The Other Half of My Past

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Summary

Tyson ist sechzehn, lebt in Michigan und versucht, seinen Platz zwischen Familie, Freundschaften und den Erwartungen seines Alltags zu finden. An seiner Seite sind Jack, sein bester Freund, und Haley – seine beste Freundin, die ihn besser kennt als jeder andere. Was Tyson nicht sieht: Für Haley ist ihre Freundschaft längst mehr geworden. In den Sommerferien begegnet Tyson einem Mädchen, das alles verändert. Zwischen langen Gesprächen und stillen Momenten entsteht eine Verbindung, die sich leicht und echt anfühlt. Sie erzählt ihm, dass sie neu nach Michigan gezogen ist – doch nicht alles an ihr ist so offen, wie es scheint. Als der Sommer endet, verlieren sie sich aus den Augen. Für Haley bricht eine Welt zusammen, als Tyson ihr von dem Mädchen erzählt. Und die Frage bleibt: Werden sie sich wiedersehen?

Genre
Other/Drama
Author
Isabel
Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
18+

Chapter one

Tyson

„Ey, Tyson“, rief Jack plötzlich und grinste, „gibt heute Abend ’ne Party bei Collins. Kommst du mit?“

Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen und nickte nur, ohne etwas zu sagen.

Coach Reynolds hob die Augenbraue und sah uns beide an. „Wollt ihr zwei dem Team vielleicht mitteilen, was ihr da bespricht?“

Ich schluckte, spürte, wie mir die Wärme ins Gesicht stieg. „Ähm, nein, Entschuldigung, Coach. Reden Sie weiter.“ Ich nickte wieder, und der Coach nickte zurück. Sofort breitete sich ein Grinsen über die Gesichter der Jungs aus, gefolgt von einem leisen Lachen, das sich schnell durch den Kreis zog.

„Okay, Jungs, heute konzentrieren wir uns auf eure Laufwege und die schnelle Ballübergabe. Passt auf, dass ihr sauber spielt und die Abstände stimmt“, rief Coach Reynolds.

Sobald er fertig war, löste sich der Kreis auf, und jeder machte sich an die Arbeit.

Die Sonne brannte auf uns herab, und der Rasen unter meinen Schuhen war trocken und staubig. Ich konnte den Duft von frisch gemähtem Gras riechen, gemischt mit dem Schweiß der Jungs um mich herum. Alles fühlte sich lebendig an – die Rufe, die Bälle, die durch die Luft flogen, und das Lachen der anderen.

Ich schnappte mir einen Ball, spürte das Leder in meinen Händen, und startete los. Jack sprintete neben mir her, grinste und rief etwas Unverständliches hinterher. Ich musste lachen, während wir unsere Bahnen zogen und versuchten, die neuen Laufwege sauber einzuhalten.

„Alles klar, Jungs, Training beendet hier! Wir gehen in die Halle.“, rief Coach Reynolds. „Die Cheerleader brauchen jetzt das Feld, also lasst uns alles aufräumen.“

Ich lehnte mich kurz auf die Knie, wischte mir den Schweiß von der Stirn und sah, wie die Mädchen vom Cheerleading-Team das Feld betraten.

Ich suchte Haley. Da endlich sah ich sie – sie stand mit ein paar Freundinnen zusammen, lachte gerade über irgendetwas, das einer von ihnen gesagt hatte. Ich konnte nicht anders, als kurz zu grinsen.

Während ich noch so dastand, bemerkte ich, wie einige der Jungs ihre Blicke ebenfalls auf die Cheerleader richteten. Natürlich waren sie alle abgelenkt. Typisch die Jungs, dachte ich.

Jack stupste mich leicht an, wohl bemerkt, dass ich ins Grübeln geraten war. „Na, Tyson, wieder mal den Kopf in den Wolken?“ Ich grinste nur, schüttelte leicht den Kopf und wandte meinen Blick wieder zu Haley. „Ach, keine Sorge“, murmelte ich leise, „nur meine beste Freundin.“

Haley bemerkte mich anscheinend und machte ein paar Schritte in meine Richtung. Als sie bei mir ankam, grinsten wir uns kurz an und umarmten uns locker.

