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Golden Destiny

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Summary

Seit vielen Generationen liegt ein dunkler Schatten über dem Königreich- die Magie, einst verehrt und hoch angesehen, wird aus Angst und purer Machtgier unterdrückt. Der herrschende König erstickt jeden Widerstand im Keim. Doch eine Prophezeiung lässt Hoffnung aufkeimen: Eine junge Frau, gesegnet mit einer gefährlichen Gabe, soll das Schicksal des Landes verändern. Wird sie den König stürzen und das Reich aus seinen Fesseln befreien können? Und ist sie bereit, den Preis für die Befreiung zu zahlen?

Genre
Fantasy
Author
Kritschi
Status
1d ago
Chapters
6
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1

Liebe Lesende! 🖤

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Bitte beachtet, dass es sich bei den veröffentlichten Kapiteln um eine Rohfassung handelt. Daher können Rechtschreib-, Grammatik- und andere Fehler enthalten sein. Ich bitte um Verständnis, freue mich aber trotzdem über Anregungen und Kritik.

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Die Geschichte ist bereits weit fortgeschritten, sodass ihr euch auf regelmäßige Updates freuen könnt. Neue Kapitel erscheinen mindestens 1x pro Woche, möglicherweise auch häufiger.

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⚠️ Urheberrechtshinweis

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Diese Geschichte, einschließlich ihrer Handlung, Figuren und sonstigen Inhalte, ist mein geistiges Eigentum. Das Kopieren, Vervielfältigen, Veröffentlichen oder Verbreiten meiner Texte oder Teile davon ohne meine ausdrückliche Zustimmung ist nicht gestattet. Bitte respektiert meine Arbeit und die Zeit, die ich in diese Geschichte investiere.

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Vielen Dank an alle, die meine Geschichte lesen und mich auf diesem Weg begleiten. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! 🖤

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"Magie ist eine große verborgene Weisheit - Verstand ist eine große offene Torheit." -Paracelsus

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Die brennend heiße Mittagssonne trieb mich, wie so oft in letzter Zeit, in die kühlen Fänge des Waldes. Meine erhitzte Haut kühlte sich langsam im Schatten der Bäume ab, was mich erleichtert aufatmen ließ. Dieser Sommer war besonders hartnäckig und wollte einfach nicht enden.

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Am liebsten war mir schon immer der Herbst, wenn die Bäume sich langsam gold färbten und ihre Blätter abwarfen, um den Winter zu überstehen. Bis dahin dauerte es nicht mehr lange, doch ein paar Wochen musste ich wohl noch die glühende Hitze des Sommers ertragen.

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Ich ging eine Weile spazieren, bis ich mich erschöpft auf einen umgekippten Baumstamm setzte und die Augen schloss. Ich liebte es, den Klängen des Waldes zu lauschen. Der sanften Brise, die durch die Baumkronen strich, den Vögeln, die ihre Lieder anstimmten und zusammen den Gesang der Natur bildeten. Hier fühlte ich mich einfach zu Hause.

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Auch wenn Alina, meine Adoptivmutter, es nicht gerne sah, wenn ich alleine im Wald unterwegs war, so verbot sie es mir zum Glück nie. Es lauerten zwar einige Gefahren hier draußen, wie zum Beispiel Bären oder Wölfe, doch ich fürchtete mich nicht vor ihnen. Normalerweise hielten sie sich von unserem Dorf fern und griffen nur an, wenn sie bedroht wurden. Und warum sollte ich diese schönen Tiere bedrohen? Aber ich wusste, dass Alina sich nur Sorgen um mich machte und darüber war ich sehr dankbar. Schließlich gab es Zeiten, in denen ich mich danach gesehnt hatte, irgendjemandem genug zu bedeuten, um sich um mich zu sorgen.

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Ich wurde kurz nach meiner Geburt vor einem Waisenhaus abgelegt wie Müll. Niemand wusste, wer meine Eltern waren oder warum sie mich einfach alleine zurückließen. Bis zu meinem achten Lebensjahr hatte ich in diesem Waisenhaus in Montago gelebt, einem kleinen Dorf mit nur wenigen hundert Einwohnern. Das Dorf war umgeben von endlosen Wäldern und grenzte nördlich an einen großen Berg, der wohl für die Namensgebung dieses Ortes verantwortlich war. Die meisten Leute hier verdienten ihr Geld mit dem Anbau von Obst und Gemüse, da unsere Böden besonders fruchtbar waren. Es gab auch ein paar wenige Handwerker, doch die meisten Waren wurden auf unserem großen Marktplatz von Händlern verkauft, die mit ihren Wagen teilweise von weit entfernten Städten anreisten. Im Austausch dafür kauften sie Lebensmittel bei uns ein, sodass es unserem Dorf und den meisten Einwohnern wirtschaftlich nicht schlecht ging.

