Ich bin da!
5 Jahre vorher
Sirenen ertönten über ein stark in Mitleid genommene Großstadt. Egal wo man hinsah sah man ein Zerstörte Gebäude nach dem anderen und selbst die Straßen waren von Zerstörung nicht verschont geblieben. Die Trümmern von Gebäuden oder Straßenstücke, teilweise sogar Brückenstücke lagen überall herum. Der beißende Geruch von Feuer, der aus zerstörten Autos ausbrach, verbreitete sich über die Gegend aus und Schmerzerfüllte Schreie durchdrang den Sirenengesang. Sie erklangen von überall ob oberhalb oder unterhalb der Trümmer oder aus Autos und Gebäuden. Es herrschte das pure Chaos, als sich auch noch rufe und Kampfgeräusche unter der vielfältigen Geräuschkulisse mischte. Menschen in den verschiedensten Kostümen liefen hektisch umher und retteten die Zivillisten oder befreiten diejenigen die zugeschüttet waren. Obwohl alles drunter und drüber ging erkannte man trotzdem das die Kostümierten alles koordiniert hatten und sorgfältig jeden Bereich abgingen. Grade als einer der Helfer eine Zerstörte Hauswand hochheben wollte, um eine eingeklemmten Frau zu befreien, wurde er aufgehalten als ein anderer Kostümierter ihn von hinten angriff. Während die beiden kämpften, kamen noch zwei andere Personen die währenddessen die Zivilistin befreiten, die eingeklemmt war. Schnell verließen sie das Kampfgeschehen und brachten sich sowie die Frau in Sicherheit. Während die Kostümierten kämpften. Sanitäter, Ärzte und Polizisten rannten im Chaos umher und versuchten alles zu regeln. Diejenigen die Verletzte bei sich hatten schickten sie in bestimmten Bereiche wo Ärzte bereits warteten und alle am Versorgen waren. Sie liefen wie aufgeschreckte Ameisen umher und rannten dahin wo sie grade am meisten gebraucht wurden. Etwas abseits des Hauptkampfgeschehen bewegten sich plötzlich mehrere Trümmer, ohne dass jemand anderes von außerhalb half. Schwarze Ketten schlängelten sich drunter hervor und drückten die riesigen Trümmer mühelos beiseite. Zum Vorschein kam ein ca. 10 jähriges Mädchen, das etwas Mühe hatte raus zu klettern. Ihre Kurzen schwarzen Haare waren zerzaust und verdreckt, ihre Kleidung war an vielen Stellen zerissen und mit Blut und Dreck verschmutzt. Eine zur Hälfte zerbrochene weiße Totenkopfmaske hang ihr noch halb auf dem Kopf und verdeckte die Häfte. In ihrem Gesicht zirrte sich eine lange tiefe Schnittwunde von der linken Schläfe, über das linke Auge, die Nase und den Mund runter zum rechten Wangenknochen. Sie hatte eine Platzwunde an der rechten Stirn und an einer Stelle des Kopfes war ihre Schädeldecke eingedrückt. Wo ihr linker Arm war, war nur noch ein Stumpf der unterhalb ihrer Schulter zu Ende war und nur Notdürftig mit einem dreckigen Tuch verbunden war, um die Blutungen zu stoppen. Dieser war schon tiefrot gefärbt von ihrem Blut. Der ganze Körper war übersät mit Wunden und Blessuren, alle Art. In ihrer rechten Hand hielt sie ein Katana an deren Klinge eine blutrote Flüssigkeit hinablief, an der Spitze abtropfte und auf den Boden auftropfte, wo sich eine kleine Blutlache ausbreitet. Hinter dem Mädchen lagen in Ketten eingewickelt zwei kopflose kostümierte Männer. Die Köpfe lagen etwas von ihr entfernt, die leeren Augen weit aufgerissen. Man konnte noch die Angst und die Furcht in den Gesichtern sehen, die jetzt auf ewig eingefroren waren und mit einem sauberen Schnitt vom Körper abgetrennt waren. Langsam lösten sich die Ketten von den Leichen und zogen sich zurück in den Schatten des Mädchen die aus den Schutt hinaustrat und hinter ihr alles einstürzen lies. Die Toten unter sich begraben. Ihre Pechschwarzen Augen glitten über das Geschehene und dem Chaos. Kurz wurden diese blau doch mit dem Nächsten Wimpernschlag waren sie wie vorher. Wie ein Blitz schoss ein Schmerz durch ihren Kopf, sie hielt sich den diesen und erst als der Schmerz nach lies öffnet sie ihre Augen wieder. Egal wo man hinsah man sah nur Chaos und Zerstörung. Doch wenn man genauer hinsah erkannte man das es ein zentralen Punkt gab woher die Zerstörung ihr Ursprung hatte. Die Explosion die erst alles in ihren jetzigen Zustand gebracht hat und die darauffolgende Druckwelle war Schuld für das Chaos. „Das der auch immer so übertreiben muss. Wenigsten eine Vorwarnung hätte er mir geben können. Aber nein er muss direkt mit einem großen Knall starten.“ ,knurrte das Mädchen und klettert von den Trümmern runter. „Na warte du möchte gern Heldin du bi-“ Ohne auch nur in die Richtung der männlichen Stimme zu gucken schossen drei Ketten drauf zu und durchbohrten dem Mann die Brust. Er trug ein schwarz blauen Anzug mit gelben Highlights. Dazu hielt er zwei Pistolen in seinen Händen. Blut floss aus der Brustwunde und aus dem Mund. Die Ketten zogen sich zurück und der Mann brach tot auf dem Boden zusammen. Ohne ihm auch nur ansatzweise weitere Aufmerksamkeit zu schenken, sah sie Richtung Stadtzentrum.