„Hey Tyson, wir sehen uns nach dem Training, oder?“ „Klar“, antwortete ich und nickte. „Alles klar, ich nehm dich später dann mit“, sagte ich, und sie nickte zustimmend. „Passt!“

Kaum hatte ich das gesagt, kam Jack herüber, ein freches Grinsen im Gesicht. „Hey Haley, hast du Bock heute Abend auf ’ne Party? Collins schmeißt eine, soll richtig cool werden.“ Haley lachte kurz. „Klingt gut, mal sehen“, antwortete sie, während wir noch ein paar Sachen zusammensammelten. Dann ging sie wieder zurück zu den cheerleadern.

Die Cheerleader hatten jetzt das Feld übernommen, Pompons schwebten durch die Luft, und ihre Stimmen hallten über das Grün. Ich beobachtete kurz, wie Haley mit ihren Freundinnen einige Sprünge übte, bevor ich mich wieder auf die Jungs konzentrierte.

Ein paar von ihnen blieben stehen, starrten kurz auf die Cheerleader und tuschelten leise miteinander. Jack war auch dabei und grinste breit, während er seine Augen kaum von brina lösen konnte. Er sagte laut: „Ey, brina sied richtig heiß aus.“ Ich schüttelte den Kopf und wollte gerade etwas sagen, da ertönte der scharfe Pfiff von Coach Reynolds.

„Jungs! Auf geht’s, in die Halle! Kein Rumstehen!“Sofort rissen sich alle los, schnappten ihre Sachen und machten sich auf den Weg. Innerhalb von Sekunden verschwanden sie im Gang zur Halle, und das Feld gehörte wieder den Cheerleadern.

In der halle

„Gut, Jungs, geht in die Umkleide, bringt eure Sachen weg und zieht eure Hallenschuhe an, dann kommt ihr wieder raus.“

Kurze Zeit später kamen alle wieder auf das Feld, die Hallenschuhe fest geschnürt, bereit für den nächsten Drill.

„Okay, Jungs, jetzt arbeiten wir an euren Wurf- und Fangübungen. Genauigkeit ist heute das Ziel!“, rief Coach Reynolds. Sofort gingen alle los und schnapp­ten sich einen Football.

„Aufstellen, Jungs!“, rief Coach. Wir bildeten zwei Reihen, die Augen auf den Partner vor uns gerichtet, bereit für die ersten Würfe.

Jack grinste neben mir und klopfte mir auf die Schulter. „Mal sehen, ob du diesmal sauber wirfst, Tyson.“ „Es war nur ein paar Mal, dass ich nicht gut geworfen habe, du wirst schon sehen“, antwortete ich schmunzelnd, während wir die ersten Würfe übten.

Alle waren bereit. Jeder hielt seinen Ball fest, um den Drill zu starten, während Coach Reynolds die Anweisungen wiederholte.

„Los, Jungs! Erstmal locker aufwärmen, dann volle Konzentration!“, rief der Coach, und wir begannen, die Bälle hin und her zu werfen.

Ich holte den ersten Wurf aus, zielte genau auf meinen Partner gegenüber und spürte, wie der Ball sauber durch die Luft glitt. Treffer! Ein kurzes Nicken von meinem Partner bestätigte es, und ich grinste.

Jack warf mir den nächsten Ball zu, ein bisschen schneller als nötig, und ich musste aufspringen, um ihn zu fangen. „Hey, Tyson, bist du noch wach da drüben?!“ rief er lachend, als ich den Ball gerade noch erwischte.

„Alles unter Kontrolle, Jack“, antwortete ich und musste selbst lachen, als er sich über das grinsen von mir beschwerte. Typisch jack.

Wir warfen die Bälle weiter, steigerten die Geschwindigkeit, und die Halle füllte sich mit dem rhythmischen Aufprallen der Lederbälle auf dem Boden, begleitet von Rufen, kurzen Scherzen und dem gelegentlichen Pfiff des Coaches.

