Desert World: Aleria - 2 (18+)

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Summary

14 Tage nach ihrer Hochzeit beginnt für Aleria eine Entdeckungsreise der besonderen Art: Ein unverhoffter Ausflug wird zu einer intensiven wie sinnlichen Erfahrung – traditionelle kh‘elvanische Erziehung trifft auf terranische Normalität im Umgang mit der Liebe, während die junge Frau ihre ersten Schritte an der Seite ihres Ehemanns, des Fürsten von Kaēa, macht... | Ein erotischer Kurzroman 🌶️🌶️🌶️

Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
18+

1

Kapitel 1REVISIO – Wiedersehen


„...Ach, was macht übrigens Deine junge Zweite Frau?“ Ylanor elh-Anshar, der zusammen mit ihm die Ratssitzung verlassen hatte, klopfte ihm auf die Schulter und blickte ihn an. „Kann sie über­haupt noch laufen...?“ Er grinste anzüglich.

Carson Neapolis seufzte innerlich: Der völlig offene Umgang der Kh‘elvaner mit eindeutig privaten Themen wie Sex war für ihn immer noch gewöhnungsbedürftig... „Ylanor... Was glaubst Du, was ich bin? Ein Barbar...?“

„Auf jeden Fall kein Kostverächter,“ antwortete der Senator und lachte. „Bei Joy bist Du das doch auch nicht. - Du musst unbedingt mit Aleria bei uns vorbeischauen... Ich schicke Dir nachher die Ein­ladung.“ Mit diesen Wor­ten nickte er ihm zu und wandte sich zum Gehen.

Neapolis blickte ihm hinterher. Nun ja, die Aussicht auf einen Kurzurlaub auf elh-Anshar war viel­leicht gar nicht so übel... Er hatte sowieso schon ein schlechtes Gewissen Aleria gegenüber, obwohl er sie bereits vor ihrer Hochzeit darüber informiert hatte, dass sie die näch­sten 10 - 14 Tage ohne ihn auskommen müsste: So etwas wie Flitterwochen gab es hierzulande nicht, außerdem hatte er sich um die Verwaltungs­ar­beit und um Joy zu kümmern. Des weiteren brauchte sei­ne junge Zweite Gemahlin nicht nur ein paar Tage der Ruhe, sondern auch ausreichend Zeit, um sich in Rhyth­mus und Gepflogen­hei­ten der Festung einzufinden. Und sie würde be­stimmt ihrem Wohnbereich ihre ganz persönliche Note verleihen wollen, auch wenn dieser be­reits kom­plett eingerichtet war – sicherlich nur eine der Voraussetzungen, die gegeben sein mussten, um hier heimisch zu werden: Letzteres war wohl der schwie­rigste Part von al­lem, und es hing natürlich auch von ihm ab, wie gut sie Fuß fass­en würde. An­dererseits hatte er da wiederum wenig Beden­ken, verfügte Aleria doch trotz ihres an­erzogenen ty­pisch kh‘el­vanischen Gehorsams über so et­was wie eine gewisse inner­liche Unab­hängigkeit – sie war gebildet, hatte einen wa­chen Geist und eine ra­sche Auffas­sungs­gabe, und sie war neugierig. Sie würde gut al­leine zu­recht­kommen. Er war so­gar davon überzeugt, dass sie ihr neues Zuhause alleine viel bes­ser erkunden könnte, mal ganz abge­se­hen davon, dass da ja noch Suryi war, ihre Dienerin, die sich um alles kümmern würde, was ihre Herrin benötigte: Sie würde sie bei ihren ersten Schritten im neuen Heim be­gleiten und unter­stützen.

Aleria...

Sofort musste er daran denken, wie sie am Morgen nach ihrer Hochzeit in seinen Armen aufge­wacht war: Sie hatte ihn nicht nur verliebt angeschaut, sondern sich gleich vertrauensvoll wieder an ihn ge­schmiegt, so dass er gar nicht anders gekonnt hatte, als sie ausgiebig zu streicheln und zu küssen, bevor er erneut mit ihr geschlafen hatte... Bei dem Gedanken daran bekam er sofort wieder einen Steifen.

