The Abyss

All Rights Reserved Β©

Summary

Raffaele ist alles. Alles aber sicher kein guter Mensch. Als der Divisions-Leiter eines Mafia-Clans jedoch auf die energische Sam trifft, wird alles auf den Kopf gestellt und er muss erkennen wie tief menschliche AbgrΓΌnde wirklich sein kΓΆnnen.

Genre
Erotica/Romance
Author
kazu
Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
18+

1


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Vorab die Triggerwarnungen!

Diese Geschichte beinhaltet (schon allein wegen dem Mafia-Kontext) ALLE Formen von Gewalt und toxischen Verhaltensweisen. Im Verlauf werden explizite Inhalte thematisiert (u.A. Verletzungen, Blut). Ich weise ausdrΓΌcklich auf verstΓΆrende Inhalte hin. Wenn euch das nichts ist - tut es euch bitte nicht an.

(Notiz: Ich kann kein italienisch und lasse mir bei den italienischen SÀtzen vom Google-Übersetzter/Chatti unter die Arme greifen. Das sind aber die einzigen Aspekte, bei denen ich digital nachhelfe. Sollte jemand von euch Leser*innen Anmerkungen haben: immer gern!)

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[Raffaele]


Ich stieg genervt aus der Badewanne und schlang mir wΓΌtend ein Handtuch um die HΓΌfte. Der Schaum triefte von meinem KΓΆrper und im leicht beschlagenenen Spiegel konnte ich sehen, wie sich meine Zornesfalte erneut zeigte.

Eigentlich hatte ich den heutigen Abend endlich mal in aller Ruhe verbringen wollen. Ohne Stârung. In der Badewanne und anschließend mit einem kleinen Genuss-Glas Wein auf dem Sofa. Ich hatte keine Lust heute mit irgendwem zu interagieren.

Die letzten Wochen waren einfach nur einem Haufen Hundescheiße gleichgekommen.

Erst die Sache mit diesem kleinen Emporkâmmling, der dachte "Hierarchie" wÀre nur ein Wort und nichts, woran man sich halten müsse. Ich hatte meine FÀuste sprechen lassen und meine Fingerknâchel waren immernoch nicht ganz schmerzfrei. Und dann erst die Scheiße mit den Chinesen, die dachten den Drogenmarkt ansich reißen zu kânnen. Viel Trubel...

Aber auch heute konnte mein verdammtes Telefon nicht still bleiben. Es klingelte seit zwei Minuten fast ununterbrochen. Mir waren gerade mal fΓΌnf verfickte Minuten Badewanne vergΓΆnnt gewesen.

Ich strich mir mein nasses, dunkles Haar zurΓΌck und schlΓΌpfte in Badelatschen um nicht auf den grauen Fliesen meines kleinen Badezimmers auzurutschen. Fluchend starrte ich auf das Display des GerΓ€tes, was ich vorhin achtlos auf den Unterschrank des Waschbeckens abgelegt hatte.

'Dieser Hund!!! Ich hΓ€tte es lautlos lassen sollen...'

Mein vier Jahre jΓΌngerer Bruder hatte schon drei Anrufe in verschwindend geringen AbstΓ€nden abgesetzt. Es nervte. War er besoffen und zu geizig fΓΌr ein Uber? Das wΓ€re nicht dass erste Mal, dass ich der Dumme war, der ihn irgendwo einsammeln durfte. Wenn er zu viel getrunken hatte, dann konnte er gefΓΌhlt nur zwei Nummern rekonstruieren: Meine und die seiner Ex. Und man konnte ja ahnen bei wem er mehr Erfolgschancen auf ein GesprΓ€ch hatte... Mieser Penner ey...

"Che cazzo vuoi?!" Ich ging ran und fragte ihn temperamentvoll auf italiensch WARUM zum Teufel er mich um 00:05 Uhr anrief.

》"RAFFA! Endlich...!"γ€Š

"Wehe es ist nicht wichtig, du StΓΌck Dreck..."

