Vorwort
Es gibt Orte auf dieser Welt, die Geschichten in ihren Wänden tragen – Geschichten von Liebe und Verlust, von Freude und Leid. Und dann gibt es Orte, die etwas anderes tragen: eine Dunkelheit, die schwer zu begreifen ist, die man nur fühlen kann, wenn man dort steht, den Atem anhält und spürt, wie die Kälte der Vergangenheit die Gegenwart berührt. Das Conjuring-Haus ist ein solcher Ort. Das unscheinbare Farmhaus in Harrisville, Rhode Island, erlangte in den 1970er-Jahren traurige Berühmtheit, als die Familie Perron dort einzog und von unbeschreiblichen Schrecken heimgesucht wurde. Klopfgeräusche in der Nacht, sich bewegende Gegenstände, und die geisterhafte Präsenz einer Frau, die man später als Bathsheba Sherman identifizierte, ließen den Alltag der Familie zum Albtraum werden. Ed und Lorraine Warren, renommierte Paranormalforscher, dokumentierten die Ereignisse und versuchten, das Böse zu bannen, das im Haus lauerte. Doch die Geschichte des Hauses endet nicht mit den Perrons oder den Warrens. Über die Jahre hinweg wurde es zu einem Ort, der Menschen anzieht, die das Paranormale suchen, und es scheint, als ob diese Neugier die Dunkelheit nur noch stärker gemacht hat. Diese Erzählung basiert auf den Überlieferungen, den realen Berichten und der Fantasie, die aus dem Conjuring-Haus eine Legende gemacht haben. Sie ist eine Warnung und eine Einladung zugleich: eine Warnung vor dem, was passiert, wenn wir uns mit Kräften einlassen, die wir nicht verstehen, und eine Einladung, sich einer der erschreckendsten Geschichten unserer Zeit zu stellen.
Treten Sie ein – wenn Sie sich trauen.








