Kapitel 1
Saphir
Eine ausgelassene Party war nichts neues für mich. Abseits von dem eigentlichen Geschehen hatten Dmitrij und Kenji uns 50 Kinder und Jugendliche in eine Ecke gesetzt. Eine Ecke wo wir reden durften, lachen sollten und uns keine Fehler erlauben durften. Vor drei Stunden hatte uns ein Boot zu dieser Insel gebracht. Das prächtige Strandhaus schäumte vor Luxus. Die Erwachsenen Pädophilen Arschlöcher feierten. Betranken sich und lachten laut. Unter ihnen waren Dmitrij Wolkanov und Kenji Satō. Die größten Spieler des Menschenhandels. Und das hier war nicht nur eine Party, sondern würde später noch eine offene Vergewaltigungsrunde werden. Und dann würde ich einige dieser Kinder nie wieder sehen. Weil es immer wieder Männer und Frauen geben würde, die einen Spaß daran hatten, kleine Kinderseelen zu brechen und so zu formen, wie sie es gerade brauchten. So wie es mir ergangen war.
Ich wusste meinen richtigen Namen nicht mehr. Ich wusste nur, dass man mich mit 8 Jahren entführt hatte. Von Alexandre Chevalier. Irgendein wichtiger Handlanger von Dmitrij und Kenji. An meine Entführung erinnerte ich mich auch nur noch schemenhaft bis gar nicht mehr. Für mich gab es nur Dmitrij. Bei ihm lebte ich die meiste Zeit. Solange bis er mich an andere für ein Wochenende verkaufte. Ich wusste nicht mehr wie lange das alles schon her war, wie alt ich wirklich war. Ich war auf jeden Fall alt genug um auf dem Baby – Strich mehr Kohle ranzuschaffen, wenn Dmitrij der Meinung war, dass ich an einen Abend mehr wie einen Schwanz brauchte oder eine Fotze stopfen musste. Neben mir, wohnte noch ein Mädchen im Haus von Dmitrij. Auch sie war hier. Wir waren ungefähr im selben Alter. Der Rest der sich hier befand war jünger.
Mein Blick hatte sich auf das Meer gerichtet. Wir befanden uns auf irgendeiner karibischen Insel. Ich liebte das Meer. Mir gefiel es nicht, dass man immer noch Kinder entführte um irgendwelche perversen Fantasien auszuleben. Wir waren Kinder. Unschuldige, zarte Wesen. Doch es wurden nicht nur Kinder entführt. Nein auch Erwachsene wurden Opfer von dem Menschenhandel.
Als es um mich herum unruhig wurde, wusste ich das die Erwachsenen genug getrunken hatten. Genug geredet hatten und so blau waren, dass es ihnen an Reue nicht mehr mangeln würde. An meine Wange legte sich eine Hand und drehte mein Gesicht beinahe schon zaghaft in Richtung des Körpers. Schade, dass ich mir nicht weiter das Meer ansehen durfte.
„Hallo Saphir“ Mein Blick senkte sich sofort. Sie nannten mich Saphir. Und das nur weil meine Augen wie ein dunkelblauer Saphir leuchteten. Einige um mich herum fingen an zu schreien. Sie wollten das nicht. Sie wollten zu ihrer Mummy. Zu ihrem Daddy. Sie wollten nach Hause. Über diesen Punkt war ich schon lange hinweg. Ich erinnerte mich, dass ich genau zwei Tage geschrien hatte. Danach nicht mehr. Seitdem war auch nie wieder ein Wort über meine Lippen gekommen. Vermutlich lag es an dem traumatischem Ereignis was mir widerfahren war. Meine erste Vergewaltigung. Und der Kerl der sich mit seinem Gesicht zu meinem beugte und mir begehrlich einen Kuss an die Lippen drückte, war Schuld daran. Alexandre Chevalier.
