Aber sie wäre auch etwas enttäuscht gewesen, wenn nicht.

Er lächelt wissend und nickt leicht. “Es ist normal. Du kennst mich doch, entspann dich einfach. Wir sind hier, um auch den Rest davon zu geniessen.” Zwinkert er ihr spielerisch zu, um die Stimmung zu lockern, und weist ihr mit einem Kopfnicken an, sich neben ihn zu setzen.

Sie atmet tief ein und aus, um ihre Anspannung zu lösen, und setzt sich dann. “Ich bin vor allem aufgeregt und freue mich darauf, was du geplant hast.” Lächelt sie ihn leicht mit glitzernden Augen an.

“Du kennst die Regeln und dein Safeword?“, fragt Samuel sicherheitshalber noch einmal nach, seine Stimme ernster und fester.

“Ja”, antwortet sie leise. Das hat er bereits heute früh gefragt. Warum, weiss sie noch immer nicht so genau. Wird sie das Safeword brauchen?

“Ja, was?“, fragt er mit hochgezogener Augenbraue nach. Durch die Nervosität hat sie wohl vergessen, dass sie alleine sind und sie ihn mit seinem Dom-Titel ansprechen soll. Er gibt ihr eine zweite Chance, weiss er doch, dass es keine Absicht war.

“Ja, Sir!“, korrigiert sie sich sofort mit grossen Augen.

“Gut, und du wirst sie einhalten!“, bestimmt er sogleich und stellt somit die erste Aufgabe seit der neuen Umgebung.

Kurzerhand steht er auf, nimmt die schwarze Tasche an sich und öffnet sie. Er kippt den Inhalt in einer ruhigen Geste auf das Bett. Er ist mit den verschiedenen Spielsachen bereits bestens vertraut und überprüft sie, hat er seine Sub diese doch über den Chat bereits anwenden lassen. Doch jetzt kann er auch endlich selbst daran Spass haben, diese einzusetzen. Zufrieden nickt er, Julia hat alles mitgenommen.

Sofort nimmt er die Lederfesseln zur Hand und legt sie etwas abseits hin – ein deutliches Zeichen, dass sie als Erstes zum Zug kommen werden. Worüber sich Julia sichtlich freut, denn diese Vorliebe ist bei ihr besonders tief verankert.

Mit sanften Berührungen hilft er ihr aus Pulli und T-Shirt. Oben ohne sitzt sie nun vor ihm. Das Unbehagen ist ihrem Gesicht deutlich zu erkennen, während er sie genau mustert, als wäre es das erste Mal. Doch eigentlich hat er das schon oft auf all den Videos und Bildern gesehen, die sie ihm geschickt hat.

Unsicher senkt sie ihren Blick, gibt sich dem hin, auch wenn es ihr unwohl ist. Dabei sieht sie nicht, wie das Gesicht ihres Doms weicher wird und er sich deutlich über ihren Anblick freut. “Mein Sub, du bist wirklich sexy,” ergänzt er in Worten, um ihr etwas Sicherheit zu geben und auszudrücken, dass sie sich nicht zu schämen braucht. Natürlich hat er ihren Blick richtig gedeutet und weiss, dass sie das gerade braucht.

Unterstützend greift er ihre Hände und zieht sie in eine aufrecht stehende Position, wobei sie ihren Blick heben muss.

“Position Inspektion,” erteilt er die Aufgabe, die er aus gutem Grund bereits mehrfach mit ihr online geübt hat – genau für einen solchen Augenblick. Gespannt sieht er ihr zu.

Sofort stellt sich Julia breitbeinig hin und legt ihre Hände an den Hinterkopf. Stolz reckt sie ihr Kinn leicht und achtet auf eine gute Haltung.

Zufrieden nickt er und umrundet sie einmal, bis er wieder hinter ihr steht. Langsam und ohne Hast, um die Spannung noch etwas weiter zu steigern. Vorsichtig und sanft legt er seine Hände von hinten auf ihre Taille. Natürlich spürt er, wie sie darunter zusammenzuckt, lässt seine warmen Hände aber unbeirrt ihrem Hosensaum entlangspazieren, bis er sie auszieht – gemütlich, denn er mag keinen Stress.

Er betrachtet sie noch kurz und geniesst den kompletten Anblick von hinten. Stellt sich dann aber vor sie und nimmt sanft ihre Hände nach unten. Auf dem Weg hat er sich bereits mit den Lederfesseln ausgerüstet und macht sich daran, diese um ihre Handgelenke zu legen, während er ihren hübschen Körper weiterhin mustert. In echt ist es eben doch noch mal etwas anderes als immer nur 2D. Mit einem leisen Klicken schliesst er sie vor ihr zusammen.

“Vergiss Regel 2 nicht,” macht er Julia darauf aufmerksam, sich bei Erregung sofort zu melden. Weiss er doch, wie sehr ihr Bondage gefällt und vermutet, dass sie bereits dadurch erregt werden könnte.

Erst mal lässt er sie aber in der Position stehen und befestigt das Fixiersystem, welches er aus der schwarzen Tasche genommen hat, am Bett. Allein hat sie sich noch nie getraut, das zu versuchen, also ist jetzt der perfekte Augenblick dafür.

“Knie dich mit gespreizten Beinen auf das Bett,” folgt seine nächste Anweisung, nachdem er fertig ist.

Julia hat seine Berührungen und Gesten genau beobachtet, als er die Lederbänder um ihre Handgelenke gelegt hat. Eigentlich müsste sie jetzt bereits beichten, dass sie feucht ist, aber sie führt zuerst den zweiten Befehl aus. Sie kann nicht leugnen, dass sie beobachtete, was er noch installiert hat, und dass sie das nur noch mehr erregt und mit Vorfreude erfüllt.

Auf dem Bett kniend, räuspert sie sich leise.

“Sir?“, fragt sie unterwürfig.

“Ja?“, antwortet Samuel sofort, amüsiert. Er weiss bereits, was jetzt kommt, er konnte es an ihrer Körpersprache ablesen.

“Ich möchte dir beichten, dass ich bereits erregt bin”, bringt sie hervor und hebt ihren Blick.

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Good Writing

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