Der Krieg Verändert

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Summary

Ich schreibe noch nicht sehr lange deswegen freue ich mich besonders über Feedback.

Status
Complete
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
16+

Chapter 1

Ich sah, wie Soldaten und Magier um ihr Leben kämpften, auf beiden Seiten des Krieges, doch das ließ mich kalt.Wir drangen weiter nach vorne, und mit mir und meiner Magie waren wir schon in kurzer Zeit überlegen. Denn der Ehrgeiz, mein Zuhause zu beschützen, ist größer als die Trauer für die gefallenen Männer und Frauen, die um das Gleiche kämpften wie ich .Durch meine Magie sind schon viele feindliche Soldaten und Magier gefallen, und während das geschah, spürte ich keine Reue gegenüber den gefallenen Menschen . Denn sie waren es, die den Krieg begannen und mein Zuhause bedrohten – wie kann man nur so eiskalt sein?

Unter diesen schrecklichen Geräuschen hörte ich eine mir bekannte Stimme. Ich wollte zu dieser Stimme, doch der Kommandant schrie übers ganze Schlachtfeld: „Wir haben alle feindlichen Angriffe abgewehrt, zieht euch zurück ins Lager!“ Ich konnte es nicht glauben wieso jetzt? Jetzt wäre doch der perfekte Zeitpunkt zum Angreifen gewesen.

Im Lager angekommen, lobte der Kommandant uns und schlug vor: „Ihr solltet euch über den ersten Sieg freuen, feiert, verbringt Zeit miteinander.“ Aber ein anderer Soldat schrie verbittert: „Wie sollen wir uns freuen? Wir haben viele unserer Kameraden verloren. Ich kann mich nicht freuen, wenn ich weiß, dass sie noch ein ganzes Leben vor sich hatten!“ Daraufhin antwortete der Kommandant: „Was hast du erwartet? Der Krieg ist nichts Schönes, es werden noch viele Kameraden fallen, aber das wird uns nicht aufhalten!“

Es wurde still. Niemand sprach, bis schließlich ein Soldat zu reden begann: „Ich bin nicht freiwillig hier, so wie viele andere. Ich bin nicht freiwillig hergekommen, aber ich bleibe aus freien Stücken hier, damit der Tod unserer Kameraden nicht umsonst war!“ Danach sprach ein Magier : „Ich war einer der ersten, die sich für den Krieg meldeten. Ich bin ein Magier und von äußerstem Nutzen. Ich kämpfe nicht für mich, sondern für dieses Land!“ So ging es die ganze Zeit weiter. Jeder sagte, warum er hier sei, und mir war nicht bewusst , wie viele Leute nicht freiwillig hier waren und dann ihr Leben hier lassen mussten.

Ich gab mir einen Ruck und sprach: „Ich bin freiwillig hier um unsere Heimat zu beschützen. Meine Familie lebt nicht mehr, aber dieses Land unterstützte mich, deshalb stehe ich jetzt hier!“ Für kurze Zeit vergaß ich, dass wir uns in einem Krieg um Leben und Tod befanden, doch dies hielt nicht lange an, denn der Kommandant rief uns alle herbei und sagte: „Seht, was die feindliche Truppen versucht haben! Sehen Sie hier genau hin, das ist ein Spion!“ Jeder schwieg, denn jeder wusste, was jetzt mit dem Spion passieren würde. In der nächsten Sekunde lebte er nicht mehr. Es ging so schnell, dass ich nur zittern konnte. Der Kommandant hatte ihm das Leben mit nur einem Hieb mit dem Schwert genommen, und erst jetzt wurde mir wieder bewusst ,dass im Krieg gibt es kein Vertrauen, kein Wir, sondern nur ein Ich. Jeder versucht hier zu überleben, und hinter jeder Ecke lauert ein neuer Feind, der überleben will. Nur die wenigsten kämpfen für ein Wir.

