Neubeginn - FATE

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Summary

Neubeginn – Fate Ein Moment kann alles verändern. Sebastian liebt seine ruhigen Minuten hinter dem Hotel – fernab von Gästen, Kollegen und Routine. Doch als eines Abends ein verletzter, halb bewusstloser Junge aus dem Wald taumelt, wird seine Welt auf den Kopf gestellt. Der Junge spricht nicht, trägt Blut und Geheimnisse auf der Haut – und etwas in Sebastian entscheidet sich, zu bleiben. Was als zufällige Rettung beginnt, entwickelt sich zu einem stillen Band zwischen zwei verlorenen Seelen. Während Sebastian versucht, Mika wieder ins Leben zu holen, kämpft dieser mit den Narben seiner Vergangenheit – körperlich wie seelisch. Doch wie viel Nähe ist erlaubt, wenn einer von beiden zerbricht? Ein bewegender Roman über Schmerz, Hoffnung und die leisen Momente, in denen ein Neubeginn möglich wird. Eine schwule Liebesgeschichte, die ans Herz geht.

Status
Excerpt
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
18+

Chapter 1

Wie immer stand ich verbotenerweise hinter dem Hotel am Notausgang, eine Zigarette zwischen den Fingern, die Glut flackerte im Wind. Ich hätte auch irgendwo drinnen rauchen können, im Lager vielleicht, oder im Technikraum. Niemand hätte mich gesehen. Aber ich mochte diesen Platz. Er führte an einem Personaltreppenhaus zum Innenhof. Hier konnte man mich nicht so leicht finden. Es war mein Lieblingsplatz. Nicht, weil er besonders schön war. Sondern weil hier alles für einen Moment still war. Der Geruch von Tannen lag in der Luft, gemischt mit altem Regen und dem dumpfen Moder, der sich zwischen Beton und Waldrand festgesetzt hatte. Der Eingang lag hinter Hecken, die nie jemand stutzte, gut geschützt. Doch man selbst konnte von hier aus alles erkennen. Das perfekte Versteck. Eine Maus raschelte unter mir und ich grinste unwillkürlich. Da wir auf dem Land waren und außer Wald und Feldern ringsherum nicht viel war, kamen hier Mäuse und Ratten öfter vor, als es uns und den Gästen lieb war. Aber auch Rehe und Hasen. Ein Hotel mitten in der Natur, damit warb auch unsere Homepage. Die Menschen wollten Natur, doch das dazu auch Tiere und Insekten gehörten, das hatten sie nicht auf dem Schirm. Hinter dem Parkplatz begann der Nadelwald, dicht und dunkel, wie ein fremdes Land, das sich nie ganz erschloss. Die Gäste bekamen ihn nur durch die Fenster zu sehen. Ich stand hier fast jeden Abend, wenn es keiner mitbekam.

Ich genoss diese gestohlenen Minuten, in denen ich nicht funktionieren musste. Keine Fragen, kein Lächeln, kein Papierkram. Nur ich, der Rauch, der Wald. Ich sog den Qualm tief ein und hielt ihn einen Moment, als würde er irgendwas in mir beruhigen. Wenn man den ganzen Tag mit Menschen zu tun hatte, wollte man einfach mal für einige Minuten seine Ruhe. Und sei es nur eine Zigarette lang. Natürlich hätte ich in den dafür vorgesehenen Raucherraum gehen können, aber da war die Gefahr zu groß, dass einer meiner Kollegen mich finden und zur Rezeption zurückbeordern konnte. Ein Umstand, den ich tunlichst vermeiden wollte. Falls ich später zurückkam und die Gäste warteten, sagte ich ihnen immer: »Wenn die Natur ruft«, dann verstehen die das schon.

Das Knacken, dass die üblichen Geräusche übertönte, war laut. Lauter als das von einem Tier gewesen wäre. Es sei denn, es handelte sich um einen Keiler, aber die Jahreszeit passte nicht. Wieder dieses laute Knacken, jemand rannte durch das Unterholz. Meine Zigarette hing vergessen im Mundwinkel, während ich zwei Schritte auf das Geräusch zu machte. Nein, ich täuschte mich nicht. Es war ein anderes Knacken.

Nicht das harmlose Knacken eines Astes unter einem Vogel oder dem Wind. Es war tiefer. Näher. Schwerer. Und dann kam ein Geräusch dazu, das wie ein Stöhnen klang. Dumpf, unkoordiniert. Ich hob den Kopf, starrte auf das Unterholz. Es war nicht das erste Mal, dass sich ein Wildschwein in die Nähe des Hotels verirrte. Ein- oder zweimal im Jahr kam das vor, aber ich hatte noch nie eins gesehen. Irgendwer erzählte immer davon. Ich nicht. Das Dämmerlicht machte es mir nicht gerade einfacher, etwas zu erkennen. Kurz blickte ich mich um, sollte wirklich ein Keiler auf mich zu kommen, wie lange bräuchte ich, um mich in Sicherheit zu bringen? Jetzt war ich aus dem Schatten der Sträucher herausgetreten und sicherlich fünf Schritte vom rettenden Eingang entfernt. Doch ich glaubte nicht, dass es ein verdammtes Wildschwein sein würde, was da aus dem Wald kam.