Die scharfen Worte eines Γ€lteren Bruders...

》"ÄÀÀhm. Ich wΓΌrde sagen...DOCH. Ich bin gerade entfΓΌhrt worden..."γ€Š

Ich lachte reflexartig laut auf. So ein Mistkerl. Ich war nicht aufgelegt fΓΌr Scherze. Ich war richtig sauer. Ich war weder sin Opfer fΓΌr enen Prank noch ein beschissenes Taxi...

"Na klar! BlΓΆder Penner..." Er war eindeutig betrunken.

Der 28-jΓ€hrige schwieg kurz ehe er mit deutlich nervΓΆser Vibration in der Stimme erneut zu sprechen begann.

》"Raffa, das ist kein Scherz. Irgend so ne verrΓΌckte Schlampe ist an ner Ampel in mein Auto gestiegen. Sie hΓ€lt mir ne verfickte Wumme an den Kopf und fΓ€hrt seit zehn Minuten mit mir durch die Gegend..."γ€Š

Kurz nachdem er gesprochen hatte, mischte sich tatsΓ€chlich eine andere, weibliche Stimme in das GesprΓ€ch ein. Man hΓΆrte ein leises, fauchendes

"Halt jetzt dein Maul und FAHR...!!!"

im Hintergrund.

'HUH??!'

Ich wurde urplΓΆtzlich hellhΓΆrig.

"Dimmi che stai scherzando??!!" Ich bretterte aggressiv ins Telefon ob er gerade Witze machte. Wobei mir mein BauchgefΓΌhl die Frage bereits beantwortet hatte. Sein Tonfall brachte mich in Aufruhr. Dasklang ganz und garnicht nach einem Witz.

Mein Bruder? EntfΓΌhrt? Von irgend ner kleinen Schlampe? WAS?

》"Raffa, das ist hier alles andere als lustig, das ist kein Witz. Ich steck richtig in der Scheiße!!!! CAZZO!!"γ€Š

Ich spannte jeden einzelnen meiner imposanten, hart trainierten Muskeln an, die mir in KÀmpfen sehr dienlich waren. Adrenalin flutete mich und ich verließ schnurstracks das Badezimmer. Ich griff nach meiner Jeans und wahllos das Shirt, das ich eigentlich in den WÀschekorb hÀtte befârdern müssen. Ohne das Handy großartig lange aus der Hand zu legen, zog ich mich an.

Ich war alarmiert.

Mein Bruder lallte nicht, sagte nicht dass er Francesca vermisste und er saß am Steuer. Letzteres war die komplette BestÀtigung seiner Nüchternheit. Mein Bruder war ein Auto-Narr. Den Lappen zu verlieren kam einem Knast-Aufenthalt gleich. Er und sein Führerschein waren eine Fusion. Er fuhr nie, wirklich NIE, betrunken.

Auch wenn Matt, der eigentlich Matteo hieß, manchmal ein wenig extravagant war und wir oft typisch mÀnnlich-brüderliche KonkurrenkÀmpfe ausfochten: 'Familie'.

Niemand rΓΌhrte meine Familie an.

Das Mafia-Kredo und eine der obersten Regeln. Wenn nicht sogar die oberste. LoyalitΓ€t war einer der wichtigsten Bausteine unserer Welt.

Ich hatte meine Meinung ΓΌber den Anruf geΓ€ndert und glaubte ihm.

"Matt. Ruhe. Bist du auf Lautsprecher?"

》"JA. Wollte sie so..."γ€Š

"Hervorragend. Also gut - das geht an dich, du kleine Hure: Du hast keine Ahnung mit wem du dich hier eingelassen hast. Ich geb dir EINE scheiß Chance, aus dem Auto zu steigen und dich zu verpissen. Wenn ihm was passiert, dann wirst du es ganz, ganz bitter bereuen..."

Ich knurrte aggressiv ins Telefon.

Es gab keine Antwort, die direkt an mich gerichtet war. Stattdessen wildes, unkoordiniertes Gefluche. Sowohl von Matteo als auch von der weiblichen Stimme. Ich wusste nicht wie ich ihr Gebrabel deuten sollte. Das war schlecht.