Wie nicht anders von mir zu erwarten erwiderte ich den Kuss und schloss meine Augen. Uns war es eigentlich verboten unsere Peiniger anzusehen. Alexandre war für heute mein Gönner. Konnte ich mit leben.
„Braver Junge. Und jetzt sieh mich an“ forderte mich Alexandre auf als er den Kuss gelöst hatte und ich öffnete tatsächlich meine Augen und präsentierte Xander meine Augen. Xanders Hand glitt durch mein hellbraunes Haar und strich mir über die Wange.
„Immer noch wunderschön diese Augen. Du weißt noch was ich gerne mag, nicht wahr mein kleiner Schatz?“ Ohne es zu wollen, schluckte ich einen Kloß hinunter ohne einen Laut von mir zu geben. Ich hatte meine Fähigkeit zu sprechen verloren und ich wusste, dass ich, solange ich hier bei Menschenhändlern war, ich nicht mehr reden könnte. Doch es scheint als würde das niemanden stören.
„Du darfst erst mit ihm spielen, wenn er mir einen Gefallen getan hat, Xander“ meldete sich Dmitrij zu Wort. Sein Wort war Gesetz. Er brauchte mich. Sofort wich ich von Alexandre einen Schritt zurück und machte einen kleinen Bogen um ihn. Ich senkte den Blick erneut als ich vor Dmitrij stand.
„Na los mein kleiner Saphir. Zeig Daddy und den anderen hier wie flink deine Zunge und deine Finger sind“ Dabei strich er mir liebevoll über die Wange. Kaum waren die Finger an meiner Wange verschwunden, drehte ich meinen Kopf zu Seraphina.
„Du musst das nicht tun…Saphir, bitte“ Ich legte einen Finger an meine Lippen und deutete ihr an, still zu sein. Sie war lange genug dabei um zu wissen wie das Spiel funktionierte. Man hatte sie auf den Billardtisch gesetzt. Man hatte ihr bereits das Kleid bis zu den Hüften hochgeschoben. Ich packte sie an den Hüften und zog sie ein Stück nach vorne und begab mich in die Hocke. Sofort legte ich meine Lippen an ihre Klit und fuhr mit meiner Zunge darüber, was Sera sofort zum Stöhnen brachte. Ihre rechte Hand vergrub sich sofort in mein Haar und doch verweilte sie dort nicht lange. Dmitrij riss ihre Hand nach oben und schleuderte sie zurück.
„Du rührst ihn nicht an, kleines Flittchen“ kam es streng von Kenji und fast schon behutsam fing er an meine Haare zu richten, während ich Seraphina weiterhin leckte als gäbe es keinen Morgen mehr. Ihr Stöhnen wurde lauter und ich nahm das zum Anlass nun auch noch zwei meiner Finger in sie zu stoßen.
„Du lässt sie nicht kommen, kleiner Schatz“ Ein klarer Befehl. Ich hielt mich an Befehle. Und verdammt Seraphina wurde mal wieder zu schnell nass. Meine Bewegungen wurden schneller bis ich merkte, dass ihre Beine anfingen zu zittern. Mit einem Ruck entfernte ich mich von ihr, was ihr enttäuschter Laut nur allzu deutlich machte. Meine Finger, die sich gerade noch in ihr bewegt hatten, hielt ich nach oben. Sofort wurde sie ergriffen und genüsslich abgeleckt. Ich wusste nicht wer das war aber es war auch nicht weiter schlimm. Dmitrij hatte es sich zur Aufgabe gemacht, meinen Mund zu erobern. Seraphinas Geschmack in sich aufnehmend, stöhnte er in den Kuss hinein. Zeitgleich drückte er mir ein Messer in meine andere Hand.