Ein paar Mal landete ein Ball knapp neben mir, und ich musste schnell reagieren, um ihn nicht fallen zu lassen. Adrenalin schoss durch mich hindurch, und ich merkte, wie meine Muskeln warm wurden. Es war genau das, was ich am Training liebte – Herausforderung, Bewegung und die kleinen Wettkämpfe untereinander.

„Noch zwei Durchgänge, Jungs! Dann sehen wir, wer sauber genug geworfen hat!“, rief Coach Reynolds, und alle konzentrierten sich noch ein Stück mehr. Ich schnappte mir den nächsten Ball, bereit für den Wurf, den ich diesmal perfekt landen wollte.

„Alles klar, Jungs, kurze Trinkpause! Holt euch Wasser, dann geht’s weiter“, rief Coach Reynolds. Wir griffen uns die Flaschen, kippten das kühle Wasser in uns hinein und ließen die Arme baumeln, während wir tief durchatmeten.

„Okay“, fuhr Coach fort, „nach der Pause schauen wir uns eure Pässe ganz genau an. Wir machen ein kleines Spiel: neun gegen neun. So kann ich sehen, wie ihr euch im echten Spiel bewegt und die Pässe fließen.“

Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn, nahm noch einen Schluck Wasser und grinste zu Jack. „Na, bereit für das Mini-Spiel?“

„Klar, Tyson, mal sehen, ob du diesmal nicht wieder einen Ball verlierst“, erwiderte er lachend.

Coach stellte sich in die Mitte der Halle und begann, die Teams einzuteilen. „Team eins“, sagte er laut, „Hill, Smith, Reed, Turner, Anderson, Grant, Scott, Harris und Brown.“ Ich hörte aufmerksam zu und sah, wie die Jungs sich langsam auf eine Seite stellten.

„Team zwei“, fuhr er fort, „Walker, Johnson, Collins, Parker, Taylor, Coleman, Wilson, Baker und Marshall.“ Der Rest von uns sammelte sich auf der anderen Seite der Halle. Kurze Blicke wurden ausgetauscht, ein paar Grinsen, ein paar lockere Sprüche – jeder wollte zeigen, was er draufhatte.

„Keine Ausreden“, sagte Coach ernst. „Ich will saubere Pässe, Bewegung ohne Ball und Teamarbeit. Los geht’s.“

Ich nahm den Football fest in die Hände, ging ein paar Schritte zurück und spürte, wie die Spannung wieder anstieg. Das war kein normales Training mehr – jetzt wollte Coach genau sehen, wer unter Druck ruhig blieb.

Der nächste Spielzug folgte sofort. Ein kurzer Blick nach außen, dann nach innen. Tristan löste sich von seinem Gegenspieler. Ich holte aus und warf. Der Ball kam flach und schnell – Fang.

„Weiter!“ rief jemand von der Seite.

Jack kam nach dem Spielzug kurz zu mir zurück, klopfte sich auf die Oberschenkel und grinste. Bevor wir weitermachen konnten, ertönte die Stimme von Coach Reynolds.

„Jack!“, rief er. „Wenn du aus dem Backfield kommst, zieh den Lauf enger. Bleib tiefer, dann hast du mehr Kontrolle.“

Jack nickte sofort. „Alles klar, Coach.“

Wir stellten uns neu auf, aber das Tempo war jetzt etwas ruhiger. Der Druck von eben war weg, und man merkte, dass Coach eher beobachtete als antreiben wollte. Ich warf noch ein paar kurze Pässe, nichts Besonderes, einfach sauber und sicher.

Nach ein paar Minuten hob Coach die Hand. „Reicht“, sagte er. „Ich hab gesehen, was ich sehen wollte.“

Ein paar erleichterte Seufzer gingen durch die Halle. Ich ließ den Ball locker in meine Hand fallen und atmete tief durch. Die Anspannung wich langsam, und das Training fühlte sich wieder wie Training an – nicht mehr wie ein Test.