Zeit zum Handeln.

'Fuck... Dann auf die unbequeme Tour...'

"Ich leg jetzt auf, Matt. Mach nichts Dummes okay?"


Γ—


Zwanzig Minuten spΓ€ter hatte ich ihn. Ich konnte das Handy meines Bruders tracken. So wie alle Telefone in meinem engsten Familien- und Freundeskreis. In unserem "Gewerbe" wussten wir wo die andere waren falls, so wie jetzt, Gefahr im Anflug war.

Ich saß in meinem gewollt unauffÀlligen, silbernen Kleinwagen und hatte Matteo's sehr auffÀlligen, nachtblauen 2025'er Mustang gesichtet.

Er machte seine Sache verflucht gut.

Auch wenn er manchmal ein Vollidiot sein konnte - er konnte Situation gut einschΓ€tzen und war Γ€hnlich auf Zack wie ich.

Ich konnte mich in seine Denkeweise gut reinversetzen. Und er sich in meine. Wir arbeiteten schließlich viel zusammen und hatten schon unzÀhlige miese Aktionen gemeinsam überstanden.

Er konnte sich sicherlich denken dass ich schon lÀngst auf seinen Fersen war um ihn aus der Scheiße zu holen. Wir hatten es beide darauf abgesehen, dass sein Wagen an einem einsamen Ort zum Stehen kommen sollte.

Sicher hatte Matt dem kleinen MiststΓΌck seinen Wagen zur Weiterfahrt angeboten und wollte mit ihr PlΓ€tze tauschen, bzw. aussteigen. Er wΓΌrde ihr das Fahrzeug als Fluchtwagen anbieten. Aber nur scheinbar...

Das wΓΌrde nicht passieren.

Eher fror die HΓΆlle zu als dass mein Bruder sein ΓΌber alles geliebtes Auto hergab. Sowohl ich als auch er waren selbstbewusst genug um die Sache wieder hinzubiegen. Der Wagen musste lediglich zum Stehen kommen und Matt musste sie zuquatschen.

Den Moment wΓΌrden wir nutzen um sie in den Griff zu kriegen.

'Ich wusste es. Gut, Matt. Smart!'

Mein Bruder hielt auf ein Viertel zu, in dem es gespenstisch leer war. Sicher hatte er argumentiert, dass ihre Waffe mitten in Downtown sehr viel Γ„rger verursachen konnte.

Es musste nur eine Streife einen flΓΌchtigen Blick erhaschen, und die Nummer war durch. Mit diesem Argument hatte er sie vermutlich zu der jetzigen Handlungsweise manipuliert.

Ganz langsam verΓ€nderte sich die Stadtlandschaft, die an den Autoscheiben vorbeizog. Die Lichter wurden weniger, die Dichte an leerstehenden GeschΓ€ften und HΓ€usern hingegen hΓΆher.

Es war ruhig und wie leergefegt. Wir kannten dieses Fleckchen Erde wie unsere Westentasche.

Das war unser Einzugsgebiet fΓΌr alle mΓΆglichen krummen Dinger. Unsere "Hood", so wie junge Leute es wohl ausdrΓΌckten. Beide von uns kannten jede Ecke, jeden Winkel und jeden Stein.

Das Weib hatte quasi ausgeschissen.

Matt bog, genau meiner Erwartung nach, auf dem Parkplatz eines ehemaligen Supermarktes ein.

Dort gab es gerade einmal eine einzige intakte Laterne, was von uns sonst fΓΌr Deals jeder Art genutzt wurde. Es war nicht ganz finster aber trotzdem dunkel genug um rasch in der Nacht zu verschwinden.