Der Kommandant war wütend, das sah man ihm an! Wir wussten alle, dass wir jetzt angreifen werden. Ich meldete mich freiwillig, um an der Front zu kämpfen. Wir machten uns bereit und in der nächsten Sekunde standen wir schon da und kämpften plötzlich sah ich jemanden der mir mein Blut kochen ließ. Wie kann das sein? Es wurde doch gesagt… Nein, das ist nicht echt! Er ist doch nicht böse, er… er lebt doch nicht mehr. Aber er ist es. Ich erkenne ihn wieder, auch nach all den Jahren hatte er sich nicht verändert.

Vor mir stand mein totgeglaubter Bruder! Er sah genauso erschrocken aus wie ich, mit der Ausnahme, dass in seinem Gesicht eher ein Akt der Freude zu sehen war. Am liebsten wär ich auf ihn zugerannt, um ihn zu fragen, wie das sein kann. Ich erinnerte mich noch genau an den Tag, wo alles passierte. Es fing alles wie ein gewöhnlicher Tag an ,ich spielte mit meinem Bruder Verstecken, und unsere Eltern stritten sich wie immer. Doch dieses Mal war es anders; mein Vater schrie: „Ich hab die Nase voll von dir, ich und mein Sohn werden gehen!“ Ich hörte, wie meine Mutter weinte, doch am darauf folgenden Tag passierte es auch so .Mein Vater und mein Bruder gingen! Ungefähr einen Monat später bekamen wir eine Nachricht, dass mein Vater und mein Bruder gestorben seien, aber man fand nie ihre Leichen. Ein paar Jahre später starb dann auch meine Mutter. Also fragte ich mich noch einmal: Wie kann das sein? Mein Bruder sah mich an, als könnte er mir in die Seele schauen, und sagte: „Ich werde dir später alles erklären!“ Ich wollte anfangen zu weinen ,endlich habe ich ihn wieder, endlich bin ich nicht mehr alleine! Es ist mir egal, wie er überlebt hat, ich habe ihn endlich wieder nach all diesen Jahren!Ich hatten ihn vermisst nur bei ihm hatte ich mich zuhause gefühlt und dieses Gefühl hat mir alle diese Jahre gefehlt!

Ich war in meiner eigenen Welt, doch eines verstand ich immer noch nicht: Mein Bruder war doch nicht böse, also warum kämpft er auf der falschen Seite? Plötzlich sah ich einen Pfeil auf mich zukommen, aber diesmal war es anders. Ich erstarrte vor Angst und konnte mich nicht bewegen. Der Pfeil kam immer näher, ich kniff die Augen zusammen und bereitete mich darauf vor zu sterben. Doch es passierte nicht .Langsam öffnete ich die Augen und sah einen Schatten, der mich bedeckte. Ich traute mich nicht, aufzublicken, ich wollte nicht in die Augen dessen schauen, der mich gerettet hatte. Aber eine schwer atmende Stimme sagte: „Sei nicht traurig. Ich bin froh, dass ich sterben konnte, nachdem ich dich gesehen habe. Ich hatte dich vermisst, Schwester.“

