๐ฎ๐ธโด๐๐ ๐พโด๐๐ | Mattheo Riddle

โฉโห.โโพโโบโโง
Der kรผhle Wind umspielte uns sanft, als Mattheo und ich auf dem Astronomieturm standen, um die glitzernden Sterne zu betrachten. Der Horizont war in Dunkelheit gehรผllt und wurde nur von den winzigen, leuchtenden Punkten am Nachthimmel durchbrochen. Eigentlich sollten wir bereits in unseren Zimmern sein.
Die Nacht war still, bis auf das leise Rauschen des Windes das uns umgab. Der Slytherin zog ein grรผnes Feuerzeug aus der Tasche, entzรผndete seine Kippe und nahm einen tiefen Zug, wรคhrend das orangefarbene Glรผhen kurz sein Gesicht erhellte.
Seine dunklen, geheimnisvollen Augen, wanderten sorgfรคltig รผber mein Gesicht, als er sich mir zuwandte. โVor was hast du eigentlich Angst, y/n?" fragte er leise. Der Rauch stieg in die kรผhle Nachtluft, wรคhrend er mich durchdringend ansah, als kรถnnte er durch meine Fassade blicken.
Fรผr einen Moment suchte ich Zuflucht im Anblick der Sterne und lieร ihren beruhigenden Glanz auf mich wirken. Neben Mattheo fรผhlte ich mich irgendwie sicher. Als wรคre seine Anwesenheit ein Schutz vor der Finsternis in mir.
Doch seine Frage brachte all das zum Schwanken. Ich spรผrte, wie die vertraute Unruhe in mir aufstieg und antwortete schlieรlich mit einem unsicheren Lรคcheln: โNaja, ich denke, dass Skorpione ziemlich beรคngstigend sind..."
Sein Blick blieb ruhig, fast ungerรผhrt, als ob er wรผsste, dass das nicht die Wahrheit war. Mein Herz schlug schneller und ich konnte spรผren, wie mein Puls in meinen Ohren rauschte.
Riddle legte den Kopf leicht schief und nahm einen weiteren tiefen Zug von der Zigarette, ohne die Augen von mir zu lassen. Seine Stille forderte mehr von mir. Mehr Ehrlichkeit.
Ich atmete tief ein um die Nervositรคt zu unterdrรผcken und lieร schlieรlich die Maske fallen. โKomplett allein zu sein..." begann ich mit leiser Stimme, โIch habe Angst davor, alleine zu enden."
Die Worte hingen schwer in der Luft und fรผr einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Der Kloร in meinem Hals wurde grรถรer und ich wagte es nicht, ihn anzusehen. Aus Angst, was ich in seinem Blick finden kรถnnte.
Doch dann spรผrte ich, wie seine Hand meine sanft umfasste. Die Wรคrme seiner Berรผhrung drang bis in meine Seele und als ich aufblickte, sah ich, wie seine braunen Augen weicher geworden waren. โY/n", sagte er mit einer ungewohnt seidigen Stimme, โdu wirst niemals allein sein. Du hast mich, Liebes. Immer."
Seine Worte fรผhlten sich an wie eine Umarmung und fรผr einen Augenblick verschwanden all meine รngste.
Die Einsamkeit, die so oft an meiner Seite gewesen war, trat in den Hintergrund. Sie war ersetzt durch das beruhigende Gefรผhl, nicht allein zu sein. Ein Lรคcheln schlich sich auf mein Gesicht. Eines, das ich nicht unterdrรผcken konnte und ich spรผrte, wie die Last, die mich so lange begleitet hatte, sich langsam auflรถste.
Wir standen noch eine Weile da, Seite an Seite und lieรen die Stille der Nacht auf uns wirken. Der Wind strich sanft durch unsere Haare, wรคhrend die Sterne รผber uns funkelten.
In seiner Nรคhe fรผhlte ich mich sicher, als kรถnnte nichts diesen Augenblick zerstรถren.
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