>Der Zerstörung nach zur urteilen und deren Richtung in der es ausgerichtet ist, muss er im Nordteil der Stadt sein, nahe am Zentrum. Wahrscheinlich ist All Might auch schon bei ihm, der wird wohl kaum hops gegangen sein, durch die Explosion. Die beiden sind mit Sicherheit auch schon bereits am kämpfen. Würde mich jedenfalls nicht wundern. Am schnellsten komme ich zu ihnen wenn ich die Hauptstraße nehme. Ich sollte mich beei-<
Ihr Gedankengang wurde unterbrochen als sie eine männliche Stimme hinter sich rufen hörte:“ Hier ist noch eine Verletzte! Ein kleines Mädchen! Schnell holt ei-„
>Wieso müssen die jetzt nerven. Moment das ist kein Zivilist oder… Ist das ein Held? Wie konnte er sich anschleichen? Obwohl bei dem Lärm ist das kein Wunder. Ich erledige ihn am besten schnell, bevor er weitere Probleme macht.<
Bevor der Held aussprechen konnte, geschweige reagieren konnte, schossen bereits Ketten auf ihn zu und fesselten ihn. Auch dieser Mann trug ein Heldenkostüm der Gelb weiß war. Ein großes G befand sich auf seiner Brust. Seine Augen waren mit einer schwarzen Maske verdeckt. Die Schwarzhaarige zog den Mann mit ihren Ketten zu sich und zwang ihn vor ihr sich zu knien.
>Das sie sich diese Helden auch überall einmischen müssen. Am besten bringe ich ihn zum Schweigen. Mein Katana ist schon schartig. Ich sollte es noch aufheben um All Might auszuschalten. Dann zerquetsche ich den Helden halt Dauert zwar etwas länger aber egal.<
Während sie den Helden weiterhin festhielt, lies sie ihm keine Möglichkeit sich zu befreien. Er ächzte vor Schmerz vor allem als sich die Ketten fester um ihn wickelten. Sein Blick glitt zum Gesicht des Mädchen und er erschrak über ihren Anblick, aber noch mehr vor ihren kalten, gefühlslosen schwarzen Augen, die ihn fixierten. Keine einzige Gefühlsregung war in ihrem Gesicht abzulesen. Sie sah ihn mustern an und erkannte sogleich wer der Mann war.
>Das ist doch der Held Gran Torino. Das Begleithündchen von Shimura und der Mentor von All Might. Das der noch lebt. Vor allem wenn man sein Alter bedenkt. Ganz zu schweigen das er noch als Held scheinbar aktiv ist. Ich sollte ihn doch lieber schnell erledigen und dann weiter. Ich Köpfe ihn, um kein Risiko einzugehen. Dafür müsste meine Klinge noch scharf genug sein, auch um All Might danach noch zu töten.<
Sie hob ihr Katana hoch um ihm den Kopf abzuschlagen. Als sie aus dem Augenwinkel sah wie etwas auf sie schnell zuraste. Schnell sprang sie nach hinten, wobei sich die Ketten um Gran Torino dadurch lösten und er freikam. Dieser zögerte nicht und sah zu das auch er schnell Abstand gewann. Sowohl von dem Mädchen als auch von der Stelle wo er bis grade eben noch war. Da wo noch vor ein paar Sekunden die Schwarzhaarige stand befand sich jetzt ein Stahlbalken, der halb senkrecht aus den Boden ragte. Sicher landete sie auf ihre Füße und suchte den Übeltäter die sie beinah damit zerquetscht hat.