Immer noch sah ich gebannt auf die Stelle, von wo ich dachte, dass sich etwas tun würde, da bewegte sich das Gestrüpp. Zweige bogen sich zur Seite, als würde etwas hindurchbrechen. Ich konnte nicht sagen, ob ich gespannt war oder einfach nur zu überrascht, um mich zu rühren.

Dann stolperte er hervor. Ein Junge. Im fahlen Licht konnte ich nur die Silhouette ausmachen. Schmächtig. Als er näher taumelte, meinte ich ihn auf Anfang zwanzig zu schätzen, wenn überhaupt.

Doch sein Alter hätte mir nicht unwichtiger sein können im Moment. Denn was ich sah, erschreckte mich und irritierte mich gleichermaßen.

Seine Kleidung war zerrissen, dreckverschmiert, sein Gang schwankend. Er sah mich nicht, vielleicht sah er überhaupt nichts. Zuerst dachte ich wirklich, er sei betrunken. Irgend so ein Typ, der von einer Party über den Waldweg abgekürzt hatte und jetzt die Orientierung verloren hatte. Doch die Kratzer und das blaue Auge zeichneten ein anderes Bild. Denn dann bemerkte ich das Blut. An den Armen. An den Beinen. Dunkle Streifen, die durch den Stoff gesickert waren, vermischt mit Kratzern und offenen Stellen. Seine Hände zitterten. Sein Blick flackerte.

Ich warf den Rest der Zigarette in den Gully und rannte los. Keine Sekunde zu überlegen. Mein Körper bewegte sich einfach, wie ferngesteuert. Ich hatte in dem Moment keine Gedanken. Nur das Ziel.

Als ich ihn erreichte, legte ich den Arm um seine Schultern. Er zuckte kaum, ließ sich führen, als hätte er keinen eigenen Willen mehr. Ich wollte ihn gerade stützen, ihn zur Seite bringen, vielleicht setzen, da verdrehte er die Augen.

Sein Körper wurde schwer.

Ich konnte ihn gerade noch auffangen. Und in meinem Kopf dieser völlig deplatzierte Gedanke: ›Gut, dass ich regelmäßig ins Fitnessstudio gehe.‹

Ich trug ihn auf meinen Armen durch den hinteren Zugang ins Hotel. Er war leichter, als ich gedacht hatte, oder vielleicht hatte mein Körper einfach noch nicht begriffen, was da gerade passierte. Unten in der Mitarbeiterebene lagen die Zimmer der Saisonkräfte, ein paar davon standen leer, das wusste ich. Doch um eine der Türen zu öffnen, musste ich an den Schlüssel gelangen, der in meiner Anzughose steckte. Ich stützte den Jungen vorsichtig mit meinem Knie und der Wand ab, fummelte in der Hosentasche bis ich gefunden hatte, was ich suchte. Dabei fluchte ich innerlich, dass so viel Zeug in der Tasche war. Schließlich hakte sich mein Finger in den Gegenstand ein, den ich dringend benötigte. Ich hatte den Generalschlüssel, zögerte nicht lange, schloss die erstbeste Tür auf und brachte ihn hinein. Dabei verlagerte ich sein Gewicht so, dass ich seitlich durch die Tür in das finstere Zimmer tragen konnte. Unsere Zimmer waren alle recht klein, die von den Mitarbeitern noch kleiner. Eine Mini-Duschzelle mit Klo und dahinter ein großes Bett mit strahlend weißen Laken.

Das Bett war auseinandergezogen, sodass es zwei Einzelbetten ergab. Ein sogenanntes Twin Zimmer. Ich legte ihn vorsichtig ab, seine Haut fühlte sich kühl an, fast fremd. Als ich mich aufrichten wollte, stieß er ein Stöhnen aus. Kein schmerzverzerrter Laut, sondern etwas, das tiefer saß. Verlorener. Ich sah genauer hin. Seine Hose war an mehreren Stellen durchgeweicht, das Shirt ebenso. Blut. Viel davon. Und ich war ebenfalls besudelt. Arme, Bauch, Knie überall Spuren von ihm. Das weiße Hotel-Uniform-Hemd war nicht mehr zu retten. Das würde nie wieder rausgehen.