„Jungs, gutes Ding heute“, sagte Coach und sah in die Runde. „Zieht euch um, dann könnt ihr Feierabend machen.“

Wir sammelten alles ein und machten uns auf den Weg Richtung Umkleide. Stimmen wurden lauter, das Grinsen kehrte zurück. „Endlich“, murmelte jemand hinter mir.

„Zeit für was Richtiges zu trinken“, lachte Jack.

Ich schüttelte grinsend den Kopf und folgte den Jungs. Training war vorbei – und der Tag war noch lange nicht zu Ende.

Wir hatten uns inzwischen umgezogen und geduscht. In der Umkleide flogen noch ein paar lockere Sprüche hin und her, Schulterklopfen, ein paar „Bis später“-Rufe, dann machten Jack und ich uns auf den Weg nach draußen.

Als wir wieder zum Feld kamen, trainierten die Cheerleader immer noch. Die Sonne stand schon etwas tiefer, aber das Licht lag noch warm über dem Rasen. Wir setzten uns auf die Tribüne, lehnten uns zurück und beobachteten das Training.

Haley bemerkte mich sofort. Sie hob kurz die Hand und winkte mir zu. Ich lächelte zurück, und lehnte mich etwas vor. Wir wollten warten, bis sie fertig waren, dann gemeinsam losfahren. Und schnell nach Hause, damit Haley duschen und sich umziehen kann – die Party nähert sich immer mehr.

Die Musik lief laut im Hintergrund, und die Cheerleader stellten sich für die nächste Übung auf. Es sah nach einer Hebefigur aus. Zwei standen bereit, eine ging in Position. Alles wirkte routiniert, eingespielt.

Dann passierte es.

In dem Moment, als sie die Figur ansetzten, geriet etwas aus dem Gleichgewicht. Ein kurzer Ruf, ein hastiges Greifen – und dann verlor jemand den Halt.

Die Bewegung kippte, und plötzlich fiel eine von ihnen zu Boden.

Jack und ich sprangen gleichzeitig auf. Mein Herz setzte kurz aus, während mein Blick sofort zum Feld schoss. Für einen Sekundenbruchteil war alles still, dann kamen Stimmen, schnelle Schritte, hektische Bewegungen.

„Ist alles okay?“ rief jemand.

Das Mädchen hielt sich am Kopf und setzte sich langsam auf. Für einen Moment blieb sie einfach sitzen, atmete tief durch. Dann hob sie den Blick, sah sich kurz um und zeigte schließlich mit einem Daumen nach oben, dass alles okay war.

Ein spürbares Aufatmen ging über das Feld. Einige der Cheerleader lachten nervös, andere beugten sich zu ihr runter und redeten leise auf sie ein. Auch ich merkte, wie sich die Anspannung in meinen Schultern langsam löste.

„Puh“, murmelte Jack neben mir und ließ sich wieder auf die Tribüne fallen.

Der Coach der Cheerleader kam dazu, sprach kurz mit ihr und half ihr vorsichtig auf die Beine. Sie stand etwas wackelig, aber sie hielt sich selbst, nickte und klopfte sich den Staub von der Kleidung. Offenbar war wirklich nichts Schlimmes passiert.

Haley war einen Schritt näher an sie herangetreten, legte ihr kurz eine Hand auf den Arm und sagte etwas, das ich nicht hören konnte. Dann sah sie kurz zu mir hoch. Unsere Blicke trafen sich, und sie verzog den Mund zu einem kleinen, beruhigenden Lächeln.

Ich hob leicht die Hand, mehr ein stummes Alles gut? als ein richtiges Winken. Sie nickte kaum merklich zurück.

Langsam nahm das Training wieder Fahrt auf. Die Musik wurde leiser gedreht, die nächste Übung wurde ohne Hebung angesagt. Jack lehnte sich neben mir zurück. „Das sah übler aus, als es war“, sagte er.

Ich nickte. „Ja. Zum Glück.“

Wir blieben noch sitzen und beobachteten, wie die Cheerleader den Rest des Trainings konzentriert zu Ende brachten. Die Sonne sank weiter, der Himmel färbte sich langsam, und in meinem Kopf war ich schon halb beim Abend – Duschen, Umziehen, und dann die Party.