>Das war mehr als knapp, ein paar Sekunden später und ich wäre platt. Ich darf nicht unaufmerksam werden. Das kann ich nicht gebrauchen, nicht in dieser Situation. Wer hat den jetzt überhaupt geworfen? Verdammt nochmal Gran Torino ist auch dadurch aus meinen Ketten entkommen. Scheiße!<
Ein anderer Held in einem grauen Anzug landete neben Gran Torino und half ihm auf. „Seit ihr verletzt?“ „Nein alles Gut. Das war Rettung in letzter Sekunde. Ein paar später und ich wäre tot.“ Er sah hoch zum Mädchen deren Ketten, die noch vor ein paar Sekunden ihn gefesselt hatten, im Boden vor ihren Füßen verschwanden, während diese sie beide mit ihrem Blick fixierten.
>Wer ist das? Das ist doch noch ein Kind, vielleicht grade mal 8 oder 9 Jahre alt. Wieso macht ein Kind sowas? Die ist bereit ohne zu zögern zu töten. Allein die Mordlust die sie ausstrahlt gefriert mir das Blut in den Adern. Wir sollten sie keinesfalls unterschätzen. Ob sie wohl zu ihm gehört?<
„Wer bist du? Gehörst du etwa zu All for One´s Gefolgschaft? Los jetzt rede schon!“ ,fragte Gran Torino das Mädchen, während er versucht die Situation einzuschätzen.
>Sie ist schwer verletzt und hat vermutlich auch schon eine Menge Blut verloren. Ein Kampf würde sie wohl nicht überstehen. Eher würde sie das Bewusstsein verlieren oder sogar dabei sterben. Das sie überhaupt noch stehen und sich bewegen kann ist ein Wunder. Vermutlich wird sie von All for One kontrolliert, wie kann er ein Kind nur so zu sowas schrecklichem zwingen und in welcher Verbindung steht sie zu ihm? Die Ketten werden wohl ihre Macke sein, dadurch kann sie ohne Probleme ein Fernkampf machen ohne sich wirklich bewegen zu müssen und bei dem Gelände ist ein Nahkampf schwer. Ihre Verletzungen werden sie einschränken, sodass sie wahrscheinlich uns nicht ständig ausweichen kann. Weswegen sie garantiert auf ihre Ketten und auf Verteidigung setzten wird. Wir müssen den Überraschungsmoment nutzen um sie zu Überrumpeln. Das wird unsere einzige Chance sein, da wir sie nicht wirklich einschätzen können.<
Er sah zu dem Kind auf deren Antwort er immer noch wartete. Diese sah auf die beiden Helden herab als würde sie über sie stehen. Es war nichts in ihrer Mimik oder ihrer Körperhaltung zu sehen. Man könnte sogar meinen sie sei gar nicht geistlich anwesend und ist nur eine Puppe die funktioniert und handelt. Es herrschte eine Zeit lang schweigen und Gran Torino machte sich bereit anzugreifen, bevor er angegriffen wird. Man konnte die Spannung zwischen den beiden Helden und dem Kind spüren. Langsam neigte sie den Kopf zu den Helden, ihre pechschwarzen Augen auf die beiden gerichtet. Es wurde eiskalt sodass selbst die ausgeatmete Luft gefror. Als der Jetheld zu dem Mädchen sah, gefror ihm das Blut in den Adern und er musste sich zusammenreißen um sich nicht von seiner Angst kontrollieren zu lassen. Das Auge was sichtbar war, war gefühlt von einer tödlichem Kälte und Mordlust. Es schien ihm komplett zu durchdringen, wie eisige Dolche.
>Das ist doch ein kleines Kind. Wie kann ein Kind solche Mordlust ausstrahlen? Das ist doch nicht normal. Das ist überhaupt nicht normal.<
Seine Beine waren am zittern und er musste mehrmals tief durchatmen um sich zu beruhigen. „Was geht es euch an, ihr die sich Helden der Gesellschaft nennen?“ ,die Stimme der Schwarzhaarigen triefte vor Kälte, Spott und Hohn, während ihr Gesicht keine Regung zeigte:“ Glaubt ihr ernsthaft ihr kommt zu Zweit gegen mich an? Ihr habt ja keine Ahnung wen ihr vor euch habt. Ihr Unterschätzt mich gewaltig. Es ist Zeitverschwendung euch zu sagen wer ich bin, denn ihr seit sowieso gleich tot und Madenfutter. Ihr hättet weglaufen sollen, als ihr es noch konntet. Jetzt erwartet euch nichts mehr als der kalte Tod.“ Sie verstärkte den Griff um ihr Katana. Hinter ihr hatte sie heimlich mehrere Ketten genutzt um Trümmer aufzuheben, ohne das die anderen es mitbekamen.
