Chapter 01 - Angel
Ich stehe vor dem Spiegel in meinen Dessous für den Tag. Gleich kommt noch ein Kunde, ich kenne ihn bereits, er ist meistens nett und nicht so selbstgefällig wie die meisten Männer, außerdem bezahlt er gut, dennoch gefällt es mir mit ihm nicht...
Wie auch im Grunde ist er auch nur ein Fremder und ich verzweifelt.
Eigentlich müsste ich für meine Klausur morgen noch etwas lernen und vor allem früh ins Bett, aber meine Rechnungen müssen auch bezahlt werden und vor alle die Miete...
Nach kurzem Zweifeln trete ich aus unserer Gemeinschaftskabine und gehe Richtung Private Room 5. Vor der Tür atme ich nochmal tief ein und aus bevor ich eintrete. Es ist dunkel, nur ein leichtes rotes Licht schimmert hinter der Couch auf der mein nächster Kunde wartet.
Der Private Room 5 ist dafür bekannt, dass nicht nur getanzt wird, sondern alle Sonderwünsche erfüllt werden. Trotz des eigentlichen Verbotes dieser ganz besonderen Dienstleistungen in unserem Club, sieht es unser Chef nicht gerne, wenn man dem nicht nachkommt, denn unzufriedene Kunden kommen nicht wieder und es gibt nichts schlimmeres für ihn als zahlende Kunden zu verlieren. Deshalb etablierte sich die unausgesprochenen Regeln des Private Room 5, sobald jemand diesen Raum bucht, war klar, was uns erwartet. Alles was man sich vorstellen kann und noch vieles mehr. Ich habe das "Glück", dass die meisten meiner Stammgäste und viele der Laufkundschaft mich im Private Room 5 erwartet. Ihnen gefällt wohl meine schüchterne Art nichts zu sagen und gleichzeitig die grünen Sirenen Augen einer Verführerin zu haben, so sagt es zumindest mein Chef Mat, der sich immer wieder daran erfreute, wie viel Geld ich ihm doch einbringe.
Heute ist also wieder Jackson da und sein Lächeln verrät mir, dass er gut drauf ist. Ich lächele ihn an und laufe auf ihn zu. Die ganze Zeit über hält er seine Augen auf mir gerichtet. Am liebsten würde ich im Boden versinken, denn trotz meines relativen guten Verhältnisses mit Jackson, so gut es mit einem Kunden eben sein kann, wollte ich nie diesen Private Room betreten müssen. Ich wollte nicht, dass es soweit geht und irgendwann gab es keinen Weg mehr daran vorbei. Irgendwann konnte ich nichts mehr daran ändern, den Kunden gehorchen zu müssen, egal wer es war.
Manchmal denke ich, dass ich damit leben könnte, wenn es nur Jackson wäre, aber es war nicht nur Jackson, sondern mehrere Männer am Tag und wildfremde dazu. Keiner kümmerte sich dafür wer ich war und wie es mir ging, und am Ende war auch Jackson nur ein Kunde und machte nach ein paar Stunden Platz für den nächsten.
Ich setze mich auf seine Schoss und kann schon spüren, wie er hart wird.
Er lächelt mich an und fragt, ob ich heute sein erster Kunde sei, ich nicke, auch wenn es nicht stimmt und fange an mich zur Musik zu bewegen. Langsame, verführerische Bewegungen auf seinem Schoss. Ich stehe wieder auf, drehe mich um und strecke meinen Arsch in seine Richtung. Ich streiche mir mit meinen Händen von oben nach unten hinten an meinen Beine entlang. Langsam gehe ich auf die Knie, spreize meine Beine und zeige ihm von hinten meine noch bedeckte Spalte. Ich drehe mich auf meinen Knien wieder um, schaue ihm von unten ins Gesicht und bewege mich langsam auf ihn zu. Er hat noch nicht gesagt, was er sich wünscht, ich weiß also noch nicht, was mich dieses mal erwarten wird, wobei Jackson meistens recht harmlose Wünsche hat.
Nachdem ich wieder langsam aufgestanden bin und je ein Bein neben ihm platziert habe, um meinen Tanz fortzusetzten, packt er mich an meiner Taille und zieht mich ganz nah an ihn heran.
Es amüsiert ihn, dass ich mich erschrecke und sagt ganz knapp: "Zieh dich aus."
Wie bei den meisten Besuchen, war das sein erster Befehl und so gehorche ich. Ich beginne meinen BH zu öffnen und ihn langsam von mir abzustreifen. Sobald meine Brüste entblößt sind, packt er sich die linke, fängt an diese zu massieren und nimmt meinen rechten Nippel in den Mund. Manchmal glaube ich, dass er möchte, dass es auch mir gefällt, also fange ich an zu stöhnen, so wie ich es schon hunderte Male gemacht habe.