„Jetzt kannst du ihn haben, Xander. Und wehe dieser Körper hat eine Narbe!“ Xander grinste und ich kam auf die Beine. Ich war wirklich gut erzogen worden. Und Xander musste für mich bezahlt haben, denn sonst würde mich Dmitrij mich nicht in Xanders Richtung schubsen. Ich stand nicht wirklich auf Messerspielchen. Ich hatte immer Angst, dass Xander mich zu tief schneiden könnte. Jedes verschissene Mal. Alexandre verlangte hingegen aber auch, dass ich ihn schnitt. Und dann das ich ihm das Blut von der Brust leckte. Der Kerl war an Perversität nicht mehr zu überbieten. Dmitrij hatte mir auch nur deswegen sein Klappmesser gegeben. Nein, sie glaubten alle nicht, dass ich damit einen von ihnen abstechen könnte. Ich könnte es sicherlich. Dennoch wäre ich schneller tot, als das ich den ersten Mord genießen könnte.
Ich klappte das Messer auf und schob es mir zwischen die Zähne und knöpfte Alexandre das Hemd auf und schob die Hälften auseinander. Dann nahm ich den Knauf des Messers und legte die Spitze des Messers an seine Brust und übte einen leichten Druck aus. Der Schnitt war fein und nicht von Bedeutung. Und doch wusste ich das es Alexandre so geil machen würde, dass ich gleich nicht mehr an seinen Schwanz gehen musste um diesen hart zu blasen. Xander nahm mir das Messer aus der Hand und ich fuhr mit meiner Zunge über seine Brust um das feine Rinnsal an Blut mit meiner Zunge aufzufangen. Und wie zu erwarten reichte es. Xanders Hände zerrten an meiner Hose und zogen sie herunter. Dann drehte er mich grob um und drückte meinen Oberkörper auf den Billardtisch und pinnte mich dort fest. Meine Atmung beschleunigte sich automatisch. Ich konnte hören, wie er sich die Hose öffnete und der Gürtel klirrend zu Boden fiel. Ohne jegliche Vorbereitung stieß er sich in meinen Hintern, was mich deutlich verkrampfen ließ. Das hatte er mit mir auch gemacht, als er mich das erste mal vergewaltigt hatte. Seine Stöße waren animalisch und bei jedem Stoß wurde mein Oberkörper über den Billardtisch geschoben. Ich atmete hektisch. Und würde ich reden können, dann würde ich jetzt auch stöhnen. Aber ich war blockiert. Genau wegen sowas.
Sofort rief Alexandre alle dunkeln Erinnerungen in mir wach. Alles was er mir bisher angetan hatte. Und erneut zerbrach ich innerlich. Ich würde dieser Folter einfach nie entkommen. Es war auch nicht das erste mal das ich den Gedanken hegte, es einfach selbst zu beenden.
Alexandre war schnell fertig und ließ mich halb über den Billardtisch liegen. Ich war erschöpft. Ich war danach immer so erschöpft. Mit leeren Augen starrte ich auf das Grün des Tisches und realisierte gar nicht mehr wirklich, dass jemand an mich herangetreten war.
„Kümmert euch um die Schlampe. Ich bringe unseren Juwel ins Bett. Das hat er sich verdient“ Arme hoben mich auf und müde schaute ich in Dmitrijs Gesicht.
„Gut gemacht Saphir. Schlafe jetzt mein Goldjunge“
Als ich am nächsten Morgen wach wurde und sofort von Dmitrij benutzt wurde, durfte ich dann auch aufstehen und mich duschen. Die Party war vorbei. Es ging darum nun alle einzusammeln. Wir würden nur ohne Seraphina fahren. Als wir den Partyraum betraten, hing sie baumelnd mit einem Seil um den Hals an der Decke. Ihre Augen waren weit aufgerissen und an ihrem Körper befanden sich Spuren offensichtlicher Gewalt. Ich war sauer. Jetzt musste ich alleine meinen Arsch für so viele Männer herhalten während sich Seraphina einfach aus dem Staub gemacht hatte. Fand ich nicht nett von ihr.