Doch die Ruhe hielt nicht lange.

Jane trat nach vorne. Sie war die Co-Kapitänin, solange der richtige Kapitän nicht da war. Ihre Arme waren vor der Brust verschränkt, der Blick hart.

„Ganz ehrlich“, schnauzte sie und sah direkt zu dem Mädchen, das eben gestürzt war, „was war das bitte?!“

Die Musik verstummte komplett. Ein paar der Cheerleader sahen sich unsicher an, andere senkten den Blick.

„Du weißt genau, dass du die Spannung halten musst!“, fuhr Jane fort. „Wenn du das nicht hinkriegst, gefährdest du das ganze Team!“

Das Mädchen öffnete den Mund, wollte etwas sagen, schloss ihn aber wieder. Sie nickte nur und murmelte etwas, das man von der Tribüne aus nicht verstehen konnte.

Haley trat einen Schritt vor, die Stimme ruhig, aber bestimmt. „Jane, sowas kann mal passieren. Niemand hat das absichtlich gemacht.“

Jane verzog die Lippen, sichtlich genervt. „Nein wenn man es richtig machen würde und die richtige spannung hält würde das nicht passieren!“, sagte sie scharf. „Also nehmt das verdammt nochmal ernst!“

Das Mädchen nickte erneut, und Jane drehte sich schließlich weg. Sie klatschte laut in die Hände und rief, dass sie weitermachen sollten.

Das Training lief weiter, aber die Stimmung hatte sich verändert. Es war stiller, angespannter.

Ich sah noch einmal zu Haley. Sie war wieder bei ihrer Position, konzentriert, aber ihr Blick wanderte kurz zu dem Mädchen, das gefallen war. Dann hob sie den Kopf, fing meinen Blick auf und zuckte kaum merklich mit den Schultern – so, als würde sie sagen: Alles gut, ich kümmer mich.

Nachdem das Cheerleader-Training schließlich zu Ende war, machten die Cheerleader noch einmal kurz ihre Positionen durch. Ein paar letzte Änderungen, ein schneller Blick zu den anderen Mädchen, ein paar Hinweise vom Cheer-Coach – dann war es gut.

Ich sah, wie Haley mit ihren Freundinnen zusammenpackte, Pompons und Taschen griffbereit. Sie wirkte ruhig, konzentriert, aber man merkte, dass ihr das Training noch in den Knochen steckte. Jack und ich standen schon auf, unsere Sachen geschultert, und beobachteten, wie sich die Mädchen langsam Richtung Ausgang bewegten.

Ein leises Lachen, ein paar letzte Worte zwischen den Cheerleadern, und dann kam Haley auf uns zu. Ich konnte sehen, dass sie kurz Luft holte, bevor sie uns ansprach.

„Hey, ihr zwei“, sagte sie, und ich lächelte automatisch zurück.

Wir quatschten noch ein paar Minuten, lachten über Kleinigkeiten vom Training, dann machten wir uns auf den Weg zum Auto.

Ich nahm Haleys Tasche von ihr ab und packte sie in den Kofferraum, zusammen mit unseren eigenen Sachen – meine Tasche und die von Jack. Dann stieg ich ins Auto, setzte mich ans Steuer. Haley nahm den Beifahrersitz, Jack schlüpfte hinten rein.

„Hey, warum sitze ich nicht vorne?“ rief Jack und grinste, während er sich zurücklehnte.

„Weil du immer zu viel redest“, entgegnete ich trocken, und Haley lachte leise neben mir.

Wir fuhren zu Haleys Haus. Kaum angekommen, stieg sie aus und sagte uns. „Ich bin in zwanzig minuten zurück, ich beeile mich“, sagte sie, lächelte und verschwand ins Haus.

Ich lehnte mich zurück, sah Jack an, der hinter mir ein Theaterspielchen machte, und schmunzelte. Nur zwanzig Minuten warten – die würden sicher schnell vergehen.