Ich griff nach dem Telefon an der Wand, aber wie so oft sprang die Leitung nicht an. Stumm. Tot. In diesen Zimmern funktionierte auch nie etwas zuverlässig. Das lag nicht zuletzt daran, dass das gesamte Haus unbedingt renoviert werden musste. Nicht nur die Telefone, auch der Teppichboden und die Möbel waren arg in die Jahre gekommen. Ich knirschte mit den Zähnen. Ich würde zur Rezeption müssen. Mein Handy lag im Spind, genau wie saubere Kleidung. Wenn ich mich beeilte, würde es niemand bemerken. Hoffentlich.

Ich drehte mich gerade zur Tür, da hörte ich es. Leise. Brüchig. Fast zu schwach, um real zu sein.

»Nicht gehen.«

Ich hielt inne. Sah über meine Schulter und erstarrte. Seine Augen waren offen, halb glasig, aber auf mich gerichtet. Er hatte mich gesehen. Nicht klar, aber genug. Die braunen Augen wirkten unruhig und sanft zugleich. Dieser Blick, das Flehen in ihm ging mir durch und durch und ich fühlte, wie eine Gänsehaut meinen Körper überzog.

»Ich muss nur einen Arzt rufen«, sagte ich ruhig. »Ich habe kein Handy bei mir. Du musst ins Krankenhaus.«

Er zitterte. Dann kam es plötzlich, ohne Vorwarnung. Ein Heulanfall, der ihn durchschüttelte, der mehr mit sich brachte als nur Schmerz. Etwas in ihm war zu voll, zu offen. Ich stand einen Moment lang einfach nur hilflos da. Beobachtete. Hörte zu. Ich wusste nicht, ob es die Verletzungen waren oder etwas anderes, das ihn so zerbrechen ließ. Es spielte auch keine Rolle. Ich musste Hilfe holen. Jetzt.

„Ich bin in fünf Minuten wieder da, versprochen.“ Ich sagte es ruhig, aber er hörte es nicht. Er schluchzte so sehr, dass sein ganzer Körper bebte. Ich hatte keine Wahl. Ich ließ ihn zurück, verließ das Zimmer und rannte, so schnell es ging, Richtung Umkleide.

Im Gang kam mir Mike aus dem Restaurant entgegen. Ich nickte nur kurz. „Ich bin in der Pause. Es gibt da was, das ich kurz klären muss. Wenn was ist, ruf mich auf dem Handy an.“

Er sagte nichts, schien den Tonfall zu akzeptieren. Ich hetzte weiter.

Die Umkleide war ein kleiner fensterloser Raum mit einigen Spinden. Meine Hände zitterten so sehr, dass ich einige Minuten benötigte, um mein Vorhängeschloss zu öffnen. Oben auf der Ablage lag es. Mein Smartphone. Doch hier unten hatte ich keinen Empfang. Ich musste wieder nach oben. Schnell zerrte ich auch das frische Hemd aus dem Spind und tauschte es gegen den Fetzen aus, der jetzt klebrig an meiner Haut haftete. Der Geruch nach Blut stieg mir unangenehm in die Nase und ich musste kurzzeitig würgen. Nein, nein, nein, nicht jetzt! Ich befahl meinem Körper weiterzumachen, ich brauchte einen verdammten Krankenwagen und die verdammte Polizei. Mit den Papiertüchern aus dem Spender über dem Waschbecken rieb ich mir die Haut einigermaßen sauber, ehe ich mit halb offenen, frischen Hemd auf den Gang zurückrannte. Hier hatte ich schon Empfang und wählte die 112. Die Stimme in der Leitung klang professionell, stellte Fragen, ich antwortete knapp, aber präzise. Verletzter Jugendlicher, kein Name, keine Angaben. Wald, Nähe Hotel. Bewusstlos, aber atmend. Wahrscheinlich kein Tierangriff. Ich gab die Adresse durch und lief zurück.

»Sie fahren am besten rechts am Hotel vorbei, dann kann ich sie durch den Seiteneingang direkt zum Zimmer bringen. Ich bin Sebastian von der Rezeption.« Während ich diese Angaben machte, war ich bereits wieder im Personal-Zimmer-Bereich angekommen und legte, nachdem das Telefonat unterbrochen war, meine eiskalten Finger auf die Klinke.

Als ich wieder im Zimmer ankam, lag er unverändert auf dem Bett. Er atmete flach, kaum sichtbar. Ich blieb kurz an der Tür stehen, versuchte mich zu sammeln. Hier auf dem Land brauchte die Ambulanz meist etwas länger, als vielleicht in der Stadt. Ich blickte auf den Körper vor mir herunter. Schmal, jung und er bibberte am ganzen Körper. Ich überlegte gerade, ob ich ihn zudecken sollte, da hörte ich das Tatütata in der Ferne ertönen. In weniger als drei Minuten würden sie hier sein. Kurz warf ich noch einen Blick auf seine braunen Haare, die ihm im schweißgebadeten, dreckigem Gesicht klebten, dann drehte ich auf dem Absatz um. Es wurde Zeit, die Tür für die Rettungskräfte zu öffnen.

