Ewige Dunkelheit - Macht, Liebe, Verrat (DE)

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Summary

Beatrice entkommt der strengen Kontrolle ihrer Familie und dem Leben, das sie in einen goldenen Käfig sperrt. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Savannah, die ihr Zuflucht gewährt. Auch Savannah Sohn, Arthur, scheint ihr zur Seite zu stehen, doch hinter seiner hilfsbereiten Fassade verbirgt sich mehr, als es auf den ersten Blick scheint. In einer Welt voller Machtspiele und Intrigen muss Beatrice lernen, wem sie wirklich vertrauen kann, und entdecken, dass Freiheit oft einen hohen Preis hat.

Genre
Romance
Author
Carolina
Status
Ongoing
Chapters
76
Rating
5.0 5 reviews
Age Rating
18+

Prolog

Prolog

Man sagt, man sieht sein Leben vor den Augen vorbeiziehen, wenn der Tod naht.

Doch in diesem Moment sah ich nur Arthur.

Sein Gesicht, seine Augen, die vor Sorge brannten, als hätte er meinen Schmerz gespürt.

Langsam senken sich meine Lider, und die Dunkelheit beginnt, mich einzuhüllen.

So darf es nicht enden.

Ich wollte an Altersschwäche sterben, irgendwo in Frieden. Nicht in einem kalten Käfig, umgeben von Blut – meinem eigenen Blut.

Die Ketten an meinen Handgelenken klirren bei jeder Bewegung, ein leises, metallisches Echo in der bedrückenden Stille.

Es riecht nach Rost und Angst, und die Schatten an den Wänden scheinen sich zu bewegen.

Ein Husten schüttelt meinen Körper, scharf und schmerzhaft.

Ich schmecke Eisen, fühle, wie mein Herzschlag schwächer wird.

Jede Bewegung, jeder Atemzug zieht mich weiter von der Realität weg.

Doch trotz der Dunkelheit bleibt sein Gesicht.

„Du bist die einzige Frau, die ich jemals lieben werde,“ höre ich seine Stimme in meinem Kopf, klar und doch so weit entfernt.

Ein bitteres Lächeln zieht über meine Lippen.

Arthur… du Narr.

Der Gedanke schmerzt mich, während der Schmerz in mir alles andere überlagert.

Du weißt, dass sie dich braucht.

Ich habe mir Freiheit so sehr gewünscht – ist das der Preis dafür? Sollte ich meinen Tod wirklich als Erlösung ansehen?

Mein Atem wird flacher, und mein Herz schlägt immer langsamer.

Es ist, als ob die Zeit sich dehnt, mich zwingt, jeden Moment auszukosten – selbst den letzten.

So, das war’s also, schießt es mir durch den Kopf.

So sterbe ich also?

Arthurs Gesicht, gequält, seine Augen voller Verzweiflung – das ist das Letzte, was ich sah.

Und doch lächle ich, trotz des Schmerzes, der mich zerreißt.

Ja, für ihn gebe ich mein Leben.

Für Pandora. Für die kleine Prinzessin, die ihn so sehr braucht.

„Ich liebe dich, Arthur,“ flüstere ich in die Nacht hinaus, meine Stimme kaum mehr als ein Hauch.

Dann werde ich von der Dunkelheit verschlungen.


Song: My Name - Reed Wonder & Aurora Olivia