>Ich muss schnell sein, Gran Torino kann mit seiner Macke ohne Probleme mein Tempo erhöhen und der Attacke ohne Probleme ausweichen. Wenn ic- AHHH!<
Plötzlich schoss ein schmerzhaftes pulsieren durch ihren ganzen Körper und in ihren inneren zog sich alles zusammen, was sie selber sich krümmen lies. Ihre Augen waren aufgerissen und flackerten zwischen dem Pechschwarzen und einem Eisblauen Farbton. Bilder tauchten vor ihren Inneren Auge auf. Doch waren sie zu verschwommen als das sie was erkennen konnte.
>Nein! Nicht jetzt! Gib jetzt nicht auf! Reiß dich zusammen! Verdammte Scheiße!<
„Jetzt!“ Gedämpft hörte sie wie Gran Torino brüllte, als auch schon die beiden auf sie zustürmten. Sie kämpfte gegen die Schmerzen an und biss die Zähne zusammen. Ehe sie aufschaute.
>Nein nicht so schnell!<
Schnell ließ sie mit ihre Ketten die Trümmern auf die beiden zuwerfen und versuchte dann deren Angriff auszuweichen. Doch ehe sie reagieren konnte, spürte sie ein Tritt in den Bauch und wurde zurückgeschleudert. Die Schmerzen hatten ihr Reaktionsvermögen verlangsamt. Sie schlug mit dem Rücken gegen eine Wand und der Aufprall presste ihr jedes kleines bisschen Luft aus der Lunge. Hustend und Blut spuckend versuchte sie Luft in die brennenden Lungen zu kriegen, während ihre Sicht verschwamm und ein Klingeln in ihren Ohren ertönt. Langsam rutschte sie auf den Boden, die Hand auf den Brustkorb gepresst.
>Verdammt ist der Schneller geworden als früher?! Meine Verletzungen lassen keine schnelle Bewegungen zu. Also kann ich mich nicht auf meine Schnelligkeit verlassen, wodurch er deutlich im Vorteil mir gegenüber ist. Ich werde wohl mich auf meine Ketten und meine Kraft verlassen müssen.<
Ihre Sicht klarte sich etwas. Gran Torino kam unterdessen auf sie zu, an dem Blut was an seinem linken Stiefel klebte ahnte sie das er sie tatsächlich wie vermutet getreten hat. Die Schwarzhaarige versuchte ein klaren Kopf zu bekommen und sich zu sammeln, damit sie ein Gegenangriff starten kann.
>Jetzt steh doch schon auf! Du musst dich bewegen!<
Jedes Körperteil brannte vor Schmerz und durch den Tritt war ihr auch noch übel geworden. Gran Torino stand jetzt fast vor ihr und ließ ich dadurch kaum Zeit für ein Gegenangriff. „Ergebe dich Mädchen. Du hast keine Chance mehr. Deine Verletzungen sind viel zu stark. Einen Kampf würdest du nicht überleben, nicht in deinem Zustand. Bevor du uns töten kannst stirbst du vorher beim Versuch.“ Mit zusammengebissenen Zähnen sah sie hoch, ihre Sicht klarte sich endlich komplett und das Klingeln in den Ohren nahm ab.
>Scheiße! Ich muss Zeit gewinnen um ein Überraschungsangriff zu machen. Es ist keine Zeit um sich erst eine Kampfstrategie zu überlegen. Hier hilft nur noch handeln und hoffen das es klappt.<
Sie ließ ihr Katana los und hob ihre Hand zum Zeichen das sie sich kampflos ergibt. „Du machst das richtige Kind, egal was All for One die versprochen hat, es ist es nicht wert. Wir bringen dich jetzt zu einem Arzt nachdem wir dich gefesselt haben.“ Er drehte sich um zu dem anderen Helden.
>Vollidiot!<
Sofort griff das Mädchen nach einem Stein und holte damit aus. Doch ehe sie damit auf Gran Torino einschlagen konnte, wich dieser aber aus und beförderte sie mit einem weiteren Tritt gegen die nächste Wand. Ein schmerzhafter Aufschrei ertönte von ihr und sie sank gekrümmt auf den Boden.
>Scheiße! Steh wieder auf<
Sogleich versuchte die Schwarzhaarige sich aufzurichten doch ein Fuß drückte sie zurück auf den Boden. Durch die Schmerzen konnte sie sich nicht dagegen wehren. „Du solltest liegen Bleiben Mädchen. Deine Verletzungen sind zu stark. Du stirbst noch wenn du so weiter kämpfst. Verdammt nochmal sei vernünftig und gib endlich auf.“ Er sah runter zu dem Kind, als plötzlich eine laute und kräftige Stimme über den ganzen Lärm hinweg ertönte:“ Es ist alles gut! Und Warum? Weil ich jetzt hier bin!“ Gran Torino und der andere Held waren dadurch abgelenkt und sahen in der Richtung woher die Stimme kam. Dort stand ein riesiger über 2 m großer und Muskellöser, blondhaariger Mann. Er trug ein blau, weiß roten Ganzkörperanzug und er grinste breit. Zwei Haarsträhnen standen senkrecht nach oben. Auch die Schwarzhaarige sah auf.
