Scharfe Busfahrten

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Summary

Elenors erotische Erlebnisse bei der Busfahrt.

Status
Complete
Chapters
3
Rating
n/a
Age Rating
18+

Erste Berührung



Regen prasselt gegen die Fensterscheibe.

Es ist etwa halb acht und normalerweise hasst es Elenor, mit diesem Bus zu fahren. Jeden Morgen ist ein Gedrängel und Geschubse und sie hat schon mal draußen bleiben müssen und fünfzehn Minuten bis zum nächsten Bus gewartet. Aber jetzt sind Ferien. Kein einziger Schüler, der ihr den Platz streitig macht, keine frechen Jugendlichen, die sich beim Einstieg vor sie drängeln, auch keine Musik aus viel zu laut gestellten MP3-Playern, kein Gequatsche, keine stickige Luft.

Sie genießt, es am Fenster zu sitzen, auch wenn der Blick nach draußen nicht besonders erheiternd ist. Dicke Regenwolken machen nämlich den noch dämmerigen Morgen zu einer grauen Dunkelheit.

Als der Bus um eine Kurve fährt, kommt ein mächtiger Wasserschwall ihre Scheibe hinuntergeströmt. Wow, das sieht schon wieder gigantisch aus und hat sie im ersten Moment erschreckt, als es da in solch einer Fülle auf sie zugeströmt kam!

Gedämpft unterhalten sich einige Frauen hinter ihr, die wie sie auf dem Weg zur Arbeit sind. Die älteren Damen, die eine Einkaufstour planen, fahren erst viel später los. Die Geschäfte machen frühestens um neun Uhr auf, manche sogar noch später. Da lohnt sich eine Fahrt um diese Uhrzeit nicht. Selbst einige Ärzte in der Innenstadt haben sich den Öffnungszeiten der Kaufhäuser angepasst und fangen morgens spät an, hören dafür abends später als die Kollegen auf.

Elenor arbeitet in zwei Kaufhäusern und einem Lebensmittelgeschäft von 8 Uhr bis 14 Uhr als Regalbefüllerin – Warenrepräsentationsfachfrau steht in ihrem Arbeitsvertrag. Aber mit dem Wort kann nicht wirklich jemand etwas anfangen. Es ist ihr auch egal, wie man ihren Beruf nennt. Sie verdient damit genug Geld, um ihre Miete zu zahlen und etwas für ihren jährlichen Urlaubstrip anzusparen. Also interessiert sie sich nicht für ein Wort.

Viel mehr interessiert sie der schwarzhaarige Mann, der jetzt zusteigt. Wie immer zeigt er seine Karte vor und blickt suchend im Bus umher, während er am Busfahrer vorbeigeht. Seine dunkelbraunen Augen sehen feurig aus. Obwohl er glattrasiert ist, sieht man seinen Bartschatten, was ihm ein verwegenes Aussehen gibt. Wie jeden Morgen trägt er einen Anzug und sie fragt sich, warum ein so sexy Anzugträger mit dem Bus fährt und nicht mit seinem Auto oder Taxi.

Sein suchender Blick kommt auf ihr zur Ruhe. Seine dunklen Augen leuchten kurz auf und versinken in ihren blauen Augen. Ihr Herz schlägt schneller und sie lächelt ihm aufgeregt zu. Sie haben noch nie ein Wort gewechselt, aber dieses Spiel mit den Augen, dieses Fixieren, wegschauen und doch wieder hinschauen, im Blick des anderen versinken, manchmal nur für wenige Sekunden, gibt ihr den morgendlichen Kick. Dieser Flirt ist so prickelnd, dass sie immer aufgeregter wird, bis endlich seine Haltestelle kommt, er einsteigt und sich ihre Sehnsüchte erfüllen. Er geht an ihr vorbei und sie folgt ihm mit ihren Augen. Hätte er sich neben sie gesetzt, wenn der Platz noch frei gewesen wäre?

Zu ihrem Bedauern ist er nun irgendwo hinter ihr und sie kann ihn nicht mehr sehen. Sich jetzt nach ihm umzudrehen, würde weit über den Flirt hinausgehen, den sie jeden Morgen wie ein Ritual pflegen. Sie muss bis morgen warten und hoffen, dass sie dann entweder weiter hinten einen freien Platz findet oder aber neben ihr frei ist und er die Chance hat, sich neben sie zu setzen.

Mit zittrigen Fingern streicht sie eine blonde Locke hinter ihr Ohr und wendet sich wieder dem Fenster zu. Noch immer regnet es herunter, der Himmel ist stahlgrau und düster. Doch tief in ihr brennt ein kleines Feuer, das Wärme und Lust durch ihren Körper sendet und ein prickelndes Gefühl zwischen ihren Beinen weckt.

Wenn sie sich doch umdreht? Einfach so, als ob sie zur hinteren Doppeltür schaut und prüfen will, wie voll es schon ist? Oder wie leer, denkt sie mit einem leichten Grinsen, denn es ist einfach viel zu leer um diese Uhrzeit.