„Hör zu, ich lass den Notarzt schnell rein. Es wird alles wieder gut, versprochen.“ Er antwortete nicht. Ich trat näher, sah, dass seine Lider flatterten, dann schlossen sie sich ganz. Er war wieder weg.

Kurze Zeit später kam ich mit dem Notarzt zurück. Er begann sofort, die Vitalwerte des jungen Mannes zu überprüfen und ihn auf Verletzungen zu untersuchen. Ich begab mich derweil in das winzige Bad und spritzte mir kaltes Wasser ins Gesicht. Als ich wieder zurückkam, stand er auf und sprach in sein Funkgerät. Er musterte den Jungen, warf mir einen Blick zu.

„Wissen Sie, was mit ihm passiert ist?“

„Er kam verletzt aus dem Wald gestolpert. Ich habe keine Ahnung. Er hat kurz gesprochen, dann einen Heulanfall bekommen.“

Der Arzt kniete sich neben das Bett, tastete den Puls. „Die Verletzungen deuten auf einen Angriff hin. Kein Tier. Vielleicht ein Überfall. Die Polizei wird sich darum kümmern. Sie werden wahrscheinlich aussagen müssen.“

Er sah mich wieder an, ernst, aber nicht vorwurfsvoll. „Wissen Sie, ob er irgendwas bei sich hatte? Ausweis, Brieftasche, Handy?“

Ich schüttelte den Kopf. „Ich hab ihn nicht durchsucht.“

Ich konnte nur den Kopf schütteln. Als ob ich in dieser Situation den Jungen auch noch durchsucht hätte.

Der Krankenwagen und die Kollegen des Notarztes kamen kurze Zeit später. Sie schlossen ihn an eine Flüssigkeit an, hoben ihn auf die Rollbahre und verließen über den Nebeneingang das Hotel. Der Notarzt blieb noch eine Minute zurück.

»Wenn Ihnen noch was einfällt«, sagte er und ich nickte.

»Wird er wieder gesund?«, platzte es aus mir heraus. Der mittelalte Arzt nickte, notierten etwas, dann ging er seinen Kollegen hinterher. Der Krankenwagen fuhr ab, Blaulicht im Stillmodus, Motor tief vibrierend, bis er hinter dem Parkplatz verschwand. Ich stand einen Moment lang einfach nur da, als wäre der Raum noch nicht leer genug. Jetzt erlaubte ich meinem Körper zu tun, was ich ihm bisher verweigert hatte. Der Blick auf das Blutgetränkte Bett reichte und ich war froh, dass die Toilette nur einen Schritt entfernt war, ehe ich mich übergab. Ich würde die Bettwäsche verschwinden lassen müssen. Das durfte keiner bemerken. Nachdem mein Magen leer war, saß ich noch zehn Minuten keuchend und zitternd auf dem Boden des Bades und beruhigte meinen Atem mit einer Meditationsübung, die mir meine kleine Schwester mal gezeigt hatte. Damals hab ich nicht viel davon gehalten, jetzt jedoch, verdammt es tat gut. Es reichte aus, dass ich mich aufrappeln und das Zimmer wieder in Ordnung bringen konnte.

Dann ging ich zurück an meinen Arbeitsplatz.

Ich wusste, dass ich meinen Chef informieren musste. Früher oder später würde die Polizei auftauchen, und dann gäbe es Fragen. Und egal, wie sehr ich es drehen wollte, am Ende würde es darauf hinauslaufen, dass ich erklären musste, was ich hinter dem Hotel zu suchen gehabt hatte. Mit meinen heimlichen Zigarettenpausen wäre es dann wohl vorbei.

Ich könnte sagen, ich hätte etwas gehört. Oder dass ich draußen war, um durchzuatmen. Vielleicht würde das sogar stimmen. Aber es war eben auch nicht die ganze Wahrheit.

Die ganze Wahrheit wäre, dass ich rauchen war. Dort, wo ich nicht durfte. Ich müsste meine Zigarettenpause gestehen. Oder ich müsste lügen. Nicht für mich, sondern für das, was passiert war. Für den Jungen. Für die Ruhe, die gerade zum ersten Mal seit Jahren bröckelte.

Vielleicht konnte ich die Geschichte anpassen. Nicht für die Polizei, aber für den Chef. Oder andersherum.

So oder so: Einer würde belogen werden. Am Ende entschied ich mich für die Wahrheit. Mein Chef zog die Augenbrauen zusammen und ich wusste, dass es noch ein Nachspiel haben würde. Doch „Fuck off“, dann war das halt so.

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