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Mein Leben im Heim war absolut in Ordnung gewesen. Wir mussten zwar mehr schuften als andere Kinder in unserem Alter, aber ich war trotzdem dankbar, dass ich eine Bleibe hatte. Wir hatten Aufgaben wie Kochen und Putzen und wurden ab und zu an Familien "ausgeliehen", um dort im Haushalt auszuhelfen oder die Ernten einzutreiben.

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Selten kamen Paare vorbei, die keine Kinder bekommen konnten und sich entschieden, einen aus unseren Reihen zu adoptieren. Doch mich wollte lange Zeit niemand, einfach weil ich anders aussah als die anderen Kinder. Meine langen, fast weiß glänzenden Haare in Kombination mit den grün schimmernden Augen waren für die meisten „zu auffällig“, wie mir immer gesagt wurde. Die meisten wollten eher gewöhnliche Kinder. Vielleicht spürten sie auch einfach, dass mit mir etwas nicht stimmte? In der Welt, in der wir lebten, war es gefährlich, zu sehr aufzufallen. Andersartigkeit führte zu Misstrauen. Misstrauen zu Hass. Hass zu Ausgrenzung und naja..., wohin das führte, kann man sich wohl denken. Sogar die anderen Kinder mieden mich, sodass ich immer ziemlich einsam war.

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Doch eines Tages kam eine ältere Frau in das Waisenhaus und fragte nach mir. Sie hätte gehört, dass hier ein außergewöhnlich aussehendes Kind aufwachse. Sie lebte zwar alleine, aber sie bot so viel Geld für mich, dass die Schwestern darüber hinwegsahen und mich weggaben. Ich hatte damals große Angst, doch ich hatte schnell erkannt, dass diese Frau mir nichts Böses wollte.

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Diese Frau namens Alina Cartier war schnell wie eine Mutter für mich geworden. Sie lebte auf einem bescheidenen, kleinen Bauernhof etwas abseits des Dorfes und baute hauptsächlich Gemüse und Obst auf einigen großen Feldern an. Sie hatte es auch mal mit Nutzvieh probiert, es aber nie über ihr Herz gebracht, diese zu schlachten. Also lebten mit uns ein paar Kühe und mehrere Hunde auf dem Hof, die mit durchgefüttert werden mussten. Sie war wirklich ein guter Mensch mit einem reinen Herzen.

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Die Arbeit im Stall und auf den Feldern war zwar anstrengend, aber Alina war immer gut zu mir und behandelte mich wie ihre eigene Tochter, die sie sich immer gewünscht hatte. Sie hatte in jungen Jahren ihren Mann verloren und sich danach nicht wieder auf eine neue Liebe eingelassen. Sie sprach davon, dass es die wahre Liebe nur ein einziges Mal geben könne. In unserer Welt war es nicht selbstverständlich, dass eine Frau es schaffte, ohne Ehemann über die Runden zu kommen. Sie arbeitete ihr ganzes Leben lang sehr hart und ich bewunderte sie dafür, auch wenn ich ihr nicht so recht glauben konnte, dass sie nicht einsam war.

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Aber Alina war nicht nur offenherzig, sondern glaubte auch an Magie. Natürlich sprach sie nur mit mir darüber, weil sie mir vertraute. Niemals durfte sie in der Öffentlichkeit ein Wort darüber verlieren, denn das galt bei uns als Hochverrat und wurde mit dem Tod bestraft.

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Die Magie war schon vor langer Zeit aus unserer Welt verschwunden. Früher, so erzählte man sich, wurde sie offen gelebt. Die wenigen Menschen, die den Funken der Magie in sich trugen, sollen mächtig gewesen sein. Sie wurden "Lichtgezeichnete" genannt. Sie waren so mächtig, dass ein verheerender Krieg vor mehreren hundert Jahren alles Magische in unserer Welt ausgelöscht hatte. Die Menschen hatten sich gegen sie aufgelehnt, weil sie ihre Macht fürchteten und sich bedroht fühlten. Außerdem soll es magische Wesen gegeben haben, die in die Tiefen der Wälder verbannt wurden und seitdem nicht mehr gesehen wurden. Alina war einer der Menschen, die vermuteten, dass sie noch am Leben waren und irgendwann wieder hervorkommen würden. Das alles wusste ich nur, weil Alina so offen mit mir darüber sprach. Dafür war ich einerseits sehr dankbar, denn ich liebte es, wenn sie Geschichten von magischen Wesen und Magie erzählte. Andererseits machte ich mir große Sorgen um sie, denn sie setzte sich damit einer großen Gefahr aus. Eines Tages könnte doch jemand Wind davon bekommen und das würde ihren Tod bedeuten.

