Stilles Schweigen " Mein Schicksal "

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Summary

Versuchte ich alles zu ändern, so müsste ich mich ändern. Nacht. Raben, pechschwarz. Nahmen ihren Platz auf den Bäumen neben dem alten Haus am Ufer des Rivers ein. Eine einzige Laterne ließ ihr Licht in den weiten Schatten werfen. Doch was geschah dann...

Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
16+

Nebel

Ein lauter Knall fiel am anderen Ende des Rivers.

Dieser Knall ließ die pechschwarzen Raben aufschrecken. Ihr schreien, krächzen, fürchterlich. Es ließ alles was in dieser Nacht am River lagerte aufschrecken. Nur in der Hütte wo Rauch aus dem alten Kamin empor stieg, hörte man leise Musik. Es war nicht irgendeine Musik, sie wurde von einem Grammophon abgespielt, dessen Nadel an der Platte immer wieder hängen blieb. Es spielte eine alte abgedroschene Musik einer Gypsy Band. Leer war das ganze Haus, fast gespenstisch.

Über den River zog sich hauchdünner Nebel. Verschiedene Tierlaute waren zu hören. Zum alten Haus führte ein schmaler Weg, den man gerade so mit einem Auto befahren konnte ohne das man in halb Wiese und sandigem Unterboden stecken blieb. So knatterte an diesem Abend ein schwarzes Auto den schmalen Weg entlang und blieb kurz vor dem alten Haus stehen. Die Autotür halb geöffnet,entwich eine Rauchwolke. Eine dunkle Gestalt stieg aus. Melonenhut und Zigarre. Lackstiefel, Quasten, feiner Anzug. Auf der anderen Seite stiegen zwei ruhige Typen aus. Der mit Zigarre raunte: habt ihr den alten Kautz erledigt? Ja Boss. Aber es spielt Musik, noch grausige obendrein. Stellt dieses Gejaule ab.

Der eine stieß die Tür in einem Ruck auf dass sie fast aus dem Rahmen viel. Sachte, ihr sollt ja nicht das ganze Haus einreisen. Himmel. Mmh, es roch nach Essen. Gutes Essen, da knurrte einem ja der Magen. Boss! Finger weg. Ihr seit nicht zum Essen hier. Ihr sollt das fehlende Teil suchen, was der alte besitzt. Wir brauchen es. Krempel die Bude um. Los. Wenn ihr fertig seid, brennt dieses alte Haus nieder. Zerfallen soll es. Staub, soll auf jedem Gras Halm griechen. Und jetzt steht nicht so faul herum.

Jeder Winkel wurde durchsucht, alles umgekrempelt. Doch ohne Erfolg. Kochend vor Wut verließ der Boss das Haus. Brennen soll es. Wo hat dieser alte Kautz das Teil versteckt!

Alles brannte lichterloh. Als das schwarze Auto sich aus dem Staub machte, kamen die Krähen wieder und ließen sich auf Staub und Asche nieder. Nur eine einzige stöberte mit ihrem Schnabel in der Nähe des noch stehenden Kamines herum. Ein funkeln erhellte die Nacht. War es das, was gesucht wurde?

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