Ich hielt, perfekt vom Timing her, mit Abstand sodass mein Auto beim Parken nicht gesehen werden konnte. Anschließend griff ich ruppig ins Handschuhfach, schnappte mir meine eigene Knarre und eilte in den Nahbereich des geparkten Mustangs. Das ging ziemlich schnell aber ich war vorsichtig. Ich beobachtete die Szene aus ca. 20 Meter Entfernung, im Schutz eines alten Schutt-Containers. Ich musste mir aus der Distanz einen Überblick verschaffen. Dabei kaute ich etwas angespannt auf der Innenseite meiner Wange herum.

'Okay...Sie ist auf der Beifahrerseite und sie diskutieren scheinbar noch...'

Ich sah meinen Bruder auf dem Fahrersitz fast lachhaft-typisch gestikulieren. Wenn der blΓΆden Kuh bis dato nicht klar gewesen war, dass wir italienische Wurzeln hatte - dann spΓ€testens jetzt. Seine Handhaltung war fast satirisch.

Ich wollte mich schon langsam in Bewegung setzten um Madame Psycho zu ΓΌberrumpeln, da knallte es plΓΆtzlich gedΓ€mpft.

Ein Schuss.

Gerangel im Wagen-Inneren.

"OH SHIT!!!"

Nun sprintete ich los, entsicherte mit rasendem Puls meine Waffe und sah durch die Autoscheiben glΓΌcklicherweise dass mein Bruder sich bewegte.

Es war riskant sich jetzt einzumischen wΓ€hrend dort drinnen eine andere Schusswaffe im Spiel war. Aber ich konnte nicht untΓ€tig bleiben.

An der Beifahrer-Seite angekommen, erblickte ich Matteo. Unverletzt. Ich nickte ihm zu. Ein Signal dass ich jetzt auf der Stelle eingreifen wΓΌrde. Das Weib war zu meinem Bruder gedreht und auf diesen und sein wirres Geschrei fixiert. Sie sah mich also nicht.

Mein Bruder wirkte sichtlich erleichtert wΓ€hrend er im Innenraum die HΓ€nde hochnahm.

Ich hΓΆrte ihn dumpf

"Beruhig dich, wir machen es so...!!!"

sagen.

Die Rangelei ebbte ab. Ich sah sie die Waffe so senken, sodass es ungefΓ€hrlich fΓΌr meinen Bruder war. Ich sicherte daraufhin meine Pistole ebenfalls, damit sich aus dieser kein Schuss lΓΆsen konnte und steckte sie in meinen Hosenbund.

Und dann war meine Chance gekommen.

Los.

Ich riss die TΓΌr auf, griff nach vorne und ΓΌberraschte sie.

Meine Hand fand ihre Gesicht und ich zerrte sie unsanft rΓΌcklings vom Beifahrersitz wΓ€hrend Matt ihr blitzschnell die Waffe abnehmen konnte.

Sie schrie hysterisch auf, was durch meine Hand, die ihren Mund gefunden hatte, abgedΓ€mpft wurde.

Sie war entschΓ€rft. Wir hatten es im Griff.

Ich merkte wie mir ein riesiger Stein vom Herzen fiel und ich nun ENDLICH ganz ich selbst sein konnte...

Mein Umgang mit ihr war ziemlich rabiat als ich das WeibsstΓΌck impulsiv gegen die Seite des Mustangs presste um mir einen ersten, richtigen Eindruck von ihr zu verschaffen.

Wen hatte ich hier vor mir?

Und nur der Liebe Gott wusste warum mich gleich bei dem ersten Blick so ein heftiges GefΓΌhl durchzog. In meine wΓΌtende Aggression, in der ich ihr am liebsten deftig ins Gesicht geschlagen hΓ€tte, mischte sich etwas ein, was mit einer wohligen GΓ€nsehaut vergleichbar war.

'Oh wow...~'

Waren es ihre großen, grünen Augen die so erbÀrmlich panisch nach oben blickten? Ganz als hÀtte ich der verrückten Schlampe meinen Schwanz zum Blasen prÀsentiert? Oder ihre wirren Haare in einem sanften Pfirsich-Farbton, der an einen warmen Sommertag erinnerte? Der Fakt, dass sie im Vergleich zu mir ein richtiger Zwerg war, den man mühelos rumschubsen konnte? Keine Ahnung.

