Im Todesblick
Der Tag war da, die Nacht ist hier, ich liege im Bett und die Augen werden schlaff, das Gesicht hängt auf meinem Kopf. Starr und kalt der todesblick, gegen die Decke ins nichts. Auf einmal bin ich weg. Mein Kopf füllt sich mit Sehnsucht, ein tiefer Wunsch, mein ganzes sein fühlt sich hingezogen jemanden die grausamsten Schmerzen zuzuführen, sosehr es nur geht. Am liebsten Schläge, Schläge, Schläge....... ah schön und Sexuelle Qualen, ah so wunderbar Reizvoll. Oh Schläge bis der ganze Körper lila, blau, blutig geschlagen ist, ich will den Schmerz in deinen Augen sehen, wie die Tränen am Gesicht entlang rinnen, ein Traum für mich und ein wunderbarer Alptraum für dich.
Auf einmal ist nichts davon mehr in meinem Kopf, er verdrängt, er vergisst. Ich kann mich an nichts davon erinnern. Es ist schwer es so genau in Worte zu fassen, als wöllte ich die Gedanken eines anderen Menschen aufschreiben. Als wäre ich ein anderer Mensch.
Bin Ich Ich? Was ist das echte ich? Das liebe oder das grauenvolle Ich? Oder ist es immer das echte Ich, welches sich aber immer von Moment zu Moment verändert. Das eine versteckt sich so wunderbar gut. Ich merke es ist da, aber ich habe keinen Zugriff darauf, es freut sich, dass ich es nicht kontrollieren kann, es geht einfach nicht. Ich will es überlisten und von hinten an es heran aber es ist unmöglich es merkt es und versteckt sich, man kann sich belügen aber nicht. Das andere Ich ist so grauenvoll, es hintergeht mich selbst. Ich kann es nicht steuern, da es tickt wie ein durchgedrehter Psychopath, jeder nächster Gedankengang ist unberechenbar, aber auch so einfach. Man spricht es an, es sei so toll und zack ist es da. Ich kann sein Ego ankratzen und sofort will es mehr es ist da, aber ich kann es nicht kontrollieren. Es will raus, es muss raus aber das macht es auf meine eigene Art und weise. Oder manipuliert es mich und es lässt mich denken, ich würde so abgeklärt damit umgehen?
Mein Gesicht friert ein und es ist wieder da mit noch größerer Freude daran einen anderen Menschen zu nehmen und langsam die Luft abzudrücken, wie der Kopf rot wird, die Augen zu platzen scheinen. Zuzusehen wie langsam die Ohnmacht ankriecht und aufzuhören, denn ich will dich lebend. Oh dir zu sagen, wie leid du mir tust. Ich liebe es dir zuzusehen, wie du die Qualen durchlebst, so wunderbar erfrischend. Die Macht über dich in meinen Händen, über dieses sinnlose Leben. Nein du lebst für einen Zweck, für mich zu leiden. Es ist egal, alles egal, egal, egal. Es sind die weltlichen Normen, die sagen, man soll nicht töten, und der Verstand sagt nein, aber er ist manipuliert durch das andere Ich.
Das ehrlichste auf dieser kalten Welt ist Mord aus Leidenschaft, aus Trieben heraus. Es kommt von Herzen, aus tiefsten Herzen. Aber kriminelle Machenschaften nur des Geldes wegen ist so unendlich ekelhaft ich verabscheue diese Menschen, Sie sind einfach schlecht, ich hasse sie abgrundtief. Alle wollen Ehrlichkeit, akzeptieren aber taten aus Leidenschaft oder Trieben nicht aber lügen und spielen Höflichkeit vor. Widerlich.