>War ja klar das er so ein übertriebenen Auftritt hinlegt. Unauffällig kennt der Typ wohl nicht. Warte we-<
Bevor sie ihren Gedankengang beenden konnte tauchte ein weiterer Mann auf, der in einem schwarzen Anzug. Dieser greift sogleich den Blondhaarigen an und verwickelte ihn in einen direkten Kampf. Ehe man sich schon versah waren beide verschwunden und man hörte nur noch die Kampfgeräusche der beiden. Während die beiden Helden abgelenkt waren, die sie festhielten, nutzte die Schwarzhaarige die Chance.
>Jetzt oder nie! Nochmal so eine Chance bekomme ich nicht.<
Ketten schossen hoch und schlangen sich um die Füße ihrer Gegner. Ehe die beiden auch nur reagieren konnten wurden sie von ihr weggeschleudert. Das Adrenalin schoss durch ihre Adern und blendete ihre Schmerzen aus. Schnell sprang sie auf, schnappte sich ihr Katana und rannte los. So schnell es ihre Kräfte und ihr Körper zuließen rannte sie zu der Richtung wo die Kampfgeräusche der beiden Männern herkamen.
>So ein verdammter Mist! Jetzt ist All Might auch noch hier! Ich muss schnell zu ihm. Bevor es zu spät ist.<
Ein Beben durchfuhr die Erde und eine Druckwelle kam auf sie zugeschossen. „Scheiße!“ Ohne groß nachzudenken stach sie ihr Katana in die Erde und hielt sich daran fest um nicht weggeschleudert zu werden. Als die Welle nachließ riss sie ihr Schwert aus der Erde und sah nach vorne. Zwischen den zerstörten Gebäude erkannte sie zwei Männer die mit einer unglaublicher Kraft und Schnelligkeit gegeneinander kämpfen, das man es kaum mit den Augen nachverfolgen konnte. Druckwellen gingen von den beiden aus wenn sie gegeneinander sich schlugen. Gleichzeitig waren sie dabei so schnell, das man den Kampf nur Schwer mitverfolgen konnte. Teilweise sah man nur schemenhafte Gestalten von den beiden.
>Die beiden haben eine Unglaubliche Kraft. Wenn sie so weiter machen zerstören sie die Stadt noch komplett. Dann gab es hier mal eine. Ich muss All Might aufhalten. So schnell wie mö- Ahh! SCHEIßE!<
Sie musste husten und spuckte dabei Blut. Außer Atem kniete sie sich hin um nicht gleich zusammenzubrechen. Ihre Lunge schmerzte bei jedem Atemzug und erschwerte ihr dadurch das Atmen. Auch der Rest ihres Körper war am zittern vor Schmerzen und innerlich schrie etwas in ihr und versuchte alles zu übertönen. Eine kleine Stimme die versuchte gegen ihr inneren Chaos und Lärm durchzudringen. Schnell schüttelte sie den Kopf um es abzuschütteln und zwang sich wieder auf die Beine.
>Reiß dich zusammen und steh wieder auf. Nicht aufgeben! Du musst dich zusammenreißen und weiterlaufen. Nicht stehen blei- Warte mal… Ist da etwa jemand? Ein Mann nach den Schritten zu urteilen…Scheiße und er greift an!<
Ein zischen ertönte rechts von ihr und sie wich schnell nach links aus. Kurz darauf schoss ein weißes Band an ihr vorbei und schnitt ihr leicht in die Wange dabei.
>Was zur Hölle ist das? Ist das seine Macke?<
Mit ihren Katana wollte sie das Band durchtrennen als, es eine Kehrtwende macht und wieder zu ihr stürmt. Gleichzeitig kamen noch weitere Bänder auf sie zugeflogen.
>Was sind das für Bänder?! Ich muss ausweichen bevor sie mich kriegen.<
Die Schwarzhaarige sprang in die Luft und die Bänder verfehlten sie knapp, ehe sie sich miteinander verschlangen. Ihr Blick verfolgte den Weg der Bänder und blieben auf ein Mann stehen der diese Bänder um sein Hals trug. Mit einer geschickten Drehung landet sie sicher auf den Boden und bemusterte sogleich den schwarzen Helden. Er trug ein schwarzen Anzug, seine schulterlangem schwarzen Haare waren offen und nach oben gerichtet. Er trug eine Gelbe Brille mit Seeschlitzen.
>Noch so eine Nervensäge. Langsam reicht es wirklich. Ich mache kurzen Prozess mit dem Typen.<
Sie streckte ihren Arm aus um Ketten auf ihn zu schießen doch nichts passierte.