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Der König von Alderun, dem Land, in dem sich mein Dorf befand, war genau wie seine Vorfahren seit Ende des Krieges ein Feind der Magie. Offiziell galt sie zwar als ausgerottet, doch jeder, der etwas anderes behauptete oder sich für die Magie aussprach, wurde hingerichtet. Also geriet das Wissen um sie mit den Jahren immer weiter in Vergessenheit. Sie lebte nur noch in denjenigen weiter, die weiter daran glaubten. So wie Alina.

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Sie sprach manchmal mit mir über die alten Legenden und wie wichtig es sei, sie weiterzutragen. Sie sagte damals, als ich sie gefragt hatte, wieso sie ausgerechnet mich adoptieren wollte, dass sie in mir etwas Besonderes sah. Sie wüsse zwar nicht wieso, aber sie spüre, dass ich in dieser Welt etwas verändern würde. Ich habe mich einige Male gefragt, ob sie vielleicht eine Spur Magie in sich trug und eine Art Vision gehabt haben könnte, aber ich traute mich nie, sie danach zu fragen. Meine Angst vor der Antwort war einfach zu groß. Auch wenn ich nicht komplett überzeugt war, dass es Magie wirklich einmal gegeben hat, so begeisterten mich Alinas Geschichten jedes Mal aufs Neue. Sie ließen mich Träumen, entführten meinen Geist auf eine aufregende Reise in eine andere Welt.

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Als die Klänge um mich herum verstummten, öffnete ich überrascht meine Augen. Es herrschte eine völlige Stille im Wald, unnatürlich und erdrückend. Eine Gänsehaut bildete sich an meinem ganzen Körper. Kein Blatt bewegte sich, kein Tier gab einen Laut.

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Plötzlich raschelte etwas hinter mir und ließ mich erstarren. Ich spürte eine mächtige Präsenz hinter mir. Ganz langsam und vorsichtig, um es nicht zu provozieren, was auch immer da hinter meinem Rücken lauerte, drehte ich mich um. Was ich dort nur wenige Meter von mir entfernt zwischen den Sträuchern sah, ließ mein Herz fast aus meiner Brust springen. Das konnte unmöglich wahr sein.

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Es war ein Drache. Ein echter, richtiger Drache. Naja, zumindest ähnelte er dem, was Alina mir über die Drachen erzählt hatte, die vor vielen hundert Jahren an der Seite der Menschen gelebt haben sollen. In ihren Geschichten klang es so, als wären die Drachen mehr als haushoch. Dieses Exemplar allerdings war gerade mal so groß wie eine Katze. Eine ehe zierlicher Katze.

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Seine Schuppen schimmerten grün, mit einem Hauch von Gold. Seine glühenden, grünen Augen fixierten mich neugierig und strahlten eine merkwürdige Intelligenz aus. Sein Kopf war elegant geformt mit einer länglichen Schnauze und zwei nach hinten geformten Hörnern, die aussahen wie reines Gold. Seine Flügel hingen zu beiden Seiten hinab und waren fast transparent, wie die einer Libelle. Ich fragte mich, wie diese zarten Flügel ihn in die Luft befördern sollten, denn sie sahen viel zu fragil dafür aus.

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Als hätte dieses Wesen meine Gedanken gelesen, machte es einen Satz nach oben und flatterte mit den schimmernden Flügelchen in die Luft. Einen Moment verharrte es dort, etwa auf Höhe meines Kopfes, dann ließ es sich neben mich auf den Baumstamm sinken. Sein Schwanz, den ich bis eben gar nicht bemerkt hatte, wedelte wie der eines Hundes hin und her, als wartete es auf ein Leckerchen. Meine Augen weiteten sich, als ich die Schwanzspitze bemerkte. Sie sah aus wie eine brennende Flamme, nur dass sie in einem hellen Grünton leuchtete. Doch glücklicherweise setzte sie den Baumstamm nicht in Flammen.

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Ganz vorsichtig hob ich meine Hand, weil mich das plötzliche Bedürfnis überkam, dieses niedliche Wesen zu berühren. Ich musste mich einfach vergewissern, dass es keine Einbildung war.

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"Wenn du mich jetzt streichelst, wie so einen streunenden Kater, werde ich wirklich wütend", sagte das Wesen und verschränkte seine kleinen Arm vor der Brust. Es sah aus, als würde es schmollen.

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Aber Moment, hatte es gerade wirklich gesprochen?

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Good Writing

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Compelling Plot

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Great Character

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Strong Dialog

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Ein schöner Einstieg. Ruhig, ein bisschen emotional, ein bisschen humorvoll, ein wenig mysteriös. 🥰😊❤️

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