Meine Knie wurden weich, ich sackte zusammen, und Tränen flossen mir über das Gesicht. Mein Bruder lag in meinem Schoß, der Pfeil steckte immer noch in ihm. Ich verspürte Trauer und Wut gleichzeitig endlich hatte ich ihn wieder, und nun ist er tot, und ich bin wieder allein. Und das alles nur wegen des Krieges! Ich streichelte meinem Bruder den Kopf und erinnerte mich an all die schönen Momente mit ihm, während die Tränen weiter über mein Gesicht flossen. Es war, als würde mir jemand langsam ins Herz stechen, damit es umso mehr weh tut und dieses Gefühl konnte nur mein Bruder heilen so wie er es früher immer tat .Er hörte auf zu atmen .Ich schrie:„Warum er warum nicht ich warum muss er mich immer beschützen!“Es war schlimm genug ihn einmal zu verlieren doch ein zweites mal halte ich nicht aus!Doch eines wusste ich ,ich kann ihn nicht hier liegen lassen,mit einem Ausdruck von Entschlossenheit nahm ich ihn vorsichtig ihn meine arme schriet für schriet ging ich rauß aus dem Schlachtfeld auf dem Weg sah ich viele tote viel Menschen die weinten früher interessierte ich mich nicht dafür aber jetzt weiß ich wie sich das anfühlt.Ich wollte einfach nur weg hier,ich möchte mich ihn Ruhe von ihm verabschieden das ist das mindeste.Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an bis ich an einem abgelegenen Ort war.Mit meinen Händen buddelte ich ein Loch ,ich weinte immer noch plötzlich umarmte mich jemand von hinten ,normalerweise hätte ich denjenigen wegstoßen aber genau das brauchte ich jetzt.Als ich mich umdrehte konnte ich es kaum fassen es war mein Vater!Er sagte nur leise:„Ich beantworte dir später deine Fragen aber lass uns jetzt erst uns um deinen Bruder und meinen Sohn kümmern.Zusammen buddelten wir ein großes Loch,ein letztes Mal hielt ich ihn in meinem Armen .Zusammen mit meinem Vater buddelten wir das Loch zu wir blieben dort auch noch eine ganze Weile plötzlich fing mein Vater an zu heulen und sagte:„Nun hab ich euch beide verloren es tut mir leid .“Ich aber sprach zu meinem Vater:„In einer Sache hast du recht du hattest mich verloren aber jetzt bin ich hier für einen Neuanfang kannst du mich kurz alleine lassen .“Mein Vater nickte verständlich.Ich flüsterte leise zu meinem Bruder:„Danke das du mich so wie immer gerettet hast ,ich wünsche dir ein schönes Leben da oben und ich weiß das du mir von da oben immer beschützten wirst ,ich hab dich vermisst!“Ich ging zu meinem Vater um ihn zu fragen:„Wie kann das sein ich dachte ihr seid Tod und wieso Kämpft ihr auf der bösen Seite?“Mein Vater antwortete:„Ihr dachtet wie seinen Tod weil wir uns andere Land geflüchtet sind,als ich mich mit deiner Mutter striet wollte ich so weit weg wie möglich und so wenige wie möglich von meiner Vergangenheit behalten deshalb wechselten wir auch die Identitäten und wegen deiner anderen Frage warum denkst du das unsere Seite böse ist , in dem Land wo ich und dein Bruder lebten war Hungersnot und dein Land wollte uns Nix geben weil es selbst nicht genug hatte so sagte es uns zumindest jeder Mann sollte in den Krieg ziehen Frauen dürften Freiwillig am liebsten wären wir garnicht in den Krieg gegangen aber unser Land ist nicht böse nicht alles was böse Scheint ist auch böse!“Ich sagte darauf:„Ich geb zu das ich die Dinge nie anders gesehen hätte vielleicht hast du auch recht aber warum hast du mich zurückgelassen!“Mein Vater antwortete darauf:„Das ist eine gute Frage in Grunde ist sie ganz einfach zu erklären ich hatte nur genug Geld für ein Kind und ich könnte dich von deiner Mutter nicht trennen.“Danach sprach ich noch lange weiter mit meinem Vater und ich begann mich mit ihm zu verstehen ,es verging einige Zeit aber mein Vater und ich waren in mehr ein Teil dieses Krieges wie hatten uns ein schönes Leben aufgebaut und besuchten oft das Grab meines Bruders auch wen ich ihn vermisste war mein Vater immer da um mich zu trösten.Der Krieg endete als meine alte Heimat zurückzog das andere Land erhielt das geförderte Essen und ich hatte aus dieser Geschichte viel gelernt.