>Was? Wieso funktioniert meine Macke nicht? Warte mal… Gelbe Brille und Fesseltücher… Verdammt! Warum ausgerechnet dieser Typ! Dann wohl auf die Altmodische Tour.<
Sie hob ihr Schwert Kampfbereit an. Ihre Blicke trafen sich, während beide Parteien sich gegenseitig
>Das ist Eraserhead, All for One hat mir von ihm erzählt. Seine Macke löscht andere Macken aus solange er die Person ansieht. Dadurch sind diejenigen bereits erledigt die sich nur auf ihrer Macke verlassen und keinerlei Kampferfahrung ohne Macke haben. Ich habe keine andere Wahl. Hier komme ich nur im Nahkampf weiter. Oder ich muss es schaffen das er den Blick von mir abwendet, was er wohl kaum freiwillig tun wird. Ich muss aber aufpassen. Wenn er mich mit einen seiner Bänder erwischt bin ich erledigt. Da werde ich mich wohl kaum so schnell wieder befreien können und meine Klinge ist zu stumpf als, das sie diese durchschneiden kann. Er wird seine Bänder wahrscheinlich genauso geschickt einsetzten können wie ich meine Ketten. Aber er sollte nicht die genaue Präzision haben wie ich mit meiner Macke.<
Eraserhead sah das Mädchen mustern an. Die pechschwarzen Augen die ihn nicht aus den Augen ließen, nahmen jedes Detail von ihm auf. Es schien als ob sie ihn und jeder seiner Bewegungen studierte. Er hatte Respekt das sie seinen Bändern ausweichen konnte, überhaupt das sie sich bei der Anzahl der Verletzungen, die sie erlitten hatte, noch bewegen kann. Doch ließ er sich nicht von ihrem körperlichen Zustand beeinflussen. Alleine die Ruhe die sie ausstrahlte, obwohl er ihre Macke ausgelöscht hat, ließ alle Alarmglocken bei ihm läuten.
>Das sie überhaupt noch stehen kann ist ein Wunder, wahrscheinlich hält das Adrenalin das Kind noch auf den Beinen. Da fehlt trotzdem nicht mehr viel und sie bricht zusammen. Trotzdem sollte ich sie nicht unterschätzen, egal was für ein schrecklicher Anblick ihr körperlicher Zustand zeigt. Gut das Gran Torino alle gewarnt hat vor diesem Mädchen. Ich muss höllisch aufpassen, sie wird nicht zögern mich zu töten wenn sie die Chance dazu hat… Ob One for All sie wirklich kontrolliert? Ich kann mir kaum vorstellen das sie es freiwillig tut, außer mit Manipulation. Aber diese Kälte und die Mordlust die von ihr ausgehen sind doch nicht normal. Egal ich muss sie aufhalten bevor sie bei All Might und All for One ankommt. Ansonsten wird der Kampf wohl sehr schnell entschieden sein und zwar in einer Richtung die uns nicht gefallen wird.<
„Wer bist du Mädchen?“, fragte der Löschungsheld ohne auch nur eine Sekunde seine Augen von ihr ab zu wenden.
>Ich darf nicht zulassen das sie eine Chance bekommt ihre Ketten zu benutzen. Sie wird sie garantiert mit einer großen Genauigkeit kontrollieren können und sie nutzen um mich zu töten.<
Doch statt das er eine Antwort von ihr bekam, stürmte sie mit einer Schnelligkeit auf ihn zu, die man gar nicht in ihrem Zustand erwartet und holte zum Tritt aus.
>Verdammt ist die schnell!<
Er hob schnell seine Arme um sich zu schützen und blockte den Tritt dadurch ab. Schnell lies er seine Bänder zu ihr fliegen, doch diesen wich sie geschickt aus und setzte zum Gegenschlag an. Im Hintergrund hörte er All Might gegen One for All kämpfen. Kurz war er abgelenkt als ein Knall aus deren Richtung kam. Das Mädchen nutzte diese Sekunde Unaufmerksamkeit und trat mit ordentlicher Kraft ihm in die Seite. Ächzend packte er ihr Bein, drehte sich mit ihr und schleudert sie durch den Schwung von sich weg. „Gib auf Kind! Du bist nicht in der Verfassung zu kämpfen! Sei doch vernünftig! Was bringt dir das dich zu Tode zu kämpfen?!“ Er sah zu ihr. Sie drehte sich im Flug und stieß sich von der Hauswand ab. Mit dem Schwung stürzte sich das Mädchen direkt auf Eraserhead. Doch bevor sie überhaupt ihn erreichen konnte hatte sich eins seiner Bänder um ihren Fuß geschlungen und rissen sie runter auf den Boden. Mit einem Schmerzschrei schlug sie auf. Ihr ganzer Körper schrie auf vor schmerzen und sie spürte wie mehrere Rippen brachen. Hustend und Blut spuckend versuchte die Schwarzhaarige verzweifelt Luft zu bekommen. Eraserhead stand über ihr und sah sie ernst an. „Du hast verloren. Jetzt hör auf, deine Rippen sind gebrochen von den anderen Verletzungen ganz zu schweigen. Es hat kein Sinn wenn du weiterkämpfst.“
Er kniete sich hin um sie zu fesseln als man ein ohrenbetäubendes knallen hört und eine Druckwelle sie beide erfasst. Dadurch verschwand die Anwendung von Eraserheads Macke auf dem Mädchen, als er sein Blick gezwungenermaßen abwenden musste und diese lies sich sogleich von ihren Ketten auffangen um nicht wieder irgendwo gegen zu knallen. Alles in ihr drehte sich im Kreis und sie musste sich verkneifen sich nicht zu erbrechen.
