Death was my Gift — Ein Leben für ein Leben

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Summary

Death is my gift. Ich kann heilen und sterben — oder töten und leben. Ich bin mächtig. Und doch ist mein Körper eine tickende Zeitbombe, die droht, mich in tausend Teile zu zerreißen und in den Abgrund zu ziehen. Der Tod ist Florias Geschenk. Als mächtigste Magierin Luminarias kann sie Leben schenken — oder es mit einem Gedanken beenden. Doch ihre Gabe hat einen Preis: Mit jeder Heilung stirbt sie ein Stück mehr, während jeder Mord ihr neue Kraft schenkt. Und trotz all ihrer Macht lebt sie in einem goldenen Gefängnis — unwissend, dass sie diesem schon bald entfliehen muss. Als ein gnadenloser Feind ihr Reich angreift und es auf ihre Kräfte abgesehen hat, bleibt ihr keine Wahl als zu fliehen — ausgerechnet in die Arme eines Werwolfrudels, das ihre Art verabscheut. Jynn weiß, dass sie eine Gefahr ist. Sein Wolf weiß, dass sie zu ihm gehört. Während die Bedrohung näher rückt und ihr Körper immer schwächer wird, steht Floria vor einer unmöglichen Entscheidung: Töten, um zu leben. Oder sterben … und ihn mit sich nehmen. Ein Leben für ein Leben.

Genre
Fantasy
Author
Liz
Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
18+

Prolog

⚠️ Inhaltswarnung:

Diese Geschichte enthält Darstellungen von Gewalt, Blut, Krankheit, Tod sowie emotionale und düstere Themen.



Ich starrte in den dunklen, wolkenverhangenen Himmel. Dicke Schneeflocken fielen auf mich herab und begruben meinen eiskalten Körper unter einer weißen Decke.

Meine Atmung war flach, langsam.

.„Floria!“

Jynns Stimme hallte laut durch den Wald. Ich wollte ihm antworten. Wollte aufstehen, zu ihm laufen, mich in seine Arme werfen und seine Wärme spüren. Doch ich konnte mich nicht bewegen. Kein Laut verließ meine Lippen.

Nur ein gehauchtes „Jynn.“, verließ meine Lippen.

Eine Träne rann aus meinem Augenwinkel und gefror auf meiner Haut, noch bevor sie den Boden erreichte.

Sollte es so enden? Sollte ich hier ganz allein einschlafen, ohne ihm jemals gesagt zu haben, was ich nie auszusprechen wagte? Dass ich ihn liebe.

Plötzlich brach seine große Gestalt zwischen den Bäumen hervor.

„Floria!“

Er war bei mir, im nächsten Moment schon auf den Knien, zog mich an sich, als könnte er mich allein durch seine Nähe festhalten. Vorsichtig wischte er mir den Schnee aus dem Gesicht, küsste meine Stirn immer wieder, während er leise, fast verzweifelt auf mich einredete.

„Ich bin bei dir. Es wird alles gut.“

„Jynn…“ Ich versuchte, meine Hand zu heben. Meine Finger zuckten nur schwach.Sofort griff er danach, schloss sie fest in seine und drückte einen Kuss auf meine Haut. Dann beugte er sich zu mir hinunter und legte vorsichtig seine Lippen auf meine – warm, lebendig, im völligen Gegensatz zu mir. Er zog mich enger an sich und hob mich hoch.

„Ich bringe dich nach Hause. Alles wird gut“, flüsterte er, während eine Träne auf meine Wange fiel. Ich spürte sie kaum noch.

„Jynn… Ich l—“