Shadow of Drugs

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Summary

Ein Junge, der sich selbst verliert, und ein anderer, der ihn findet. In einer Welt voller Dunkelheit und Schmerz, finden Luke und Eddy einander und entdecken, dass Liebe die stärkste Droge ist. ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆ Strangerstolovers/Friendstolovers💗 Eine gay-Romanze🏳️‍🌈 Don't like it ♡ don't read it ♡ don't hate it

Genre
Romance
Author
Girly xx
Status
Complete
Chapters
6
Rating
n/a
Age Rating
16+

Chapter 1

Eddy, der mit seinen dunkelblonden Haaren in der ersten Reihe saß, warf einen Blick über die Schulter zu Luke, der in der letzten Reihe lümmelte, seine schwarzen Locken fielen ihm ins Gesicht. Beide waren zum Nachsitzen verdonnert worden, aber aus unterschiedlichen Gründen. Während Lukes Akte schon dick war von Schulschwänzereien, blieb Eddys Vergehen noch ein Geheimnis.

Eddy starrt lustlos aus dem Fenster und beobachtet die Vögel, die draußen rumfliegen. Er würde echt gern mit ihnen tauschen. Doch plötzlich hört er ein leises Schluchzen. Er dreht sich zu Luke um, der seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen hat.

"Hey, Luke, alles okay?" , flüstert er unbegründet leise, weil der Lehrer das Klassenzimmer gerade verlassen hatte, da er noch etwas kopieren musste.

Eddy dreht sich zu Luke um und sieht wie dieser krampfhaft versucht, die Tränen zurück zu halten. Dann steht Eddy auf und geht zu Luke nach hinten, um sich neben ihn zu setzen. "Hey, was ist los? Du zitterst ja..." . Behutsam legt Eddy eine Hand auf Lukes Schulter. Dieser zuckt bei der Berührung leicht zusammen. "Oh, Mann... Luke, was ist passiert?" "Du kannst es mir sagen, okay? Ich bin hier.", verspricht Eddy. Er sieht sich um und vergewissert sich, dass der lehrer nicht kommt. "Alles bestens", schnieft Luke. "Alles klar, 'super' sieht anders aus", meint Eddy. Er nimmt seine Hand nicht von Lukes Schulter sondern verstärkt seinen Griff leicht. Rein freundschaftlich. "Komm, du kannst mir echt nichts vormachen. Willst du ein Taschentuch oder so?" Luke schüttelt den kopf. "Es ist einfach alles s...scheiße", stottert er. "Hey, scheiße ist okay, manchmal ist es einfach scheiße". Eddy nickt verständnisvoll. "Willst du darüber reden oder einfach nur heulen? Ich bin hier, egal was ist." "Es ist nur....Deine Freunde.... John und J...jamy ....sie ......scheiße ich kann nicht", Luke versteckt sein Gesicht in den Händen. "Hey, hey, langsam", Eddy beugt sich ein bisschen näher. "Was haben John und Jamy gemacht? Seine Stimme ist leise und ernst. "Du musst es nicht sagen, wenn du nicht willst, aber ich bin hier." Luke schnieft erneut. "Vorhin in der Pause....h...haben sie gesagt, dass ich Abschaum bin, dass ich eine....s...schwuchtel bin ....u...und ich mich selbst umbringen sollte, w....weil ich so jedem helfen w...würde....". Eddy erstarrt. "Das ist..." , er atmet tief durch. "Das ist totaler Bullshit, Luke. Du bist nicht allein, okay?" Er zieht Luke vorsichtig in eine Umarmung. "Die beiden sind einfach nur Arschlöcher, die nicht wissen, was sie sagen. Du bist okay, du bist wertvoll, und du bist nicht allein." Eddy streicht Luke beruhigend über den Rücken. "Vielleicht....vielleicht haben die beiden recht....", flüstert Luke. "Nein, nein, nein... Eddy hält Luke fester. "Das ist genau das, was sie wollen - dass du das glaubst." Er löst sich von Luke, um ihm in die Augen zu schauen. "Du bist wertvoll, weil du bist, wer du bist. Schwul zu sein macht dich nicht weniger wert. Sie sind die, die ein Problem haben, nicht du." Luke nickte ergebend. "Vielleicht hast du recht....". "Nicht vielleicht, Luke. Ich hab recht " Eddy rückt ein Stück ab. "Du bist okay, und du bist nicht allein. Ich bin hier, und ich halte dich, okay?"