>Ohh Scheiße… Noch so ein Flug und ich kotze wirklich noch… Scheiße alles tut weh…<
Langsam setzte sie sich auf ihre Beine und ihr Blick fiel auf Eraserhead der grade aus einer Hauswand kletterte und hustet. Bevor dieser reagieren konnte und ihre Macke wieder löschen konnte, schossen auch schon Ketten auf Eraserhead und fesselten ihn an einem riesigen Trümmerstein das mal eine Hauswand war.
>Jetzt habe ich dich du kleiner Pisser! Seine Macke ist echt nervenraubend und zum kotzen. Egal jetzt sitzt er erst mal fest.<
Ihre Ohren klingelten durch das erneute schleudern und das Atmen war nur noch erschwert und unter Schmerzen möglich. Sie hob ihr Katana und hielt es dem Löschungshelden an der Kehle.
>Besser ich erledige ihn jetzt solange er wehrlos ist. Dann kann er keinen mehr einschränken. Auch wenn All for One lieber die Macke haben möchte, doch das Risiko ist zu hoch das er seine Pläne zunichte macht und ihn aufhält. Das kann ich nicht eingehen.<
Mit kaltem Blick sah sie zum Profihelden, wurde aber durch ein Schrei abgelenkt. Ein Schrei der ihr das Blut in den Adern gefrieren lies, den sie erkannte sofort von wem dieser kam.
>All for One! NEIN! SCHEIßE! SO EINE DRECKSSCHEIßE!<
Ohne sich auch nur weiter mit Eraserhead zu beschäftigen rannte sie los zum Zentrum. Je näher sie ihrem Ziel kam umso mehr spürte sie wie ihre Kräfte sie immer mehr verließen. Mit großer Mühe verdrängte sie die Schwere und Einladende Schwärze die sie einholen will.
>Ich muss weiter! Ich muss weiter! Ich muss ihn erreichen bevor es zu spät ist! Ich muss weiter! Lauf weiter! Lauf!<
Völlig außer Atem und mehr Bewusstlos als wach kam sie an ihrem Ziel an, wo sie die beiden sah. Beide waren schon schwer verletzt. All for One lag auf den Boden und es sah mehr als schlecht für ihn aus, sein Körper sah aus wie eine einzige große Wunde, das Gesicht kaum erkennbar. All Might stand über ihn um zum letzten und finalen Schlag auszuholen.
>Nein… Nein! Nein er darf ihn nicht töten! Nein das darf ich nicht zulassen…Ich muss ihn aufhalten… Ich muss…<
Ihre Beine begangen sich wie von Selbst zu bewegen und sie rannte zu den Beiden, mit nur einem Ziel vor Augen. All Might bekam die nähende Person nicht mit und sein Blick ruhte auf All for One. „Es ist vorbei All for One. Du hast verloren und wirst niemanden mehr schaden. Deine Schurkenzeit hat hier und jetzt ein Ende. Dafür werde ich sorgen.“ Er holte zum Schlag aus, als man jemanden schreien hört. „SENSEI! NEIN!“ Er wich mit den Kopf nach hinten und konnte grade so noch ausweichen. Sein Blick glitt zur Seite woher die Ketten kamen, die ihm fast den Kopf abgeschlagen hätten und er entdeckte ein schwarzhaarige kleines Mädchen. „Was zum-„ „Wo schaust du denn nur hin All Might? Deine Aufmerksamkeit sollte auf mir liegen!“ All for One nutzte die Chance das sein Gegner abgelenkt war und griff All Might mit aller Kraft an. Doch womit er nicht rechnete war das er ebenso ein Schlag abbekam. Das Mädchen wurde durch den erneuten Druck weggeschleudert und schlug hart auf den Boden auf, wo sie noch etwas wegrollte. Ihr Blick glitt zu den Männern. Sie wusste und sah das beide Schwer verletzt waren. Jeder Schlag der beiden konnte der letzte sein. Doch man sah das es um All for One um weiten schlechter stand als um All Might.