Aber ein sehr kranker Teil in meinem ohnehin schon kranken Hirn fand diesen Anblick gerade verdammt heiß.

Sie war hΓΌbsch. Komplett durch, richtig mitgenommen. Aber hΓΌbsch.

Nur meine rationale, kalkulierende Seite, die Γ„rger vermeiden wollte, rettete mich vor einer großen, dummen Übersprungshandlung.

Ich disziplinierte mich selbst.

"Was auch immer das sollte, du kleine, verrΓΌckte Bitch... Jetzt ist Endstation."


Γ—


[Sam] [5 Minuten spΓ€ter]


Meine Brust hob und senkte sich schwer und mir tat alles, wirklich ALLES weh.

Jede Faser meines KΓΆrpers war gespannt, hatte Angst. Eine Angst, die sich bis in meinen tiefsten Kern bohrte.

Es war Todesangst.

Diese Todesangst hatte mich dazu getrieben, in dieses beschissene Auto zu springen und mit einer Waffe rumzufuchteln, die ich nicht einmal bedienen konnte.

Ich konnte jetzt weder vor noch zurΓΌck.

Und ich wusste: Wenn ich allein hier draußen blieb, dann würde mich ein schreckliches Schicksal ereilen. Das hatte der heutige Abend mir brutal vor Augen geführt. Es war so knapp gewesen. Und ich war verletzt...

Ich saß hier auf einem Beton-Poller und zitterte.

Die Typen hatten sich kurz besprochen und gesagt, dass sie mich hier zurΓΌcklassen wΓΌrden. Einfach so. Mir selbst ΓΌberlassen.

Dazu verdammt zu verrecken.

Damit konnte und wollte ich mich nicht abfinden. Ich hatte so verdammt viel zu verlieren. Ich KONNTE jetzt nicht sterben.

Es fΓΌhrte mich zu einer folgenschweren Entscheidung.

Ich sah wo der grobere der beiden MΓ€nner geparkt hatte. Es war vorhin eine Art toter Winkel fΓΌr mich gewesen. Aber jetzt sah ich den Kleinwagen. Ich sprang auf.

Das Auto wurde gestartet und ich hastete im letzten Moment die paar Meter hinΓΌber. Kurzentschlossen. Aber trotzem SOWAS von entschlossen!

Meine HandflΓ€chen klatschten wuchtig vorn auf die Motorhaube und ich starrte mit festem, entschlossenem Blick durch die Windschutzscheibe in die tiefbraunen Augen des Mannes, der seinem Bruder zur Hilfe geeilt war.

Ich war nicht willig die Typen wegfahren zu lassen. No way!!

'Ich sterbe nicht. Nicht hier. Nicht heute.'

"Ihr helft mir!!! JETZT! Sofort!!!"

Ich bretterte ihnen den Befehl entgegen.

Verfickt nochmal, ganz gewiss würde ich hier nicht zurückbleiben. Nicht nachdem, was mir vorhin zugestoßen war. Dafür war ich absolut die falsche Person.

Ich sah wie der Blick des Mannes dunkel wurde. DΓΌster, wΓΌtend und gefΓ€hrlich. Gereizt, wie bei einem wilden Tier, das man Γ€rgerte. NatΓΌrlich spielte ich hier mit dem Feuer. Ganz gewaltig sogar. Aber ich "brannte" gerade ebenfalls. Γ–l ins Feuer... Das war mir voll und ganz bewusst.

Was hatte ich denn gerade fΓΌr eine verdammte Wahl?

Er schnallte sich ohne jegliche Geduld ab und riss sauer die FahrertΓΌr des Kleinwagens auf. Er stieg aus.

"Du musst wirklich von allen guten Geistern verlassen sein um so etwas abzuziehen... Aus welcher Klapse bist du ausgebrochen, du MiststΓΌck???"

Er knurrte bedrohlich und griff mich an den Haaren.