Ursprünglich hatte er befürchtet, dass es ihr nicht gefallen könnte – kh’elvanische Männer waren dafür bekannt, ruppig und egoistisch im Bett zu sein, weshalb dieses Thema für die Frauen hierzulan­de eher schwie­rig war. Seine Be­fürch­tungen waren jedoch grundlos gewesen: Er hatte sie zum Höhepunkt bringen können, gleich bei ih­rem er­sten Mal und die beiden an­schließenden Male ebenfalls – das hatte offenbar Eindruck auf sie gemacht und sie atem­los zu­rück ge­lassen.

Ja, Aleria schien es regelrecht genossen zu haben, was er in dieser Nacht mit ihr angestellt hatte, und er freute sich jetzt schon dar­auf, zu ihr zu gehen, nachher, wenn er wieder zuhause war… Und schon wieder kreisten seine Gedanken nur um das eine: Wie verzückt sie gestöhnt hat­te – ein klares Zeichen, dass es angenehm für sie war und sie dem Gan­zen positiv gegenüber stand. Ob das heute Abend auch so war?

Er blickte auf die Uhr: Wenn er sich beeilte, wäre er zur normalen Essenzeit der Festung daheim. Und danach...

Danach würde er sich Aleria vornehmen.

Zum Funkgerät greifen und Arka dementsprechend instruieren, damit dieser seine junge Frau vor­warnen konnte, war das Werk eine Augenblicks – er erledigte es auf dem Weg nach draußen, wo im Hof des Sitzungsgebäudes sein Gleiter auf ihn wartete: Voller Vorfreude beschleunigte er seine Schritte.

...Ob sie ihn vermisst hatte?

Nun denn, bald würde er es erfahren.


Als es an der Tür klopfte und sie öffnete („ich mache das schon, Suryi!“), war sie glücklich, ihn im Türrahmen zu sehen – die Zeit war ihr lang geworden, die letzten Tage vor seinem Besuch hat­te sie nur schwer ertragen können. Er hatte ihr gefehlt... Sehr sogar.

Er trat ein, den Blick auf sie gerichtet. „Aleria…“

Jetzt, wo er da war, war sie se­lig. Hatte er vielleicht auch etwas länger für sie Zeit, nicht nur für eine Nacht?

Seine dunklen Augen ruhten auf ihr, schienen sie zu durchdringen, und sie spürte, wie ihr auf ein­mal sehr warm wurde: Ein heißer Schauer durchflutete sie, ein Prickeln, das sich zunehmend in ih­rem Körper ausbreitete und ihre Brustwarzen hart und aufrecht werden ließ, so dass ihr auf einmal der Stoff ihrer Tunika schwer vorkam...

Einen Lidschlag später fand sich Aleria in seinen Armen wieder, froh, ihn zu spüren: Er hatte sie so­fort an sich gezogen, hielt sie fest und beugte sich nun vor, um sie zu küssen – verlangend, be­gehrlich.

Wie lange hatten sie so verharrt, eng umschlungen? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur, dass sie unendlich froh war, dass er da war. Bei ihr war. Sie hat­te sich nach ihm gesehnt, danach, ihm ganz nah zu sein, und nun, da er hier war, wür­de er bestimmt sein Recht bei ihr einfordern wollen… Ihre Hochzeitsnacht war jetzt etwas über zwei Wo­chen her, und was er dort mit ihr gemacht hat­te, war wunderschön gewesen. Jetzt würde er es hoffentlich wiederholen: Sie konnte es kaum erwar­ten.

Irgendwann löste er sich von ihr, hob sie hoch und trug sie hinüber in ihr Wohnzimmer. Der Aus­druck in seinen Augen war eindeutig, als er sie auf einer der Klinen absetzte und sich sofort an sei­nem Gürtel zu schaffen machte.