>Ich muss was tun, sonst stirbt er… Was so- Ahhh!<
Ein beißender Schmerz schoss durch ihren Kopf und sie kniff die Augen zusammen. Die Schmerzen ignorieren zwang sie sich die Augen zu öffnen und zum Geschehene zu sehen.
>Steh auf! Komm schon! Du musst aufstehen! Hilf ihm!!! STEH ENDLICH AUF!!! MACH WAS!!!<
Mit der größten Mühe streckte sie ihre Hand zu den beiden um ihre Ketten in deren Richtung zu schießen. Doch nichts passierte. Egal wie sehr sie sich mit ihrer letzten Kraft anstrengte, ihre Ketten tauchten nicht auf. Als sie Schritte hinter sich hörte traf sie die Erkenntnis, warum ihre Macke sich nicht aktivieren ließ.
>Nein… Nein… Nein… Nein das darf doch nicht wahr sein… Nein wir dürfen nicht verlieren… Nein… Warum nur… Warum… Nein…<
Ihre Sicht verschwamm immer mehr und alles fühlte sich nur noch gedämpft an. Allmählich ließen die Schmerzen nach und eine schwäche machte sich in ihr breit. Vor ihren Augen tauchten Schwarze Stiefel auf und versperrten ihr die Sicht. Die Schwarzhaarige versuchte sich aufzurichten, doch ihr Körper wollte ihr einfach nicht mehr gehorchen. Egal was sie versuchte kein Muskel rührte sich mehr.
>Nein… komm schon…<
Sie sah mühsam nach oben und blickte direkt in Eraserheads Gesicht. Dieser kniete sich vor ihr hin. Er hatte seine Brille abgenommen und sah sie mit roten Augen an. Ein leichter Schnitt zierte seine Kehle wo noch vor kurzem das Katana des Mädchen war und blutete leicht. „Es ist vorbei.“, sprach er mit ruhiger Stimme. Langsam senkte das Kind den Kopf auf den Boden.
>Nein, es darf nicht vorbei sein. Wir dürfen doch nicht verlieren. Nicht nach alles was wir geschafft haben. Nein…<
Seine Bänder schlangen sich um das Mädchen und hielten sie an Ort und Stelle fest. Auch wenn er sicher war das sie sich nicht mehr bewegen konnte, ging er lieber kein Risiko ein. Ihr Blick wand sich von ihm ab und sah zu der Stelle wo noch vorhin All for One und All Might gekämpft haben. Langsam lichtete sich der Staub und Rauch der die beiden umhüllt hatte und gaben die Sicht auf die beiden frei. All for One lag auf den Boden, während All Might über ihn stand. Ein großes Loch war seitlich an seiner Brust zu erkennen und er drohte auch beim leichten Luftzug umzukippen. Es war so Still das man selbst eine Stecknadeln fallen hören konnte.
>Nein… Nein das darf nicht sein… Bitte nicht… Sensei… Sensei steht auf… Bitte steht auf…<
Die Schwarzhaarige sah zur All for One. Ihre Sicht wurde immer verschwommener und die tiefe schwärze einladender. Sie hatte nicht mehr die Kraft sich dagegen zu wehren und verlor das Bewusstsein. Ihr Kopf sackte auf den Boden und sie glitt in die Herrliche Schwärze die sie mit geöffneten Armen bereits erwartet.
Nach einiger Zeit kam sie etwas zu sich und sah auf eine weiße gekachelte Decke. Immer wieder leuchtete eine grell leuchtende Lampe ihr ins Gesicht. Mehrere Stimmen redeten hektisch miteinander und sie spürte das ihr etwas auf den Mund gedrückt wurde. Das Atmen fiel ihr dadurch wesentlich leichter, als vorher. Etwas drehte sie ihren Kopf zur Seite und erkannte Leute in weißen Kitteln.
>Wo bin ich?<
Es waren Ärzte die sie auf einer Trage durch den Krankenhausflur schoben. Jemand leuchtete mit einer Taschenlampe in ihre Augen und ein anderer sprach:“ Puls und Blutdruck sinken kontinuierlich. Sauerstoffsättigung ist wieder etwas gestiegen und liegt jetzt bei 89%“ „Sie muss sofort in den OP! Augenreaktion rechte Seite verlangsamt auf der linken Seite nicht mehr vorhanden. Piept jemanden von der Neuro an. Die Schädelverletzung hat wohl ihr Gehirn beschädigt.“ Sie bekam noch mit wie sie in ein Raum geschoben wird. Ehe sie auch wieder in die tiefe Bewusstlosigkeit sank.