Gisela - 23.11.2025

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Summary

Ein Unfall! Aber was ist passiert?

Genre
Other
Author
HieroBald
Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
13+

Gisela

Grelles Licht. Unscharfe Gesichter. Panik. „Er kommt!“ „Mehr …“ …

„Auf Drei.“ Ich spüre, wie ich angehoben werde und wieder abgelegt. Irgendwie unsanft. …

Piepsen. Schmerz. Überall. Ich öffne die Augen und sehe Weiß. Eine Spinnwebe. Haare. Blond gelockt. „Er wacht auf. Vow, hat der schöne Augen. Schau mal.“ „Stimmt, aber psst, er könnte uns hören.“ „Na und? - Guten Tag, willkommen zurück. Ich bin Schwester Gisela und das ist meine Kollegin, Schwester Nadine.“ „Hallo,“ krächze ich. „wo bin ich?“ „Uni-Klinik Mainz, Intensiv. Wie Sie hierhergekommen sind, wird Ihnen Professor Müller erklären. Es ist sowieso gleich Visite. Wo haben Sie bloß diese schönen Augen her?“ „Amazon? Zalando? Wer weiß.“ Oh, hört hört, er kann schon witzig.“

Die Tür geht auf, ein Schwarm Weißkittel flutet das Zimmer. „Aha, schon wach. Das ist gut! Sehr gut! Herr Sütterlin, Sie hatten einen Unfall. Erinnern Sie sich?“ „Nein. Kein Stück. Was ist mit meiner Stimme?“ „Ach, das gibt sich wieder. Der Schlauch im OP.“ „OP?“ „Ja, wir haben Sie wieder zusammengeflickt. Jetzt ist alles wieder am richtigen Ort.“ Sehr witzig.“ „Nana, jetzt kommen Sie erstmal wieder zu Kräften. Sie sind privatversichert, da ist Vieles einfacher für uns.“

Die Karawane zieht weiter.

Mir fallen die schönen Augen zu. Ein Traum. Musik. Ich tanze mit Schwester Gisela. „Wenn er wach wäre, könnte er ein bisschen mithelfen.“ „Egal, wir schaffen das schon.“ „Was ist los?“ „Da ist er ja.“ „Wir sind schon fertig. Frisch gewaschen und alle Verbände erneuert, da wird das Mittagessen schmecken. Wir richten Sie mal etwas auf.“ Ein Motor summt, das Kopfende bewegt sich. Die Spinnwebe ist weg. Monitore kommen in mein Sichtfeld. Alles tut mir weh. Alles? Was denn nun genau? Ich stöhne. „Ich helfe Ihnen. Hier ist der Teller. Es gibt Hühnersuppe.“ Ich versuche mich zu bewegen. „Vorsicht! Lassen Sie mich das machen. Hier kommt der erste Löffel.“ Ich schlucke, es ist heiß. Das tut gut. Die Wärme der Suppe durchflutet mich.

In den nächsten Wochen komme ich nach und nach wieder zurück. Aufstehen. Selbst zum Klo gehen. Den Gang entlang gehen. Die Treppe. Eine Parkbank. Nach Hause.

Die Nachbarn fragen, wo ich gewesen sei. Ich erzähle vom Krankenhaus.

Was passiert sei?

Ich weiß es nicht.

Will ich es wissen?

Wozu?

Mein Geist ist klar, aufgeräumt. Die Erinnerung ist da und endet, als ich auf die Laufstrecke gehe und beginnt mit Schwester Gisela.

Das Leben geht weiter.