Sie blickte gebannt auf ihn, wie er die Gürtelschnalle löste, sich anschlies­send die Tu­nika über den Kopf zog und sich von seinen Schuhen befreite. Dann stand er völlig unbekleidet vor ihr: Auch er hatte sich offenbar nach ihr gesehnt, denn er war, genau wie in ihrer Hochzeitsnacht, schon bereit für sie – irritiert und fasziniert zu­gleich starrte sie auf sei­nen bestes Stück, das groß und steif zwischen seinen Beinen empor ragte, auf den pral­len, leicht ge­äder­ten Schaft mit der Eichel, deren dunklere, rötlichere Farbe und kragen­arti­gen Ränder eine deutli­che Zä­sur zum Rest seines Glieds bildeten. In der Hochzeits­nacht war es halbdunkel ge­wesen, und vor lauter Aufregung hat­te sie ihn damals nicht wirklich anschauen kön­nen…

Sie überlegte: Vor et­wa eins, zwei Jahren hatte sie mal heimlich ihren Vater nackt gesehen, als versteckte Beobachte­rin und durch einen eher unglücklichen Zufall, doch im Vergleich zu ihm schien ihr Mann irgendwie größer ge­baut zu sein – oder bildete sie sich das nur ein? Und obwohl ihr im ersten Moment jetzt doch ein wenig mulmig zumute war, war sie doch auf eine seltsame Art und Weise erregt, und sie fragte sich auch dieses Mal, wie er dieses Ding jemals in sie hineinbe­kom­men konnte. Andererseits... Es hatte ja bereits schon funktioniert: Es hatte sich un­fassbar gut ange­fühlt in ihrer Hochzeitsnacht, ihn in sich zu spüren, wie er sich in ihr auf- und ab bewegt und ihr dabei die un­glaub­lich­sten Em­pfin­dungen bereitet hat­te... Sie hatte gemeint, gleich sterben zu müssen vor Lust, bevor der allerer­ste Orgasmus ihres Lebens sie mitgerissen und von ihrer schier unerträglichen, doch oh so köstlichen Qual erlöst hatte, und darum konnte sie es kaum erwarten, dass das jetzt wieder geschah: Wenn Ehe bedeu­tete, dass er ihr immer und immer wieder solche Höhe­punkte be­rei­ten würde, ja, dann wollte sie nichts anderes als Ehefrau sein. Und sich ihm hingeben, denn verfal­len war sie ihm schon längst – er war mit einer Wucht in ihr Leben ge­treten, die sie völlig über­wäl­tigt hatte: Sie war sein. Sie gehörte ihm. War das nicht normal für eine kh’elvanischen Fürstin? Sie war glücklich, dass es so war: Er hatte sie komplettiert, fand sie, obwohl ihr vorher nicht bewusst war, dass ihr irgendetwas fehlte... Doch er war ihr Gegenpart. Der Halt, den sie suchte. Die Basis, auf der sie stand. Sie brauch­te ihn inzwischen mehr, als sie sich eingestehen mochte.

Fast gleichzeitig wurde ihr bewusst, dass sie ihn anstarrte: Das war so unschicklich für eine Ehe­frau! Verlegen blickte sie sofort zu Boden.

Er schmunzelte. Im sel­ben Moment spürte sie zu al­lem Unglück auch noch eine Feuchte zwischen ihren Schenkeln hervorsickern, und unwillkürlich schoss ihr die Röte ins Gesicht. Beim Großen Auge… Er würde es sicherlich bemer­ken! Doch stattdessen schaute er sie einfach nur an. Seine dunklen Augen ruhten auf ihr, hielten sie fest, drangen bis in ihr Innerstes, und sie verstand die stumme Auf­forderung darin und beeilte sich, ihm zu gehor­chen, indem sie sich wortlos ihrer Tunika entledigte: Schließlich saß sie ebenfalls völlig nackt vor ihm.

Jetzt lächelte er. „Aleria…“

Sein Lächeln, im Verbund mit seinem Blick, verursachten ihr einen erneuten Schauer und ließen sie innerlich erbeben, doch viel Zeit zum Nachdenken blieb ihr nicht: Schon trat er vor sie, beugte sich hinab zu ihr, um sie zu streicheln und zu küssen, dann war er über ihr, und sie ließ sich rückwärts gegen die Lehne sinken, während ihre Schenkel sich bereitwil­lig für ihn öffneten: Sie wollte ihn so sehr...

„Kh’andarh...“ wisperte sie kaum hörbar.

