Little bird

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Summary

Was passiert wenn ein Pirat ein Schiffswrack findet und in dieser ein junges Fräulein das so einiges wert zu sein scheint? Was für eine Frage! Natürlich nutzt er es aus! Vor allem wenn sie bereit ist alles zum überleben zu tun wie ein kleiner Fisch an land...

Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
13+

The little bird

Rafael hatte einen Schatz gefunden. Ein Schiffwrack- oder um genau zu sein : eine junge Frau innerhalb des Schiffwrackes. Sie war bedeckt in Meereswasser, fische hingen an ihr und ihrem ach~ so teurem Kleid. Ihr Haar klebte von allen seiten an ihrem Gesicht und ihre sanfte, weiche Haut war übersäht mit kleinen schnitten. Wenn heute nicht sein Glückstag war....Er könnte nur dieses schon zerfetzte Kleid verkaufen und für mehrere Monate teuren Rum saufen.Natürlichhatte er sie auf sein Schiff befördert. Gott weiß was ihn erwarten würde wenn sie aufwacht und sie sich am besten ihm auch noch verschuldet fühlt. Natürlich hatte er sie aufgeschleppt auch ohne, dass seine Crew das mitbekam. Er wusste wie besessen sie von Gold wahren und hätten sie diese gold Ente vor ihm entdeckt hätten sie sie bereits ausgeraubt, aber Rafael war nicht so. Er wusste wie er zu spielen hat... Oder so eine Ahnung. Dafür musste sie natürlich erst erwachen... 

Er lehnte sich näher an ihre blasse Gestalt. “Hey! Wach auf!” , er klatschte ihr einmal sanft ins Gesicht... Vielleicht zu sanft, so wie ihr Schiff, oder das was davon übrig blieb, aussah war es verständlich das sie mehr brauchte zum aufwachen. Ihr Schiff war nämlich in einen riesigen Felsen gesegelt. Als er und seine crew das Wrack sahen hatten sie sich alle gewundert welcher Idiot den bitte hätte übersehen können. Ihre Lippen waren blass wie Asche und ihr Gesicht schien wie eingefroren. Er hoffte nur, dass er keine fast-Leiche an Bord gebracht hatte, denn das würde Ihm noch fehlen. Diesmal hielt Rafael nicht zurück. Er streckte und dehnte seine Arme, knackste seine Fingerknöchel und holte mit Wucht aus und zielte auf ihre Wange .

Das erste was sie wahrnahm war dieses ekelhafte, brennende Gefühl von Meerwasser in ihrem Hals und ihren Lungen. Das brennen breitete sich schmerzhaft aus, ihre Augen hinter ihren Gliedern brannten, ihr ganzer Körper pochte und sie musste nach Luft ringen. ‘Ich lebe’ dachte sie sich trotz allem. Ihr Körper fühlte sich unendlich schwer nichtsdestotrotz zwang sie langsam ihre schweren Augenglieder auf und das erste was sie wahrnahm war die ekelhafte nähe eines männlichen Gesichts. Zur selben Zeit nahm sie noch weiteres wahr: seine Hand die in der Luft neben ihrem Gesicht hing, eine Augenklappe auf... was der linken Seite? Sein ungepflegter dreitage-Bart, das intensive brennen ihrer rechten Wange und sein getönter Hautton. “Oh! biste endlich wach?!“, sagte er mit seiner warmen Stimme. “Ich dacht’ schon du würdst’ es nicht schaffen. Wie fühlste’ dich?“, fragte er mit einem Grinsen während er sein Kopf zur Seite neigte und sein dunkelbraunes Haar ihm leicht ins Gesicht fiel. Ihr blick jedoch wanderte hinter ihn, auf seinen Schreibtisch. Darauf lag ein Revolver. Scheiße.