Im Schatten des Mensch Sein

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Summary

Dean stammt aus einer zerstörten Welt, in der Hoffnung selten ist und Überleben alles bedeutet. Unerwartet findet er sich als Mensch unter Marsianern wieder, verkauft, beobachtet, fremd. Die sterile Kuppelstadt Aurora umgibt ihn mit kühler Präzision, während der Gedanke an wirkliche Nähe wie ein ferner Schatten bleibt. Zwischen Angst, Wut und Sehnsucht ringt Dean um seine Identität und einen Funken Hoffnung in der neuen, fremden Welt. In den kleinen Momenten – zwischen dem Summen der Luftfilter und dem flüchtigen Blick seiner Halter, fragt er sich, ob Menschsein hier mehr sein kann als bloße Anpassung. Wird er einen Platz finden, der mehr ist als nur ein Käfig?

Status
Ongoing
Chapters
16
Rating
n/a
Age Rating
18+

Prolog

Dean stammt von der zerstörten, postapokalyptischen Erde. Krieg und Machtspielchen hinterließen nicht mehr als Armut und Chaos. Es gibt große, durch Atombomben verseuchte Gebiete, Raider, Hungersnöte und in Trümmern liegende Städte. Die meisten Regierungen sind zerfallen, es herrscht an vielen Orten Anarchie. Selbst gegründete Milizen streifen vielerorts umher und versuchen, den Rest der Ordnung zu erhalten. Jeder versucht einfach nur, in dieser zerrütteten Welt zu überleben. Deans Kindheit war geprägt von Hunger, Gewalt und ständigem Kampf ums Überleben. Wohngebiete lagen in Ruinen, sichere Zufluchtsorte waren selten, und der Alltag bestand aus improvisierten Lösungen, ständiger Wachsamkeit und andauernder Gefahr. Seine Familie lebte in einer kleinen Kommune, die am Rand einer alten, in Trümmern liegenden Stadt lag. Sie hatte in einem halbwegs erhaltenen Gebäude eine kleine 2-Zimmer-Wohnung. Die Nachbarschaft war geprägt von Zusammenhalt, es wurde untereinander gehandelt und sich umeinander gekümmert. Dort ging es der Familie gut, es war ein kleiner Zufluchtsort, der Schutz vor der vorherrschenden Zerstörung und Kriminalität bot. Doch die Mutter, Marry, erkrankte, als Dean gerade 8 Jahre alt war, und starb kurz darauf. Und auch der Frieden der Kommune währte nicht für immer. Raider griffen die Kommune an und die Familie, nun nur noch aus dreien bestehend, musste fliehen. Der Vater, John, tat sein Bestes, um für seine beiden Söhne zu sorgen. Dann, eines Tages, als er loszog, um Nahrung zu beschaffen, kam er nicht zurück. Von da an musste Dean sich allein um ihn und seinen 3 Jahre jüngeren Bruder Sam kümmern. Ein paar Jahre ging es gut. Auch wenn ständige Ortswechsel, Nahrungsknappheit und Raider ihnen das Leben schwer machten. Jedoch eines Tages, die Jungs waren in einem verlassenen, zerfallenen Gebäude untergekommen, wurden sie von Angreifern überrascht. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wurde Sam während des Kampfes von Trümmern getroffen. Das machte ihn zum leichten Opfer der Raider, Dean konnte nichts tun. Er musste mit ansehen, wie sie seinen Bruder umbrachten, und floh. Anschließend schlug er sich allein und hoffnungslos durch. Er war auf Autopilot und nur noch am Überleben und nicht mehr am Leben interessiert. Eines Tages, als er einen Nahrungsmitteltransport sah, überfiel er diesen vor lauter Hunger. Die Miliz erwischte ihn dabei und sie brachten ihn in eins ihrer Gefängnisse. Das war das Ende des Lebens, das er kannte, und der Start von etwas völlig Neuem.