Prolog
Ich falle.
Während ich das Gleichgewicht verliere und spüre, wie meine Beine unter mir nachgeben, nehme ich die Umgebung in jeder Einzelheit wahr. Ich erkenne die unebene, feuchte Wiese mit den unzähligen kleinen und großen Felsen, über die ich ständig stolpere. Den dünnen Stoff des Nachthemdes, den kalten Wind auf meiner Haut, der den Geruch von Wasser und Pflanzen mit sich trägt. Ich sehe einen langen Holzsteg vor mir im Nebel verschwinden, bevor mein Blickfeld kippt und sich der große, volle Mond in all seiner Pracht aufbaut. Ich sehe, die unzähligen glitzernden Sterne, höre einen Schrei. Spüre das Lächeln auf meinem Gesicht, bevor die Welt zurück in die Realität fällt, die Zeit sich beschleunigt und ich den scharfen stumpfen Schmerz spüre, der meinen Hinterkopf durchzuckt. Die Augen springen mir fast aus den Höhlen, weiße Blitze explodieren in meinem Sichtfeld. Dann wird alles schwarz und still.








