Etwa ein Vorwort?
Leute, heute will ich euch einmal eine Geschichte erzählen, die etwas von meinem üblichen Rahmen abweicht. Auslöser warum ich sie nun niederschreibe war eine Diskussion in einer unserer letzten Chatrunden. Der Chefe meinte nämlich, ich sei immer so robust. Zumindest komme ich so rüber, wenn man meine Erlebnisse liest.
Also, im ersten Augenblick da musste ich schon schlucken, als ich das gelesen habe. Doch dann habe ich angefangen, darüber nachzudenken. Und da ist mir etwas aufgefallen: Immer, wenn ich ein Erlebnis mit euch teile, ist es ein schönes, ein positives Erlebnis gewesen.
Dabei ist das im Leben – im wirklichen Leben – doch gar nicht so. Ich bin ein Mensch wie jeder andere, habe meine Launen, Macken und Fehler (fragt doch meinen Herrn, wenn ihr mir das nicht glaubt – der wird euch das sicher bestätigen) und etwas bin ich schon gar nicht: unbesiegbar und auch nicht „unkaputtbar“ …
Aber – mal ehrlich – wer will denn schon etwas über ein geplatztes Date lesen? Oder über eine verpfuschte Session? Oder etwas über einen totalen Versager, der sein Maul viel zu voll genommen hat und sich selbst über- und mich unterschätzt hat? Wo bliebe denn da der Spaß für euch? Und für mich, beim Schreiben?
Dennoch – es ist eine Tatsache, dass nun mal nicht alles glatt im Leben verläuft. Und weil wir das alle wissen, habe ich mir überlegt, ich erzähle euch einmal eine andere Art von Geschichte. Nein, kein großartiges Drama – ich will euch nicht zu Tränen rühren. Trotzdem eine, die aus der üblichen Reihe tanzt.
Es ist eine Geschichte, die genauso passiert ist, wie ich sie hier erzählen werde – eine echte Geschichte. Eine, die ich als amüsante Erfahrung verbucht habe. Und auf alle Fälle ist es eine Geschichte, die ich mit einem lachenden – und aber auch mit einem weinenden Auge niederschreibe.
Ein kleines Hoppala, sozusagen. Ich habe sie unter der Rubrik Pleiten, Pech und Pannen verbucht und lehren tut sie uns auch noch etwas, diese Geschichte. Nämlich: nobody is perfect – noch nicht einmal ein Superdom!