Wortlos nahm er seinen Platz zwischen ihren gespreizten Beinen ein. Ihm gefiel, was er da sehen konnte: Ihre zierlichen labia, die durch die nun stärkere Durchblutung an Größe gewonnen hatten und ihm – vor Nässe glitzernd – den Weg zu ihrem Innersten wiesen. Die zarte Knospe ihrer Clit. So wunderschön war sie, seine Aleria, und so bereit für ihn... Darum wollte er keine Zeit mehr verlieren und küsste sie erneut: Gleich darauf spürte sie sei­ne Lippen auf ihren Brüsten. Auf ihrem Bauch. Auf der Innenseite ihrer Ober­schen­kel und schließlich an ihrer empfindlichsten Stelle... Sein Blick war liebevoll, seine Küsse jedoch fordernd. Sie ließen keiner­lei Zweifel über seine Absichten aufkom­men, sie jedoch vor Erregung zittern.

Und schon stützte er sich mit der Linken auf, wäh­rend er mit seiner Rechten seine Härte zwischen ihre Schamlippen dirigier­te: Aleria seufzte wohlig, als sie ihn an ihrem Eingang spürte.

Ruhig, aber bestimmt begann er, sein bestes Stück dort sanft an ihr zu reiben, was sie nach Luft schnappen ließ.

Dann drang er schon in sie ein, wie in Zeitlupe, ruhig, stetig, indem er sein Becken langsam vorwärts schob, und sie konn­te nicht anders, als zu seufzen, als sie spürte, wie er sie Zentime­ter für Zentimeter vereinnahmte und sie dabei dehnte. Warum fühlte sich das nur so verdammt gut an…?!

Schließlich war er zur Gänze in ihr. Und über ihr. Die Präsenz seines Glieds in ihr war intensiv: Es füllte sie komplett aus und war jetzt schon mehr als ange­nehm... Es fühlte sich nicht fremd an, nein, es hatte etwas völlig vertrautes, natürliches – es war genau so, wie es sein sollte... Und sie stellte in diesem Moment fest, dass sie diese Art Em­pfindung nicht mehr missen wollte.

Sie blickte in seine Augen über sich, als er inne hielt, sie be­trachtete. Er beugte sich herab zu ihr, um sie abermals zu küssen, während er sich gleich­zeitig ab­stützte und sich dann ganz plötzlich und ohne Vorwarnung ein wenig zurückzog, um sofort wieder in sie zu stoßen, tief und fest, bis ih­re hin­tere Scheidenwand seine Bewegung stoppte und er aufgrund der Verengung zum Mutter­mund nicht mehr wei­ter kam, was seine Hoden gegen ihre Haut klatschen ließ.

Der Stoß sandte eine Schockwelle der Lust durch ihren Körper. Aleria keuchte unwillkür­lich. Sie war hin und weg: Dieses unglaubliche Gefühl… Es hatte bereits angefangen, sich bemerk­bar zu machen, als er in sie ein­gedrun­gen war, doch jetzt durchzog es nicht nur ihren Unterleib, son­dern breitete sich zunehmends in ihrem Körper aus. So wie beim letzten Mal auch. Es war unbe­schreib­lich gut...

Und es schlug sie völlig in seinen Bann.

In diesem Moment küsste er sie abermals, diesmal jedoch besitzergreifend, leiden­schaft­lich. Jetzt, wo er nicht nur zwi­schen ihren Schenkeln war, sondern gleichzeitig auch tief in ihr, war er in seinem Element: Seine Küsse brannten auf ihren Lip­pen, und sie war froh darüber, wie selbstverständlich seine Zunge ihren Mund eroberte – so wie er gerade eben ihren Schoß in Besitz ge­nom­men und für sich bean­sprucht hatte, als sei es das Normalste von der Welt…

Ja, sie gehörte ihm. Sie war sein. Seine Stöße, nun Tempo aufnehmend, ließen sie erschauern, und sie wollte nichts an­deres, als sich ihm hinzuge­ben, ihm, ih­rem Ehe­mann. Ihrem Geliebten... Ihrem Ein und Alles, denn ja, sie lieb­te ihn be­reits mit aller Kraft ihrer Seele, voller Ver­zweiflung und voller Sehnsucht.



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