❧ Prolog ❧

Black Warriors – Gefährtin eines Black Panthers
Wir, die Black Warriors, leben in den Schatten von Los Angeles, verborgen vor den neugierigen Blicken der Menschen. Wir waren acht Gestaltwandler, Meister der Tarnung und Geheimnisse, die darauf abzielten, die Menschheit vor der dunklen Bedrohung der Abtrünnigen zu beschützen. Immer wieder mussten wir uns mit dem Bösen auseinandersetzen – es war ein ständiger Kampf zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse.
Doch diese Zeiten sollten sich plötzlich ändern. Ein uraltes Übel erwachte, und unser Geheimnis stand kurz davor, ans Licht zu kommen. Je näher das Unheil rückte, desto stärker wurde das Verlangen in mir, meine Gefährtin zu schützen. Catherine. Ihr Name brannte in meinem Herzen wie ein loderndes Feuer. Sie war vollkommen ahnungslos und hatte keine Vorstellung davon, welche Gefahren um sie herum lauerten. Diese Unschuld machte sie noch reizvoller, aber sie brachte auch eine gefährliche Verantwortung mit sich.
Manchmal fragte ich mich, ob ich ihr Herz gewinnen könnte oder ob sie, sobald sie die Wahrheit erfuhr, panisch vor mir davonlaufen würde. Ich hatte nicht nur die Aufgabe, sie zu beschützen, ich wollte sie auch für mich gewinnen. Die Gedanken an sie durchzogen jede meiner Zellen, während ich mich zurückhaltend unter den Menschen bewegte. Niemand durfte herausfinden, dass wir mehr als nur menschlich waren.
Die Bedrohung, die langsam näherkam, war nicht von dieser Welt. Dunkle Gestalten schlichen sich durch die Straßen, und ihre Absichten waren alles andere als heilsam. Ein Kampf braute sich zusammen, und als ich in der Nacht im Verborgenen trainierte, spürte ich jede Faser meines Körpers aufgeladen mit Energie. Der Geruch des Nahkampfes lag in der Luft, und ich konnte das Adrenalin durch meine Adern pulsieren fühlen. Jeder Schlag, jede Bewegung war eine Vorbereitung auf das, was kommen würde.
Catherine war in letzter Zeit oft in meinen Gedanken. Ihr Lächeln war wie ein Lichtstrahl in einer Welt voller Dunkelheit. Oft sah ich sie in meinen Träumen, und ich wusste, dass ich bereit war, für sie zu kämpfen. Doch gleichzeitig war da die Furcht – die Furcht, sie in die Gefahr zu ziehen, die mit meinem Leben verbunden war. Die Wahl stand uns allen offen – Mensch oder Gestaltwandler, Liebe oder Angst. Das Böse näherte sich, und ich konnte nur beten, dass wir alle die Kraft finden würden, um dem Unaussprechlichen zu widerstehen. Für Catherine war ich bereit zu kämpfen. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf, während sich die Dunkelheit um uns schloss.
SIE Catherine … sie war MEIN