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Müde saß er auf der kleinen Treppe und blickte in die Ferne. Vor ihm endlose Felder. Sie waren trocken - staubtrocken - von dem langen Sommer und wogen im Wind. Die Berge warfen Schatten auf die Landschaft, wie schlafende Riesen wirkten sie. Dort. Am Horizont. Hinter ihm stand das Haus, das mit seinen weißen Wänden und den aufwendigen Dachgiebeln so falsch war an diesem Ort, wie er. Kein Weg führte von der frisch gestrichenen Tür und keine Autos fuhren vorbei. Es war surreal. Ein Traum. Entstanden in seinem tiefsten Inneren. Und doch empfand er hier, an diesem Ort, umgeben von dem dunklem Wald, der täglich ein Stück näher rückte, Geborgenheit. Ohne seine Frau anzusehen, die ihm lächend entgegen lief, stand er auf. Es war schon Mittag. Seine Frau war gewiss hungrig nach der Arbeit. Langsam ging er in die Küche und freute sich, als er seine kleine Tochter lachen hörte. Er stellte den Herd an und das Wasser begann zu Kochen. Sie hatten kein Feuer gemacht, aber der Herd wurde allmählich warm. Glühend heiß. Er holte ein Messer hervor und begann Gemüse zu schneiden. Der Hund beobachtete ihn und seine Tochter rief ihn. Er hielt inne. Er konnte sich gar nicht erinnern ein Kind zu haben. Das hier war nicht real. Seine Frau liebte ihn nicht und der Hund... Er blickte auf den Boden, doch dort wo der Hund gestanden hatte war nichts. Langsam nickte er. Der Hund war nicht echt. Nicht mehr. Er lag in der Scheune. Tot. Eine Axt im Bauch. Er drehte das Messer in seiner Hand. Es glänzte im Licht. Noch.