Allein bei dem Gedanken, nach ihm zu schauen, durchfährt sie ein kribbelndes Gefühl. Sie riskiert es. Wendet ihren Oberkörper nach rechts. Blickt über ihre Schulter. Oh mein Gott! Er steht nur zwei Sitzreihen weiter, lehnt mit seinem Rücken an der senkrechten Stange, die rechte Hand in der Halteschlaufe. Und … er schaut sie an! Seine Augen treffen genau in dem Moment auf ihre, als sie sich zu ihm umdreht. Oder … oder … kann es sein … aber nein, bestimmt irrt sie sich, doch vielleicht … ist sein Blick schon die ganze Zeit auf sie gerichtet?

Elenors Mund öffnet sich leicht, ein Schauer fährt durch ihren Körper und sie spürt, wie sich ihre Brustwarzen lustvoll verhärten und sehnsuchtsvoll gegen ihren BH drängen. Sekunden vergehen, keiner von ihnen kann dieses Mal den Blick abwenden. Er hebt seine linke Hand und streicht mit Zeige- und Mittelfinger ganz langsam über seine Lippen. Fast gleichzeitig lässt sie ihre Zunge aus dem Mund gleiten und die trockenen Lippen – zunächst die Oberlippe, danach die Unterlippe – befeuchten. Als der Bus hält und sich die Türen öffnen, steigen einige Fahrgäste aus. Auch der Platz neben ihr wird frei. Doch er bleibt stehen. Sie dreht sich wieder nach vorn und fühlt sich verunsichert.

Als der Bus anfährt, schaut sie aus dem Fenster, folgt den Spuren der Tropfen auf der Scheibe, blickt auf den nachlassenden Regen. Warum bleibt er stehen? Weshalb setzt er sich nicht neben sie? Inmitten ihrer drängender werdenden Lust macht sich die Enttäuschung bemerkbar.

Nach zwanzig Minuten erreicht sie ihr eigenes Ziel. Sie steht auf und sieht, dass er noch immer an der Stange lehnt. Die ganze Zeit hat er den Platz neben ihr frei gelassen, als ob er sie meiden will. Doch was heißt hier ‘als ob’? Er hat sie gemieden! Irgendwie ist sie enttäuscht.

Als sie nun an ihm vorbeigeht, um zur Ausgangstür zu kommen, unterdrückt sie ihre Enttäuschung und nimmt ihren ganzen Mut zusammen. Es ist das erste Mal, dass er so günstig steht und sie an ihm vorbei muss, um auszusteigen. Ihr Herz klopft fast schon schmerzhaft in ihrer Brust. Das Ziehen zwischen ihren Beinen ist so intensiv, dass sie genau weiß, wenn er sie dort berühren würde, käme sie direkt in einem gigantischen, lustvollen Orgasmus! Der Gedanke, sich gleich an ihm vorbeizudrängen, lässt prickelnde Wonneschauer durch sie gleiten. Ein Schritt, jetzt ist sie dicht vor ihm.

Er hat sich nicht neben sie gesetzt. Er hat sie gemieden, statt das Flirten auf die nächste Stufe zu bringen. Wird sie es wagen, den nächsten Schritt einzuleiten? Schafft sie es … Elenor hört auf zu grübeln, es ist keine Zeit mehr dafür!

Wie zufällig streckt sie ihre linke Hand ein wenig aus, als sie nun an ihm vorbeigeht. Wegen der leicht ruckeligen Fahrweise kommt niemand auf die Idee, dass sie es absichtlich macht, als sie sich etwas stärker in seine Richtung bewegt, leicht taumelnd gegen ihn stößt. Ihre Hand streift sein rechtes Bein, gleitet über seine Mitte zum linken Oberschenkel, führt kurz über seine linke Hand und schon ist sie an ihm vorüber. Sie hat ihn nicht angeschaut, ihr Blick ist auf die Doppelflügeltür gerichtet. Doch ihrem halb geöffneten Mund entweicht ein keuchender Atem. Wieder muss sie ihre trockenen Lippen befeuchten, darf das sehnsüchtige Prickeln in ihrem Körper nicht beachten. Gleich wird der Bus anhalten. Sie wird aussteigen. Er bleibt drinnen stehen. Aber das Gefühl seiner warmen Haut an ihren Fingerspitzen nimmt sie mit sich.

Verdammt! Sie hat es gespürt! Die eindeutige harte Wölbung in seiner Mitte, über die ihre Finger wie zufällig geglitten sind. Sie stellt sich vor, dass er ihretwegen so hart ist, dass er sich deshalb nicht neben sie setzen wollte, damit sie nicht bemerkt, wie scharf er auf sie ist. In ihren Fantasien malt sie sich aus, dass sie nicht einfach seine Hose gestreift hat, sondern mutig zwischen seine Beine gepackt und seinen Kolben massiert hat, nach dem sie sich seit dem Tag sehnt, als er sie das erste Mal mit seinen feurigen Augen im Bus gesucht und gefunden hat.