Ich stöhne und lege meinen Kopf in den Nacken. Nach kurzer Zeit schaue ich ihn wieder an, wie er an meinem Nippel saugt und gefallen daran findet, meine Brüste zu "verwöhnen".
Nach einiger Zeit streift er mir, immer noch mit seinem Mund an meiner Brust, mit seinen Händen mein Höschen die Beine hinunter. Ich spreize meine Beine für ihn und er legt eine freie Hand zwischen meine Beine und fängt an mich zu streicheln. So bleibe ich stehen, die Hände eines fremden Mannes an meinem Körper und seinem Mund an meiner Brust.
+++ 1 Stunde später +++
Ich bin wieder in der Umkleidekabine. Ich war schon duschen und wurde ganz gut bezahlt. Mat kommt rein und fragt nach seinen 30 %, die wir nach jedem Tag abgeben müssen, wenn wir Kunden hatten. Nach kurzem nachzählen, schaut er zu mir und sagt: "Jackson hat gefragt, ob du auch als Escort arbeiten würdest, ich habe ihm gesagt, dass ich das mit dir besprechen würde, du aber zur Verfügung stehst."
Ich schlucke kurz und frage nur: "Wie hoch sind meine Abgaben als Escort, auch 30%?"
"Ja, es bleibt bei 30 %, aber die Kleider werden nicht gestellt, nur Dessous und Kondome, die du auch hier verwenden würdest."
"Ok, und ich darf frei entscheiden, mit wem ich raus gehe, nicht wie beim Private Room 5?"
Er lacht nur dreckig und antwortet: "Ja, du darfst frei entscheiden, so viel Geld wie du mir einbringst, lasse ich dir das Privileg."
Ich antworte nur knapp: "Ok, ich mach´s", und schon ist er aus dem Zimmer verschwunden und sagt mir beim rausgehen, dass er gleich wieder da ist mit den notwendigen Informationen.
Ich habe keine Ahnung, warum ich so schnell zugestimmt habe, aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich genau, dass Mat mich so oder so angeboten hätte und wenn ich Pech gehabt hätte an noch viel mehr Kunden, so habe ich vielleicht die Möglichkeit, auszuwählen mit wem ich ausgehe.
Keine 5 min später kommt Mat wieder rein und informiert mich, dass mich Jackson morgen hier beim Club um 8 Uhr abholen wird, der Dress Code ist casual elegant und er hat meine Nummer bekommen, um mich selbstständig kontaktieren zu können.
Ich schaue verdattert drein, weil ich nicht so schnell mit einem "Date" gerechnet habe. Mat kann bei meinem Gesicht nur lachen und wünscht mir einen schönen Feierabend. Es ist mittlerweile 1 Uhr nachts und ich darf nach Hause gehen, da ich keine Kunden mehr habe, außer ich will noch an der Stange tanzen.
Ich brauche einen kurzen Moment, um zu verstehen, was er gesagt hat, aber ich bedanke mich schnell und wünsche ihm eine Gute Nacht, normalerweise dürfen wir nicht früher gehen und meine Schichten gehen zwar normalerweise nur bis 3 Uhr nachts und nicht bis 6 Uhr morgens, wie bei den andern Mädels, aber zu zwei Stunden mehr Schlaf sage ich nicht nein.
Während Mat den Raum verlässt, ziehe ich mir schnell was über und verlasse den Club in Richtung meiner Wohnung. Als ich zu Hause angekommen bin, sehe ich, dass ich eine Nachricht von einer fremden Nummer bekommen habe.
Heute war sehr schön, ich hoffe, wir können das ab sofort bei mir wiederholen.
Wenn du willst, können wir uns morgen auch vorher bei einem Café treffen, ich kenne ein schönes recht nah bei der eigentlichen Location. Gib mir einfach Bescheid.
Ich freue mich auf morgen! - Jackson
Ich bin zu verwirrt, um jetzt auf diese Nachricht zu antworten. Ich muss morgen früh raus und muss mir noch Klamotten raussuchen, die ich morgen direkt nach der Uni anbehalten kann, da ich es nicht mehr schaffen werden vor dem Event nach Hause zu fahren. Außerdem ist die Auswahl in meinem Kleiderschrank sowieso etwas mau. Aber das sind future me problems, also um genau zu sein in 5 Stunden future me problems.
Ich nehme mir also fest vor morgen früh in der U-Bahn zu antworten, damit dieses Dilemma vor meiner Klausur geklärt ist und ich es nicht vergessen kann. Viel zu erschöpft und müde falle ich ins Bett und schaffte es gerade noch so einen Wecker für morgen früh zu stellen.